Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 9:16

Zwischenfrucht

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Antwort erstellen
1261 Beiträge • Seite 37 von 85 • 1 ... 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40 ... 85
  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Cowrider » Mo Jul 06, 2015 19:12

@ welfenprinz... kommt wohl auf die walze an .... :wink:
Cowrider
 
Beiträge: 1248
Registriert: Fr Feb 27, 2009 21:29
Wohnort: Oberbayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Freakshow » So Jul 12, 2015 20:50

Da die Aussaat der Zwischenfrüchte ansteht würde ich gerne von euch beurteilt haben welche Saatstrategie eurer Meinung nach den größten Erfolg bringt. Meine Voraussetzungen sind:

- Vorfrucht Wintergerste
- komplette Abfuhr des Strohs
- Mischungen von der DSV BioMax TR oder Rigol TR
- folgen werden hauptsächlich Mais und etwas Erbsen
- keine Hebizide
- Bestände sind sauber


Alternative 1:
unmittelbare Aussaat nach erfolgter Strohbergung mit Kreiselegge/Scheibendrille.

Vorteile:
-Nur ein Arbeitsgang
-Gerste hat (fast) keinen Vorsprung vor den Zwischenfrüchten
-schnelle Bodenbedeckung

Nachteile:
- Gerste zu 100% da und muss unterdrückt werden.
- Stroh behindert Aufwuchs der Feinsämereien.

Alternative 2:
Unmittelbar nach der Strohbergung tiefe Bearbeitung mit Grubber (Kerner Komet). Danach folgend schnellstmöglich Aussaat (ca. 2-4 Tage) mit oder evtl. sogar ohne Kreiselegge.

Vorteile:
-Stoppel weitestgehend eingearbeitet
-Mäuse werden bekämpft
-Feuchtigkeit zur Keimung wird hochgeholt
-Sicherer Feldaufgang
-Teil der Gerste ist schonmal "weg"

Nachteile:
-Gerste hat Vorsprung
-einige frisch gepachtete Flächen haben enormes Samenpotenzial (v.A. Afu) das hochgeholt wird

Alternative 3
Flache Stoppelbearbeitung -> Regen + 2 Wochen abwarten -> tiefer Grubberstrich -> Saat

Nachteile:
-viel Arbeit, teuer
-Gerste kann (je nach Wetter) wieder anwachsen und hat enormen Vorsprung vor den ZF´s
-Samenpotenzial wird aktiviert
-ZF´s kommen spät raus

Wie macht ihr es bzw. welche Alternative würdet ihr warum bevorzugen?
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
Benutzeravatar
Freakshow
 
Beiträge: 1722
Registriert: Do Sep 29, 2005 17:58
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Frankenbauer » So Jul 12, 2015 21:34

Seit gestern liegt der Mist auf der Fläche, wenns klappt diese Woche flacher Grubberstrich mit Stabwalze und hoffentlich am Samstag direkt ins gegrubberte Lamd mit der alten Rumpel einsähen und anwalzen. Ausfallgetreide ist kein Problem bei mir, da der Aufwuchs siliert wird, nach dem Silieren wieder ein Grubberstrich und einsähen.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
Frankenbauer
 
Beiträge: 3228
Registriert: Mo Feb 12, 2007 23:16
Wohnort: Unterfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Freakshow » Mo Jul 13, 2015 18:46

Frankenbauer hat geschrieben:Ausfallgetreide ist kein Problem bei mir, da der Aufwuchs siliert wird, nach dem Silieren wieder ein Grubberstrich und einsähen.

Gruß

Werner


Ok, damit das Ausfallgetreide zu einem richtigen Problem wird muss schon viel ausgefallen sein. Mir gehts vornehmlich um die "grüne Brücke" um nicht Nachbarschläge unnötig beispielsweise dem Verzwergungsvirus auszusetzen.
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
Benutzeravatar
Freakshow
 
Beiträge: 1722
Registriert: Do Sep 29, 2005 17:58
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Wirti » Mo Jul 13, 2015 19:59

Hallo,
Ich möchte nach WG vor WW eine Zwischenfrucht ausbringen.
Der Plan ist momentan nach dem Dreschen gleich flach grubbern,Stroh wird abgefahren, dann ca. 2Wochen (je nach Auflaufen derAusfallgerste Anfang August) später 20cbm Rindergülle drauf,nochmal Tief grubbern und dann die ZF.
Die Zwischenfrucht sollte wenn möglich mit dem Düngerstreuer ausgebracht werden und danach maximal noch angewalzt werden. Aufgrund der aktuellen Trockenheit bei uns (Westmittelfranken) möchte ich nicht soviel Aufwand betreiben,wer weiß ob die ZF überhaupt halbwegs wächst. Geht nur um Gründüngung.

Welche ZF oder Mischung würdet ihr dafür nehmen?

Gruß Wirti
Wirti
 
Beiträge: 67
Registriert: Mo Okt 25, 2010 12:18
Wohnort: Westmittelfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon ferkelbauer » Mo Jul 13, 2015 20:19

Hallo,

wenn das einigermaßen was werden soll hast du keine 2 Wochen Zeit. Ich würde evtl die Stoppeln abmulchen, da Du aber das Stroh abgefahren hast geht vielleicht auch ohne. Dann Gülle drauf und direkt reinsäen. Mit einer Schleppschardrille wird's aber wohl nix. Außerdem brauchst du auch genug PS um tief genug kreiseln zu können. Hab das letztes Jahr so mit Phacelia gemacht. Die 145 PS sind vor der Saphir ganz schön ins Schwitzen gekommen :mrgreen:

Ich werde das erst mal nicht mehr machen. Der Nutzen steht in keinem Verhältnis zum Aufwand. In den ZFbestand kannst du mit normaler Technik nicht säen. Also wieder mulchen..... Der einzige Vorteil: Man darf Gülle drauf fahren :wink:

Gruß
ferkelbauer
 
Beiträge: 75
Registriert: Mo Apr 14, 2008 21:23
Wohnort: Südhessen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Markus Deere » Mi Jul 15, 2015 6:30

Servus,

hab eine Frage. Ist es mögliche eine Mischung von 70% (60%) Ölrettich und 30% (40%) Wicke vor Kartoffeln als ZF anzubauen (lassen sich Ölrettich und Wicke gut mischen?). Kann man statt einer Drillsaat die Samen einfach auf die Erde schmeißen und dann anwalzen? Bei Ölrettich und Senf hat sich ja das schon bewährt. Aber geht das auch mit Wicke oder muss sie "unter" die Erde.
Was meint ihr? Klappt das?

Gruß
Markus Deere
Markus Deere
 
Beiträge: 332
Registriert: Do Jul 02, 2015 15:29
Wohnort: Oberbayern - Landkreis München
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Wirti » Do Jul 16, 2015 14:57

So ich werd's mal mit Senf und Ölrettich mit dem Streuer probieren und anwalzen. Wenn es nix wird wird das unter Lehrgeld verbucht,sind nur 2ha.
Zuerst muß aber nächste Woche erstmal gedroschen werden.

Gruß Wirti
Wirti
 
Beiträge: 67
Registriert: Mo Okt 25, 2010 12:18
Wohnort: Westmittelfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon MF 5465 » Fr Jul 17, 2015 13:26

Freakshow hat geschrieben:Da die Aussaat der Zwischenfrüchte ansteht würde ich gerne von euch beurteilt haben welche Saatstrategie eurer Meinung nach den größten Erfolg bringt. Meine Voraussetzungen sind:
[...]
Wie macht ihr es bzw. welche Alternative würdet ihr warum bevorzugen?

Hallo!

Unsere Voraussetzungen sind ähnlich:
Vorfrucht Wintergerste
Folgefrucht Mais
Keine Strohabfuhr
Gras+Leguminose überwinternd
Niedriger Gräserdruck, ausgenommen vereinzelte "Ecken" mit Ackerfuchsschwanz und Quecke

Die Gerste kam vor 6 Tagen weg, wir haben seicht gegrubbert (5cm), um eine ewige Dormanz der AFS-Samen möglichst zu umgehen.
Bisher hatten wir 4l Niederschlag, aufgelaufen ist noch nichts.

Auf eine tiefe Bearbeitung möchten wir verzichten. Dabei sollte auflaufender AFS mechanisch entfernt werden, evtl. wird noch keimender später durch die ZF unterdrückt oder durch Schnittnutzung/Mulchen im Herbst ausgenockt. Wir werden zur Vorsaat im April mit Glyphosat behandeln, sodass ich wenigstens einen mäßigen Anteil des Gräserdrucks (AFS + Quecke) in den besagten "Ecken" beseitigen kann. Ich hoffe das Glypho packt die Quecken.
Soweit zur Unkrautbekämpfung.
Wir haben dieses Jahr weitestgehend keine starken Verdichtungen erzeugt. Weder bei der Pflege in den Fahrgassen, noch in der Ernte. Oberflächliche Verschmierung oder leichte Verdichtung erledigt jetzt die Trockengare auf unserem lehmigen Tonboden, bzw. der leichte Grubberstrich. Ich möchte es einfach ausprobieren, ob sich die Zwischenfrucht auch ohne mechanische Lockerung ordentlich etabliert.
Bei Zwischenfrüchten in Mulchsaat ist die Strohrotte ein sehr wichtiger Aspekt. So werden wir 30m³ Rindergülle, vermutlich nächste oder übernächste Woche, in den Bestand schlitzen.
Ende Juli möchte ich dann nocheinmal grubbern und in Kombination drillen.

Ich denke bis dahin ist ein Großteil der Gerste aufgelaufen und tritt nicht mehr mit der ZF in Konkurrenz, die Strohrotte ist in Gang gesetzt, das Saatbett müsste passen. Die Zwischenfrucht müsste damit noch zeitig Masse bilden. Aber erst mal bräuchten wir Regen....

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
MF 5465
 
Beiträge: 2538
Registriert: So Mär 27, 2011 20:26
Wohnort: nördl. Oberbayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon steel. » Fr Jul 17, 2015 13:45

Es gibt nur 2 Möglichkeiten.

A) Es ist zu trocken, dann nichts machen und Geld sparen. Nur flach grubbern und liegen lassen.

B) Es ist Feuchtigkeit vorhanden.
Mindestens 25 cm pflügen. Je 10 cm tiefere Bodenbearbeitung bringt ca. 30 % mehr Grünmassertrag im Wurzelbereich. Somit überwinden ZW spätere Trockenperioden leichter und es wird deutlich mehr Humus gebildet.
Danach Kreiselegge und drillen.
Somit ist das nutzlose, kranke Ausfallgetreide beseitigt und stört nicht das teure Zwischenfruchtsaatgut und infiziert keine Nachfolgekulturen. Nur so wird beste Futterqualität für Hochleitungstiere produziert.
Die mit ihrem auflaufenden, kranken Ausfallgetreide ( grüne Brücken ) in Zwischenfrüchten infizieren Nachfolgekulturen und/oder Nachbarschläge und dieser " Mist " bringt auch keinen Futterwert.

Ist nicht die günstigste Variante aber bringt den besten Erfolg. Wenn ich Geld sparen will, dann siehe Punkt A) Dann brauch ich die Arbeit und das Geld nicht investieren.
Vom Pflügen bis zum anwalzen sollte höchstens 1 Tag benötigt werden um Feuchtigkeit zu sparen.
Bei Hafer könnte man auch flach grubbern, da der auflaufende Hafer als Zwischenfrucht gewertet und verfüttert werden kann.
Kranke Pilzzuchtstationen wie Gerste und Weizen hat auch in einer ZW nichts zu suchen.
steel.
 
Beiträge: 846
Registriert: Mo Dez 13, 2010 12:16
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon S 450 » So Jul 19, 2015 15:02

Wir bräuchten dringend Grünfutter, aber es ist Staubtrocken..
Vorfrucht WG
Folgefrucht SM
Stroh wurde abgefahren, dafür kommt Mist drauf.

Gibts irgend etwas, was man probieren könnte? Mir fällt nur Raps ein... Gras kann ich von vornherein ausschließen...oder?
Stoppelrüben?
Ich werd mich auf jeden Fall noch von einem Fachmann beraten lassen, aber ohne Regen.... Und die Zeit läuft mir auch davon.
Ich weiß nicht, warum mein Vater im letzten Jahr nichts gemacht hat... Die Zeche darf ich zahlen...
S 450
 
Beiträge: 1290
Registriert: Mo Jan 30, 2006 17:14
Wohnort: Westmittelfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon TomDeeh » So Jul 19, 2015 16:35

Hi ,

wenn es preiswert werden soll , dann kann ich ein Erbsen/Hafergemenge empfehlen. 30-50kg Erbsen und 100-150kg Hafer plus vllt ein paar Sonnenblumen für´s Auge und 5kg Raps.Ohne Regen wird das aber auch nichts.
Gruß Tom
TomDeeh
 
Beiträge: 2629
Registriert: Sa Sep 22, 2007 20:30
Wohnort: Hohenlohe ,BaWü
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Wini » So Jul 19, 2015 21:28

Bei anhaltender Trockenheit sind Ansaatversuche mit Grubbertechnik wohl kaum mit Erfolg beschieden.
Ich empfehle eine Pflugfurche vor der Ansaat von Zwischenfrüchten.
Gruß
Wini
Benutzeravatar
Wini
 
Beiträge: 5894
Registriert: Sa Mär 25, 2006 10:38
Wohnort: Franken Bayerns Elite
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Frankenbauer » So Jul 19, 2015 21:40

Wini hat geschrieben:Bei anhaltender Trockenheit sind Ansaatversuche mit Grubbertechnik wohl kaum mit Erfolg beschieden.
Ich empfehle eine Pflugfurche vor der Ansaat von Zwischenfrüchten.
Gruß
Wini


Schwätzer!
Ich habe gestern nach 8l in der vorhergegangenen Nacht gegrubbert, liegt dort wie ein Garten, weil ich nur den "eingeweichten" Horizont bearbeitet habe. Ein anderer hier im Ort hat die Feldränder beigepflügt oder soll ich besser gleich schreiben aufgemeiselt, die pfurztrockenen Knollen, die der rausgearbeitet hat bekommt der nimmer klein. Zum kommenden Wochenende ist der nächste Regen gemeldet, dann können Erbsen& Co wachsen. Außerdem hat die Tankuhr bei 2,5ha nur minimal gezuckt, hätte ich gepflügt wäre mindestens der halbe Tank leer.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
Frankenbauer
 
Beiträge: 3228
Registriert: Mo Feb 12, 2007 23:16
Wohnort: Unterfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Todde » So Jul 19, 2015 23:17

Wini hat geschrieben:Bei anhaltender Trockenheit sind Ansaatversuche mit Grubbertechnik wohl kaum mit Erfolg beschieden.
Ich empfehle eine Pflugfurche vor der Ansaat von Zwischenfrüchten.
Gruß
Wini


Damit habe ich vor 20 Jahren aufgehört, solche Spielchen führten laufen dazu, dass die Gründung nichts geworden ist, weil dann überhaupt kein Wasser mehr vorhanden war.
Flaches bearbeiten und gut ist. Pflügen kostet 30 bis 50mm an Wasser.
Meine ersten Zwischenfrüchte sind Donnerstag in den Boden gekommen nach 8cm Bearbeitung mit der KSE, die paar Tropfen regen danach reichen für den zügigen Auflauf.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
1261 Beiträge • Seite 37 von 85 • 1 ... 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40 ... 85

Zurück zu Ackerbau

Wer ist online?

Mitglieder: 210ponys, Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], Manfred, Stoapfälzer

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki