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Wo geht in der Landwirtschaft die Reise hin ?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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91 Beiträge • Seite 4 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Beitragvon hans g » Do Apr 03, 2008 20:39

explicit hat geschrieben: Der Irak-Krieg kostet die USA jede Woche 3 Milliarden US-$.
Volkswirtschaftlich gesehen ist der Krieg damit eine Katastrophe für das Land.

volkswirtschaftlich durchaus richtig,aber betriebswirtschaftlich durchaus interessant für die rüstungsindustrie :!:
hans g
 
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Beitragvon MuhKuhManager » Di Apr 08, 2008 16:22

Tja wo geht die Reise hin....

Ich würde mal sagen die Resourcen werden knapper, vorallem die fossile Energie wird uns schon bald nicht mehr zur Verfügung stehen.
Und was kommt dann? Energie biologisch erzeugen? Nun das kann sich im Moment wohl keiner so recht vorstellen. Dennoch gibt es zaghafte Vesuche zumindest teilweise diesen Weg einzuschlagen. Aber warum?? Es is tkein Ersatz sagen alle. Es ist eine schlechtere Umweltbilanz als fossile Brennstoffe sagen andere. Trotzdem wird das ganze vom Staat gefördert.
Meiner Meinung nach gibt es nur eine Erklärung dafür: Es gibt einfach keine einzige Alternative Energiequelle.
Nun was heisstdas für die Landwirtschaft?
Langfristig gesehen kann es in der Landwirtschaft nur aufwärtsgehen.
Die Weltbevölkerung wächst, die Flächen werden knapper, das Klima unberechenbarer. Und dann ist da noch die Sache mit der Energieknappheit.
Kommt jetzt halt nur darauf an wie die Sache politisch weitergeht. Amerika hat sehr genau erkannt: Wer in Zukunft über fossile Brenstoffe entscheiden kann der hat auch die Macht. Und das ganze dann damit begründen , daß er gegen den Terror kämpft macht die Sache dann auch politisch korrekt.
Nun wir sitzen mittendrin, Nach 20 Jahren Preisrückgang in der Landwirtschaft ist nun plötzlich ein Silberstreif am Horizont.
Pessimisten sagen: ein kleines Hoch. Optimisten sagen : es geht jetzt steil nach oben.
Ich würde sagen: Die logische Konsequenz von den aktuellen gegebenheiten.
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Beitragvon H.B. » Di Apr 08, 2008 19:49

MuhKuhManager hat geschrieben: Es gibt einfach keine einzige Alternative Energiequelle.


Doch, die gibt es, emissionsfrei und ohne Sonne. Sollte sie jemals effektiv genutzt werden, stirbt die landwirtschaftliche Energieprodukton sofort und völlig aus. Die nächsten 100 Millonen Jahre würde die Energie ohne Auswirkungen auf die Umwelt sprudeln. Danach ist die erste Zwischenbilanz erforderlich.


Es wär allenfalls ein sehr, sehr tiefes Loch erfrderlich....


...oder mehrere.. :wink:
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Beitragvon Terragatorfahrer » Di Apr 08, 2008 19:58

Wenigstens können die Landwirte in Zukunft ihren eigenen Sprit produzieren... Da wären zumindest die Stilllegungsflächen genutzt.
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Beitragvon columella » Di Apr 08, 2008 20:06

DAs ist auch lustig: http://blog.realchemie.net/2007/09/05/agro-mafia-ethik/
Hab vor Jahren mal Bücher von Berlitz gelesen,der hatte auch so Stories auf LAger... :lol: :lol: :lol:
Marx hat geschrieben:Schade finde ich mal wieder, wie der Kommunismus (den es nie gab, nur auf dem Papier) und der Nationalsozialismus (den es sehr wohl gab) miteinander verknüpft und in einen Zusammenhang gebracht werden, zum xten mal.
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Beitragvon schorschie0815 » Di Apr 08, 2008 20:57

@ columella Dein Link ist sehr beachtenswert. Das der Text den Agromultis nicht gefällt ( dazu zähle ich auch den Deutschen Bauernverband, mindestens mittelbar ) liegt doch auf der Hand !

Sollte Pflichtlektüre eines jeden Lebensmittelerzeuger werden.
schorschie0815
 
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Beitragvon MuhKuhManager » Di Apr 08, 2008 21:42

H.B. hat geschrieben:(...) Doch, die gibt es, emissionsfrei und ohne Sonne(..)




Und wie soll das funktionieren???
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Beitragvon euro » Di Apr 08, 2008 21:57

MuhKuhManager hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:(...) Doch, die gibt es, emissionsfrei und ohne Sonne(..)




Und wie soll das funktionieren???


Es wär allenfalls ein sehr, sehr tiefes Loch erfrderlich....


Naja die Löcher kannst erstmal vergessen, denk mal an das gescheiterte Erdwärmeprojekt Basel ... und das war nur ein Micro-loch :wink:
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Beitragvon CarpeDiem » Mi Apr 09, 2008 9:52

Um die Diskussion einmal wieder in eine etwas andere Richtung zu lenken, einmal ein paar Anmerkungungen:

1. Die Politik EU und weltweit wird alle Hebel in Bewegung setzen den Anstieg der Nahrungsmittelpreise zu begrenzen bzw. eine Umkehr einzuleiten. Mit der "Bewältigung" dieser Frage ist das Wohl und Wehe der derzeitigen Weltwirtschaftsordnung verbunden.

2. In der EU verfügt man natürlich über die vorhandenen Marktordnungssysteme nach wie vor. Man hat den Knüppel nur im Moment, offenbar dummerweise, weggepackt. Eine sogenannte "Entkopplung" wie sie jahrelang als Allheilmittel verkauft wurde, wird als erstes auf dem Altar des "Healthcheck" geopfert werden.

3. Der Landwirtschaft wird im Moment eine Diskussion aufgezwungen, dass die eine ethische Verantwortung trägt für die Nahrungsmittelproduktion d.h. sie solle gefällig die Finger von einer anderweitigen Verwendung lassen. Erstaunlich was es da für Koalitionen gibt, diese reichen von der Grossindustrie bis zum linken Ökospektrum.

4. Eine ganz grosse Gefahr für die deutsche Landwirtschaft ist die "Umlenkung" der Förderung in die sogenannte "Zweite Säule". Hier geht es um nicht mehr und weniger den Landwirten EU Gelder wegzunehmen und allen möglichen Unfug zu finanzieren. Das ganze soll dann dem ländlichen Raum dienen. Auch da hat die Landwirtschaft noch einiges zu erwarten.
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Beitragvon forenkobold » Mi Apr 09, 2008 10:24

Zustimmung, carpeDiem.

Bemerkenswert ist Punkt 3.
Noch vor einem Jahr wurde die Überproduktion von Lebensmitteln angeprangert, welche dann angeblich "durch Subventionen verbilligt" den 3.Welt_Markt kaputtmachten.
Da tat sich vor Allem das lionke Spektrum hervor.
Denen geht es offensichtlich nicht um die Sache, sondern um das Madigmachen des jeweils gültigen Status Quo.
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Beitragvon Terragatorfahrer » Mi Apr 09, 2008 16:40

Forenkobold:
Erst wird das "Linke" Ökospektrum beschimpft es sei schuld daran, das in der 3. Welt Menschen verhungern weil sie durch ihre Wirtschaftsweise weniger Ertrag erwirtschaften. Und nun werden sie beschimpft weil sie gegen den Verbrauch von Nahrungsmittel für die Energiegewinnung sind. DAS IST ABSURD !!!
Im Übrigen sind es nicht "Die Linken Ökos" welche gegen die Energiegewinnung aus Lebensmittel sind sondern z.B. Ethikkommisionen, und Kirchen.
Handle immer nach dem Kategorischen Imperativ !!!
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Wo geht in der Landwirtschaft die Reise hin ?

Beitragvon schorschie0815 » Mi Apr 09, 2008 19:21

Wohin die Reise geht beschreibt das Buch " Saat der Zerstörung " herausgegeben vom Kopp- Verlag, in eindringlicher Weise. Dr. A. Moser, Prof.f. Biotechnologie und Vizedirektor des Österreichischen Instituts für Nachhaltige Entwicklung, beschreibt das Buch in folgender Weise :

Code: Alles auswählen
 Das Buch des Autors F. W. Engdahl befasst sich mit dem großen Thema der Genetisch Manipulierten Organismen ( GMO / GVO ), die für die Geopolitik mißbraucht werden. Es liest sich wie ein Kriminalroman unglaulichen Außmaßes, in dem vier große anglo- amerikanische Agrarindustrieunternehmen nicht an Verbrechen an der Menschheit zurückschrecken und über die GMO / GVO die Nahrungsmittel und damit die Macht über unsere Welt gewinnen wollen.... Erst wenn Gesetze auf internationaler Ebene den Gen-ozid mit GMO/GVO bannen ( ächten ) , wird Friede auf unserem Planeten möglich - das ist die Schlußfolgerung.


Prof. Dr. Moser ist mir persönlich bekannt und wir sind freundschaftlich verbunden.

Hier erreicht man Prof. Dr. Moser :https://online.tu-graz.ac.at/tug_online/visitenkarte.show_vcard?cperson_nr=3465
schorschie0815
 
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Beitragvon Piet » Mi Apr 09, 2008 19:38

@Schorschie 0,nix
Und Papier hat immer Recht?
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
Piet
 
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Beitragvon schorschie0815 » Mi Apr 09, 2008 21:51

Lieber Piet , eines ist sicher, Personen wie Dr. A. Moser, Vandana Shiva, Percy Schmeisser etc. sind mir tausendmal lieber und glaubwürdiger, als die Kriegstreiber Bush sen. und jun., Rockefeller, Monsantos, Du Pont, Syngenta und Co.

David Rockefeller einer der mächtigsten Männer der Welt in der Zeit von 1970 - 1990 z. B. kreierte den " Petrodollar " nach der Ölkrise von 1973 und inszenierte die lateinamerikanische Schuldenkrise, um Freunden aus der US- Geschäftswelt die billige Übernahme Lateinamerikas zu ermöglichen.
schorschie0815
 
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Beitragvon forenkobold » Do Apr 10, 2008 7:30

[bitte keine Realnames], schreib doch auch ein Buch.
"MEIN KAMPF gegen die zionistische und amerikanische Weltverschwörung"
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