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Zwischenfrucht

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Alfred-Andrea » Sa Nov 08, 2014 10:02

weil der das schon oft gesagt hat. gib mal bei suchbegriff ein.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Mad » Sa Nov 08, 2014 10:13

Alfred-Andrea hat geschrieben:weil der das schon oft gesagt hat. gib mal bei suchbegriff ein.


Ich war da irgendwie auf dem Holzweg. Dann ist er mir ja technisch doch noch nicht so voraus. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Grenzwächter » Sa Nov 08, 2014 20:36

Mad hat geschrieben:
aNiederbayer hat geschrieben:auf den Fotos von Nobby sind ja immer 2 Reihen etwas näher zusammen, legt die Cross-Slot links UND rechts von der Scheibe ein Reihe ab oder wie funktioniert das?


In der Regel dient die eine Seite für das Saatgut und die andere Seite für Dünger. Inwiefern Nobby da nun variierte, kann nur er sagen. Mir kommen die Doppelreihen persönlich auch spanisch vor.

Ich hatte vorhin schon wieder einige Gedankengänge.

Die Cross Slot Drille hat ja ein Problem: sie lässt sich unwahrscheinlich schwer ziehen, weil eigentlich ein Druck von 500kg auf die Scheib anliegen soll. Ist ja auch klar, die will schließlich ständig nach oben. Dadurch ergibt sich, dass man die Drille eigentlich ständig bergauf zieht, wodurch der Zugkraftbedarf so hoch ist.

Warum ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, dieses System statt mit einer Scheibe, mit einem Zinken auszustatten? Und damit meine ich einen Zinken wie bei der Strip Drill von Väderstad. Gegen die Pflanzenreste könnte man exakt vor dem Zinken eine kleine Scheibe mitlaufen lassen, die diese zerschneidet, damit der Zinken gut durchläuft ohne zu verstopfen. Am Zinken sind dann links und rechts nochmal diese Säeinheiten angebracht, die den waagerechten Schlitz für Dünger und Saatgut ziehen und gleichzeitig ausbringen. Dann wieder die Druckrollen, um die Körner zu stabilisieren. Klar, der Schlitz könnte niemals so dünn wie beim CS geformt werden und es würde womöglich auch ein wenig Erde an die Oberfläche geholt werden. Aber dafür wäre die Drille um Welten leichtzügiger und würde eben den immensen Vorteil des tatsächlich eingebetteten Saatkorns erhalten.

So. Ich hab nachgedacht. Bauen kanns dann ein anderer. :mrgreen:


Hier mal eine Maschine die dir gefallen könnte an den Zinken musste nur noch den Crossslot dran bauen dann biste fertig. :D

https://www.youtube.com/watch?v=sKcmQfbjDy0

Die hier ist Glaub ich aus Südamerica.

https://www.youtube.com/watch?v=d0IKMWq11gw

Und so machen es die Australier oder die die nie Zeit haben :mrgreen: :lol:

https://www.youtube.com/watch?v=oxbwvb_IP1M
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Nov 08, 2014 21:03

aNiederbayer hat geschrieben:auf den Fotos von Nobby sind ja immer 2 Reihen etwas näher zusammen, legt die Cross-Slot links UND rechts von der Scheibe ein Reihe ab oder wie funktioniert das?

Hier sieht man es sehr genau gibts auch als Maisleger hab ich grad gesehen
https://www.youtube.com/watch?v=iZnsVFw1DOQ
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon NobbyNobbs » Di Nov 11, 2014 18:13

Mad hat geschrieben:
Alfred-Andrea hat geschrieben:weil der das schon oft gesagt hat. gib mal bei suchbegriff ein.


Ich war da irgendwie auf dem Holzweg. Dann ist er mir ja technisch doch noch nicht so voraus. :mrgreen:



Jetzt weiß ich auch was du da neulich meintest. :D Wie gesagt, Weihnachten 'ne :wink:
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Mad » Di Nov 11, 2014 18:23

NobbyNobbs hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:
Alfred-Andrea hat geschrieben:weil der das schon oft gesagt hat. gib mal bei suchbegriff ein.


Ich war da irgendwie auf dem Holzweg. Dann ist er mir ja technisch doch noch nicht so voraus. :mrgreen:



Jetzt weiß ich auch was du da neulich meintest. :D Wie gesagt, Weihnachten 'ne :wink:


Hab mal recherchiert. Siku baut sowas nicht. :(
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon NobbyNobbs » Di Nov 11, 2014 18:30

1056xl hat geschrieben:Hast du auf all deinen Flächen ähnliche Ergebnisse oder gibt es auch Flächen auf denen das Ergebnis nicht befriedigt.


Normalerweise habe ich bessere Resultate. Wie gesagt waren die Bedingungen oberflächlich ziemlich beschissen. So sieht es also aus, wenn ich unter den maximal möglich schlechten Bedingungen säe. Ich bin selbst überrascht, dass der Weizen so stark ist. Aber n Ticken mehr und ich hätte die Maschinen in der Halle gelassen...

1056xl hat geschrieben:Das A und O deiner Wirtschaftsweise ist die eingesetzte Technik. Das Teil das MAD gezeigt hat sieht nicht billig aus. Kannst
du diese Direktsaatmaschine allein mit deinen Flächen auslasten ? Du hast geschrieben das es beim Säen teilweise grenzwertig war.
Hättes du dieses Jahr mehr Fläche säen könne als du mustest?


Ja stimmt, die Technik ist ein ganz wesentlicher Faktor. Dennoch besitze ich nicht das Cros Slot-System (wie Mad meinte). Vielleicht ja irgendwann mal, aber bisher nicht.
Ich kann meine Maschinen gut auslasten, bin für die Meinung vieler Kollegen aber wohl durchweg "untermechanisiert". Die Kosten rechnet scheinbar keiner mehr, sonst würde man sich nicht für 200 ha eine 6 m Ultima kaufen oder sowas. 1 m AB je 100 ha Bewirtschaftungsfläche sollten ab 3 m AB durchaus drin sein. Daher: Für einen Standard Direktsaat-/Minimumtillbetrieb mit 300 ha ist ne flotte, leichtzügige 3 m-Maschine ideal. Alles andere ist Eierschauklerei und dient nur dem Gelächter der Gescheiten...
Ich hätte mehr säen können wenn ich nicht selbst meine Fläche zur Risikostreuung gedrittelt hätte um gleichermaßen Anteile an Früh-, Normal- und Spätsaat zu erhalten. Durch die schlechte Witterung Mitte Oktober gab es bei dem letzten 1/3 (Spätsaat) zwar oberflächlich etwas Schmiererei. Gemusst hätte man das aber nicht. Man hätte dieses Jahr auch Anfang Oktober fertig sein können.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Mad » Di Nov 11, 2014 19:55

NobbyNobbs hat geschrieben:
Ja stimmt, die Technik ist ein ganz wesentlicher Faktor. Dennoch besitze ich nicht das Cros Slot-System (wie Mad meinte). Vielleicht ja irgendwann mal, aber bisher nicht.
Ich kann meine Maschinen gut auslasten, bin für die Meinung vieler Kollegen aber wohl durchweg "untermechanisiert". Die Kosten rechnet scheinbar keiner mehr, sonst würde man sich nicht für 200 ha eine 6 m Ultima kaufen oder sowas. 1 m AB je 100 ha Bewirtschaftungsfläche sollten ab 3 m AB durchaus drin sein. Daher: Für einen Standard Direktsaat-/Minimumtillbetrieb mit 300 ha ist ne flotte, leichtzügige 3 m-Maschine ideal. Alles andere ist Eierschauklerei und dient nur dem Gelächter der Gescheiten...
Ich hätte mehr säen können wenn ich nicht selbst meine Fläche zur Risikostreuung gedrittelt hätte um gleichermaßen Anteile an Früh-, Normal- und Spätsaat zu erhalten. Durch die schlechte Witterung Mitte Oktober gab es bei dem letzten 1/3 (Spätsaat) zwar oberflächlich etwas Schmiererei. Gemusst hätte man das aber nicht. Man hätte dieses Jahr auch Anfang Oktober fertig sein können.


Oder man hätte bis jetzt warten, und das unverhältnismäßig wunderbare aktuelle Wetter nutzen können. :mrgreen:

Aus finanzieller Sicht hast du deine Hausaufgaben gemacht. Nicht jeder 200ha Betrieb benötigt einen Schlepper mit 300PS.

Vergiss mal das Cross Slot in seiner heutigen Form. Das muss nämlich auch anders/besser gehen, als es aktuell der Fall ist. Ich bin momentan auf dem Stand: das perfekte System wäre eine Mischung aus Cross Slot und Strip Till. Von Strip Till die Bearbeitung des senkrechten Schlitzes bei gleichzeitigem errichten eines Querschlitzes inkl. Saatgut und/oder Düngerablage (Dünger müsste nicht mal sein). Dem Ganzen ein einfaches Scheibensech als Scheidwerkzeug vorgeschaltet. Andruckrollen wie gehabt. Perfekt wäre dabei die Trennung von Schlitzmeißel und Saatgutscharen. Letztere wären besser per Stützrollen in der Tiefe geführt, um eine genaue Ablage hinzubekommen.

Ja ich weiß, in meinem Kopf rattert es.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Todde » Di Nov 11, 2014 23:36

NobbyNobbs hat geschrieben:Normalerweise habe ich bessere Resultate.


Um mal auf Dein Mulchen zurück zu kommen,
habe dieses Jahr unterschiedliche Varianten probiert,
Flach und alles "weg" wir Du anscheinend auch,
das gefiehl mir nicht so, nachher habe ich 50cm hoch und mit 10 Kmh gemulcht, da blieb wesentlich mehr organische Masse, die sich bei mir gut bewältigen lies.
Nicht gut, im 2. Jahr in Folge gefiel es mir mit der KSE den Bestand nieder zu machen, zwar ordentlich lange Masse aber eben nicht eben genug.

Bei Deiner Drille und Böden müsste es doch mit "Hochmulch" oder Messerwalze funktionieren.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Todde » Di Nov 11, 2014 23:43

Mad hat geschrieben:Ja ich weiß, in meinem Kopf rattert es.


Wie gut funktioniert Striptill denn auf tonigen Böden oder Marsch?
Hier auf dem Karnickelsand bei Rüben aus meiner Erfahrung und auch der der Nordzucker gut, bei besserem Lehm wird es da schon knapper.
Wie macht sich das System bei Getreide?
Wären die Striptillmaschinen nicht solche PS-Fresser und extrem teuer wäre es für mich eine sehr interessante Variante.
Auf Sand kommt man schwer ohne "Bodenlüftung" aus, probiere das seit fast 20 Jahren immer mal wieder, außer Roggen kommt keine Kultur nur mit flacher Bearbeitung aus.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Mad » Mi Nov 12, 2014 0:40

Todde hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Ja ich weiß, in meinem Kopf rattert es.


Wie gut funktioniert Striptill denn auf tonigen Böden oder Marsch?
Hier auf dem Karnickelsand bei Rüben aus meiner Erfahrung und auch der der Nordzucker gut, bei besserem Lehm wird es da schon knapper.
Wie macht sich das System bei Getreide?
Wären die Striptillmaschinen nicht solche PS-Fresser und extrem teuer wäre es für mich eine sehr interessante Variante.
Auf Sand kommt man schwer ohne "Bodenlüftung" aus, probiere das seit fast 20 Jahren immer mal wieder, außer Roggen kommt keine Kultur nur mit flacher Bearbeitung aus.


Striptill hat beim Getreide noch das Problem mit der Kornbedeckung. Daher würde ich mich aus heutiger Sicht für keine Maschine entscheiden, denn die Maschinen, die eine Flache Bodenbearbeitung zur Krumenbildung voraussetzen, sind es in meinen Augen auch nicht wirklich. Obendrauf sind die auch viel zu teuer. Darüber hinaus besteht bei der Bandsaat der englischen Hersteller noch das Problem, dass die Körner in den Schlitz fallen können und dann weg sind. Das mag ich persönlich auch nicht sonderlich. Die englischen Maschinen sollen gerade für schwere Begebenheiten konzipiert worden sein. Dennoch sollten die Böden auch im feuchten Zustand eine gewisse rieseltauglichkeit aufweisen, was man für tonhaltige Böden ausschließen kann. Vielleicht kommt ja mal ein schlauer Hersteller an und bastelt etwas, das meinen Vorstellungen entspricht. Bis dahin sind die Maschinen doch irgendwie alle nur ein Kompromiss, der irgendwie funktioniert. Mal gut, mal schlecht.

Schlitz ziehen und Korn im Boden ablegen. Nicht obendrauf und dann wieder irgendwie bedecken. Das wäre die Lösung. Aber sicher nicht mit einer Maschine, für die man von vorn herein bei 3m 200PS benötigt, weil man ständig Scheiben regelrecht bergauf zieht. Die Ablagegenauigkeit ist da auch noch ein Problem. Thema Steine, wodurch die Scheiben, an denen auch die Saatgutaggregate angebracht sind, angehoben werden können.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Nov 12, 2014 8:59

Todde hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Normalerweise habe ich bessere Resultate.


Um mal auf Dein Mulchen zurück zu kommen,
habe dieses Jahr unterschiedliche Varianten probiert,
Flach und alles "weg" wir Du anscheinend auch,
das gefiehl mir nicht so, nachher habe ich 50cm hoch und mit 10 Kmh gemulcht, da blieb wesentlich mehr organische Masse, die sich bei mir gut bewältigen lies.
Nicht gut, im 2. Jahr in Folge gefiel es mir mit der KSE den Bestand nieder zu machen, zwar ordentlich lange Masse aber eben nicht eben genug.

Bei Deiner Drille und Böden müsste es doch mit "Hochmulch" oder Messerwalze funktionieren.


Ich bin auch schon ein paar Jährchen am ausprobieren wie ich am besten mit den Ernteresten umgehe um all meine Anforderungen zu erfüllen.
Dieses Jahr kam auf nahezu jeder Fläche der Mulcher zum Einsatz. Entweder direkt nach der Lagerweizenernte oder eben vor der W.Weizenaussaat nach ZF wie im Beispiel oben. Dabei habe ich immer bis zur Erdoberfläche gearbeitet. Ich muss dazu sagen, das gefällt mir, nicht nur aus energetischen Gründen, allerdings überhaupt nicht. Zur Gersten- oder Rapsaussaat war die Strohrotte schon dermaßen weit voran geschritten, dass ich nicht mehr meine gewohnt dichte Mulchschicht erreichen konnte. Schrott, was soll sowas? Nicht zweckmäßig... Dennoch habe ich es zum ZF-Mulchen Mitte/Ende Okt. wieder so gemacht. Das hatte einen einfachen Grund, der da wäre: MÄUSE ! Damit gab es dieses Jahr wirklich große Probleme und ich wollte durch's Hochmulchen (was an sich aus meiner Sicht aus vielelei Hinsicht Sinn macht) keine weitere Deckung gewähren.
Die beste Alternative ist oft die Messerwalze. Aber ich habe NOCH keine eigene.
Nächstes Jahr gibt's den günstigen Ährendrusch und fertig. Dann versuche ich- insofern Mäuse/Schnecken kontrollierbar sind- die "Hochsaat". :-D
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Raider » Mi Nov 12, 2014 9:55

NobbyNobbs hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Normalerweise habe ich bessere Resultate.


Um mal auf Dein Mulchen zurück zu kommen,
habe dieses Jahr unterschiedliche Varianten probiert,
Flach und alles "weg" wir Du anscheinend auch,
das gefiehl mir nicht so, nachher habe ich 50cm hoch und mit 10 Kmh gemulcht, da blieb wesentlich mehr organische Masse, die sich bei mir gut bewältigen lies.
Nicht gut, im 2. Jahr in Folge gefiel es mir mit der KSE den Bestand nieder zu machen, zwar ordentlich lange Masse aber eben nicht eben genug.

Bei Deiner Drille und Böden müsste es doch mit "Hochmulch" oder Messerwalze funktionieren.


Ich bin auch schon ein paar Jährchen am ausprobieren wie ich am besten mit den Ernteresten umgehe um all meine Anforderungen zu erfüllen.
Dieses Jahr kam auf nahezu jeder Fläche der Mulcher zum Einsatz. Entweder direkt nach der Lagerweizenernte oder eben vor der W.Weizenaussaat nach ZF wie im Beispiel oben. Dabei habe ich immer bis zur Erdoberfläche gearbeitet. Ich muss dazu sagen, das gefällt mir, nicht nur aus energetischen Gründen, allerdings überhaupt nicht. Zur Gersten- oder Rapsaussaat war die Strohrotte schon dermaßen weit voran geschritten, dass ich nicht mehr meine gewohnt dichte Mulchschicht erreichen konnte. Schrott, was soll sowas? Nicht zweckmäßig... Dennoch habe ich es zum ZF-Mulchen Mitte/Ende Okt. wieder so gemacht. Das hatte einen einfachen Grund, der da wäre: MÄUSE ! Damit gab es dieses Jahr wirklich große Probleme und ich wollte durch's Hochmulchen (was an sich aus meiner Sicht aus vielelei Hinsicht Sinn macht) keine weitere Deckung gewähren.
Die beste Alternative ist oft die Messerwalze. Aber ich habe NOCH keine eigene.
Nächstes Jahr gibt's den günstigen Ährendrusch und fertig. Dann versuche ich- insofern Mäuse/Schnecken kontrollierbar sind- die "Hochsaat". :-D


Bezüglich Mulchen würden mich mal Eure Kosten interessieren. Mit welchem gerät wird gearbeitet und wieviel Diesel wird verbraucht?
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Todde » Mi Nov 12, 2014 10:48

Raider hat geschrieben:Bezüglich Mulchen würden mich mal Eure Kosten interessieren. Mit welchem gerät wird gearbeitet und wieviel Diesel wird verbraucht?


Mulcher, Müthing Leihgerät 2,7AB, bei 750er ZW rund 12l/h und rund 2,5ha die Stunde.
Beim hohen Mulchen (10Kmh) und absolut trocken, wahrscheinlich kann man noch schneller fahren.

Messerwalze wurde hier ein paar Jahre verliehen, leider seit diesem Jahr nicht mehr, wo ich die mal ausprobieren wollte.
Mit der KSE könnte man noch etwas rumprobieren, diese eben nur den Boden ankratzen lassen.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Raider » Mi Nov 12, 2014 11:43

Todde hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:Bezüglich Mulchen würden mich mal Eure Kosten interessieren. Mit welchem gerät wird gearbeitet und wieviel Diesel wird verbraucht?


Mulcher, Müthing Leihgerät 2,7AB, bei 750er ZW rund 12l/h und rund 2,5ha die Stunde.
Beim hohen Mulchen (10Kmh) und absolut trocken, wahrscheinlich kann man noch schneller fahren.

Messerwalze wurde hier ein paar Jahre verliehen, leider seit diesem Jahr nicht mehr, wo ich die mal ausprobieren wollte.
Mit der KSE könnte man noch etwas rumprobieren, diese eben nur den Boden ankratzen lassen.



Heißt dann rund 6 €/ha Diesel plus 12 (?) €/ha Leihgebühr plus Traktor und Fahrer?
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