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Wirtschaft in Deutschland....

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon langholzbauer » So Okt 19, 2025 14:52

Egal!
Das sollte aber kein schlechtes Licht auf diesen Service werfen.
Wie in jedem schlechten Geschäft oder Betrug braucht es neben der kriminellen Energie auch die Opfer, welche sich ausnehmen lassen.

Da bin ich bei deinem Eröffnungsbeitrag von heute Vormittag dazu.
Jeder Meister sollte den Materialverbrauch überschlage und mit den Abrechnungen vergleichen können!
Bei Batchlern und Mastern beginne ich zu zweifeln, ob sie es überhaupt können oder sich dafür zu fein fühlen... :oops:
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon AEgro » So Okt 19, 2025 17:03

langholzbauer hat geschrieben:.....
Solange die Gesamtkalkulation auf geht, wird das in vielen Betrieben mehr oder weniger bewusst geduldet.
Bei deutschen Lohnkosten ist die genaue Abrechnung von einzeln gezählt und gebuchten Kleinteilen oft teurer, als die ( zu hohen) Verbräuche einzupreisen.

Ich war in einem großen Berufsschulzentrum als Hausmeister beschäftigt.
Bei einem größeren Umbau in der Heizzentrale zu Energieoptimierung kam nach Ausschreibung unsere damalige Stammheizungsfirma zum Zug. Wirkliche Spezialisten.
Nach Fertigstellung, Endabnahme und Endabrechnug kam in der Heizzentrale das Thema auf die einelnen Rechnungsposten ( Gesammtumbaukosten rd. 50 TSD €).
Obwohl die Endabnahme unter dem Angebotspreis lag, reklamierte unser Cheff/Bauamtsleiter eine fehlende Aufschlüsselung einer Pauschale von Befestigungskleinteilen -
sprich Schrauben und Dübel. Pauschale 200 € + MwSt.
Der Heizungsbauunternehmer weigerte sich, die Schrauben und Dübel nachzählen zu lassen.
Darauf hin kürzte des Amtleiter die Schlussrechnung um jene 200 €.
Auch der planende Ingenieur konnte den Amtsleiter nicht umstimmen.
Der Unternehmer akzeptierte mit den Worten, bevor ich mich zum Afen mache, verzichte ich auf die Pauschale, aber das wäre der letzte Auftrag gewesen, den er
fürs LRA ausführt.
Er blieb konsequent.
Das waren die teuersten 200 € didas LRA je eingespart hat.
Alle der vielen nachfolgenden Heizungsfirmen waren mit der komplizierten, schlecht dokumentierten Heizungsnamlage überfordert.
In der Regel erfolgten Wartung und Reparaturen nach dem Prinzip Veruch und Irrtum, was oft sehr kostspielige Folgen hatte.
Auch weil die betreuenden Ingenieure und Techniker vom Amt und Extern meit noch mehr überfordert waren.
Schlußendlich wurde mein ex Hausmeisterkollege (Rentner), der beim Bau und weiteren Umbau und Erweiterungsmaßnahmen dabei war, überredet auf 400 €-Basis
als Berater für die Ingenieure tätig zu werden. Der wusste wenigtens noch die eine oder andere Feinheit wie die Anlage funktionieren sollte, aber es in den wenigstgen Fällen tat.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon langholzbauer » So Okt 19, 2025 18:00

Danke!
Das ist eine passende Begebenheit zum Thema.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Südheidjer » So Okt 19, 2025 18:05

Wenn man von diesen Fällen wie der von Aegro geschilderte liest, dann schlägt man sich vor die Stirn.
Aus diesen Gründen geht es mit Deutschland den Bach runter.
Ich habe schon von so einigen Handwerkern gehört, die erst gar nicht mehr an Ausschreibungen von Kommunen bzw. öffentlicher Hand teilnehmen. Zum Zug kommen dann im schlimmsten Fall obskure Unternehmen, die Bockmist abliefern.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Spänemacher58 » So Okt 19, 2025 18:21

langholzbauer hat geschrieben:Egal!
Das sollte aber kein schlechtes Licht auf diesen Service werfen.
Wie in jedem schlechten Geschäft oder Betrug braucht es neben der kriminellen Energie auch die Opfer, welche sich ausnehmen lassen.

Da bin ich bei deinem Eröffnungsbeitrag von heute Vormittag dazu.
Jeder Meister sollte den Materialverbrauch überschlage und mit den Abrechnungen vergleichen können!
Bei Batchlern und Mastern beginne ich zu zweifeln, ob sie es überhaupt können oder sich dafür zu fein fühlen... :oops:


Es kann nicht die Aufgabe eines Meisters sein, den Verbrauch von Kleinteilen zu überwachen, das rechnet sich nicht!
Da ich aus der Branche komme, glaube ich zu wissen wer der "betrügerischer Regalauffüller" war, und ja die Mitarbeiter nehmen sich auch gerne gängige Schrauben und Muttern mit, zumal wenn sie Bedarf dafür haben und zuhause Landwirtschaft haben

Heute gibt es Automaten die vernetzt sind und das alles unterbinden. Man sieht mit einem Mausklick wer wann welche Mengen entnommen hat und der Automat ordert bei einer Mindestmenge automatisch nach
https://www.youtube.com/shorts/Bp91-mOrrT0. So sieht das bei geringwertigen Gütern aus.

Vor 20 Jahren habe ich bei Kunden schon Werkzeugausgabeautomaten installiert und das hat sich für den Kunden immer gelohnt. Der Verbrauch ging zurück, keine Schwarzbestände von teuren Werkzeugen mehr, kein Diebstahl mit anschließendem Verkauf bei Ebai mehr und man konnte den Werkzeugverbaruch dem Auftrag und dem Werker zuordnen. Da der Automat selbstständig bestellt, gab es auch keine Wartezeiten durch Werkzeugmangel mehr.
Ich saß mal zum Kaffee bei einem Einkäufer der die angeblich schlechte Standzeit der teuren Vollhartmetallfräser beklagte, Stückpreis 259€. Wir schauten ins System und gerade im Moment hatte sich immer wieder der gleiche Mitarbeiter einen 20mm VHM Fräser gezogen. Ich ging als Anwendungstechniker mit einem Meister zum Bearbeitungszentrum und schaute mir die Sache an. Sobald der Werker das Programm startete und der Fräser ins Werkstück fuhr gab es einen Knall und der neue Fräser war wieder hin.
Es lag nicht an einem Programmfehler oder falschen Schnittwerten, der Maschinen-Schraubstock war nicht festgezogen! Der Werker bekam einen Anschiß und konnte mich von nun an nicht mehr leiden
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Ronnie » So Okt 19, 2025 18:24

Nüüü,

komplizierten, schlecht dokumentierten Heizungsnamlage überfordert


Da muss der Heizungsbauer nochmal Liefern, und zwar die Dokumentation.
Ich habe Kunden, die Behalten 200000.-€, weil die Doku unvollständig oder gar nicht vorhanden ist.

Guddie Ronnie
Vorwärts immer, Rückwärts nimmer
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Qtreiber » So Okt 19, 2025 18:41

AEgro hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:.....
Solange die Gesamtkalkulation auf geht, wird das in vielen Betrieben mehr oder weniger bewusst geduldet.
Bei deutschen Lohnkosten ist die genaue Abrechnung von einzeln gezählt und gebuchten Kleinteilen oft teurer, als die ( zu hohen) Verbräuche einzupreisen.

Ich war in einem großen Berufsschulzentrum als Hausmeister beschäftigt.
Bei einem größeren Umbau in der Heizzentrale zu Energieoptimierung kam nach Ausschreibung unsere damalige Stammheizungsfirma zum Zug. Wirkliche Spezialisten.
Nach Fertigstellung, Endabnahme und Endabrechnug kam in der Heizzentrale das Thema auf die einelnen Rechnungsposten ( Gesammtumbaukosten rd. 50 TSD €).
Obwohl die Endabnahme unter dem Angebotspreis lag, reklamierte unser Cheff/Bauamtsleiter eine fehlende Aufschlüsselung einer Pauschale von Befestigungskleinteilen -
sprich Schrauben und Dübel. Pauschale 200 € + MwSt.
Der Heizungsbauunternehmer weigerte sich, die Schrauben und Dübel nachzählen zu lassen.
Darauf hin kürzte des Amtleiter die Schlussrechnung um jene 200 €.
Auch der planende Ingenieur konnte den Amtsleiter nicht umstimmen.
Der Unternehmer akzeptierte mit den Worten, bevor ich mich zum Afen mache, verzichte ich auf die Pauschale, aber das wäre der letzte Auftrag gewesen, den er
fürs LRA ausführt.
Er blieb konsequent.
Das waren die teuersten 200 € didas LRA je eingespart hat.
Alle der vielen nachfolgenden Heizungsfirmen waren mit der komplizierten, schlecht dokumentierten Heizungsnamlage überfordert.
In der Regel erfolgten Wartung und Reparaturen nach dem Prinzip Veruch und Irrtum, was oft sehr kostspielige Folgen hatte.
Auch weil die betreuenden Ingenieure und Techniker vom Amt und Extern meit noch mehr überfordert waren.
Schlußendlich wurde mein ex Hausmeisterkollege (Rentner), der beim Bau und weiteren Umbau und Erweiterungsmaßnahmen dabei war, überredet auf 400 €-Basis
als Berater für die Ingenieure tätig zu werden. Der wusste wenigtens noch die eine oder andere Feinheit wie die Anlage funktionieren sollte, aber es in den wenigstgen Fällen tat.
Gruß AEgro

Nein. Ich sag' nicht "Geschicht'n aus dem Paulanergarten". Aber eine Frage habe ich als Handwerksmeister doch: Wie sieht es mit der Gewährleistungspflicht aus? Da kommt der ausführende Unternehmer ja nicht 'raus. Wurde VOR Auftragserteilung kein Wartungsvertrag abgeschlossen? Kann mir nicht vorstellen, dass man da wegen 200,-- Kürzung, der der Unternehmer ja auch zugestimmt hat, 'rauskommt. :?
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon T5060 » So Okt 19, 2025 19:01

Mir haben in den Neunzigern schon für den LEH an einem "Algorithmus" gebastelt, wenn Schweinehälften und Fleisch an die Filialen gegangen ist, was dann am Abend in der Kasse sein muss.
Ich denke man ähnlich auch den Kleinteileverbrauch grob einschätzen.

Mein Nachbar, Gott habe ihn selig, war ein Gauner wie er im Buch steht. Der hat immer bei einem neuen Mitarbeiter einen 10 DM Schein, nicht so ganz auffällig im Lager plaziert,
das den nur der neue Mitarbeiter finden kann und dann wusste der wie der den Neuling einschätzen kann.

Es gibt immer Methoden sich einen Eindruck über die Lage zu verschaffen. Über Hosentaschenreste bei Feierabend rede ich mal nicht.

Der LEH Kunde hat auch eine LPG mit Tankstelle, dort gab es dann als Erstes Tankkarten, Cam an der Tanke und Transponder an den Fahrzeugen.
Heute läuft da eine Lohnersoftware, die da auch brauchbare Daten liefert, damit waren dann auch die Privataufträge nebenbei beendet.

Ganz ohne Aufpassen geht es halt nicht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Spänemacher58 » So Okt 19, 2025 19:39

Ich hatte einen Bekannten, ungelernter Trucker mit nebenher 3 Traktoren und Brennholzbetrieb. (Gott habe ihn seelig!
Er durfte seine Zugmaschine am Wochenenende mit nachhause nehmen. Sofort pumpten seine Kinder pro WE 100 Liter Diesel in Kanister ab für die eigenen Traktoren
Der Auflieger stand 15km weiter in einem Industriegebiet nahe der Autobahn abgesattelt. Der Fahrer selbst fuhr nachts mit seinen Söhnen hin, schlitzte die Plane auf und entwendete Baustoffe die dann bei E-Buy billig zu haben waren.
Wo kam der Dieselschwund her? Über Tankkarten war der Verbrauch des Fahrzeugs transparent. Die alte Hoftankstelle war die Lücke!
Es hat ihn nichts genutzt, mit 62 hat er ins Gras gebissen
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon AEgro » So Okt 19, 2025 19:51

Qtreiber hat geschrieben:Nein. Ich sag' nicht "Geschicht'n aus dem Paulanergarten". Aber eine Frage habe ich als Handwerksmeister doch: Wie sieht es mit der Gewährleistungspflicht aus? Da kommt der ausführende Unternehmer ja nicht 'raus. Wurde VOR Auftragserteilung kein Wartungsvertrag abgeschlossen? Kann mir nicht vorstellen, dass man da wegen 200,-- Kürzung, der der Unternehmer ja auch zugestimmt hat, 'rauskommt. :?

Wahrscheinlich wäre für den Fall, daß eine Reparatur o. ä. Eintritt der Unternehmer dafür gerade gestanden.
Aber solange die Anlage in dieser Form noch Bestand hatte, traten keine Deffekte auf, die eine Gewährleistung nötig gemacht hätten.
Und rd. 4 Jahre später, wurde in seperatem, neuem Gebäude eine Heizzentrale gebaut und in der alten Zentrale war nur noch ein kleiner Teil der Verteilung für
4 von 12 Unterkreisen belassen.
Aber ich glaube auch, der Amtleiter hätte vor lauter Stolz eh keine Ansprüche an den Heizungsbau-Unternehmer gestellt.
Der beschrieben Vorgang ist nur eine von unzähligen " Geschichten aus dem Paulanergarten " bzw. aus dem Kreisberufsschulzentrum, die ich in 18 Jahren meiner Tätigkeit dort erlebt habe.
Meinem direkten Vorgesetzten, dem Leiter Schul-u. Kulturamt, habe ich nach solchen Vorgängen immer angedroht, wenn ich in Rente gehe, schreibe ich ein Buch über die Mißstände.
Er meinte, ich soll lassen, mir würd sowieso keiner glauben.
Ich habe mich mit Kritik und Hinweisen auf fehlerhafte Planung und Ausführung, die Vorgesstze und vor allem beauftragte externe Planer machten, zusehens unbeliebt gemacht.
Das merkte ich vor allem, als ich meine gewohnte Tätigkeit nach Krankheit und Operation nicht mehr ausführen konnte.
Da kam keinerlei Hilfe der Vorgesetzten als es um einen " Schonarbeitsplatz" für mich ging, der ohne Probleme duch Umorganistion im Hausmeisterteam der Schule möglich gewesen wäre.
Ich bewarb mich dann innerhalb des LRA selbstsändig auf eine andere Stelle, nachdem die Personalabteilung mich 4 Monate nicht anderweitig einsetzen wollte.
Gruß AEgro
PS. Wartungsverträge gabs im Heizungsbereich eigentlich nur für die Kessel und das BHKW. Für das Hydraulische System gabs keine regelmäßige Wartung.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon tyr » So Okt 19, 2025 19:55

Südheidjer hat geschrieben:Wenn man von diesen Fällen wie der von Aegro geschilderte liest, dann schlägt man sich vor die Stirn.
Aus diesen Gründen geht es mit Deutschland den Bach runter.
Ich habe schon von so einigen Handwerkern gehört, die erst gar nicht mehr an Ausschreibungen von Kommunen bzw. öffentlicher Hand teilnehmen. Zum Zug kommen dann im schlimmsten Fall obskure Unternehmen, die Bockmist abliefern.


Das machen viele nicht mehr, weil die öffentliche Hand auf der einen Seite pingelich bis ins letzte Detail ist, auf der anderen Seite sehr größzügig, wenns um das Zahlungsziel geht, heißt, Du wartest uU ewig auf das geld. Außerdem kosten die Teilnahme an der Auschreibung gebühren, egal ob Du am Ende den Auftrag kriegst, und dr Aufwand ist selbst bei Kleinaufträgen hoch.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon AEgro » So Okt 19, 2025 20:18

Im Schulzentrum arbeitete für " Kleinigkeiten" öfter ein 4-Mann Baubetrieb -
meist Kleinaufträge ohne Ausschreibung.
Mit dem Maurermeister hab ich mich gut verstanden.
Es gab mal Differenzen bei einer Abrechnung.
Nach dem Streit sagte der Maurermeister zu mir, wenn der (der Bauamtsleiter) nicht will, wie ich will, bekommt er die Rechnung mit 2 % Skonto.
Ich meinte zu ihm, du bist doch verrückt, erst musst du dich wegen Peanuts rumärgern, dann willst du auch noch Skonto gewähren ?
Da grinste er, wenn ich die 2 % Skonto gewähre, hat der Amtsleiter mehr Ärger als ich Einbußen.
Die 8 Tage bis zur Zahlung schaffen die nähmlich nicht. Also zahhlen sie den vollen Betrag.
Aber nach den internen Regeln des LRA muss das Skonto genutz werden, wenn es angeboten wird.
Also bekommt der AL einen Anschiss vom Kämmerer, weil sein Bauamt nicht in der Lage ist, die Rechnung innerhalb 8 Tage zu prüfen und zur Zahlung freizugeben.
Gruß AEgro
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Spänemacher58 » So Okt 19, 2025 21:01

Die DDR Oppostion war in den evangelischen Gemeinden beheimatet? Ja klar, es gab in der DDR ja auch bis auf das Eichsfeld und die sorbische Bevölkerung kaum Katholiken in der DDR und die evangelischen Kirchenmänner/Frauen wie Stolpe und Merkel waren Teil der Diktatur-
Aber jetzt lassen wir mal Fakten sprechen: https://katapult-magazin.de/de/artikel/ ... ahlen-1933 je mehr Evangelen, je mehr Narziis!
Mein Vater sagte als die ostdeutschen Flüchtlinge nach dem Krieg in die Eifel kamen: Die Pimokken sind es selbst Schuld das sie vertrieben wurden, denn sie haben es so gewählt!
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon tyr » Mo Okt 20, 2025 7:15

Wie üblich hat der Wessi nur ein schwarz/weiß Bild von der DDR. Die Realität war aber sehr viel komplexer. Natürlich gab es auch rote Pfarrer, auch bei den Katholiken übrigens. Die DDR Opposition, die sich vor allem innerhalb der Strukturen der evangelischen Kirchen sammelten, war ha nicht gegen die DDR als Staat gerichtet, sondern gegen die politischen udn wirtschaftlichen Zustände INNERHALB der DDR. Die hohen Kirchenobristen spileten natürlich immer das selbe politische Spiel, irgedwo zwischen dem Willen des Staates und ihren Belangen. Das machte auch die katholische Kirche so. Das ist auch jahrhundertelange deutsche Kirchentradition beider Kirchen. Die deutschen Kirchen waren immer auch eine der Säulen des Staates. Das ist bis heute das Selbstverständnis der beiden deutschen Amtskirchen udn erklärt Dir vieleicht der ihr heutiges Verhalten. Der offene wWiderstand ging übrigens 1989 vom protestantischen Vogtland aus, nicht vom katholischen Eichsfeld oder den Sorben um Kamenz, die ruhten da noch gemütlich im Schoß der Kommunisten. Den Sorben kannst Du bis heute noch bei jeder Wahl nen Besenstil vorsetzen, wenn der Pope sagt, der wird gewählt, dann wird der gewählt, er muss nur sicherstellen das die Fördermillionen für die, inzwischen durch linke Wessis durchsetzte Domowina weiter fließen..
Und Dein Vater warn Idi-ot, die niedrigeste Zustimmung hatten die Naszis in Oberschlesien udn den Industriestädten Sachsens und Niederschlesiens. Die höchsten Zustimmungsraten hatten sie im heutigen Hessen und im Norden Deutschlands
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Wirtschaft in Deutschland....

Beitragvon Manfred » Mo Okt 20, 2025 14:39

Der altgediente Banker Oswald Grübel über Wirtschaftspolitik, Banken, etc.

"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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