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Wintergerste Frühjahr 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon marius » Mo Jun 01, 2015 8:29

NobbyNobbs hat geschrieben:Ich weiß echt nicht, was diese Zwei, Drei hier nach wie vor immer diese verlorene Diskussion anfangen. :lol: :lol: :lol:


Ich habe leditglich die eingeworfene Frage zu den Schädlingen ( Läuse ) und Pilzkrankheiten beantwortet. Das sollte in einem Forum erlaubt sein.
marius
 
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon marius » Mo Jun 01, 2015 8:45

Crazy Horse hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Den wichtigsten Faktor habt ihr vergessen : Pflügen :!:
Übertragende grüne Brücken für Pilze oder Schädlinge, garnicht entstehen lassen :!:

Nicht nur im Getreidebau. Auch die voranschreitenden Schädlinge wie den Maiszünsler haben wir den pfluglos Betrieben zu verdanken.
Das soll keine Kritik sein, nur eine Feststellung.



Ich hab als einer der ganz wenigen (vielleicht auch als einziger?) die Wintergerstenäcker vor der Aussaat nicht gepflügt, sondern nur nach der Ernte der Weizenvorfrucht gegrubbert und mit der KE eingeebnet. Die grüne Brücke hab ich mittels Glyphosat beseitigt.
Und dennoch hab ich ne sehr viel bessere Wintergerste als die meisten, weil ich sie erst im Oktober gedrillt hab, und weil ich zusätzlich zu den Herbiziden ein Insektizid (Karate), Harnstoff und Bittersalz mit Zink und Mangan gespritzt hab. Meine Gerste war auch zu keiner Zeit gelb und ist im Frühjahr gleich sehr gut losgewachsen nach einer frühen Harnstoffgabe Mitte Februar.

Es sind die kleinen Stellschrauben, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden, und die Wintergerste ist dieses Jahr neben dem Raps meine beste Kultur. Wer nach diesem milden Winter 2013/14 keine Insektizidbehandlung gemacht hat, ist selber schuld oder hat in der Vergangenheit noch keine größeren Probleme mit dem Gelbverzwergungsvirus gehabt. Anders kann ich mir die Untätigkeit und die frühen Aussaattermine der anderen nicht erklären. Mit dem Pflug jedenfalls konnte man die Virenbelastung nicht nennenswert reduzieren.

Den Maiszünsler begegnet man am besten mit dem Mulcher. Den Rest besorgen die Rabenkrähen, die hier im Herbst zuhauf die Felder besiedeln auf der Suche nach Maden und anderem proteinreichen Getier. Der Pflug reduziert eigentlich nur die Fusariumbelastung


Es gibt einige Berufskollegen die eben nicht vor der Bodenbearbeitung die Maisstoppeln abmulchen. Beim Pflug spielt das eine untergeordnete Rolle, wird gegrubbert und es liegen die nicht zerkleinerten Stoppel an der Oberfläche sind Probleme mit Schädlingen vorprogrammiert.

Richtig, grüne Brücken werden bei pfluglos meist mit einer Glyphosatkeule beseitigt. Davon bin ich überhaupt kein Freund. Kürzlich hat die WHO Glyphosat als warscheinlich krebserregend eingestuft.
Aus diesem Grund dürfte ein hoher Einsatz das Risiko eines Verbotes steigern. Was dann wieder alle trifft, auch die, die Glyphosat bisher nur in Notfällen eingesetzt haben.

Kürzlich starteten die Länderminister wieder einen Angriff auf ein Glyphosatverbot. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis ein Verbot in der Landwirtschaft durchgesetzt wird.

http://www.deutschlandfunk.de/umstritte ... _id=319201

Zitat
"Doch nun hat die WHO das Mittel als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Niedersachsens grüner Umweltminister will das Herbizid fast komplett verbieten. "
marius
 
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Todde » Mo Jun 01, 2015 12:12

marius hat geschrieben:Es gibt einige Berufskollegen die eben nicht vor der Bodenbearbeitung die Maisstoppeln abmulchen. Beim Pflug spielt das eine untergeordnete Rolle, wird gegrubbert und es liegen die nicht zerkleinerten Stoppel an der Oberfläche sind Probleme mit Schädlingen vorprogrammiert.


Sicher :roll:
Wenn die Maisstopeln im darauffolgendem Frühjahr sauber untergepflügt werden, dann ist es wurscht, ob man grubbert oder pflügt.

Kürzlich hat die WHO Glyphosat als warscheinlich krebserregend eingestuft.

Die WHO hat gar nichts eingestuft, eine von mehreren Agenturen nimmt an, dass es wahrscheinlich so risikoreich ist für den Anwendern als wenn er einen Mate Tee trinkt.

Das man natürlich mit Millionen Tonnen Diesel und deren krebserregenden Abgasen Glyphosat ersetzen will, zeigt doch nur auf, wie scheinheilig die Grünen Weltverbesserer sind.

http://www.welt.de/kultur/literarischew ... serer.html
Ich war umzingelt von Rettern und Augenöffnern. Die Lehrer rannten in Latzhosen und mit Stirnbändern herum, und von überall lachte mich die rote Sonne der "Atomkraft? Nein danke"-Anstecker an. Doch so harmlos, wie alle aussahen, waren sie dann leider nicht.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon angusy » Mo Jun 01, 2015 12:21

Bitte, bitte macht hier weiter:


post1271264.html#p1271264
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon NHTX65Plus » Mo Jun 01, 2015 14:14

In vielen Bereichen mit schlechten Wintergerstenbeständen hatten wir heuer auch
massiv mit Mäusen zu tun und mehrfach Gift gelegt.
Könnten nicht auch Mäuse die Verursacher der Schäden in Wintergerste sein ?
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Freakshow » Mo Jun 01, 2015 22:04

NHTX65Plus hat geschrieben:In vielen Bereichen mit schlechten Wintergerstenbeständen hatten wir heuer auch
massiv mit Mäusen zu tun und mehrfach Gift gelegt.
Könnten nicht auch Mäuse die Verursacher der Schäden in Wintergerste sein ?


Zumindest in meiner Gegend tragen Mäuse sicher eine Mitschuld, wobei sich die Schadbilder von Mäusen und dem Verzwergungsvirus ja recht gut auseinander halten lassen.
Bei mir hat beides zu etwa gleichen Teilen zu einem Ertragsverlust über die gesamte Fläche von ca. 5% geführt. Ich pflüge nicht, und es gibt Kollegen (fast alle pflügen) unter diesem Wert, viele aber auch darüber. Ertraglich wird meine sicher im Schnitt unter den Besten 10% liegen. Ich hoffe meine Kollegen werden mich nicht für ihre Missernten verantwortlich machen oder gar wegen Verdacht auf Verwendung schwarzer Magie auf den Scheiterhaufen werfen :roll: . Dieses Jahr waren schlussendlich der Saatzeitpunkt, der Bodenzustand und die Höhe der 1.N Gabe entscheidend.
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Kleines Fahnenblatt

Beitragvon adefrankl » Mo Jun 01, 2015 22:40

Bei meiner WG fand ich dieses Jahr dass die Fahnenblätter ehr relativ klein sind.
Nun habe ich aber in der Nachbarschaft ein anderes WG Feld näher betrachtet, und dort sind die Fahnenblätter so klein, dass man sie teilweise kaum noch entdeckt.
Kennt jemand die Ursache dafür, war witterungsbedingt zu wenig N bei der Fahnenbattanlage vorhanden (Niederschläge), lag es an der kanppen Wasserversorgung oder ...
Ansonsten, die Ähren sind in beiden Fällen normal ausgebildet. (jeweils 2-zeilig).
Am N sollte es zumindest bei mir nicht gelegen haben 70 kg (Vegetationsbeginn), 40 kg EC31 (und 40 kg EC49). Sorte California bei mir, im anderen Fall unbekannt.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Paule1 » So Jun 07, 2015 15:00

Heute Nacht Gewitter mit 31,5,Liter Niederschlag, ein Gerstenfeld hat diesen nicht Schadlos überstanden und ging Stellenweise ins Lager
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon rettel » So Jun 07, 2015 19:31

Mad hat geschrieben:Fest steht: Gibts nicht bald mal wieder einen ordentlichen Winter, bekommen wir noch mehr Probleme mit den Läusen und dem Gelbrost. Für den Herbst sind bezüglich der Läuse jetzt schon Horrormeldungen zu lesen.


Also eigentlich ist Nordhessen nicht so weit weg vom Münsterland... hier hat sich in diesem Jahr bisher nicht eine einzige Laus ins Getreide verirrt. Da haben wohl die meisten Läuse den zweiten milden Winter in Folge nicht überlebt, weil sie keinen richtigen Ruhezustand haben. Milde Winter sind für die meisten Insekten nicht gut. Allerdings können bei milden Wintern adulte Läuse überleben, so dass die Epidemie dann im Frühjahr eher losgeht. Mücken gibts übrigens auch fast nicht dies Jahr...
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon bauer hans » Di Jun 09, 2015 13:16

die ZZOOM in OWL steht super da,allerdings sind die unteren 3 bis 4 körnerreihen nicht ausgebildet,ich schiebs auf die trockenheit.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon julius » Di Jun 09, 2015 15:08

bauer hans hat geschrieben:die ZZOOM in OWL steht super da,allerdings sind die unteren 3 bis 4 körnerreihen nicht ausgebildet,ich schiebs auf die trockenheit.


Die sind bei mir und beim Nachbarschlag auch nicht ausgebildet, und das trotz Wasser in Hülle und Fülle.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Di Jun 09, 2015 15:20

Bei uns war auch Dauerregen während der Blüte. Vermute, dass deshalb nicht alles bestäubt wurde...
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Bauerntrampel » Di Jun 09, 2015 20:03

Kreuzschiene hat geschrieben:Bei uns war auch Dauerregen während der Blüte. Vermute, dass deshalb nicht alles bestäubt wurde...


Gerste ist Selbstbestäuber. Würde eher schätzen, dass die Gerste sehr dick steht und es deshalb zu natürlichem Reduzieren kam, denn es wird immer von jeder Ertragskomponente erst einmal mehr angelegt als letztlich ausgebildet.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Raider » Mi Jun 10, 2015 12:52

Kreuzschiene hat geschrieben:Bei uns war auch Dauerregen während der Blüte. Vermute, dass deshalb nicht alles bestäubt wurde...



Könnt ihr nicht für die "Dauerregen" Bemerkungen einen eigenen Thread aufmachen. Mir geht das mittlerweile ziemlich nahe. ich traue mich schon fast nicht mehr hier zu lesen...

:lol:
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Jun 10, 2015 13:09

Raider hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Bei uns war auch Dauerregen während der Blüte. Vermute, dass deshalb nicht alles bestäubt wurde...



Könnt ihr nicht für die "Dauerregen" Bemerkungen einen eigenen Thread aufmachen. Mir geht das mittlerweile ziemlich nahe. ich traue mich schon fast nicht mehr hier zu lesen...

:lol:


Ich dachte, bei Euch wäre die größte Not auch gelindert derzeit. Ich für meinen Teil muss heute früher heim, und den restlichen Weizen ein viertes Mal mit Fungiziden duschen. Vorgestern wieder 30 Liter runter gekommen... :lol:
Kreuzschiene
 
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