Konnte ja nicht wissen, dass hier alle so eitel sind wie du
Sepp
Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 6:34

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Rohana hat geschrieben:Son Fingernagel würd mich auch stressen...
Crazy Horse hat geschrieben:Rohana hat geschrieben:Son Fingernagel würd mich auch stressen...
Ihr seid ja so gemein!
Der arme Sepp will hier nur seine Gerste präsentieren, und Ihr reitet nur auf seinem stark pigmentierten Fingernagel rum
Crazy Horse hat geschrieben:marius hat geschrieben:Also in meinen Augen war die KAS Gabe deutlich zu spät. Das waren dann 70 kg N bereits beim Ährenschieben ? Viel zu spät und zuviel. In Qualitätsweizen wegen dem Rohproteingehalt ist eine max. 50 kg N Gabe während des Ährenschiebens noch vertretbar, aber keinesfalls mehr in Futtergetreide zur reinen Ertragssteigerung. Die bringt ertraglich fast nichts mehr haben Versuche gezeigt.
Im Gegenteil.
Der Halm bleibt dir aufgrund des N Angebotes bei reifem Korn noch ewig grün und der Drescher schmeisst dir deshalb jede Menge an Korn hinten raus weils beim feuchten Stroh nicht richtig ausdrischt.
Und die Wachstumsreglerstrategie gefällt mir auch nicht. In gut gedüngten Beständen mit hohen Erträgen würde ich anfang Schossen bereits einen Halmverkürzer/Stabilisator einsetzen und ggf später nochmal nachlegen, sonst geht der Schub vom N in den Halm und dann gibts diese langen Roggenbestände die beim ersten richtigen Gewitter im Dreck liegen.
Ich hab's gerade umgekehrt gemacht. Ich hab die Gerste (KWS Meridian) mit 70N in Form von ASS angedüngt, und dann zum Schossen noch mal 90N in Form von Harnstoff gegeben. Darin ist natürlich die Spätgabe enthalten.
Ich fass deshalb die 2. und 3. N-Gabe zusammen, weil wir hier immer mit längeren Trockenperioden rechnen müssen. Da ist es immer gut, wenn die Gerste rechtzeitig mit Stickstoff versorgt ist.
Natürlich darf man bei einem gut versorgten Bestand nicht mit Wachstumsregler geizen (0,5l Countdown n. Vorfrucht Raps), weil sonst alles ins Stroh geht und die Ähren ziemlich kurz bleiben. Die Meridian kann schon ganz schön lang werden, wenn man sie nicht rechtzeitig einkürzt.
Beim Getreide hast Du jetzt nicht so die Druschverluste wie beim Raps, wenn das Stroh beim Dreschen im unteren Bereich noch grün ist, aber es kann natürlich sein, dass sie sich schlecht entgrannen lässt, wenn das Stroh noch etwas zäh ist und evtl. wirkt sich das etwas negativ auf die hl-Gewichte aus.
Das größere Problem von hohen, späten N-Gaben ist waber, dass man damit Zwiewuchs fördert, insb. wenn es zuvor recht trocken war und die Pflanzen am Reduzieren der Nebentriebe sind. Durch den N-Schub kommen dann die grünen Nebentriebe wieder hoch.
MF 5465 hat geschrieben:Ich fühle mich vom Rest ziemlich diskriminiert.
p

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Wini hat geschrieben:Axial hat auf jeden Fall gut gewirkt.
Der späte Einsatz hat sich gelohnt und den AFS regelrecht weggebeamt.
Das klappt offensichtlich auch weit über die BBCH-Anwendungsgrenze hinweg.
rettel hat geschrieben:Den sieht man in Gerste kaum durch die ganzen Grannen im Bestand. Durch die Axialspritzung wird er im Wachstum gehemmt und erreicht dann sowieso nicht mehr eine Höhe wie Gerste. Ich vermute, dass er aber trotzdem weitergewachsen ist und sich unten befindet und auch da kann er blühen und aussamen.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mitglieder: andi30, Bing [Bot], erwinruhl, Google [Bot], Google Adsense [Bot], Kolbi0102