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Alfred-Andrea hat geschrieben:weil der das schon oft gesagt hat. gib mal bei suchbegriff ein.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mad hat geschrieben:aNiederbayer hat geschrieben:auf den Fotos von Nobby sind ja immer 2 Reihen etwas näher zusammen, legt die Cross-Slot links UND rechts von der Scheibe ein Reihe ab oder wie funktioniert das?
In der Regel dient die eine Seite für das Saatgut und die andere Seite für Dünger. Inwiefern Nobby da nun variierte, kann nur er sagen. Mir kommen die Doppelreihen persönlich auch spanisch vor.
Ich hatte vorhin schon wieder einige Gedankengänge.
Die Cross Slot Drille hat ja ein Problem: sie lässt sich unwahrscheinlich schwer ziehen, weil eigentlich ein Druck von 500kg auf die Scheib anliegen soll. Ist ja auch klar, die will schließlich ständig nach oben. Dadurch ergibt sich, dass man die Drille eigentlich ständig bergauf zieht, wodurch der Zugkraftbedarf so hoch ist.
Warum ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, dieses System statt mit einer Scheibe, mit einem Zinken auszustatten? Und damit meine ich einen Zinken wie bei der Strip Drill von Väderstad. Gegen die Pflanzenreste könnte man exakt vor dem Zinken eine kleine Scheibe mitlaufen lassen, die diese zerschneidet, damit der Zinken gut durchläuft ohne zu verstopfen. Am Zinken sind dann links und rechts nochmal diese Säeinheiten angebracht, die den waagerechten Schlitz für Dünger und Saatgut ziehen und gleichzeitig ausbringen. Dann wieder die Druckrollen, um die Körner zu stabilisieren. Klar, der Schlitz könnte niemals so dünn wie beim CS geformt werden und es würde womöglich auch ein wenig Erde an die Oberfläche geholt werden. Aber dafür wäre die Drille um Welten leichtzügiger und würde eben den immensen Vorteil des tatsächlich eingebetteten Saatkorns erhalten.
So. Ich hab nachgedacht. Bauen kanns dann ein anderer.
aNiederbayer hat geschrieben:auf den Fotos von Nobby sind ja immer 2 Reihen etwas näher zusammen, legt die Cross-Slot links UND rechts von der Scheibe ein Reihe ab oder wie funktioniert das?
Mad hat geschrieben:Alfred-Andrea hat geschrieben:weil der das schon oft gesagt hat. gib mal bei suchbegriff ein.
Ich war da irgendwie auf dem Holzweg. Dann ist er mir ja technisch doch noch nicht so voraus.
NobbyNobbs hat geschrieben:Mad hat geschrieben:Alfred-Andrea hat geschrieben:weil der das schon oft gesagt hat. gib mal bei suchbegriff ein.
Ich war da irgendwie auf dem Holzweg. Dann ist er mir ja technisch doch noch nicht so voraus.
Jetzt weiß ich auch was du da neulich meintest.Wie gesagt, Weihnachten 'ne

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
1056xl hat geschrieben:Hast du auf all deinen Flächen ähnliche Ergebnisse oder gibt es auch Flächen auf denen das Ergebnis nicht befriedigt.
1056xl hat geschrieben:Das A und O deiner Wirtschaftsweise ist die eingesetzte Technik. Das Teil das MAD gezeigt hat sieht nicht billig aus. Kannst
du diese Direktsaatmaschine allein mit deinen Flächen auslasten ? Du hast geschrieben das es beim Säen teilweise grenzwertig war.
Hättes du dieses Jahr mehr Fläche säen könne als du mustest?
NobbyNobbs hat geschrieben:
Ja stimmt, die Technik ist ein ganz wesentlicher Faktor. Dennoch besitze ich nicht das Cros Slot-System (wie Mad meinte). Vielleicht ja irgendwann mal, aber bisher nicht.
Ich kann meine Maschinen gut auslasten, bin für die Meinung vieler Kollegen aber wohl durchweg "untermechanisiert". Die Kosten rechnet scheinbar keiner mehr, sonst würde man sich nicht für 200 ha eine 6 m Ultima kaufen oder sowas. 1 m AB je 100 ha Bewirtschaftungsfläche sollten ab 3 m AB durchaus drin sein. Daher: Für einen Standard Direktsaat-/Minimumtillbetrieb mit 300 ha ist ne flotte, leichtzügige 3 m-Maschine ideal. Alles andere ist Eierschauklerei und dient nur dem Gelächter der Gescheiten...
Ich hätte mehr säen können wenn ich nicht selbst meine Fläche zur Risikostreuung gedrittelt hätte um gleichermaßen Anteile an Früh-, Normal- und Spätsaat zu erhalten. Durch die schlechte Witterung Mitte Oktober gab es bei dem letzten 1/3 (Spätsaat) zwar oberflächlich etwas Schmiererei. Gemusst hätte man das aber nicht. Man hätte dieses Jahr auch Anfang Oktober fertig sein können.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
NobbyNobbs hat geschrieben:Normalerweise habe ich bessere Resultate.
Mad hat geschrieben:Ja ich weiß, in meinem Kopf rattert es.
Todde hat geschrieben:Mad hat geschrieben:Ja ich weiß, in meinem Kopf rattert es.
Wie gut funktioniert Striptill denn auf tonigen Böden oder Marsch?
Hier auf dem Karnickelsand bei Rüben aus meiner Erfahrung und auch der der Nordzucker gut, bei besserem Lehm wird es da schon knapper.
Wie macht sich das System bei Getreide?
Wären die Striptillmaschinen nicht solche PS-Fresser und extrem teuer wäre es für mich eine sehr interessante Variante.
Auf Sand kommt man schwer ohne "Bodenlüftung" aus, probiere das seit fast 20 Jahren immer mal wieder, außer Roggen kommt keine Kultur nur mit flacher Bearbeitung aus.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Todde hat geschrieben:NobbyNobbs hat geschrieben:Normalerweise habe ich bessere Resultate.
Um mal auf Dein Mulchen zurück zu kommen,
habe dieses Jahr unterschiedliche Varianten probiert,
Flach und alles "weg" wir Du anscheinend auch,
das gefiehl mir nicht so, nachher habe ich 50cm hoch und mit 10 Kmh gemulcht, da blieb wesentlich mehr organische Masse, die sich bei mir gut bewältigen lies.
Nicht gut, im 2. Jahr in Folge gefiel es mir mit der KSE den Bestand nieder zu machen, zwar ordentlich lange Masse aber eben nicht eben genug.
Bei Deiner Drille und Böden müsste es doch mit "Hochmulch" oder Messerwalze funktionieren.
NobbyNobbs hat geschrieben:Todde hat geschrieben:NobbyNobbs hat geschrieben:Normalerweise habe ich bessere Resultate.
Um mal auf Dein Mulchen zurück zu kommen,
habe dieses Jahr unterschiedliche Varianten probiert,
Flach und alles "weg" wir Du anscheinend auch,
das gefiehl mir nicht so, nachher habe ich 50cm hoch und mit 10 Kmh gemulcht, da blieb wesentlich mehr organische Masse, die sich bei mir gut bewältigen lies.
Nicht gut, im 2. Jahr in Folge gefiel es mir mit der KSE den Bestand nieder zu machen, zwar ordentlich lange Masse aber eben nicht eben genug.
Bei Deiner Drille und Böden müsste es doch mit "Hochmulch" oder Messerwalze funktionieren.
Ich bin auch schon ein paar Jährchen am ausprobieren wie ich am besten mit den Ernteresten umgehe um all meine Anforderungen zu erfüllen.
Dieses Jahr kam auf nahezu jeder Fläche der Mulcher zum Einsatz. Entweder direkt nach der Lagerweizenernte oder eben vor der W.Weizenaussaat nach ZF wie im Beispiel oben. Dabei habe ich immer bis zur Erdoberfläche gearbeitet. Ich muss dazu sagen, das gefällt mir, nicht nur aus energetischen Gründen, allerdings überhaupt nicht. Zur Gersten- oder Rapsaussaat war die Strohrotte schon dermaßen weit voran geschritten, dass ich nicht mehr meine gewohnt dichte Mulchschicht erreichen konnte. Schrott, was soll sowas? Nicht zweckmäßig... Dennoch habe ich es zum ZF-Mulchen Mitte/Ende Okt. wieder so gemacht. Das hatte einen einfachen Grund, der da wäre: MÄUSE ! Damit gab es dieses Jahr wirklich große Probleme und ich wollte durch's Hochmulchen (was an sich aus meiner Sicht aus vielelei Hinsicht Sinn macht) keine weitere Deckung gewähren.
Die beste Alternative ist oft die Messerwalze. Aber ich habe NOCH keine eigene.
Nächstes Jahr gibt's den günstigen Ährendrusch und fertig. Dann versuche ich- insofern Mäuse/Schnecken kontrollierbar sind- die "Hochsaat". :-D
Raider hat geschrieben:Bezüglich Mulchen würden mich mal Eure Kosten interessieren. Mit welchem gerät wird gearbeitet und wieviel Diesel wird verbraucht?
Todde hat geschrieben:Raider hat geschrieben:Bezüglich Mulchen würden mich mal Eure Kosten interessieren. Mit welchem gerät wird gearbeitet und wieviel Diesel wird verbraucht?
Mulcher, Müthing Leihgerät 2,7AB, bei 750er ZW rund 12l/h und rund 2,5ha die Stunde.
Beim hohen Mulchen (10Kmh) und absolut trocken, wahrscheinlich kann man noch schneller fahren.
Messerwalze wurde hier ein paar Jahre verliehen, leider seit diesem Jahr nicht mehr, wo ich die mal ausprobieren wollte.
Mit der KSE könnte man noch etwas rumprobieren, diese eben nur den Boden ankratzen lassen.
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