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Zwischenfrucht

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Ulikum » Sa Aug 22, 2015 7:57

steel. hat geschrieben:Meine ZW wächst wie wild. In Kürze steht der erste Schnitt an. Ich tippe auf sehr hohe Eiweiss und Energiegehalte des Aufwuches. Top Futterqualität für Hochleistungstiere.
Die Grubber-Schmierfinken meiner neulich eingestellten Fotos haben indes einen Schröpfschnitt der kranken Ausfallgerste unternommen da von der gedrillten ZW nichts zu sehen war. :lol:

:mrgreen:
deine Art des Zwischenfruchtanbaues ist sicherlich auch eine Möglichkeit und wird durch einen sauberen Tisch auch zu einem relativ sauberen Aufwuchs führen. Aber nicht jeder benötigt eine Zwischenfrucht als Futter für seine Tiere. Die unnötige verbale Diskriminierung (Stigmatisierung) von anders handelnden ist meines Erachtens nichts weiter als ein Zeichen von Unsicherheit hervorgerufen durch mangelnde Möglichkeiten der Selbstverwirklichung.

.................................................................

@NobbyNobbs

Super, Bestand,
darf man wissen wie viel und in welcher Verteilung der Bestand Niederschlag gesehen hat?
Auf jeden Fall sollten nach der Aussaat mind. 60 Liter in drei bis vier größeren Regenereignissen gefallen sein das sich ein solcher Bestand aufbauen konnte.
Gab es eine Düngergabe?
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Aug 22, 2015 10:50

Uli, Angus, Mad

Grüß Gott,
nein, auf dieser Fläche habe ich nach der Gerstenernte eine ca. 4 cm tiefe Bearbeitung gemacht um den ersten Aufwuchs ca. 10 Tage danach abspritzen zu können. Anschließend erfolgte die Saat. Die rasche Entwicklung der Gerste und fehlende Keimruhe hat mich dazu veranlasst.
Die Vorgehensweise "komplette Unterdrückung durch ZF" (-> Schlitzen) führe ich nach W.Weizen durch. Wie du letztes Jahr gesehen hast, mit gutem Erfolg.

- Die Zwischenfrucht hat zum Teil Pferdemist, zum anderen Teil eine kleine KAS-Gabe zum Anschieben (20 N) erhalten; ein paar m³ Klärschlamm sollten auch noch drinnen sein. Ich denke, den Bestand werde ich Ende Oktober umwalzen müssen. An fehlende Entwicklung ist jedenfalls nicht zu denken.

- Regen kurz nach der Saat ca. 10 mm; kürzlich noch mal ca. 20 mm (ideal eigentlich, die Saat wurde ins komplett trockene gelegt)
- Verwendet wurden etwa 7,5 kg/ha Ramtill
- dazu etwa 4,2 kg Sonnenblumen
- 3 kg Phacelia
- 3 kg diverser Kleesorten
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon marius » Sa Aug 22, 2015 13:06

NobbyNobbs hat geschrieben:nein, auf dieser Fläche habe ich nach der Gerstenernte eine ca. 4 cm tiefe Bearbeitung gemacht um den ersten Aufwuchs ca. 10 Tage danach abspritzen zu können. Anschließend erfolgte die Saat. Die rasche Entwicklung der Gerste und fehlende Keimruhe hat mich dazu veranlasst.

Abspritzen mit Glyphosat ?
Findet ihr das sinnvoll wenn zu einer Zwischenfrucht Glyphosat eingesetzt wird ? Zur Hauptfrucht nochmal ?
In meine ist das deutlich zuviel.
Bevor die Frage kommt, nein ich bin kein Biobauer. Vor kurzem wurde Glyphosat als warscheinlich krebserregend eingestuft und es wird über die Zulassung verhandelt.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-0 ... wirtschaft

Ob es dann vorausschauend ist Glyphosat zum Zwischenfruchtanbau einzusetzen ? Ich meine nein und sehe keine Notwendigkeit.
Warum pflügst Du nicht dann hast du das Ausfallgetreide biologisch auf einfachste Weise beseitigt ?

Weitere Nachteile. Glyphosateinsatz reduziert Regenwürmer deutlich :

https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/ ... 24097.html

Der Einsatz eines Glyphosat-haltigen Herbizides hat in einer Studie die Aktivität von tief grabenden Regenwürmern dramatisch reduziert.

Den Einsatz von Glyphosat würde ich deshalb überdenken.

ein paar m³ Klärschlamm

Da hätte ich bedenken wegen Schwermetalle und andere Beiprodukte. Die haben eine ewige Halbwertzeit. Auf meinen Pachtflächen darf ich deshalb keinen ausbringen.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Ulikum » Sa Aug 22, 2015 13:37

marius hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:nein, auf dieser Fläche habe ich nach der Gerstenernte eine ca. 4 cm tiefe Bearbeitung gemacht um den ersten Aufwuchs ca. 10 Tage danach abspritzen zu können. Anschließend erfolgte die Saat. Die rasche Entwicklung der Gerste und fehlende Keimruhe hat mich dazu veranlasst.

Abspritzen mit Glyphosat ?
Findet ihr das sinnvoll wenn zu einer Zwischenfrucht Glyphosat eingesetzt wird ? Zur Hauptfrucht nochmal ?
In meine ist das deutlich zuviel.
Bevor die Frage kommt, nein ich bin kein Biobauer. Vor kurzem wurde Glyphosat als warscheinlich krebserregend eingestuft und es wird über die Zulassung verhandelt.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-0 ... wirtschaft

Ob es dann vorausschauend ist Glyphosat zum Zwischenfruchtanbau einzusetzen ? Ich meine nein und sehe keine Notwendigkeit.
Warum pflügst Du nicht dann hast du das Ausfallgetreide biologisch auf einfachste Weise beseitigt ?

Weitere Nachteile. Glyphosateinsatz reduziert Regenwürmer deutlich :

https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/ ... 24097.html

Der Einsatz eines Glyphosat-haltigen Herbizides hat in einer Studie die Aktivität von tief grabenden Regenwürmern dramatisch reduziert.

Den Einsatz von Glyphosat würde ich deshalb überdenken.

ein paar m³ Klärschlamm

Da hätte ich bedenken wegen Schwermetalle und andere Beiprodukte. Die haben eine ewige Halbwertzeit. Auf meinen Pachtflächen darf ich deshalb keinen ausbringen.


:mrgreen:

schade wie oberflächlich doch unsere Gesellschaft geworden ist.

-nach dem abbrennen der Gerste vor Aussaat der Zwischenfrucht ist ein nochmaliger Einsatz von Glyphosat normalerweise nicht mehr nötig, es reicht dann die Messerwalze oder je nach Fruchtfolge der Frost.

- in der Studie steht das Wort "Verdacht" daraus gemacht wird es ist Krebserregend.

- die österreichische Studie gibt als mögliche Begründung Nahrungsentzug an, das sollte nach Einsatz des Pfluges nicht anders sein, aber denkt deshalb jemand über ein Pflugverbot nach?

- es gibt Böden in Deutschland die sind mit Schwermetallen von Natur aus so hoch belastet das die Grenzwerte um ein vielfaches überschritten sind mir ist aber nicht bekannt das dort Landwirtschaft verboten ist.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Aug 22, 2015 13:45

marius hat geschrieben:Abspritzen mit Glyphosat ?
Findet ihr das sinnvoll wenn zu einer Zwischenfrucht Glyphosat eingesetzt wird ? Zur Hauptfrucht nochmal ?
In meine ist das deutlich zuviel.
Bevor die Frage kommt, nein ich bin kein Biobauer. Vor kurzem wurde Glyphosat als warscheinlich krebserregend eingestuft und es wird über die Zulassung verhandelt.
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Das Glyphosat ( zur Gerstenbekämpfung lediglich 1l/ha + etwas SSA in 100 l/ha Wasser) setze ich keineswegs standardmäßig zur ZF ein. Da ich die ZF bisher fast immer nach Winterweizen stehen hatte, habe ich darauf sogar komplett verzichtet (nach dem Ährendrusch des Weizens kann ich die ZF ganz einfach ohne große Bodenbewegung in die Erde schlitzen und andüngen, der Weizen hat dann keine Chance und wird biologisch unterdrückt). Hier stand Gerste und die entwickelt sich nach dem Drusch einfach zu schnell zu stark. Konsequenz davon ist, dass in Zukunft entweder keine Gerste mehr gemacht wird oder aber Raps folgt und demnach keine ZF angebaut wird.
Ob nach der ZF Glyphosat eingesetzt werden muss, hängt von
- dem gelingen dieser
- dem Winter
ab. Die ZF auf den Bildern ist jetzt schon derart konkurrenzstark, das kommendes Frühjahr vermutlich keine Glyphosatmaßnahme mehr erforderlich sein wird. Die zweite Welle Ausfallgerste wird bereits sichtbar unterdrückt. Davon wird nichts überleben. Die verwendeten Kulturen frieren zudem sicher ab, sodass auch von dieser Seite her nicht mit Problemen zu rechnen sein wird. Ich gehe mit 90 %iger Wahrscheinlichkeit davon aus, dass ich die Folgekultur (Soja/Ackerbohnen) ganz einfach ohne weitere Maßnahmen (keine Pflanzenschutz- und keine Bodenbearbeitungsmaßnahmen) säen werde.

marius hat geschrieben:Warum pflügst Du nicht dann hast du das Ausfallgetreide biologisch auf einfachste Weise beseitigt ?

Vorab: Pflügen ist so ziemlich die unbiologischste Maßnahme die ich mir vorstellen kann. Du hast doch wohl verschrieben und meintest "mechanisch" ?!!!
Du bist doch schon eine Zeit lang dabei. Du weißt doch sicher genau, dass ich absoluter minimum-/notiller bin. Tiefe Bearbeitungen- außer zum Beseitigen von Fahrsparen wenn diese denn mal auftreten sollten- gibt es in meinem System nicht. Tiefes Grubbern und erst recht Pflügen werden von mir verachtet und absolut ausgeschlossen- mit gutem Grund.
Deine Frage verwundert mich deshalb. Zumal die Wenigstens den Aufwand für eine ZF betreiben und wenn überhaupt nur noch periodisch vor Raps oder Sommerungen pflügen? NobbyNobbs und Pflügen ist wie Teufel und Weihwasser, merk es dir jetzt mal bitte :D

marius hat geschrieben:Vor kurzem wurde Glyphosat als warscheinlich krebserregend eingestuft und es wird über die Zulassung verhandelt.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-0 ... wirtschaft


Die Sau wird von NGOs und sonstigen ideologisch veranlagten Menschen durch's Dorf getrieben. Das Thema hatten wir zu oft als dass ich noch mal darauf eingehen würde. Ein Wort dazu noch: Blödsinn

marius hat geschrieben:Der Einsatz eines Glyphosat-haltigen Herbizides hat in einer Studie die Aktivität von tief grabenden Regenwürmern dramatisch reduziert.


Da sagt meine Population was anderes und das trotz ca. 33 %igem Einsatz (oder manchmal auch mehr), siehe Bild

marius hat geschrieben:Da hätte ich bedenken wegen Schwermetalle und andere Beiprodukte. Die haben eine ewige Halbwertzeit. Auf meinen Pachtflächen darf ich deshalb keinen ausbringen.


Falsch. Selbst wenn ich 500 Jahre jedes 30 m³ Klärschlamm ausbringen würde, könntest du keinen statistisch abgesicherten Anstieg der Bodenwerte ermitteln.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Mad » Sa Aug 22, 2015 14:51

Allein das posten solcher links zu dubiosen Studien sollte in diesem Forum mit einem Bann des users gahndet werden.

Pflügen? Das können Regenwürmer und Zwischenfrüchte günstiger und besser.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Forchhammer » Sa Aug 22, 2015 18:55

@ angusy: Das täuscht nur, jetzt schaut das leider aus wie Babypopopuder. Aber wenigstens stehen Stroh und Wurzelballen noch der Verschlämmung stramm.

Nach den insgesamt nun 30mm niederschlag hält sich die Feuchte immer noch brav im Oberboden, wodurch nun alles wunderbar keimt.

Leider aber auch das geliebte Ausfallgetreide.

Schwerer Boden
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Leichter Boden
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G.O.A.T : Geballte Organisation Aufständischen Terrors (zu deutsch: Ziegen)

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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon marius » Sa Aug 22, 2015 20:28

Mad hat geschrieben:Allein das posten solcher links zu dubiosen Studien sollte in diesem Forum mit einem Bann des users gahndet werden.


Danke das die Sperrung meines Profils beantragt wird weil ich 2 themenbezogene Links von unabhängigen Quellen eingestellt habe die auf praktischen Versuchen aufgebaut sind und von unabhängigen Behörden durchgeführt wurden.
Ich bitte vielmals um Entschuldigung das diese gewonnenen Ergebnisse nicht jedem seinen Vorstellungen entsprechen.

Ich wünsche noch viel Spaß mit der festgefahrenen Meinung.
Ich zeige Charakter und fordere niemanden aufgrung einer anderen Meinung auszuschließen.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Einhorn64 » Sa Aug 22, 2015 20:47

NobbyNobbs hat geschrieben:
steel. hat geschrieben:Meine ZW wächst wie wild. In Kürze steht der erste Schnitt an. Ich tippe auf sehr hohe Eiweiss und Energiegehalte des Aufwuches. Top Futterqualität für Hochleistungstiere.
Die Grubber-Schmierfinken meiner neulich eingestellten Fotos haben indes einen Schröpfschnitt der kranken Ausfallgerste unternommen da von der gedrillten ZW nichts zu sehen war. :lol:



Na komm dann zeig mal Bilder her du Experte. Was ich da neulich gesehen habe war für den Aufwand und Aussaatzeitpunkt nichts Besonderes. Und das trotz x-fachem Aufwandes und der alljährlichen Bodenvergewaltigungen? Schäm dich was und geh' lieber weiter deinen Viechern an den Eutern rumzipfeln(kann er nicht, er wurde durch Roboter ersetzt), vielleicht kannst du ja wenigstens das. Ich verstehe ja, dass man als Milchbauer aktuell sehr verbittert ist: Keine Kohle und rund um die Uhr Arbeit. Aber du bist schon ein Unikat :lol:

Pflügen zur (Futter)Zwischenfrucht bringt ohne jedes wenn und aber bedeutend höhere Erträge und vor allem einen sauberen Bestand ohne Ausfallgetreide, auch ohne langes warten.
Jedoch kann in einem nassen Herbst der Schuss nach hinten losgehn.
Die tragfähigkeit eine gepflügten Bodens ist noch im nächsten Frühjahr viel geringer als die einer Grubberfläche,
und was hilft der tollste Aufwuchs wenn beim Mähen bereits tiefe Spuren entstehen und schmutziges Futter im Silo, bzw direkt auf der Tenne landet, selbst eine Beweidung kann u.U.
zu einem 2. "Pflügen" führen.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon marius » Sa Aug 22, 2015 20:50

Einhorn64 hat geschrieben:

Pflügen zur (Futter)Zwischenfrucht bringt ohne jedes wenn und aber bedeutend höhere Erträge und vor allem einen sauberen Bestand ohne Ausfallgetreide, auch ohne langes warten.
Jedoch kann in einem nassen Herbst der Schuss nach hinten losgehn.
Die tragfähigkeit eine gepflügten Bodens ist noch im nächsten Frühjahr viel geringer als die einer Grubberfläche,
und was hilft der tollste Aufwuchs wenn beim Mähen bereits tiefe Spuren entstehen und schmutziges Futter im Silo, bzw direkt auf der Tenne landet, selbst eine Beweidung kann u.U.
zu einem 2. "Pflügen" führen.


Ist alles richtig. Bei der Tragfähigkeit konnte ich bei mir keine großen Unterschiede erkennen. Ob ich 15 cm tief grubber oder 20 cm pflüge und anschließend festwalze dürfte keinen so großen Unterschied bringen.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Einhorn64 » Sa Aug 22, 2015 20:58

Wenn sowohl vom theoretischem als auch vom praktischem Wissen über den Ackerbau komplett befreit ist sollte man lieber nicht schreiben.
Schon mal den Bearbeitungshorizont vom Grubber gesehen?
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon marius » Sa Aug 22, 2015 21:00

Einhorn64 hat geschrieben:Schon mal den Bearbeitungshorizont vom Grubber gesehen?


Sicher ich hab einen. Der schneidet jeden cm ab und durchmischt den Boden. Vielleicht sind deine Schaaren abgenutzt. Die solltest mal erneuern dann macht er wieder eine saubere Arbeit.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Aug 22, 2015 21:04

Das Ding ist, Marius, man muss nicht einer Meinung sein. Ich stelle sehr oft in Frage, was du schreibst- ist auch mein gutes Recht- weil du quasi in jeglicher Hinsicht auf der anderen Seite des Flusses stehst. Damit kann ich aber gut leben, da viele Wege nach Rom führen. Ich werde dir nicht deine Meinung absprechen, da du noch halbwegs offen und tolerant wirkst und dich nicht vor lauter Ignoranz völlig lächerlich machst. Deswegen fühle du dich mal nicht immer gleich angegriffen. :wink:
Deine links waren trotzdem scheiße :mrgreen:
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon marius » Sa Aug 22, 2015 21:10

NobbyNobbs hat geschrieben: Deine links waren trotzdem scheiße :mrgreen:


Dann würde mich die Begründung interessieren. Für mich sind das informative Quellen die neue Erkentnisse bringen. Sonst kannst du gleich alle LSV Ergebnisse in Frage stellen und nur noch alte Sorten ausbringen und den Zuchtfortschritt ignorieren weil alles gefakt ist.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Mad » Sa Aug 22, 2015 23:22

Die Gewächshausstudie wurde schon als gekaufte Studie entlarvt.

Das ist praktisch dasselbe wie Glyphosat in Muttermilch.

Darüber hinaus muss man sich nur einmal die Studie durchlesen um zu verstehen, dass sie kompletter Schwachsinn ist.

Versuchsaufbau, Durchführung und vor allem die Schlussfolgerung ist komplett für die Tonne.


So viel Sachverstand sollte man schon aufweisen, um das selber zu erkennen. :roll:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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