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Aktuelle Zeit: Mi Jan 14, 2026 9:51

Wirtschaft in Deutschland....

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Südheidjer » Di Dez 17, 2024 1:20

Englberger hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Die Rahmenbedingungen, die die deutsche Politik selbst in der Hand hat, müssen sich ändern. Ansonsten Gute Nacht.

Hallo,
ich seh da wenig Spielraum um ehrlich zu sein. Verfassungsgericht/Existenzminimum/Mindestlohnkomission/Produktivitätsrückstand/Krankenstand/ Beamtenheer/ usw.

Der Mindestlohn wurde meines Wissens nach beim letzten mal nicht durch die Mindestlohnkomission festgelegt sondern durch die Ampel-Regierung. Und im grünen Wahlkampfprogramm wird wohl ein Mindeslohn von 15,- Euro drinstehen als Versprechen. Wieder ein politischer Eingriff. Die Grünen wollen eine sozialistische Planwirtschaft.
Was den Krankenstand anbelangt sollte man mal zu den Nachbarn schauen, wie es dort aussieht und gehandhabt wird.
In Schweden z.B. gibt es für den ersten Krankentag keine Lohnfortzahlung, danach 80%. Da überlegt man es sich zweimal, ob man wegen Party am Tag vorher einen auf krank macht.

https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/2023/ratgeber/andere-in-europa-zahlen-gar-nichts-viele-kranke-dank-lohnfortzahlung-83020952.bild.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

Zum Beamtenheer: Nur noch wichtige Posten verbeamten, also z.B. Polizei und Justiz. Oftmals würde eine Anstellung zum Tarif des öffentlichen Dienstes völlig ausreichen. Damit verschonen für die nächste Generation vor extrem hohen Ausgaben für Beamten-Pensionen.
Es gibt viele Stellschrauben an denen man drehen kann. Die Frage ist, ob man an den Schrauben überhaupt drehen will.

Englberger hat geschrieben:Nimm mal das Beispiel: dein Arbeitgeber sagt, es klemmt, ich muss 25% der Leute entlassen. Jetzt könnte die Belegschaft sagen wir bleiben alle und arbeiten 25% weniger und verdienen 25% weniger. Wofür würdest du dich entscheiden wenns vielen Betrieben in deiner Gegend schlecht geht.

Ich würde auf die 25% Lohn verzichten und weniger arbeiten. Ich zahle für den letzten Euro Gehalt eh satt über 50% Abgaben.
Südheidjer
 
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 17, 2024 7:24

Südheidjer hat geschrieben:Und im grünen Wahlkampfprogramm wird wohl ein Mindeslohn von 15,- Euro drinstehen als Versprechen.
Auch im Wahlprogramm der SPD
Südheidjer hat geschrieben:Die Grünen wollen eine sozialistische Planwirtschaft.
Und werden von Friedrich Merz trotzdem zu den "demokratischen Parteien der Mitte" gerechnet. Soweit ist es gekommen. n8
Qtreiber
 
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon tyr » Di Dez 17, 2024 7:35

Englberger hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Die Rahmenbedingungen, die die deutsche Politik selbst in der Hand hat, müssen sich ändern. Ansonsten Gute Nacht.

Hallo,
ich seh da wenig Spielraum um ehrlich zu sein. Verfassungsgericht/Existenzminimum/Mindestlohnkomission/Produktivitätsrückstand/Krankenstand/ Beamtenheer/ usw. Und insgesamt ist die Volkswirtschaft ein System kommunizierender Röhren. Sparst an einer Ecke, hats Auswirkungen an anderer und dann fehlen Einnahmen.
Das Grundproblem ist doch der Rückgang des Leistungsbilanzüberschusses.
Du als Mathemensch kannst das doch alles berechnen. Bisher Überschuss ca 240Mrd E. =bei 80Mio Volk ca 3000 Euro/Person.
4köpfige Familie erwirtschaftet bisher 12000 Euro überschuss. Das ging zum Teil in Lebensstandart , Sparquote(immer noch 11%) Urlaub Investitionen etc.
Jetzt halbiert sich, oder drittelt sich der Exportüberschuss, ergo fehlt pro Kopf 1500-2000E/Jahr. Das fehlt der Binnenwirtschaft und fürn Export brauch ich deutlich weniger Leute, weil nur halb soviel exportiert wird. (China baut seine Maschinen und Autos selber)
Die Politik kann nur ehrlich sagen: Leute es wird schwierig werden, der Sommer ist vorbei.
N paar Subventionen hier oder da werden nix bringen wenn die Schuldenbremse bleibt, weil mans an anderer Stelle wieder holen muss.

Nimm mal das Beispiel: dein Arbeitgeber sagt, es klemmt, ich muss 25% der Leute entlassen. Jetzt könnte die Belegschaft sagen wir bleiben alle und arbeiten 25% weniger und verdienen 25% weniger. Wofür würdest du dich entscheiden wenns vielen Betrieben in deiner Gegend schlecht geht.
Gruss Christian


Die Steuer udn Abgabenlast auf den Faktor Arbeit muss massiv reduziert werden! Sowie die Kosten für Energie. Wenn das passiert steigt automatisch die Massenkaufkraft.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
tyr
 
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 17, 2024 9:04

Dass ich so einen Kommentar in den Tagesthemen auf meine alten Tage noch erleben darf (ab Min. 9:40):

https://www.tagesschau.de/multimedia/se ... TLkbQB4fEg
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon AF85 » Di Dez 17, 2024 9:58

Qtreiber hat geschrieben:Dass ich so einen Kommentar in den Tagesthemen auf meine alten Tage noch erleben darf (ab Min. 9:40):

https://www.tagesschau.de/multimedia/se ... TLkbQB4fEg

Dieser Kommentar könnte auch von Frau Weidl sein, aber dann wäre er ja rechtsextrem, dabei ist es doch nur die wahrheit.
AF85
 
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon 4911 » Di Dez 17, 2024 10:07

Ganz genau. Und ob der Spuk wirklich vorbei ist, wird sich erst nach der Wahl zeigen.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Englberger » Di Dez 17, 2024 11:07

Südheidjer hat geschrieben:Ich würde auf die 25% Lohn verzichten und weniger arbeiten. Ich zahle für den letzten Euro Gehalt eh satt über 50% Abgaben.

Hallo,
kann mich erinnern dass in Berlin mal den Lehrern (die immer jammern zuviel Arbeit) der Vorschlag gemacht wurde 10 % zu kürzen und neue Kollegen dafür einzustellen. Wurde imho mit über 80% bei ner Abstimmung abgelehnt.
Zur Wirtschaft:
Zitat Spiegelchen von heute:
" Laut dem Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel, ächzt die exportabhängige Wirtschaft unter der lahmenden Weltkonjunktur. »Darüber hinaus steckt die schwergewichtige Automobilindustrie in einem Strukturwandel: Mit der Umstellung auf die Elektromobilität kommt es zu einer beachtlichen Verschiebung von Wertschöpfungsketten«, sagte Gitzel."Zitat Ende

Wenn @tyr vorschlägt die Binnennachfrage zu stärken , dürfte der Effekt gering sein. Las kürzlich von ner Sparquote von 15%. Es ist die ökonomische Angst die grad umgeht. Zukunft, Trump, Russe, Sozialversicherungssystem/Rente, Demografie,etc.
Und 5Cent beim Strom weniger ,bei 250Kwh/Haushalt/Monat =1Pizza
Und Verbeamtung; grad der Osten hat doch alle Lehrer sofort verbeamtet imho.
Ne die ganzen Stellschrauben werden den Niedergang nicht stoppen.
Wenn dann dem Vorbild Frankreichs/USA folgen, Schulden verdoppeln, Europe first investieren, und irgendwann gibts ne Währungsreform.
Die alten Italiener fragen wie das ging damals mit der Lira. Der Durchschnittsitaliener ist jetzt reicher wie der Deutsche.
Gruss Christian
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 17, 2024 11:14

4911 hat geschrieben:Ganz genau. Und ob der Spuk wirklich vorbei ist, wird sich erst nach der Wahl zeigen.

Natürlich ist der Spuk NICHT vorbei. Merz muss mindestens mit einer der beiden linken "Parteien der Mitte" :lol: koalieren. Da kriegt er von seinem Wahlprogramm nichts relevantes durch.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Englberger » Di Dez 17, 2024 11:33

Qtreiber hat geschrieben:Dass ich so einen Kommentar in den Tagesthemen auf meine alten Tage noch erleben darf (ab Min. 9:40):

https://www.tagesschau.de/multimedia/se ... TLkbQB4fEg

Hallo,
und da schimpft ihr immer die Öffis wären politisch gesteuert und extrem linkslastig.
Der Kommentar zeigt dass die Vielfalt da ist.
Dem weltwirtschaftlichen Sturm der aufgezogen ist, hätte auch jeder andere Kapitän nicht ausweichen können. Die Regattaregeln sind streng in D. Soviel Fairnes sollte sein.
Wird man bald sehen wofür sich die Leute entscheiden.
Wenn alle Mitbewerber den Hilfsmotor (Schulden) anschmeissen, kann der Segler in der Flaute nicht vorankommen, ohne auch den Motor zu nutzen.
Gruss Christian
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon countryman » Di Dez 17, 2024 11:53

Qtreiber hat geschrieben:
4911 hat geschrieben:Ganz genau. Und ob der Spuk wirklich vorbei ist, wird sich erst nach der Wahl zeigen.

Natürlich ist der Spuk NICHT vorbei. Merz muss mindestens mit einer der beiden linken "Parteien der Mitte" :lol: koalieren. Da kriegt er von seinem Wahlprogramm nichts relevantes durch.


Wenn die SPD demnächst der CDU so schön hinterherdackelt wie 3 Jahre lang den Grünen, dann wird das schon.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon langholzbauer » Di Dez 17, 2024 12:29

4911 hat geschrieben:Ganz genau. Und ob der Spuk wirklich vorbei ist, wird sich erst nach der Wahl zeigen.


Des Spuk wird erst vorbei sein, wenn eine AfD über 50% Wählerstimmen bekommen hat und daraufhin die " Altparteien" von unten her erneuert wurden.
Aktuell bilden die sich alle Berufspolitiker noch ein, sie könnten als " Brandmauer" auch zukünftig irgendwie mit regieren,
und wenn dazu der letzte Direktkandidat einer fraktionslosen Partei mit beigeraffelt wird. :roll:

Dabei begreifen die einfach nicht, dass sie mit diesem Einheitsbrei ihr eigenes Grab schaufeln.

Die Wirtschaft und die Verbraucher brauchen eine starke Regierung, die zukunftsfähige Rahmenbedingungen für erfolgreiche Eigeninitiative schaffen will.
Dann geben die Leute auch wieder ihr Geld in Umlauf.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 17, 2024 13:13

Englberger hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Dass ich so einen Kommentar in den Tagesthemen auf meine alten Tage noch erleben darf (ab Min. 9:40):

https://www.tagesschau.de/multimedia/se ... TLkbQB4fEg

Hallo,
und da schimpft ihr immer die Öffis wären politisch gesteuert und extrem linkslastig.
Der Kommentar zeigt dass die Vielfalt da ist.

ICH habe nie behauptet, dass der ÖRR politisch (!) gesteuert ist. Die machen das, wenn man die parteipolitischen Präferenzen der Journalisten sieht, vollkommen freiwillig.
Und der Kommentator ist bestimmt schon auf dem Weg in ein Umerziehungslager. :mrgreen:
Englberger hat geschrieben:Dem weltwirtschaftlichen Sturm der aufgezogen ist, hätte auch jeder andere Kapitän nicht ausweichen können. Die Regattaregeln sind streng in D. Soviel Fairnes sollte sein.

Gruss Christian

https://www.google.de/search?q=wirtscha ... nt=gws-wiz
Wo gibt es einen "weltwirtschaftlichen Sturm"?
Deutschland hat übrigens KEIN Einnahmenproblem. :klug:
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon countryman » Di Dez 17, 2024 13:50

langholzbauer hat geschrieben:
Die Wirtschaft und die Verbraucher brauchen eine starke Regierung, die zukunftsfähige Rahmenbedingungen für erfolgreiche Eigeninitiative schaffen will.


Und genau diese zuverlässigen Rahmenbedingungen würde die ideologisch festgelegte AFD nicht schaffen. "Wirtschaft" sagen die vielleicht, zwischen den Zeilen erkennt man aber nur zu deutlich dass sie endlich ihre schmutzigen Fantasien austoben wollen.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon langholzbauer » Di Dez 17, 2024 14:21

Was unterscheidet sie da von allen anderen Parteien???
Ich bin kein Fan von denen.
Wenn die anderen endlich wieder " Macher" an die Spitze ließen, die zu allererst ihrem Land dienen und es voran bringen wollen, dann bräuchte es keine " Alternative"! :klug:
Der erste Teil meines obigen Beitrags ist aber die traurige Realität.
Es ist sch...egal, wo sonst jemand das Kreuz macht, solange die bisherigen Versager zusammen auf eine Stimmenmehrheit kommen.
Siehe Thüringen jetzt und schon letztes Mal.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 17, 2024 14:41

countryman hat geschrieben: "Wirtschaft" sagen die vielleicht, zwischen den Zeilen erkennt man aber nur zu deutlich dass sie endlich ihre schmutzigen Fantasien austoben wollen.

Man sollte nicht zuviel "zwischen den Zeilen" lesen. :roll:
Aber da ich für "schmutzige Fantasien" immer offen bin: Erzähl' mal mehr. Vielleicht ist ja was für mich dabei. :?
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