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Winterweizen 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon PhantomLord » Mo Nov 03, 2014 20:55

Kreuzschiene hat geschrieben:
1056xl hat geschrieben:Ach ja , die Nebenerwerbler sind alle ein bischen blöd und ungebildet :roll: :roll:
Also ich als Nebenerwerbler weis und kann soviel und teilweise auch mehr wie die meisten "Voll"-Profis hier.
Ach ja Leute passt auf , so mancher von euch wird irgentwann in den Nebenerwerb gehen, weil für alle reicht die Fläche nicht zum wachsen in "wirtschaftliche" Größen.
Aber auch die "kleinen" Haupt/Vollerwerbler werden schon auf`s Korn genommen. Zitat aus einem anderem Forum, aber von eimem der auch hier unterwegs ist.



Das stimmt allerdings. Ich hab z.B. als Nebenerwerbler nebenbei die Abschlußprüfung Landwirt mitgemacht. Ohne Kurse oder sonst was. Und ich hab damals über 95% der Auszubildenden hinter mir gelassen, die das Ganze jahrelang mit Untericht usw. beigebracht bekommen haben...
Da ist mir ein interessierter Nebenerwerbler tausend mal lieber als ein Vollerwerbs-Söhnchen, das Landwirt lernen musste, weil es Papi so wollte...


Das geht? Können wir uns da mal genauer düber unterhalten? Das wäre nämlich auch für mich äußerst interessant. Für eine landwirtschaftliche Ausbildung fehlt mir aber die Zeit. Wenn, dann würd ich eher studieren. Aber dazu hab ich auch nichtmehr wirklich den Nerv und man will ja mal mit dem gelernten Beruf Geld verdienen.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Wini » Mo Nov 03, 2014 21:09

MF 6150 hat geschrieben:@ Winni. ich hab ein ähnliches Feld wie deins mit den vielen Steinen. hast du schon mal drüber nachgedacht das ganze Pfluglos zu bearbeiten um eine Humusschicht aufzubauen? das hab ich nämlich dieses Jahr angfefangen. dauert zwar vieeeeeeele Jahre aber ich hoffe das es sich bezahlt macht.

Dieses Feld gehört mir gar nicht. Habe ich nie behauptet. Es liegt in unserer Flur und wird sogar pfluglos bearbeitet.
Auf unseren Feldern wird seit Generationen das sog. Handleseverfahren für Feldsteine angewendet.
Siehe auch Thema "Steine lesen"
steine-lesen-t54206-15.html?hilit=Steine%20lesen#p636434
:-)
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon aNiederbayer » Mo Nov 03, 2014 21:18

1056xl hat geschrieben:Schlimmer ist`s aber wenn sie gescheit sind und als "die bessten" von der Schule oder Uni kommen, und dann
denken alle vor ihnen waren Neandertaler , " mir kann keiner was vormachen, ich scheiß auf eure Erfahrungen, ich habs stutiert."


Leider ist es aber auch oft so, dass viele Landwirte die Denkweise "haben wir immer schon so gemacht, machen wir auch in Zukunft so" haben.
Ob das dann oft "Erfahrung" ist? Erfahrungen macht man durch Fehler und da muss man halt oft "darauf sch..." was andere vor dir sagen. Man probiert es und man scheitert oder gewinnt. Dann hat man SEINE Erfahrung damit gemacht... Eine gewisse Innovationskraft wird im Studium gelehrt... und auch, dass das was man schon immer macht nicht das beste sein muss.

Grenzwächter hat geschrieben:Ich bin zwar nicht der älteste und erfahrenste hier aber für mich gilt lieber alt und bezahlt als neu und von der Bank kassiert. Mit treuen bezahlten Maschinen lässt sich warscheinlich auch auf Dauer wirtschaftlicher arbeiten als wenn man nur von Rate zu Rate wirtschaftet.


diese Aussage kann man auch nicht immer pauschal so stehen lassen, auch wenn sie in vielen Fällen stimmt. Wenn du die Zeit hast, kannst du mit deiner Technik, solange sie funktioniert und eine neuere Technik keine großen Mehrerträge bringt, wirtschaftlich absolut mithalten.
Anders sieht es aus, wenn man z.b. bei Arbeitsspitzen auf viele "teuere" Fremdarbeitskräfte zurückgreifen muss. Arbeit kostet Geld. Und in den meisten Fällen ist die Maschine günstiger.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Alfred-Andrea » Mo Nov 03, 2014 21:50

1056xl hat geschrieben:@ Kreuzschiene
Das du so gut abgeschlossen hast ist nicht weiter verwunderlich da du auch von deiner "Erfahrung" profitieren konntest.
Die Auszubildenten haben meistens ja erst 3Jahre Schule und Lehre hinter sich und da ist oft erst einmal die
Hauptsache das sie den großen Buldog fahren können. Alles andere kommt erst mit der Zeit, bei einem mehr, beim anderen weniger.
Dumme und Deppen gibts überall, bei den Nebenerwerblern wie bei den Haupt/Vollerwerblern. :wink:
Schlimmer ist`s aber wenn sie gescheit sind und als "die bessten" von der Schule oder Uni kommen, und dann
denken alle vor ihnen waren Neandertaler , " mir kann keiner was vormachen, ich scheiß auf eure Erfahrungen, ich habs stutiert."

1056xl


so geht es mir manchmal bei nobbynobbs. dem könnte man öfters auch mal eine treten, nur ist der fachlich wirklich unerreicht und weiß was er macht und so welche brauchst du hier eben auch.
Alfred-Andrea
 
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Heuer » Mo Nov 03, 2014 22:26

Alfred-Andrea hat geschrieben:so geht es mir manchmal bei nobbynobbs. dem könnte man öfters auch mal eine treten, nur ist der fachlich wirklich unerreicht und weiß was er macht und so welche brauchst du hier eben auch.


Das ist doch das Schöne hier. Die Mischung machts.
Nur Winni's wäre langweilig, da könnt ich auf meinen 83 jährigen Vater hören...........
Und Nobby und ähnlich inovative Landwirte liefern Denkanstöße.........unbezahlbar.
Es wäre nur wünschenswert, wenn die persönlichen Angriffe unterbleiben würden. Ein bisschen fitzeln ist dabei schon ok, aber Bitte, Bitte nicht unter die Gürtellinie, ja?
Grüße
der Heuer

welcher heute Abend die letzten 4,5 ha Maisweizen mit Uralt-Technik (Howard Kreiselegge mit Becker-Einscheibenschar Sämaschine) gesät hat. (Das Warten hat sich gelohnt) Saatbett vor Saatzeit. (Meine Erfahrung)
Grüße
der Heuer
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon 1056xl » Mo Nov 03, 2014 22:50

Hallo aNiederbayer
Du hast ja nicht ganz unrecht , Erfahrung bekommt man nur durch Fehlschläge (Fehler). In der Landwirtschaft ist kein Jahr wie das andere,
deshalb funktioniert "haben wir immer schon so gemacht"überhaupt nicht.
Aber eine grobe richtung einzuhalten ist mit sicherheit nicht falsch (und gibt eine gewisse Sicherheit).Wenn ich dieses Jahr etwas
versuche und es passt, kann ich doch nicht nächstes Jahr alles so machen, das kann mächtig schief gehen. Und was machst du dann?
Wieder umstellen oder nochmal versuchen, oder wieder etwas anderes versuchen ?
Wenn sowas zwei oder mehrmals nicht optimal läuft wirds für manchen Betrieb schon eng,
es sei den die "Vorfahren" haben mit ihrer "sicheren" Wirtschaftsweise einen gesunden Betrieb geschaffen.
Also es ist immer vom Betrieb abhängig auf welche Abenteuer :mrgreen: man sich einlässt.
Ein eher kleinerer Betrieb ist meist schon finanziell nicht in der Lage sich mal eben neue (andere) Maschinen zu kaufen um was
neues zu versuchen. Wenns nicht klappt diese wieder ab zu stoßen und es wieder mit anderen versuchen.
Klar ist nicht alles was schon "immer" gemacht wurde das beste auf ewige Zeiten, aber auch von allen "neuen" verfahren kann man
keines als "die" Revolution ansehen.
Den echten und einzigen Vorteil der meisten neuen Arbeitsweisen ist die Zeiteinsparung.
Und warum muß man Zeit eisparen ? Weil man mehr Fläche bewirtschaften muß damit sich die "modernen " Maschinen,
mit denen man Zeit einsparen kann rechnen.
Und weil das "sich rechnen" nicht immer geht muß halt noch mehr gemacht werden, und noch mehr Zeit eingespart werden. Dann geht das Spiel von vorne los.
Weniger Dieselverbrauch und Mehrerträge sind doch nur Milchmädchenrechnungen.
aNiederbayer hat geschrieben:diese Aussage kann man auch nicht immer pauschal so stehen lassen, auch wenn sie in vielen Fällen stimmt. Wenn du die Zeit hast, kannst du mit deiner Technik, solange sie funktioniert und eine neuere Technik keine großen Mehrerträge bringt, wirtschaftlich absolut mithalten.
Anders sieht es aus, wenn man z.b. bei Arbeitsspitzen auf viele "teuere" Fremdarbeitskräfte zurückgreifen muss. Arbeit kostet Geld. Und in den meisten Fällen ist die Maschine günstiger.

Ich hatte ja geschrieben:
Wenn man "genug" Fläche hat ist es ja auch richtig in neue Technik zu investieren , schon allein um alle Arbeiten
zum nahezu optimalen Zeitpunkt auszuführen.

Nichts gegen neue Technik, wenn`s sich für mich rechnen würde, würde bei mir auch ab und zu die ein oder andere Maschine stehen.
Bin eigentlich von der meisten neuen Technik fastziniert , nicht nur aus dem Bereich Landwirtschaft.

MfG. 1056xl
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon aNiederbayer » Mo Nov 03, 2014 23:59

da geb' ich dir schon auch recht. Zu oft was Falsches versuchen schadet...

ich hab' es hier aber auch oft mit Dickköpfigen Kollegen zu tun... wollte beispielsweise erst heute den einen dazu überreden, dass er denn wenigstens eine seiner Wunderschönen Alexandriner Flächen, die er im August nach WW und 1 mal Grubbern gesät hat, über Winter stehen lassen soll und im Frühjahr doch auf den enormen 1,5 ha Hanglage mal probieren soll seinen Mais da rein zu säen... aber nein, er konnte nicht darauf verzichten es dann heute doch zu pflügen :roll:

1056xl hat geschrieben:Ich hatte ja geschrieben:
Wenn man "genug" Fläche hat ist es ja auch richtig in neue Technik zu investieren , schon allein um alle Arbeiten
zum nahezu optimalen Zeitpunkt auszuführen.


jup hab ich gelesen, der Satz kam ja auch von Grenzwächter
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Mad » Di Nov 04, 2014 1:23

"Das haben wir schon immer so gemacht."

Ein Satz, den ich leider oft hören muss und der mir sowas von zum Hals raushängt.

Jeder so, wie er meint.

Ohne etwas propagieren zu wollen: Wenn ich einen Landwirt sehe, dessen Hof sich seit den 70ern keinen Millimeter verändert hat, der beim Drillen mit ner 2,5m KE + Drille und in der Front eine Cambridgewalze fährt, dann zolle ich ihm meinen vollsten Respekt. Denn in meinen Augen hat er sich Gedanken gemacht, wie er mehrere Arbeitsgänge zu einem zusammenfassen kann.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon 1056xl » Di Nov 04, 2014 4:55

Dumm gelaufen :( , Ich gehöre wieder nicht zu denen die Mad´s vollen Respekt bekommen ,
Ich fahre eine 3m KE + Drille und in der Front eine Cambridgewalze :mrgreen: :mrgreen:

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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Di Nov 04, 2014 6:52

PhantomLord hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:
1056xl hat geschrieben:Ach ja , die Nebenerwerbler sind alle ein bischen blöd und ungebildet :roll: :roll:
Also ich als Nebenerwerbler weis und kann soviel und teilweise auch mehr wie die meisten "Voll"-Profis hier.
Ach ja Leute passt auf , so mancher von euch wird irgentwann in den Nebenerwerb gehen, weil für alle reicht die Fläche nicht zum wachsen in "wirtschaftliche" Größen.
Aber auch die "kleinen" Haupt/Vollerwerbler werden schon auf`s Korn genommen. Zitat aus einem anderem Forum, aber von eimem der auch hier unterwegs ist.



Das stimmt allerdings. Ich hab z.B. als Nebenerwerbler nebenbei die Abschlußprüfung Landwirt mitgemacht. Ohne Kurse oder sonst was. Und ich hab damals über 95% der Auszubildenden hinter mir gelassen, die das Ganze jahrelang mit Untericht usw. beigebracht bekommen haben...
Da ist mir ein interessierter Nebenerwerbler tausend mal lieber als ein Vollerwerbs-Söhnchen, das Landwirt lernen musste, weil es Papi so wollte...


Das geht? Können wir uns da mal genauer düber unterhalten? Das wäre nämlich auch für mich äußerst interessant. Für eine landwirtschaftliche Ausbildung fehlt mir aber die Zeit. Wenn, dann würd ich eher studieren. Aber dazu hab ich auch nichtmehr wirklich den Nerv und man will ja mal mit dem gelernten Beruf Geld verdienen.


Klar geht das. Sonst hätte ich es doch nicht geschrieben. ;-)
Lies Dir mal § 45 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes durch (http://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/__45.html).
Wenn Du dann noch Fragen hast, helfe ich gerne weiter.
Kreuzschiene
 
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Raider » Di Nov 04, 2014 8:16

1056xl hat geschrieben:Was ist den z.B. bei einer "neuen" normalen Sämaschine anderst als bei einer alten ?
Meine 25 Järige verteilt das Saatgut auch auf die ganze Fläche und nicht nur auf einige Teilflächen. :roll:
Anstelle von Schleppscharen vielleicht Scheibenschare (wenn gewünscht), und funktionen wie Fargassenschaltung,
Spuranreißer usw. sind halt elektrisch und nicht mehr mechanisch. Ob des aber immer besser ist wage ich zu bezweifeln.


also mir fällt da v.a. eine deutlich, deutlich bessere Scharführung ein. Scheibenschar plus Andruckrolle plus hydraulischer Schardruck und schon sind Arbeitsgeschwindigkeiten über 10 km/h ohne eine katastrophale Tiefenablage locker möglich.

Bei Kreiseleggen hat sich in den letzten 20 Jahren kaum was geändert.


naja, ganz so würde ich das nicht sagen. In Punkto stabilität und Rückverfestigungs-Einheit hat sich da schon was getan. Und auch das ist in Bezug auf Arbeitsgeschwindigkeit nicht unrelevant.

Beim Pflug vielleicht etwas mehr, aber kaum was welt bewegentes.
Gut , beim Grubber tut sich öfters was, manchmal auch vorteihaftes, aber oft auch nicht wirklich neues.


beim Pflug hat sich insofern was getan, dass wir mittlerweile erstklassige grubber haben die einen pflugeinsatz oftmals überflüssig machen. Das ist aber dann auch wieder eine Systemfrage und hier schon ausreichend diskutiert.

Und bei den Schleppern ????? immer grösser, immer mehr (unnütze?) Technik und vor allem immer teurer (Anschafung ,Reperaturen)
Also ich möcht mal behaupten das ich mit meinen Schleppern (fast) alles machen kann was man mit einem neuen modernen Schlepper auch macht.


Solange es sich bei uns rechnet etwas neue Technik zur Entlastung des Fahres zu kaufen werde ich das auch machen. Genaud a liegt auch ein unterschied zum nebenerwerbsbetrieb. Wenn ich im Herbst 8 Tage am Stück von morgens 7 bis abends 21-22 Uhr aufm Traktor sitze, dann bringt mein ein Tick mehr an Kompfort eine Entlastung die ich morgens beim Aufstehen aber sowas von deutlich merke...

Und einen Vollerwerbsbetrieb mit sagen wir mal 50-75ha könnte ich auch mit meinen Maschinen stemmen, bin nämlich auch über mechanisiert.


50-75 ha Ackerbau sind für mich Nebenerwerb. Da wirst Du wenn überhaupt nur mit abgeschriebenen Maschinen oder durch viel überbetrieblichen Maschineneinsatz eine Rentabilität hin bekommen.

Und immer dieses gestänkere gegen die "Nebenerwerbler", einfach zumBild
Ach ja , die Nebenerwerbler sind alle ein bischen blöd und ungebildet :roll: :roll:


Das ist natürlich pauschal immer falsch. Es gibt ebenso wie im Haupterwerb auch sehr gute Nebenerwerbsbetriebe und umgekehrt. Falsch ist aber meist die Übertragung von eignen Ansichten auf die jeweilige andere Seite. Beispiel war ja hier die Geschichte mit der Frontwalze die von einigen Nebenerweblern hier als Protzinstrument der Jungbauern hingestellt worden ist. nur weil die Nebenerbler mit etwas kleinerer Technik keine Frontwalze als Gewicht benötigen, ist dies noch lange nicht falsch ;-)


[quoet]Also ich als Nebenerwerbler weis und kann soviel und teilweise auch mehr wie die meisten "Voll"-Profis hier.
Ach ja Leute passt auf , so mancher von euch wird irgentwann in den Nebenerwerb gehen, weil für alle reicht die Fläche nicht zum wachsen in "wirtschaftliche" Größen.
Aber auch die "kleinen" Haupt/Vollerwerbler werden schon auf`s Korn genommen. Zitat aus einem anderem Forum, aber von eimem der auch hier unterwegs ist.[/quote]

Na, dann Frage ich mich warum es dann bei vielen nicht zum Vollerwerb reicht? ;-)
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Schwabenjung26 » Di Nov 04, 2014 8:22

@mad

Also das trifft jetzt nicht ganz auf uns zu. Fahren zwar so eine Kombi, unser Hof hat sich aber flächenmäßig seit den 70ern ca. verdoppelt... :wink:
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon PhantomLord » Di Nov 04, 2014 8:28

Kreuzschiene hat geschrieben:
PhantomLord hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Das stimmt allerdings. Ich hab z.B. als Nebenerwerbler nebenbei die Abschlußprüfung Landwirt mitgemacht. Ohne Kurse oder sonst was. Und ich hab damals über 95% der Auszubildenden hinter mir gelassen, die das Ganze jahrelang mit Untericht usw. beigebracht bekommen haben...
Da ist mir ein interessierter Nebenerwerbler tausend mal lieber als ein Vollerwerbs-Söhnchen, das Landwirt lernen musste, weil es Papi so wollte...


Das geht? Können wir uns da mal genauer düber unterhalten? Das wäre nämlich auch für mich äußerst interessant. Für eine landwirtschaftliche Ausbildung fehlt mir aber die Zeit. Wenn, dann würd ich eher studieren. Aber dazu hab ich auch nichtmehr wirklich den Nerv und man will ja mal mit dem gelernten Beruf Geld verdienen.


Klar geht das. Sonst hätte ich es doch nicht geschrieben. ;-)
Lies Dir mal § 45 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes durch (http://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/__45.html).
Wenn Du dann noch Fragen hast, helfe ich gerne weiter.


Nein das reicht erstmal. So dürfte ich doch auch noch zu einem landwirtschaftlichen Abschluss kommen.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon IHC 844 A » Di Nov 04, 2014 12:43

1056xl hat geschrieben:Hallo
Es wäre ja schon blöd wenn man mit "neuster Technik" keine grösere Schlagkraft hätte.
Und so manche "neue Maschine" bringt vielleicht, nochmal: "vielleicht " auch eine bessere Arbeitsquallität.
Der wichtigste Punkt aber ist doch der Preis mit dem man sich diese Verbesserungen erkaufen muß.
Wenn man "genug" Fläche hat ist es ja auch richtig in neue Technik zu investieren , schon allein um alle Arbeiten
zum nahezu optimalen Zeitpunkt auszuführen. Aber meistens ist es doch so , das rein rechnerisch bei den meisten
Betrieben hier viel zu wenig Fläche im vergleich zur Mechanisierung vorhanten ist.

Was ist den z.B. bei einer "neuen" normalen Sämaschine anderst als bei einer alten ?
Meine 25 Järige verteilt das Saatgut auch auf die ganze Fläche und nicht nur auf einige Teilflächen. :roll:
Anstelle von Schleppscharen vielleicht Scheibenschare (wenn gewünscht), und funktionen wie Fargassenschaltung,
Spuranreißer usw. sind halt elektrisch und nicht mehr mechanisch. Ob des aber immer besser ist wage ich zu bezweifeln.

Bei Kreiseleggen hat sich in den letzten 20 Jahren kaum was geändert.
Beim Pflug vielleicht etwas mehr, aber kaum was welt bewegentes.
Gut , beim Grubber tut sich öfters was, manchmal auch vorteihaftes, aber oft auch nicht wirklich neues.

Was hat es denn bei den Düngerstreuern oder Pflanzenschutzspritzen in den letzten 20-30 Jahren wirklich neues
gegeben (auser elektrik ,GPS o.ä.)
Und bei den Schleppern ????? immer grösser, immer mehr (unnütze?) Technik und vor allem immer teurer (Anschafung ,Reperaturen)
Also ich möcht mal behaupten das ich mit meinen Schleppern (fast) alles machen kann was man mit einem neuen modernen Schlepper auch macht.
Und einen Vollerwerbsbetrieb mit sagen wir mal 50-75ha könnte ich auch mit meinen Maschinen stemmen, bin nämlich auch über mechanisiert.
Und immer dieses gestänkere gegen die "Nebenerwerbler", einfach zumBild
Im Grund genommen sind doch die meisten Landwirte Nebenerwerbler. Ackerbau und Milchvieh, Ackerbau und Schweine, Ackerbau und Biogasanlage,
Ackerbau und Ferienwohnung , Ackerbau und Lohnunternemer.
Was ist den daran anders als an Ackerbau und Arbeit ausehalb der LWBild
Ach ja , die Nebenerwerbler sind alle ein bischen blöd und ungebildet :roll: :roll:
Also ich als Nebenerwerbler weis und kann soviel und teilweise auch mehr wie die meisten "Voll"-Profis hier.
Ach ja Leute passt auf , so mancher von euch wird irgentwann in den Nebenerwerb gehen, weil für alle reicht die Fläche nicht zum wachsen in "wirtschaftliche" Größen.
Aber auch die "kleinen" Haupt/Vollerwerbler werden schon auf`s Korn genommen. Zitat aus einem anderem Forum, aber von eimem der auch hier unterwegs ist.

Zitat:
"Warum sollen kleinere Traktoren schlechter bereift sein und demnach mehr Bodendruck erzeugen als größere? Das findet man draußen oftmals. Ist auch logisch, da kleinere Traktoren oftmals von Leuten gefahren werden, die wenig Ackerbau machen, keine Zeit haben und wenig wissen. Hinzu kommt, dass eben die Standardausstattung oftmals beschissen ist- ja. Es muss aber nicht so sein. Es SOLLTE nicht so sein.
Im Land der übermechanisierten Größenwahnsinnigen kommt es mir eher auf die ackerbaulichen Fertigkeiten als auf die beste, tollste, eindrucksvollste und modernste Technik an. Da brauche ich nur in die Technikforen gehen, dann sehe ich alles. Meist findest du dort die ganzen halbstarken Bubis, denen es rein um Technik und "Dicke-Eier"-Effekte geht. Was willst du so erreichen? Das gibt mir nichts. Ich brauche Technik, die zu meinem System passt, nicht, was vor dem Nachbarn den größten Eindruck schindet." Zitat ende.

Raider hat geschrieben:
Naja, mit neuester Stand der Technik meinte ich eher, dass man mit dem was Winni da immer vorzeigt sicherlich keinen landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieb bewirtschaften kann. ....zumindest nicht wenn man das Ziel hat nicht 24 Stunden am Tag zu arbeiten. :-)
Mit Technik die das schlagkräftige bewirtschaften ermöglichen wirst Du immer Frontgewicht brauchen. Und dann ist die Frontwalze erste Wahl.


Zu Winis Maschinen , also ich weiß eigentlich nur das er eine "Uralt-Sämaschine Marke Nordsten" hat, wisst ihr mehr :?: :?:

1056xl



Hallo,

Ich muss den Beitrag von 1056xl zu 100 % zustimmen. Wie man aus meinem Namen erkennen kann bin ich auch mit alter Technik unterwegs. Ich hab zwar nicht die Schlagkraft wie
mancher High Tec ausgestatteter evtl. Quersubventionierter "Zukunftsbetrieb". Was mich für meinen kleinen Hof freut, ist, das ich mit meinen alten Maschinen die selben
(Durchschnitts)- Erträge und auch Qualitäten erzielen kann.

f27t726p3625n2_QcVJLhpW.jpg
f27t726p3625n2_QcVJLhpW.jpg (60.39 KiB) 668-mal betrachtet


Selbst mit meinem Sä- Gespann kann ich gute Feldaufgänge beobachten, ähn. Winis Bild. Leider hab ich jetzt kein da.

Gruß,
IHC 844 A
 
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Raider » Di Nov 04, 2014 13:22

IHC 844 A hat geschrieben:
Hallo,

Ich muss den Beitrag von 1056xl zu 100 % zustimmen. Wie man aus meinem Namen erkennen kann bin ich auch mit alter Technik unterwegs. Ich hab zwar nicht die Schlagkraft wie
mancher High Tec ausgestatteter evtl. Quersubventionierter "Zukunftsbetrieb". Was mich für meinen kleinen Hof freut, ist, das ich mit meinen alten Maschinen die selben
(Durchschnitts)- Erträge und auch Qualitäten erzielen kann.

f27t726p3625n2_QcVJLhpW.jpg


Selbst mit meinem Sä- Gespann kann ich gute Feldaufgänge beobachten, ähn. Winis Bild. Leider hab ich jetzt kein da.

Gruß,


Gute Feldaufgänge bei Pflugeinsatz und Fahrgeschwindigkeiten beim säen unter 5 km/h. Arbeitswirtschaftlich für die meisten größeren Betriebe nicht stemmbar...
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