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1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon xyxy » Mi Mär 10, 2010 15:19

lt. Wiki:
...Die Leistungen eines Koordinators sind in der RAB 30 beschrieben. Es wurde jedoch versäumt, diese Leistungen mit einer Honorierung zu hinterlegen.
Pech gehabt! :D
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon xyxy » Mi Mär 10, 2010 16:43

xyxy hat geschrieben:...Die Leistungen eines Milcherzeugers sind in der Milchlieferverordnung beschrieben. Es wurde jedoch versäumt, diese Leistungen mit einer Honorierung zu hinterlegen.
Pech gehabt! :(

:mrgreen: :gewitter: n8
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon CarpeDiem » Mi Mär 10, 2010 16:56

Man darf aber auch die Frage stellen ob eine solche HOAI heutzutage überhaupt noch zulässig ist? Wer das massive Auftreten des Kartellamtes gegen die Milcherzeuger beobachtet hat, kommt wohl zu dem Schluss, dass dieses Kartellrecht nicht für alle gilt. Oder sind die deutschen Architekten noch nicht so weit, sie den Kräften der Globalisierung auszusetzen, so dass sie den Schutz solcher Verordnungen benötigen.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon H.B. » Mi Mär 10, 2010 19:22

schakschirak hat geschrieben:Naja Hubert, aber genau damit wird derjenige mit wenig Eigenfläche auf Dauer nicht existieren können, bei ständigen Grenzpreisen , da die Schere zwischen den Betrieben mit wenig oder viel Eigenland dadurch immer weiter auseinanderklafft, was stark schwankende Unkosten zw. den Betrieben zur Folge hat.

Schak, es freut mich ganz besonders, dir ein weiteres mal zustimmen zu dürfen. Die Situation ist aber nicht von der Allgemeinheit beeinflussbar. Es ist die Entscheidung eines jeden einzelnen Betriebsleiters, ob er expansiv wächst und dadurch seine Pachtabhängkeit, seine Krisenanfälligkeit steigert, und am Ende kapitalbereinigt weniger hat, als am Anfang, oder moderat wächst und dies möglichst mit Eigenkapital und Eigenfläche absichert... Jeder wie er besser schlafen kann. Man kann Kühe halten, daß man sie hat - man kann auch Kühe halten, um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, etwas Eigenkapital bildet und die Selbstständigkeit wahrt.

Ich hoffe, ich bin jetzt nicht zu paulemäßig rübergekommen... :?

Ob wir ständige Grenzpreise haben ist dadurch sowenig beeinflussbar, wie mit der Quote - nur eins ist sicher, mit dem Geld der Quote kann keine Fläche mehr gekauft werden und der Quotenverkäufer wird tendenziell seine Fläche weniger bis später auf den Markt bringen...
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon CarpeDiem » Mi Mär 10, 2010 20:56

@H.B., auch ich muss dir für diesen Beitrag uneingeschränkte Zustimmung signalisieren, mit der einzigen Ausnahme, was begründet deine Annahme, dass ein Quotenverkäufer seine Flächen ebenfalls irgendwann anbieten wird? Dieser Zusammenhang ist mir nicht ganz klar.

Wenn er damit ein Einkommen kreiren kann, wie mit den Milchtieren, warum sollte er denn anbieten. Dabei musst du aber bei dem Einkommen mit Milchtieren, deinen eigenen Lohnanspruch sauber herausrechnen, dabei gehe ich nicht von Sklavenlöhnen aus.

Zum zweiten fragt sich, wem soll er denn seine Flächen anbieten? Die von dir geschilderten, hohes Risiko fahrenen Pachtwachstumsbetriebe scheiden als gedachte Erwerber doch völlig aus. Oder übersehe ich da etwas?
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon H.B. » Mi Mär 10, 2010 21:13

Ich hab nur die Wahrscheinlichkeit gemeint, nicht die Regel. Viele Betriebe in meinem Bekanntenkreis haben bei der Aufgabe nocht tw. laufende Kredite ( :shock: ) mit dem Quotengeld abbezahlt. Ein Aktiver hat das bezahlt. Hätte der Aufgebende keine Quote zu verkaufen gehabt, hätte er wohl Grundstücke verkauft. Das Geld wär dann zwar auch vom ´"Aktiven" gekommen, aber er hätte eine Gegenleistung (Grundstück) erhalten. Die Quote ist keine Gegenleistung, sie ist nur ein Stück Papier, wo drin steht, ab welcher für die Produktion keine Strafzahlungen erhoben werden können. Der Bauer hat sich also eine Beschränkung gekauft. Gäbs die Beschränkung nicht, wären auch keine Strafzahlungen fällig und das Geld bleibt da, wo es ermolken wurde.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon CarpeDiem » Mi Mär 10, 2010 21:22

Gut wenn du das so siehst, das kann man hinnehmen. Aber ich muss dir sagen, da war doch schon vorher was faul. Die müssen doch ihre Lebens-/Betriebsplanung so eingerichtet haben, dass mit der Betriebsaufgabe auch die Schulden bezahlt sind!! Gerade mit Milchtieren war das in der Vergangenheit doch locker möglich.

Ich sag dir nur eines, dass mit diesen ganzen "Wachstumsschüben" alleine über Pachten eine Zeitbombe in die Betriebe gelegt wird, die in bestimmten Situationen, eine solche wird spätestens 2013 entstehen, explodieren kann. Leider ist es aber so, dass von der ganzen Beratung, in der Vergangenheit und der Gegenwart, dies ignoriert wurde. Zu dem ganzen Szenario passt auch die Meldung von Agrar heute, dass das Liquidiätshilfeprogramm für ein ganzen Jahr, nach wenigen Tagen bereits überzeichnet ist. Gründe????
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Firlefanz » Mi Mär 10, 2010 21:33

CarpeDiem hat geschrieben:Zu dem ganzen Szenario passt auch die Meldung von Agrar heute, dass das Liquidiätshilfeprogramm für ein ganzen Jahr, nach wenigen Tagen bereits überzeichnet ist. Gründe????


Ich glaube, es gibt hier einen großen "Mitnahmeeffekt".

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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Paule1 » Mi Mär 10, 2010 21:35

Schluß für dieses Jahr :wink:

10.03.2010
Liquiditätshilfen ausgeschöpftKeine Kredite mehr möglichBerlin - Das neue Bundesprogramm zur Liquiditätshilfe ist ausgeschöpft. Damit können Landwirte, die bis zum gestrigen Dienstag keinen Antrag eingereicht haben, in diesem Jahr keine Liquiditätshilfen erhalten.

http://www.agrarheute.com/?redid=328976
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon schakschirak » Mi Mär 10, 2010 21:41

H.B. hat geschrieben:Ich hab nur die Wahrscheinlichkeit gemeint, nicht die Regel. Viele Betriebe in meinem Bekanntenkreis haben bei der Aufgabe nocht tw. laufende Kredite ( :shock: ) mit dem Quotengeld abbezahlt. Ein Aktiver hat das bezahlt. Hätte der Aufgebende keine Quote zu verkaufen gehabt, hätte er wohl Grundstücke verkauft. Das Geld wär dann zwar auch vom ´"Aktiven" gekommen, aber er hätte eine Gegenleistung (Grundstück) erhalten. Die Quote ist keine Gegenleistung, sie ist nur ein Stück Papier, wo drin steht, ab welcher für die Produktion keine Strafzahlungen erhoben werden können. Der Bauer hat sich also eine Beschränkung gekauft. Gäbs die Beschränkung nicht, wären auch keine Strafzahlungen fällig und das Geld bleibt da, wo es ermolken wurde.

Nun Hubert, nun haben wir wieder den Punkt wo unsere Meinung sich teilt.
Du meinst die Quotenkosten wurden beim Fenster rausgewofen, ich hab da eine andere Meinung.

Aber ich frag mal anderst Hubert.
In den letzten 25 Jahren wurde selbst von Kleinbetrieben Geld verdient, trotz oder gerade wegen der Quotenkosten.
Müssten dann nach deiner Berechnung, zukünftig die Milchviehhalter ohne Quotenkosten nicht in kürzester Zeit zum Millionär aufsteigen ? Einnahmen ( Milchpreis ) bleiben deiner Meinung nach mit oder ohne Quote gleich, wenn du nun keine Quotenkosten hast dürfte dein Gewinn rasant ansteigen ? Da um die Quotenkosten der Gewinn ansteigt, oder seh ich das falsch ?
Ich glaube nicht drann.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon H.B. » Mi Mär 10, 2010 22:06

schakschirak hat geschrieben: Einnahmen ( Milchpreis ) bleiben deiner Meinung nach mit oder ohne Quote gleich, wenn du nun keine Quotenkosten hast dürfte dein Gewinn rasant ansteigen ? Da um die Quotenkosten der Gewinn ansteigt, oder seh ich das falsch ?

Nein, du siehst es genau richtig. Wenn du in der Vergangenheit kramst, siehst du zur Umsetzung eines Wunschpreises (Interventionslinie) alle möglichen politischen Aktivitäten. Diese wird es nicht mehr geben, oder zumindest nicht, um einen (Grund)Preis deutlich über Weltmarkt zu halten. Die Quote ist nicht geeignet, einen Preis ohne politischen Willen zu erhöhen. Ohne politischen Willen und Santionsgewalt ist eine Quote zudem nicht umsetzbar. Das sind nur zwei Gründe, warum eine geschenkte Quote zu teuer wäre - weil sie schlicht und einfach Produktion und Absatz nicht in Einklang bringen kann.

Was erwarte ich von der Politik, falls die Grundpreise im ungeregelten Markt über das politsch tolerierte Niveau ansteigen würden?
Ob dus glaubst oder nicht, die werden Importbeihilfen (das Gegenteil von Exporterstattungen) erfinden, soweit ihnen nicht Hilfsorganisationen den Herauskauf von Nahrungsmitteln aus Dritteweltländern vorwerfen werden.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon H.B. » Mi Mär 10, 2010 22:10

CarpeDiem hat geschrieben:Ich sag dir nur eines, dass mit diesen ganzen "Wachstumsschüben" alleine über Pachten eine Zeitbombe in die Betriebe gelegt wird, die in bestimmten Situationen, eine solche wird spätestens 2013 entstehen, explodieren kann. Leider ist es aber so, dass von der ganzen Beratung, in der Vergangenheit und der Gegenwart, dies ignoriert wurde. Zu dem ganzen Szenario passt auch die Meldung von Agrar heute, dass das Liquidiätshilfeprogramm für ein ganzen Jahr, nach wenigen Tagen bereits überzeichnet ist. Gründe????

Aus diesem Grund muß man sich um die Zukunft nicht sorgen, solange man es schafft, Jahr für Jahr unter den besten 90% zu sein, gesund bleibt und zu seiner Familie steht.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon wäldervieh » Mi Mär 10, 2010 22:14

....eine Frau finden.......
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon H.B. » Mi Mär 10, 2010 22:18

brauchst eine? Welche besonderen Ansprüche stellst du? (Größe, Gewicht, alter Haarfarbe....)
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon schakschirak » Mi Mär 10, 2010 22:28

H.B. hat geschrieben:
CarpeDiem hat geschrieben:Ich sag dir nur eines, dass mit diesen ganzen "Wachstumsschüben" alleine über Pachten eine Zeitbombe in die Betriebe gelegt wird, die in bestimmten Situationen, eine solche wird spätestens 2013 entstehen, explodieren kann. Leider ist es aber so, dass von der ganzen Beratung, in der Vergangenheit und der Gegenwart, dies ignoriert wurde. Zu dem ganzen Szenario passt auch die Meldung von Agrar heute, dass das Liquidiätshilfeprogramm für ein ganzen Jahr, nach wenigen Tagen bereits überzeichnet ist. Gründe????

Aus diesem Grund muß man sich um die Zukunft nicht sorgen, solange man es schafft, Jahr für Jahr unter den besten 90% zu sein, gesund bleibt und zu seiner Familie steht.

Du meintest 10 % ?

wäldervieh hat geschrieben:....eine Frau finden.......

Darfs auch etwas mehr sein ?
Hier sparst sogar die Spülmaschine. Die dürfte deinen Betrieb locker im Nebenerwerb weiterführen, somit kannst deine Kühe behalten, Wäldervieh.
http://www.youtube.com/watch?v=4nWrCmkgYU8
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