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Wintergerste - unlimited

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Freakshow » So Mai 22, 2016 12:32

Der AFS verhockt unten und/oder geht in die Notreife. Alles was du erricht hast war, dass du Resistenzen förderst, die Gerste gute Mine zum bösen Spiel macht und das du Problem nächstes Jahr erneut unterschätzen wirst - aus den Augen aus dem Sinn.
Mach dir doch mal die Mühe und steig vom Schlepper ab und schau genauer hin :wink:
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon hannes2285 » So Mai 22, 2016 15:51

Hier mal ein Paar Bilder von meiner Wintergerste:
Dateianhänge
5.JPG
wir brauchen dringend Regen!
4.JPG
3.JPG
3.JPG (292.96 KiB) 1866-mal betrachtet
2.JPG
1.JPG
Gerste mit PLS-Flecken
Wohnort: Main Kinzig Kreis an der Grenze zum Vogelsberg und sogenannter Hobbybauer
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Crazy Horse » So Mai 22, 2016 20:30

Mad hat geschrieben:
rettel hat geschrieben:Den sieht man in Gerste kaum durch die ganzen Grannen im Bestand. Durch die Axialspritzung wird er im Wachstum gehemmt und erreicht dann sowieso nicht mehr eine Höhe wie Gerste. Ich vermute, dass er aber trotzdem weitergewachsen ist und sich unten befindet und auch da kann er blühen und aussamen.


Der Haupttrieb des AFS wird wohl nicht mehr über die Gerstenähren hinaus ragen, ja.

Aber die nachgeschobenen Nebentriebe kommen schon noch drüber. Spätestens wenn die Gerstenähren nach unten hängen, wird der AFS drüber schauen.



Natürlich war der Axial-Einsatz viel zu spät, aber er ist in ne recht kühle Phase gefallen und könnte insofern schon etwas besser gewirkt haben, weil sich der Wirkstoff unter diesen Bedingungen doch nicht so schnell abbaut, als wenn es jetzt heiß und trocken wäre.

Dieses Jahr sieht man ohnehin sehr viel Ackerfuchsschwanz in den Äckern, insb. dort wo nach einer Herbstvorlage (aus Kostengründen?) im Frühjahr nicht nachbehandelt wurde. Die Herbizide im Herbst haben eigentlich gar nicht mal so schlecht gewirkt und die Äcker sahen im Herbst auch sauber aus, aber die Herbizide haben letztes Jahr allesamt sehr schlecht gewirkt, so dass das Ungraspotential von vornherein sehr hoch war. Und vieles davon ist auch erst über Winter gekeimt, als die Bodenherbizide schon längst nicht mehr gewirkt haben.
Ich hab auch einen Acker, den ich für sauber hielt und den ich im Frühjahr nicht nachbehandelt hab, und da steht jetzt auch mehr AFS drin, als mir lieb ist. Da werd ich aber im Sommer Raps reinsäen und dann im Spätherbst Kerb flo spritzen.
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon marius » So Mai 22, 2016 20:39

Crazy Horse hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:
rettel hat geschrieben:Den sieht man in Gerste kaum durch die ganzen Grannen im Bestand. Durch die Axialspritzung wird er im Wachstum gehemmt und erreicht dann sowieso nicht mehr eine Höhe wie Gerste. Ich vermute, dass er aber trotzdem weitergewachsen ist und sich unten befindet und auch da kann er blühen und aussamen.


Der Haupttrieb des AFS wird wohl nicht mehr über die Gerstenähren hinaus ragen, ja.

Aber die nachgeschobenen Nebentriebe kommen schon noch drüber. Spätestens wenn die Gerstenähren nach unten hängen, wird der AFS drüber schauen.



Natürlich war der Axial-Einsatz viel zu spät, aber er ist in ne recht kühle Phase gefallen und könnte insofern schon etwas besser gewirkt haben, weil sich der Wirkstoff unter diesen Bedingungen doch nicht so schnell abbaut, als wenn es jetzt heiß und trocken wäre.

Dieses Jahr sieht man ohnehin sehr viel Ackerfuchsschwanz in den Äckern, insb. dort wo nach einer Herbstvorlage (aus Kostengründen?) im Frühjahr nicht nachbehandelt wurde. Die Herbizide im Herbst haben eigentlich gar nicht mal so schlecht gewirkt und die Äcker sahen im Herbst auch sauber aus, aber die Herbizide haben letztes Jahr allesamt sehr schlecht gewirkt, so dass das Ungraspotential von vornherein sehr hoch war. Und vieles davon ist auch erst über Winter gekeimt, als die Bodenherbizide schon längst nicht mehr gewirkt haben.
Ich hab auch einen Acker, den ich für sauber hielt und den ich im Frühjahr nicht nachbehandelt hab, und da steht jetzt auch mehr AFS drin, als mir lieb ist. Da werd ich aber im Sommer Raps reinsäen und dann im Spätherbst Kerb flo spritzen.


Ich weiss ja nicht was ihr für Strukturen habt und was ihr so alles anbaut. Fest steht die zugelassenen Herbizidwirkstoffe werden nicht mehr werden gleichwohl nehmen die Resistenzen deutlich zu. Da hilft nur eine weite Fruchtfolge. Ideal wäre einige Jahre Ackergras oder Mais und GPS zur Fruchtfolgeauflockerung.
In getreidelastigen Fruchtfolgen wird man resistente Gräser schon bald nicht mehr in den Griff bekommen.
Hier breiten sich Hühnerhirsen im Ackerbau enorm aus. Durch die späte Keimung überstehen sie vorangegangene Herbizidseinsätze sowohl in Mais als auch in Getreide. Und die samen später gar in geschlossenene Maisbeständen noch aus.
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Crazy Horse » So Mai 22, 2016 21:56

marius hat geschrieben:Ich weiss ja nicht was ihr für Strukturen habt und was ihr so alles anbaut. Fest steht die zugelassenen Herbizidwirkstoffe werden nicht mehr werden gleichwohl nehmen die Resistenzen deutlich zu. Da hilft nur eine weite Fruchtfolge. Ideal wäre einige Jahre Ackergras oder Mais und GPS zur Fruchtfolgeauflockerung.
In getreidelastigen Fruchtfolgen wird man resistente Gräser schon bald nicht mehr in den Griff bekommen.
Hier breiten sich Hühnerhirsen im Ackerbau enorm aus. Durch die späte Keimung überstehen sie vorangegangene Herbizidseinsätze sowohl in Mais als auch in Getreide. Und die samen später gar in geschlossenene Maisbeständen noch aus.



Da sich für mich der Pflugeinsatz auf unseren flachgründigen und gleichzeitig sehr tonigen Böden, die insb. bei Trockenheit zu Nährstofffestsetzung neigen, verbietet, kann man die Ungräser auch nur über die Fruchtfolge wirksam bekämpfen, zumal die nichtresistenzgefährdeten Bodenherbizide eigentlich nur auf den besseren Böden eine akzeptable Wirkung haben. Ohne Sommerungen und den Glyphosateinsatz im Frühjahr geht hier nichts.
Im Raps kann man wenigstens noch Kerb flo im Spätherbst/Winter einsetzen, aber bei einer sehr wintergetreidelastigen Fruchtfolge (WW-WW-WG-Raps) ist man fast chancenlos, zumal es hier im Frühjahr meistens recht trocken ist, was die Wirkung und die Verträglichkeit der Sulfonylharnstoffe nicht gerade verbessert. Ob Resistenzen vorliegen oder die Anwendungsbedingungen einfach zu schlecht waren, lässt sich ohne Test nicht beurteilen. Wahrscheinlich ist es immer eine Mischung aus beidem.
Ackergras und GPS scheiden für mich jetzt aus (mangels Abnehmer) und Körnermais ist meistens auch kein gutes Geschäft, aber netterweise werden ja diese Blühmischungen gefördert :lol:
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon marius » So Mai 22, 2016 22:22

Crazy Horse hat geschrieben:Da sich für mich der Pflugeinsatz auf unseren flachgründigen und gleichzeitig sehr tonigen Böden, die insb. bei Trockenheit zu Nährstofffestsetzung neigen, verbietet, kann man die Ungräser auch nur über die Fruchtfolge wirksam bekämpfen, zumal die nichtresistenzgefährdeten Bodenherbizide eigentlich nur auf den besseren Böden eine akzeptable Wirkung haben. Ohne Sommerungen und den Glyphosateinsatz im Frühjahr geht hier nichts.
Im Raps kann man wenigstens noch Kerb flo im Spätherbst/Winter einsetzen, aber bei einer sehr wintergetreidelastigen Fruchtfolge (WW-WW-WG-Raps) ist man fast chancenlos, zumal es hier im Frühjahr meistens recht trocken ist, was die Wirkung und die Verträglichkeit der Sulfonylharnstoffe nicht gerade verbessert. Ob Resistenzen vorliegen oder die Anwendungsbedingungen einfach zu schlecht waren, lässt sich ohne Test nicht beurteilen. Wahrscheinlich ist es immer eine Mischung aus beidem.
Ackergras und GPS scheiden für mich jetzt aus (mangels Abnehmer) und Körnermais ist meistens auch kein gutes Geschäft, aber netterweise werden ja diese Blühmischungen gefördert :lol:


Da kann ich fast zu 100 % zustimmen. Nur einen Widerspruch habe ich einzulegen. Ich persönlich halte selbst Bodenherbizide, wie jeden Wirkstoff, sehr wohl für resistenzgefährdet.
Die Bodenherbizide entfalten ihre volle Wirkung nur für eine bestimmte Zeit und bauen dann kontinuirlich ab. Wenn Unkräuter/Ungräser in einem Umfeld teilweise abgebauter Wirkstoffe keimen, überleben sie trotz ( zu ) geringer Wirkstoffaufnahme. Das wäre in lichten Kulturbeständen zum Beispiel jederzeit möglich.
Falls es ihnen nun noch gelingen sollte auszusamen, wäre das bereits die este Stufe von Resistenzbildung. Was sie an ihre Nachfolgegeneration weitergeben.
Im Prinzip nichts anderes als die resistenten Keime in der Tier.- und Menschmedizin. Auch wenn hier schon teilweise, bedingt durch die Medien, deutlich übertrieben wird. Da wird die Maus zum Elefant.
Aber es gibt schon deutliche Ansätze von Resistenzen, ähnlich wie in der Pflanzenwelt.
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Todde » Mi Mai 25, 2016 23:12

WG Glacier

man kann recht deutlich die 0,4 Cerone in EC 37/39 und das Spritzfenster erkennen.

Bild
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Roman1984 » Do Mai 26, 2016 9:34

Hallo zusammen,

meine Gerste ist leider zum Teil ins Lager gegangen.

Boden: schwerer Lehm, stark nachliefernd
Sorte: Sandra
Düngung: Herbst 30kg N/ha
1. Gabe 70kg N/ha
2. Gabe 70kg N/ha
20m³ Gülle vor der Saat
Wachstumsregler in EC 31/32 (0,5l / ha Moddus) + 0,3l/ha Camposan extra in EC37

Nun meine Frage an euch, sollte ich die Moddusmenge auf 0,7l/ha erhöhen oder gleich die erste WR Gabe mit Meddax Top durchführen?
Welche Mengen an Meddax Top werden hier benötigt um Lager zu vermeiden? Vermutlich waren heuer die Temperaturen im Frühjahr auch zu
niedrig, Mindesttemperaturen bei Meddax Top sollten bei 5°C liegen und bei Moddus bei 8°C.
Wie ist Meddax Top zu vergleichen mit Moddus von der Einkürzwirkung?
Evtl. ist auch die Menge von Camposan Extra auf 0,4l/ha zu erhöhen.

Mfg Roman1984
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Grenzwächter » Do Mai 26, 2016 9:56

Nach meinen Erfahrungen kürzt Metaxtop stärker ein als Modus.
Fahre seit drei Jahren kein Modus mehr im Getreide weil zu teuer und trotz Behandlung immer Lager auftrat. Der andere Punkt ist Modus ist im Verhältnis viel zu teuer.
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Welfenprinz » Do Mai 26, 2016 10:18

Die 2.N-Gabe war zu hoch.
Da wird auch das rumspielen an den WR-Aufwandsmengen nix nützen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon marius » Do Mai 26, 2016 22:28

Roman1984 hat geschrieben:Hallo zusammen,

meine Gerste ist leider zum Teil ins Lager gegangen.

Boden: schwerer Lehm, stark nachliefernd
Sorte: Sandra
Düngung: Herbst 30kg N/ha
1. Gabe 70kg N/ha
2. Gabe 70kg N/ha
20m³ Gülle vor der Saat
Wachstumsregler in EC 31/32 (0,5l / ha Moddus) + 0,3l/ha Camposan extra in EC37

Nun meine Frage an euch, sollte ich die Moddusmenge auf 0,7l/ha erhöhen oder gleich die erste WR Gabe mit Meddax Top durchführen?
Welche Mengen an Meddax Top werden hier benötigt um Lager zu vermeiden? Vermutlich waren heuer die Temperaturen im Frühjahr auch zu
niedrig, Mindesttemperaturen bei Meddax Top sollten bei 5°C liegen und bei Moddus bei 8°C.
Wie ist Meddax Top zu vergleichen mit Moddus von der Einkürzwirkung?
Evtl. ist auch die Menge von Camposan Extra auf 0,4l/ha zu erhöhen.

Mfg Roman1984


Naja, ist halt die Frage ob man die Leiter immer weiter hochsteigen soll bei den Getreidepreisen : immer mehr N, immer mehr Wachstumsregler...als Folge noch höhere Erträge und noch geringere Preise.

180 kg N und stark nachliefernd ? Bei Weizen o.k. aber bei WG zuviel.
Noch dazu wurden die 180 kg N komplett bis anfang schossen verabreicht + Nachlieferung und Nmin. In ausgeprägten Trockengebieten vielleicht in Ordnung weil es die nachfolgende ZW noch aufnehmen kann, aber sonst ?
Was wenn nach der 2 Gabe Dauerregen fällt ? Also ich weiss nicht.
Ich hoff halt immer das hier möglichst wenige von den Ämtern mitlesen. Sonst blühen immer schärfere Kontrollen und Vorschriften für alle.
Die Nitratwerte sollen ansteigen. Da blühen uns eh noch Konsequenzen.
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Todde » Fr Mai 27, 2016 1:12

marius hat geschrieben:Naja, ist halt die Frage ob man die Leiter immer weiter hochsteigen soll bei den Getreidepreisen : immer mehr N, immer mehr Wachstumsregler...als Folge noch höhere Erträge und noch geringere Preise.


Man kann an der Kostenschraube drehen, den Preis beeinflusst man nicht.
In Deutschland boomt, explodiert der Biolandbau seit 20 Jahren, weder auf den LN oder im Supermarkt ist dieser Boom angekommen.
Weltweit hat die Gentechnik ein Desaster erlebt und nur 10% der Ackerflläche in dieser Zeit erobert.

So unterscheiden sich Idioten-Boom und Intelligentes-Desaster.
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Peterpan » Fr Mai 27, 2016 6:52

Unsere Gerste war bislang komplett gesund, was ja durchaus positiv ist. Anfang letzte Woche die Abschlussbehandlung mit Bontima gesetzt und gestern sehe ich das unspezifische Blattflecken da sind. Wahrscheinlich stressbedingt. Ich könnte mir vorstellen das es am Wasser liegt was so langsam knapp wird. Blätter sind eigentlich noch nicht eingeschnürt wie sonst so üblich bei Trockenheit, hier uns da mal eventuell. Sorte ist Galation, also eine Hybride. Steht da wie eine Bombe, leider hat sie jetzt nur 0,4-0,5 Modus gesehen und ich befürchte die bleibt so nicht stehen :| Man konnte hier nichts machen, dir Ähren waren schwups di wups draußen :mrgreen:
Noch federt sie relativ gut und kommt wieder hoch...aber sobald wir jetzt das Wasser kriegen, mein lieber Gott was wird dann die Ähre groß und schwer :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon Welfenprinz » Fr Mai 27, 2016 8:15

"immer mehr N" ist kompletter Quatsch.
Seit Einführung der Nmin-Probe Ende der 70er hat sich das N-Niveau nicht oder nur unwesentlich geändert. Die Ertragssteigerungen kommen woanders her.
Und natürlich machen die Ertragssteigerungen grade bei schlechten Preisen sinn. Zwei Drittel der Kosten sind Fest und Allgemeinkosten und es ist natürlich besser,wenn die sich auf 100 statt 80 dt verteilen.
Wer da nur auf den Grenznutzen der letzten 20€ für ein bisschen mehr Wachstumsregler guckt,hat sich nie mit seinen Betriebszahlen beschäftigt.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Wintergerste - unlimited

Beitragvon adefrankl » Fr Mai 27, 2016 12:32

Roman1984 hat geschrieben:Hallo zusammen,

meine Gerste ist leider zum Teil ins Lager gegangen.

Boden: schwerer Lehm, stark nachliefernd
Sorte: Sandra
Düngung: Herbst 30kg N/ha
1. Gabe 70kg N/ha
2. Gabe 70kg N/ha
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Wachstumsregler in EC 31/32 (0,5l / ha Moddus) + 0,3l/ha Camposan extra in EC37

Nun meine Frage an euch, sollte ich die Moddusmenge auf 0,7l/ha erhöhen oder gleich die erste WR Gabe mit Meddax Top durchführen?
Welche Mengen an Meddax Top werden hier benötigt um Lager zu vermeiden? Vermutlich waren heuer die Temperaturen im Frühjahr auch zu
niedrig, Mindesttemperaturen bei Meddax Top sollten bei 5°C liegen und bei Moddus bei 8°C.
Wie ist Meddax Top zu vergleichen mit Moddus von der Einkürzwirkung?
Evtl. ist auch die Menge von Camposan Extra auf 0,4l/ha zu erhöhen.

Mfg Roman1984


Also die LWK Niedersachen hat zumindest 2014 im Artikel "2014 – Haben wir ein Jahr mit erhöhtem Lagerrisiko vor uns?" von Herrn Fricke die Kombination von Medax und Moddus empfohlen (Moddus 0,2 - 0,4 l/ha + Medax 0,3 - 0,5 l/ha). Die Kombination würde auch bei kühleren Wetter (+ Strahlung) gut wirken. Daran habe ich mich auch orientiert.
Das dürfte auch Sinn machen. denn Medax ist eine Kombination eines frühen udn eines späten Glibberinhemmers (analog zu CCC + Moddus).
Insofern zunächst besser als Moddus. Und hat auch niedrigere Temperaturansprüche. Allerdings wirkt der darin enthaltene späte Glibberinhemmer nur relativ kurz (~ 4 Tage?). Moddus als später Glibberinhemmer wirkt dagegen wesentlich länger (10 - 14 Tage?). Insofern sollte die Kombination besser sein als die Einzelmittel.
Die geringe Wirkungsdauer des späten Glibberinhemmers in Medax dürfte auch der Grund sein, weshaalb es bei Medax heißt, dass bei einer Einkürzung in EC31/32 eigentlich immer eine Nachkürzung mit Ethephon angebracht ist.
Theoretisch sollte auch die Kombination Bogota Ge (CCC + Ethephon) + Moddus/Moxa vielversprechend sein (Analog zu CCC + Moddus in Weizen). Ist seit dieses Jahr zulässig. Ich kenne aber noch keine Erfahrungsberichte.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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