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1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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655 Beiträge • Seite 32 von 44 • 1 ... 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35 ... 44
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon CarpeDiem » Mi Mär 10, 2010 8:23

Wenn ihr so geil seid 1000 € zu bezahlen, dann kommt hier her, da bekommt ihr es fast geschenkt. Es muss mir allerdings einer noch vorrechnen wie bei den derzeitigen Schlachtschweine und Milchpreisen eine "Querfinanzierung" möglich ist.

Paule1 schreibt da viel richtiges. Es gibt nicht wenige "Wachstumsbetriebe" die müssen weitermachen, egal wie, bis die Bank die Flagge senkt.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon hans g » Mi Mär 10, 2010 8:41

CarpeDiem hat geschrieben:... Es gibt nicht wenige "Wachstumsbetriebe" die müssen weitermachen, egal wie, bis die Bank die Flagge senkt.

....es gibt aber AUCH betriebe,die wollen GROSS sein---da wird alles mögliche angestellt,um dem ziel näher zu kommen---hier gibts nicht nur einen,der sein weniges land bis auf einen rest verkauft hat,um in "buntes blech" zu investieren und mittlerweile das zigfache an fläche gepachtet hat.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon CarpeDiem » Mi Mär 10, 2010 8:57

@Schimmel, das mag ja sein. Aber manchmal denke ich, dass Baron von Münchhausen ldw. Fachberater ist. Auch das von hans g angesprochene "Betriebsentwicklungsmodell" macht scheinbar überall Schule.

Die Leute sind dann ganz erstaunt, wenn sie beim nächsten "Wachstumsschub" von ihrer Bank/Sparkasse gesagt bekommen, zeige mal deinen Businessplan, denn bei Kreditgewährungen aus deren Eigenkapital sind die doch sehr vorsichtig geworden. An diesem relativ kleinen Topf wollen zu viele teilhaben.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon H.B. » Mi Mär 10, 2010 9:21

Entscheidend ist die Differenz vom Privatvermögen beim Antreten und beim Abtreten einer Generation.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon hans g » Mi Mär 10, 2010 9:38

H.B. hat geschrieben:Entscheidend ist die Differenz vom Privatvermögen beim Antreten und beim Abtreten einer Generation.

....dass überhaupt noch nutzbares vermögen da ist :idea:
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon H.B. » Mi Mär 10, 2010 9:47

Irgendwem gehört das Vermögen immer, halt evtl. einem anderen...
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon schakschirak » Mi Mär 10, 2010 9:59

hans g hat geschrieben:SO stimmt das NICHT---es gibt einige "drei generationen" betriebe,die sich FIRMENÄHNLICH entwickelt haben als ANBAUER,VEREDLER und DIREKTVERMARKTER z.b. von kartoffeln,erdbeeren,milch/käse,schweinefleisch oder auch dienstleistungen.
das sind betriebe,die sich schon seit 40/50 jahren entwickeln und früher oft belächelt wurden und deren altenteiler schon sehr früh ein altenteil/austragshaus gebaut haben---kurz um,die haben schon früh MARKTWIRTSCHAFTLICH gedacht.

Leider denkt die breite Masse der Landwirte nicht marktwirtschaftlich. Das Ergebnis sehen wir jetzt.
Deshalb wird, wer zukünftig was verdienen will wohl in die Direktvermarktung einsteigen müssen.
Aber ich denke das Problem haben nicht nur wir Milchviehhalter, bei Schweinen dürfte es ebenfalls viele Marktbanausen geben die vom Vermarkten ihrer Ware nicht einen Schimmer Ahnung haben und nur auf Masse setzen ? Egal was der Markt veträgt.
hans g ausgenommen, denn der zeigt gute Ansätze was vermarkten angeht.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon H.B. » Mi Mär 10, 2010 10:03

schakschirak hat geschrieben:Deshalb wird, wer zukünftig was verdienen will wohl in die Direktvermarktung einsteigen müssen.

Natürlich ist es sinnvoll für jeden, eine Nische zu prüfen - das war es schon vorher und wird es auch in Zukunft sein. Eine Einkommensverbesserung wird dadurch nicht zwangsläufig erzielt.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon schakschirak » Mi Mär 10, 2010 10:15

H.B. hat geschrieben:
schakschirak hat geschrieben:Deshalb wird, wer zukünftig was verdienen will wohl in die Direktvermarktung einsteigen müssen.

Natürlich ist es sinnvoll für jeden, eine Nische zu prüfen - das war es schon vorher und wird es auch in Zukunft sein. Eine Einkommensverbesserung wird dadurch nicht zwangsläufig erzielt.

Richtig, deshalb steigen dort relativ wenig ein.
Da müssen viele Faktoren passen, zudem ist der AK Bedarf wesentlich höher.
Es wird imho auf einen Verdrängungswettbewerb in D. hinauslaufen. Wer viel Eigenfläche besitzt, wird die mit viel Pachtland aus dem Markt werfen da er einfach günstiger produziert und das EK nicht berücksichtigt. Das kommt jetzt mit den Biogasanlagen erst zur Geltung, da nun der Pacht kräftig ansteigt und die Pachtbetriebe Probleme bekommen.
Berücksichtigen die Betriebe mit viel Eigenland jedoch ihren ersparten Pacht beim Betriebsgewinn, siehts mit Gewinn rein aus dem Betrieb nicht gut aus, denn den Flächenpacht für dei Eigenfläche bekomm ich auch ohne eigenen Betrieb und ohne Arbeit.
Daran wird sich mittelfristig wenig ändern.
Wie meinte Guido :
Arbeit muss sich wieder lohnen.
Trifft auf die Ldw. bisher nicht zu, wenn, wie gesagt das eingesetzte Eigenkapital ( Land, Investitionen, Zinsansatz ) berücksichtigt wird, da kommt bei diesen Milchpreisen nichtmal ein Hartz4 Satz raus.
Zuletzt geändert von schakschirak am Mi Mär 10, 2010 10:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon hans g » Mi Mär 10, 2010 10:16

schakschirak hat geschrieben:hans g ausgenommen, denn der zeigt gute Ansätze was vermarkten angeht.

...leider nur bei den aktien :wink:
hans g
 
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon H.B. » Mi Mär 10, 2010 10:23

schakschirak hat geschrieben: Wer viel Eigenfläche besitzt...

Dein Ansatz ist richtig nur wird der mit hohem Eigenflächenanteil nicht den anderen aus dem Markt werfen. In der Krise ist er zahlungsfähiger, und nach der Krise will er diesen Kostenvorteil nutzen und seinen Eigenflächenanteil erweitern, währdend der andere noch am Liqui-Kredit stottert.

Der mögliche Pachtansatz will natürlich zusätzlich erwirtschaftet sein, dh. dieser muß am Gewinn oben drauf.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon schakschirak » Mi Mär 10, 2010 10:25

hans g hat geschrieben:
schakschirak hat geschrieben:hans g ausgenommen, denn der zeigt gute Ansätze was vermarkten angeht.

...leider nur bei den aktien :wink:

Zumindest verstehst du was von vermarkten im landw. Bereich. Du hast das mit der Menge usw. alles schon angesprochen.
Nun, wenn du das Aktiengeschäft verstehst und dort Geld schaufelst, werden die Erzeugerpreise in deinem Fall wohl 2rangig sein.
:D
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon schakschirak » Mi Mär 10, 2010 10:36

H.B. hat geschrieben:
schakschirak hat geschrieben: Wer viel Eigenfläche besitzt...

Dein Ansatz ist richtig nur wird der mit hohem Eigenflächenanteil nicht den anderen aus dem Markt werfen. In der Krise ist er zahlungsfähiger, und nach der Krise will er diesen Kostenvorteil nutzen und seinen Eigenflächenanteil erweitern, währdend der andere noch am Liqui-Kredit stottert.

Der mögliche Pachtansatz will natürlich zusätzlich erwirtschaftet sein, dh. dieser muß am Gewinn oben drauf.

Naja Hubert, aber genau damit wird derjenige mit wenig Eigenfläche auf Dauer nicht existieren können, bei ständigen Grenzpreisen , da die Schere zwischen den Betrieben mit wenig oder viel Eigenland dadurch immer weiter auseinanderklafft, was stark schwankende Unkosten zw. den Betrieben zur Folge hat. Kann das unser Ziel sein ? Für einige wohl schon. :roll:
Viele berücksichtigen ihr eingesetztes Eigenkapital nicht. Die freuen sich über ihren Gewinn, den sie ohne ihren Betrieb durch Verzinsung und Pachteinnahmen auch eingenommen hätten. Gut für den Verbraucher, schlecht für den Erzeuger, noch schlechter für den mit viel Pacht :arrow: der muss austeigen.
Das war vor der Biogaszeit alles kein Problem, da vielen 30 ha mehr Pacht nicht ins Gewicht.
Das sind heutzutage oder in Zukunft mal eben 15 000 Euro Kosten mehr/Jahr bei nur 30 ha mehr Pachtland. Das sind Welten.

Würden nur alle Landwirte diese Faktoren endlich berücksichtigen und danach HANDELN, ansonsten werden die Ereugerpreise eben weiter gesenkt. Es geht noch billiger :roll:
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon xyxy » Mi Mär 10, 2010 12:04

....... Laut einer aktuellen Befragung des Konjunkturbarometers Agrar wollen die deutschen Bauern im ersten Halbjahr 2010 etwa drei Milliarden Euro in Fotovoltaikanlagen investieren. ..... (aus http://www.raiffeisen.com/news/artikel/30214714 ) :shock:
Kann das sein?
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon xyxy » Mi Mär 10, 2010 13:41

schimmel hat geschrieben:...das ist völlig krank...wenns wenigstens Genehmigungspflichtig wäre, dann hätte ich auch was davon :mrgreen:

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