Da zeigen sich halt die Könner. Auf gutem Boden kann fast jeder, aber wenns problematisch vom Boden oder dem Klima her wird, trennt sich die Spreu vom Weizen. Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
Fast alles wird im hauptnen beregnet bei mir; nur ein Feld von 5.8 hektar ist nicht. In Rüben dieses Jahr. Sie sind schön. Eine Sorte von KWS ist nicht schön.
Wenn du das Buch deines Lebens schreibst, muss du allein die Schribe heben.
https://youtube.com/shorts/AXS-60BivXs?feature=share ich hab gestern meine ersten Rüben geerntet. Bin mal gespannt. Der Ertrag scheint mir i.O. aber was man bei uns in der Gegend hört sind die Zuckergehalte unterirdisch. Ich hatte nach den Regenfällen und der dann warmen Witterung ziemlichen Blattneuaustrieb, was den Zuckergehalt wohl in den Keller bringt... morgen wird geliefert....
Hier ein Bericht über das SBR Dilemma bzw. das Stolbur-Bakterium, was hier de Zuckerrübenanbau total vermiest !
Mit dem Regen im Juli / August 23 war die Hoffnung da, eine leicht überdurchschnittliche Ernte einzufahren. Mittlerweile könnte es die schlechteste Ernte seit langen werden, da keiner weis, wie sich die Ware lagern läßt.
Südzucker und Verbände sagen nix bzw. können nix sagen. Alles sehr sehr traurig. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
1/3 der Fläche bei denen Befallen, da kannst ja richtig Angst bekommen.. Jahrelang meinte man Cercospora ist unser Problem... mittlerweile wohl eher das geringer...
Hier im Umland von SZ Offenau im milden Unterland bis ins westl. Hohenlohe, Kraichgau, Zabergäu und Raum Neckartal-Ludwigsburg siehts verheerend aus. Rüben die vor 4 bis 6 Wochen noch gesund in vollem Saft standen, und hohe Ertzäge erwarten liesen, sind im Blattwerk fast komplett abgestorben. In erster Linie sieht man Cercospera und Anzeichen von Vergilbung ( SBR und Viröse Vergilbung ). Das kann aber nicht die alleinige Ursache für die massiven Blattverluste sein. Und die meistgen Rübenkollegen haben zumind. gegen Läuse und Cercospera rechtzeitig und mehrmals behandelt. Es ist meiner Meinung nach ein Zusammenspiel der Schadfaktoren verstärkt durch die "neue" Krankheit Stolbur. Mir fällt bei meinen beruflichen Touren durch den Lkr. HN auf, je höher der Anteil Rüben, Kartoffeln und Wein auf den Gemarkungen ist, desto stärker sind die Rüben geschädigt. Wäre es jetzt noch feucht dazu, und die Temperaturen bleiben bis zur Rodung und Verarbeitung hoch, tritt unweigerlich Fäule ein. Mit massiven Quialitätsminderungen zusätzlich. Letzes Jahr gabs auffällig stark faule Ruben in den jetzt auch betroffenen Gegenden verurscht durch die Rübenmotte. Das war bestimmt nicht die alleinige Ursache. Ich glaube schon letztes Jahr waren die Phytoplasmen, die Stolbur verursachen, daran beteilligt. Und sei es " nur " durch Schwächung der Rüben. Die Gummirüben gabs auch letztes Jahr, es wurde aber vor allem auf den bakteriellen SBR-Erreger geschoben. Egal, welche der beiden Krankheiten - in den massiv bertoffenen Gebieten scheint ein wirtschaftlcier Rübenbau trotz derzeit rel. hohen Preisen nicht mehr wirtschaftlich. Nicht nur die betroffenen Rünbenbauer haben wirtschaftliche Einbußen und neigen zur Aufgabe des Rübenbaus. Es geht auch an die Existenz der Werks in Offenau, wenn zuwenig Rüben angebaut werden und deshalb keine Auslastung mehr gegeben ist. Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
Gut beschrieben AEgro, sieht hier beschissen aus. Man hatte berechtigte Hoffnung, dass eine gute Ernte heranwächst.
OT: Auch im Weinbau in Württemberg gibts lange Gesichter, nachdem man noch im August voller Optimismus war. Was danach kam hat den Optimismus verjagt: Fäulnis, KEF(KirschEssigFliege), Heuschrecken, Japanische Reiswanze, Wespenfraß und heiße Lesetage --> wenig Menge, keine Kostendeckung. Inzwischen werden manche WB kostenlos angeboten. Gestern hat mir ein Kollege berichtet:" habe meine Trauben maschinell ernten lassen, in der Kellerei abgelehnt. Auf den Komposthaufen gekippt".
Gestern hab ich meine Rüben gerodet. Ertrag ist TOP, wenn ich die Miete sehe müssten das um die 100 t/ha sein! Bin mal gespannt wie hoch der Zuckergehalt ist. Laut Rübenwerk liegen wir hier um die 16%.