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Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Mineralwasser » Sa Apr 03, 2021 19:15

RS 36 das hab ich schon verstanden. Gibt es konkrete Versuchsergebnisse? Oder sind das nur gefühlte Mehrerträge? Auch walzen kostet Zeit und Geld und nach meiner Meinung für normale, nicht hochgefrorene Bestände, verzichtbar.
Mineralwasser
 
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon wespe » Sa Apr 03, 2021 20:00

Die Bestockung sollte sich im Herbst etablieren, im Frühjahr die Bestockung anregen ist nur ein Notfallplan wenn zur oder nach der Saat einiges ungünstig gelaufen ist.
Heutzutage schaffen es die Sorten sich zum Winter hin gut zu bestocken, wer natürlich (übertrieben gesagt) zum Heiligabend seinen WW sät, der brauch darauf nimmer hoffen.
Da kannst Walzen wie du willst, das holt der nie auf.
Mit freundlichen Stachel
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Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » Sa Apr 03, 2021 20:30

Durch das Walzen werden die Halme des Weizens weniger lang.
Spätes Walzen im 1-Knotenstadium reduziert sogar die Haupttriebe!!
In einem spät gewalzten Bestand sind daher die Ähren kürzer als beim Anbau ohne Walzen.
Dadurch wird die Lagerung verringert.
Das muß man halt einfach mal selbst ausprobieren und ein sog. Walzenfenster zum Vergleich anlegen.

Gruß
Wini
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Muku-Halter » Sa Apr 03, 2021 22:52

Hallo Weizen-Fans,
ich hab einen Weizenbestand, der echt stark unterschiedlich in der Entwicklung ist. Der Weizen steht auf 2/3 der Fläche wie eine Wiese und auf 1/3 echt lückig :(.
Meint ihr das ist mit 0,8 Ltr CCC gleich zu ziehen oder ist das schon zu viel bzw. vielleicht doch zu wenig ?
Ich hab eigentlich vor gehabt sobald es wärmer wird 0,8 CCC zu fahren und die 2. Gabe auch jetzt nachzulegen.
Liebe Grüße
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » So Apr 04, 2021 16:12

In den katholischen Umlandgemeinden wurde am Karfreitag bereits die 2. Gabe zum Winterweizen gefahren.
Ist das jetzt schon angebracht ?
Wie sehen Eure Planungen zur Menge im grünen und roten Gebiet und zum Zeitpunkt der 2. Gabe N aus ?

Frohe Ostern
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Johnny 6520 » So Apr 04, 2021 20:25

Wini hat geschrieben:In den katholischen Umlandgemeinden wurde am Karfreitag bereits die 2. Gabe zum Winterweizen gefahren.
Ist das jetzt schon angebracht ?
Wie sehen Eure Planungen zur Menge im grünen und roten Gebiet und zum Zeitpunkt der 2. Gabe N aus ?

Frohe Ostern
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Bei uns hat ja die erste Gabe noch nicht einmal so richtig gewirkt, weils immer so kalt war bis auf ein paar wenige warme Tage!
Habe im roten Gebiet noch 80N für die 2. und 3.Gabe!
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon rundumadum » So Apr 04, 2021 20:33

Wini hat geschrieben:In den katholischen Umlandgemeinden wurde am Karfreitag bereits die 2. Gabe zum Winterweizen gefahren.
Ist das jetzt schon angebracht ?
Wie sehen Eure Planungen zur Menge im grünen und roten Gebiet und zum Zeitpunkt der 2. Gabe N aus ?

Frohe Ostern
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ja da braucht man sich über die Meinung in der Bevölkerung nicht wundern...

Abwarten und Tee trinken. Bei der Wetterlage in den nächsten Tagen wird der Weizen nicht viel machen... da findet sich dann schon mal ein "Nichtfeiertag"...

Die einzige Frage die ich mir stelle... In BBCH 32 die Gabe erhöhen und dafür die dritte Gabe kürzen... könnte ja schon wieder ein tendenziell trockener Sommer werden..."
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Hammer|on » So Apr 04, 2021 23:48

Wini hat geschrieben:In den katholischen Umlandgemeinden wurde am Karfreitag bereits die 2. Gabe zum Winterweizen gefahren.
Ist das jetzt schon angebracht ?
Wie sehen Eure Planungen zur Menge im grünen und roten Gebiet und zum Zeitpunkt der 2. Gabe N aus ?

Frohe Ostern
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An Karfreitag muß das nicht sein. Bei uns steht momentan alles still, es ist einfach noch zu kalt. Und in der ersten Gabe bekommt mein Getreide immer 100 kg N, mach ich schon über 10 Jahre so :D das mit erfolg...
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon böser wolf » Mo Apr 05, 2021 8:16

Hammer|on hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:In den katholischen Umlandgemeinden wurde am Karfreitag bereits die 2. Gabe zum Winterweizen gefahren.
Ist das jetzt schon angebracht ?
Wie sehen Eure Planungen zur Menge im grünen und roten Gebiet und zum Zeitpunkt der 2. Gabe N aus ?

Frohe Ostern
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An Karfreitag muß das nicht sein. Bei uns steht momentan alles still, es ist einfach noch zu kalt. Und in der ersten Gabe bekommt mein Getreide immer 100 kg N, mach ich schon über 10 Jahre so :D das mit erfolg...


Vergessen wir mal den Karfreitag,
Auch wenn es zur Zeit zu kalt ist , es wird auch wieder wärmer und wenn ich die letzten 2 Jahre zurück denke , dann orientiert man sich besser an der niederschlagswahrscheinlichkeit , als am entwicklungsstadium, denn nur ein gelöster Dünger ist pflanzenverfügbar !
Mein cousin war Karfreitag und auch gestern mit seiner Rübendrille unterwegs.
Gepasst hatte ihm das auch nicht , aber sonst wäre ein es ein anderer Unternehmer zu seinen Kunden gefahren
böser wolf
 
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Marian » Mo Apr 05, 2021 10:05

Ich konnte meinem Reform gestern endlich die erste Gabe mit ASS verpassen.
Es ist einfach nass auf unseren guten Flächen und immer wenn es fast ging, kam wieder Regen.
Vorgestern dann kurzentschlossen Luft bis an die Schmerzgrenze abgelassen und Augen zu und durch.
Hier und da hat es etwas durchgedrückt und von der Fahrgasse durfte man definitiv nicht abkommen.
Gülle werde ich da wohl dieses Jahr nicht mehr sinnvoll rauf bekommen. Schade drum und rein mineralisch auch teuer. Seit heut früh regnet es wieder.
14 Tage komm ich so wie die Prognose ist sicher nicht auf die Flächen.

Frohe Rest Ostern euch
20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Crazy Horse » Mo Apr 05, 2021 10:24

Marian Pradler hat geschrieben:Ich konnte meinem Reform gestern endlich die erste Gabe mit ASS verpassen.
Es ist einfach nass auf unseren guten Flächen und immer wenn es fast ging, kam wieder Regen.
Vorgestern dann kurzentschlossen Luft bis an die Schmerzgrenze abgelassen und Augen zu und durch.
Hier und da hat es etwas durchgedrückt und von der Fahrgasse durfte man definitiv nicht abkommen.
Gülle werde ich da wohl dieses Jahr nicht mehr sinnvoll rauf bekommen. Schade drum und rein mineralisch auch teuer. Seit heut früh regnet es wieder.
14 Tage komm ich so wie die Prognose ist sicher nicht auf die Flächen.

Frohe Rest Ostern euch


Wenn ich sowas lese, dann denke ich, ich lebe in einer anderen Welt, weil es hier bei uns schon wieder richtig trocken ist. Da findet man selbst im Wald nirgendwo mehr eine Pfütze. Und auch die nächsten Tage ist kaum Regen gemeldet - nur bedeckter Himmel und etwas Wind.
Ich werd aber dennoch morgen die zweite Gabe ausbringen, solange es unten im Bestand noch etwas feucht ist. Vielleicht regnet es ja doch noch 2-3 Liter.
Wir hatten bislang genau 100,1 mm Niederschlag (offizieller Wert an der 4 km entfernten Wetterstation) in 2021. Das dürfte der niedrigste Wert in Baden-Württemberg sein (und wahrscheinlich auch in Bayern).
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Niedrigerer Wert aus Bayern

Beitragvon adefrankl » Mo Apr 05, 2021 12:26

Crazy Horse hat geschrieben: ....
Wenn ich sowas lese, dann denke ich, ich lebe in einer anderen Welt, weil es hier bei uns schon wieder richtig trocken ist. Da findet man selbst im Wald nirgendwo mehr eine Pfütze. Und auch die nächsten Tage ist kaum Regen gemeldet - nur bedeckter Himmel und etwas Wind.
Ich werd aber dennoch morgen die zweite Gabe ausbringen, solange es unten im Bestand noch etwas feucht ist. Vielleicht regnet es ja doch noch 2-3 Liter.
Wir hatten bislang genau 100,1 mm Niederschlag (offizieller Wert an der 4 km entfernten Wetterstation) in 2021. Das dürfte der niedrigste Wert in Baden-Württemberg sein (und wahrscheinlich auch in Bayern).

Also die Wetterstation aus Ipsheim (Bayern, Mittelfranken https://www.am.rlp.de/Internet/AM/Notes ... eRow=3.5#3. ) hat noch weniger zu bieten. Da sind es in diesen Jahr gerade 82,2 mm. In meiner Umgebung sieht es minimal besser aus, da da haben die Wetterstationen so 115 bis 125 mm zu bieten (z.B. Greimerdorf im LK Fürth). In diesen Berech ist man ja über jeden zusätzlichen Millimeter froh. Klar ist, dass da die Befahrbarkeit und die Nährstoffauswaschung auch dieses Jahr mit das geringste Problem ist. Die Herausforderung ist der Wassermangel. Und dass war auch schon in den letzten drei Jahren hier das Hauptproblem (Über den Zustand des Waldes schweige ich besser).
Wobei ich nur die Werte des Agrarmetrologischen Netzwerks in Mittelfranken angeschaut habe. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Unterfranken noch weniger zu bieten hat.
Schon in den 80er Jahren hat ein Berater des Landwirtschaftsamts den Landkreis Fürth (der hier zu meinen Umfeld gehört) als die Sahelzone von Bayern bezeichnet. Und damals hat es noch mehr geregnet.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Hammer|on » Mo Apr 05, 2021 14:28

böser wolf hat geschrieben:Vergessen wir mal den Karfreitag,
Auch wenn es zur Zeit zu kalt ist , es wird auch wieder wärmer und wenn ich die letzten 2 Jahre zurück denke , dann orientiert man sich besser an der niederschlagswahrscheinlichkeit , als am entwicklungsstadium, denn nur ein gelöster Dünger ist pflanzenverfügbar !
Mein cousin war Karfreitag und auch gestern mit seiner Rübendrille unterwegs.
Gepasst hatte ihm das auch nicht , aber sonst wäre ein es ein anderer Unternehmer zu seinen Kunden gefahren


Immer diese Kunden die nicht warten können :klug:

Darum gebe ich in der ersten Gabe immer 100 kg N, weil es zur zweiten fast nie geregnet hat bei uns in den letzten Jahren. Von weiten sieht meine Gerste aus wie Weizen, schön saftig grün :D
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Botaniker » Mo Apr 05, 2021 15:08

Karfreitag und Ostern ist halt wie Weihnachten, es kommt immer total überraschend. Scheinbar ist es zuviel verlangt,diese Tage als arbeitsfrei, jedenfalls aufm Acker, einzuplanen. :mrgreen:
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Beitragvon adefrankl » Mo Apr 05, 2021 16:00

Botaniker hat geschrieben:Karfreitag und Ostern ist halt wie Weihnachten, es kommt immer total überraschend. Scheinbar ist es zuviel verlangt,diese Tage als arbeitsfrei, jedenfalls aufm Acker, einzuplanen. :mrgreen:

Nein, ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso man am Karfreitag oder Ostermontag Düngen oder ähnliche Ackerarbeiten machen muss. Normal sind die Arbeiten um diese Zeit nicht so extrem dicht gedrängt. (Nachvollziehen könnte ich es vielleicht noch bei einem Extremzuflug von RGK und den engen Rahmenbedingungen denen die ganzen Verordnungen setzen, B2 nach Bienenflug, Windstärke, ....)
Aber wahrscheinlich ist das Problem, dass die Osterfeiertage jedes Jahr anders liegen. Und wenn man da nicht darauf achtet, dass man einen Kalender vom aktuellen Jahr verwendet, dann kann man davon schon mal überrascht werden.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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