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Wirtschaft in Deutschland....

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Englberger » Di Dez 17, 2024 14:49

Qtreiber hat geschrieben:Deutschland hat übrigens KEIN Einnahmenproblem.

Hallo,
viele Einnahmen beruhen auf vergangenen Jahren, Ausgaben sind in realtime.
Mal sehen was die nächsten Steuerschätzungen ergeben.
übrigens klemmts in China auch, die Wachstumszahlen sind politisch errechnet.
Gruss Christian
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 17, 2024 14:50

Na, geht doch schon los:
"
Wegen Habeck-Bashing in „Tagesthemen“: Grüne schäumen vor Wut
"
Besonders Basis-Grünen empören sich im Netz über den Kommentar und sind fassungslos, dass so etwas in der ARD-Sendung ausgestrahlt wurde.

Die "Schäumer" vergessen, dass ein Kommentar immer die persönliche Meinung des Verfassers wiedergibt. Ach, ich vergaß, abweichende Meinungen nicht sooo erwünscht.
Im Netz löst der Meinungsbeitrag in den „Tagesthemen“ krasse Reaktionen aus. Eine Grüne schreibt: „Wir sollten uns eine Beschwerde beim Presserat überlegen. Das war doch kein Kommentar, das war doch Verleumdung.“

Ein weiterer, der sich laut X-Profil dem #TeamHabeck zugehörig fühlt, findet: „In den Tagesthemen einen unterirdischen Kommentar von Thomas Berbner ausstrahlen, der seinen Hass faktenfrei über Habeck äußern darf. Was ist denn los beim ÖRR? Neutralität verlassen und aktiv Wahlkampf betreiben?“


https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... 47bb&ei=19
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 17, 2024 14:55

Englberger hat geschrieben:übrigens klemmts in China auch, die Wachstumszahlen sind politisch errechnet.
Gruss Christian

"klemmen" ist kein weltwirtschaftlicher "Sturm".
Aber vielleicht war deine Radikalität an beiden Rändern, die du hier bekannt gegeben hast, auch nur ein "Stürmchen im Wasserglas". :lol:
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Südheidjer » Di Dez 17, 2024 14:58

Ich bin zufällig in den Kommentar bei den Tagesthemen reingezappt. Ich dachte, ich höre nicht richtig. Was geht denn da jetzt beim NDR ab? :lol:
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Englberger » Di Dez 17, 2024 14:59

Qtreiber hat geschrieben:Die "Schäumer" vergessen, dass ein Kommentar immer die persönliche Meinung des Verfassers wiedergibt. Ach, ich vergaß, abweichende Meinungen nicht sooo erwünscht.

Hallo,
wie sagte Kohl:" die Wölfe heulen die Karawane zieht weiter"
Es läuft doch letztendlich wie in den USA aufn Showdown zwischen ländlichen Kleinbürgern und urbanen Besserverdienenden hinaus.
In USA hat das Establishment knapp verloren; In D glauben noch über 80% daran.
In Amiland ist das Gesundheitssystem ein wichtiger Faktor der Wut auslöst.
Gruss Christian
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Südheidjer » Di Dez 17, 2024 16:43

Der Ifo-Chef Prof. Clemens Fuest im NTV-Video-Interview (ca. 5 Minuten):

" "Macht mir große Sorgen" Ifo-Chef: Niedergang dauert schon zu lange "

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Ifo-Chef-Niedergang-dauert-schon-zu-lange-article25437643.html

N-TV hat geschrieben:Auch zum Ausklang des Jahres kann der Ifo-Geschäftsklimaindex keinerlei Aufhellung in der Wirtschaft feststellen - ganz im Gegenteil. Welche strukturellen Probleme die nächste Bundesregierung unbedingt angehen muss, erläutert Ifo-Präsident Clemens Fuest bei ntv.

Clemens Fuest spricht viele Punkte an, die wir hier schon diskutiert haben.
Ich denke, der Zeitpunkt, den Kopf in den Sand zu stecken ist noch nicht erreicht. Clemens Fuest spricht z.B. auch die vielen "Hidden Champions" des Mittelstandes an, die wir im Land haben. Das sind innovative Unternehmen, die man entfesseln muß, so meine Meinung.
Clemens Fuest spricht auch einen möglichen Karenztag bei Krankschreibungen an, nachdem es erst Lohnfortzahlung gibt. Als ob Prof. Fuest hier im Landtreff mitgelesen hätte, was ich kürzlich schrieb.
Von einem Kumpel höre ich immer wieder, daß es bei ihm im Betrieb besonders bei den jungen Kollegen immer wieder Spezies gibt, die sich häufig einen Tag krank melden, weil ein Pups querhängt. Seine Vermutung ist eher, daß die den Abend vorher hoch die Tassen gemacht haben oder es einfach zu schwer fiel, daß Bett zu verlassen => Handy schnappen, im Betrieb anrufen und wieder umdrehen.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 17, 2024 16:48

Südheidjer hat geschrieben:Ich denke, der Zeitpunkt, den Kopf in den Sand zu stecken ist noch nicht erreicht.

Einspruch! Ich bin der Meinung, dass der Kopf schon seit vielen Jahren im Sand steckt und es Zeit wird, ihn endlich da raus zu holen.
Qtreiber
 
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Englberger » Di Dez 17, 2024 18:29

Qtreiber hat geschrieben:Einspruch! Ich bin der Meinung, dass der Kopf schon seit vielen Jahren im Sand steckt und es Zeit wird, ihn endlich da raus zu holen.

Hallo,
du kannst dir einfach nicht vorstellen dass viele bisher sehr zufrieden waren wie es lief. AAA Berufe, Beamte, NGO Vertreter, Autoindustriemitarbeiter, Künstler, Erben, Unternehmer der "Hidden Champions", Grossagrarier, Pensionäre und viele mehr.
So kommen die 80% Nichtprotestwähler zusammen.
Gruss Christian
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Fassi » Di Dez 17, 2024 18:42

Na klar, wir opfern unsere sozialen Errungenschaften auf dem Altar des Turbokapitalismus. Weil es Wirtschaftsprofessoren sagen, die selber noch keinen Tag körperlich gearbeitet haben oder generell irgendwo mal Verantwortung übernommen haben. Am besten gleich wie in etlichen japanischen Firmen, wirst du krank zahlst du für jeden Tag deinem Chef noch Kompensation dafür :roll: . Die Partykrankschreiber juckt sowas null, es trifft wieder die falschen und sorgt für einen weiteren Baustein, weswegen arbeiten gehen nicht lohnt.

Hätte ich nie gedacht, aber ich muss da definitiv tyr zustimmen. Solange vom Gehalt, gerade im unterem und mittleren Sektor, soviel weg geht, so lange wird man keinen mit Mehrarbeit hintern Sofa hervor locken. Und da kann dann auch das wegen Krankheit fehlende Gehalt sich positiv auswirken. Weil die Steuerlast sinkt. Merke ich ja bei mir schon. Bekomme ich Überstundenzulage, ist unterem Strich weniger übrig, weil ich dann über den Grenzbetrag komme und mehr Steuern abgehen. Mit einer der Punkte, wieso ich es unterm Strich vermeide Überstunden zu machen und sie am liebsten schnellstmöglich wieder abfeiern.

Ich hab gerade in der Sippe wieder das Beispiel, dass sich Vollzeit arbeiten nicht lohnt. Mein Bruder ist derzeit als Teilzeitkraft als Buchhalter tätig und zusätzlich ebenfalls Teilzeitkraft in der Umweltbildung. Er hat im Monat keine 200€weniger als vorher als Vollzeitkraft in der Buchhaltung eines Altersheim. Bei umgerechnet nicht mal der Hälfte der Arbeitszeit. Und das sieht im Kollegenkreis nicht anders aus. Mittlerweile haben mir schon drei Kollegen mitgeteilt, dass sie auf 75% gehen und unterm Strich nur um die 150€ dabei einbüßen.

Da liegen doch unsere Probleme. Die Arbeit lohnt sich finanziell in vielen Fällen kaum und unsere Wirtschaft hat die letzten 10 bis 15 Jahre schlafend dabei zugesehen, wie Asien (und speziell China) uns überholt. Auch das müssen wir akzeptieren und uns bzw unsere Wirtschaft darauf einstellen, die Musik wird spätestens in den 30er Jahren in Asien spielen. Und da hat keiner der europäischen Staaten und Wirtschaften alleine eine Chance.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon countryman » Di Dez 17, 2024 19:09

Durch die kalte Progression sind Leute die in der Realität ein gerade mäßiges Einkommen haben in der Steuertabelle schon im oberen Drittel.
Das steuerfreie Einkommen deckt für viele noch nicht einmal die Miete ab.

Dass ein Karenztag beim Krankengeld eine starke Auswirkung auf die Fehlzeiten hätte glaube ich allerdings schon! Und zwar ohne übermäßige soziale Härte. Lau malocht wird eher im gut bezahlten öffentlichen Dienst oder bei den prekären Jobbern die sowieso nichts zu verlieren haben. Wer ím Betrieb vorwärts kommen möchte fehlt nur wenn es nötig ist, und nie in kurzen Abständen für 1-2 Tage.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon beihei » Di Dez 17, 2024 19:17

So ein Beamter müßte man sein...
Mein Nachbar ist so einer, zwei Tage Büroschlaf , drei Tage " Homeoffice" .. dabei schaut er vom Balkon aus mit der Tasse Kaffee in der Hand , seinem englischen Rasen zu wie er wächst..... Rasenmähen :lol: .... natürlich hat er einen Mähroboter :lol:
Eben eröffnete er mir das er die erste Woche im neuen Jahr in Urlaub ist ( dem Ersten von mindestens 4 Urlauben im Jahr) . Ich konnte es mir nicht verkneifen und fragte ihn, ob es nicht lästig ist zwischendurch immer mal wieder zu Hause zu sein....
Ob ich neidisch bin?....ein wenig schon .
Denn dann bin ich völlig entkoppelt von den Sorgen und Nöten die die Wirtschaft betreffen und dann braucht man auch nicht groß überlegen was man wählt, wenn Alles so bleiben soll wie es ist.
Das betrifft natürlich nicht alle Beamten.
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 17, 2024 19:29

Fassi hat geschrieben:die Musik wird spätestens in den 30er Jahren in Asien spielen. Und da hat keiner der europäischen Staaten und Wirtschaften alleine eine Chance.
Vorweg: Mir ist es vollkommen egal, ob die EU bestehen bleibt oder nicht. Also nicht, dass hier einer meint.....Aaaaber: du glaubst tatsächlich, dass wir MIT der EU eine Chance gegen Asien haben? :lol: :lol: :lol:
beihei hat geschrieben:Ob ich neidisch bin?....ein wenig schon .
Ich nicht. Hab' mal in der "MidlifeKrise" zu meinem Nachbarn (kein Beamter) gesagt: "Ach, hätte ich doch vor 20 Jahren eine Beamtenlaufbahn eingeschlagen, wüsste ich heute schon, was ich mit 65 für eine Pension bekäme." Und da hat er ganz trocken geantwortet: "Und wenn du dann mit 64 stirbst, ist deine ganze schöne Planung hinfällig." Das hat meinen Neid ein für alle Male beendet.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Englberger » Di Dez 17, 2024 20:49

Fassi hat geschrieben: Und da hat keiner der europäischen Staaten und Wirtschaften alleine eine Chance.

Hallo,
ich frag mich ja ob Marine und Alice das "raus aus dem Euro und der EU" wirklich ernst meinen oder nur einfache Geister bedienen damit.
Den EU Markt auflösen dürfte ne üble Rezession auslösen, imho wäre das Gegenteil nötig.
Die Einzelkämpfer/Rambo Einstellung ist emotional faszinierend, aber ökonomisch dumm.
Germany braucht Kunden, Frankreich auch.
Wenn Östereich mit Brasilien verhandelt ob sie da an der Vorzimmerdame vorbeikommen ist fraglich.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 17, 2024 21:24

Englberger hat geschrieben:Germany braucht Kunden, Frankreich auch.

So schlimm aber auch, dass Deutschland vorm Bestehen der EU (!) keine Kunden hatte, aber wirklich!
Englberger hat geschrieben:Wenn Östereich mit Brasilien verhandelt ob sie da an der Vorzimmerdame vorbeikommen ist fraglich.

Das stimmt. Besser Frau v.d. Leyen verhandeln lassen. Die ist da nämlich Spitze drin und braucht für Verhandlungen nur ihr Smartphone.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon beihei » Di Dez 17, 2024 21:45

Qtreiber hat geschrieben:.....Ich nicht. Hab' mal in der "MidlifeKrise" zu meinem Nachbarn (kein Beamter) gesagt: "Ach, hätte ich doch vor 20 Jahren eine Beamtenlaufbahn eingeschlagen, wüsste ich heute schon, was ich mit 65 für eine Pension bekäme." Und da hat er ganz trocken geantwortet: "Und wenn du dann mit 64 stirbst, ist deine ganze schöne Planung hinfällig." Das hat meinen Neid ein für alle Male beendet.


Du wärst auch als Beamter ungeeignet , weil du schon eine falsche Einstellung hast.
Die Frage ist nicht was du mit 65 für eine Pension bekommst, sondern ob du mit 65 schon mehr als 10 Jahre Pension bekommst. :lol:
So jedenfalls eine Äußerung meines geliebten Nachbarn . Wie war die noch gleich:
"ich muß langsam schauen das ich den Ausstieg in die Pension bekomme."
Er feierte dieses Jahr seinen 45. Geburtstag. :wink:
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
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