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25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon T5060 » Mi Jun 15, 2022 20:44

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Viele Landwirte werden im Bereich der Massenproduktion ganz klar an ihre Grenzen stoßen und dann aufgeben müssen.


Lese dir den Satz nochmal genau durch....... :lol:


Was ist an dieser Aussage falsch? Ich hätte vielleicht schreiben sollen "kleine Landwirte". Aber dann hüpfen hier gleich wieder so einige. :wink:


Du schreibst, wenn man die Grenze des Produktionsumfangs erreicht hat, muss man dicht machen.

Das betriebswirtschaftliche Optimum liegt wohl doch bei der Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden, den biologischen Leistungen und den geologisch-topografischen Bedingungen.
Seit jüngster Zeit wohl auch wieder bei der Möglichkeit der Kapitalbeschaffung und den Hof-Feld-Entfernungen.
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[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 15, 2022 21:00

T5060 hat geschrieben:
Du schreibst, wenn man die Grenze des Produktionsumfangs erreicht hat, muss man dicht machen.

Das betriebswirtschaftliche Optimum liegt wohl doch bei der Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden, den biologischen Leistungen und den geologisch-topografischen Bedingungen.
Seit jüngster Zeit wohl auch wieder bei der Möglichkeit der Kapitalbeschaffung und den Hof-Feld-Entfernungen.


Bei der Massenproduktion, so hat die Vergangenheit gezeigt, gibt es eben keine "Grenze des Produktionsumfangs". In den 70er Jahren konnte man mit 30 Kühen, trotz geringen MIlchpreises, über die Runden kommen. In den 80er Jahren ging das schon nicht mehr. In den 90er Jahren war man mit 30 Kühen nur noch im Süden ein "Großer". In den anderen deutschen Regionen tummelten sich die NE-Landwirte in dieser Größenordnung. Für die meisten Betriebe wird es mit dem Wachstum vorbei sein, wenn der Standort begrenzend wirkt. Baugenehmigung für eine Erweiterung? Problemlos ist das nur noch für Betriebe möglich, die weit außerhalb in der Pampa liegen.
Mitarbeiter wirken zukünftig kaum noch begrenzend. Melkroboter und autonome Landtechnik sind zuverlässiger und günstiger! Kleinbetriebe haben da sehr schnell das Nachsehen. Sehr begrenzend wirkt auch die Sturheit der Wessis beim Flächentausch. Was hier die Regel ist, kommt im Westen kaum zustande. "Nein, meine Fläche ist besser", habe ich früher oft gehört. :lol:
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon LUV4.0 » Do Jun 16, 2022 3:41

Früher hatten wir auch einen Kaiser. Zeiten ändern sich, auch im Westen. Als du noch versucht hast im Westen erfolgreich Landwirtschaft zu machen war man im Osten noch gewohnt, dass einem überhaupt nichts gehörte. Hier wird sogar für eine Ernte Land getauscht, beispielsweise wenn es um Kartoffeln geht die ein anderer nicht anbaut.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon agri10 » Do Jun 16, 2022 4:57

T5060 hat geschrieben:Nach dem euer durchlauchte Weinkönigin beim Bauerntag war und ihr Testoteron-Spiegel kurz vor die letale Dosis gestiegen ist,
fiel ihr ALDI zu Füßen und kündigte den Ausstieg der deutschen Landwirtschaft aus der Schweinehaltung an.

Im Kontext fielen dann diese Woche Bundestag und Bundesrat den ärmsten Ländern dieser Erde in den Rücken
und beschlossen mit dem Pseudo-Krähenvermehrungsprogramm ( ökologisch ungebildete nennen es Insektenschutz )
die gezielte Vernichtung des Regenwalds.

Robert Wilkowski in Polen sagt Kurwa und nimmt zwei Sattelzüge Schwerbetonsteine und mauert sich so neben einen neuen 1.000 Mastschweinestall in Stufe III

Das ist jetzt so ein Wochenende, wo so mancher Landwirt um die 45/50 seinem Junior erklären wird,
das der angedachte Stallneubau nichts geben wird und er eine andere Ausbildung als eine landwirtschaftliche anstreben soll.

Auf den Erdkabeltrassen der holländischen Rentner auf deutschem Ackerboden kann man dann ja die geforderten 4 % Hungerförderungsflächen machen,
denn wachsen tut dort ja eh nichts mehr in Zukunft was einen nennenswerten Beitrag zur Welternährung liefern könnte.



Bist und bleibst ein Pessimist, und denkst es kann alles so bleiben, Typisch für CSU/ CDU Wähler.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon LUV4.0 » Do Jun 16, 2022 6:05

Bis zu dem Zeitpunkt als Frau Merkel den CDU Laden links überholen wollte, war es die CDU die aus dem Laden hier nach dem Krieg das Wirtschaftsland Nummer 1 nach dem Krieg gemacht hat. Eigentlich ging es schon seit Schröder Berg ab. Merkel hat es weitergeführt und Scholz setzt dem ganzen die Krone auf.

Die nächste Bundesregierung ist schwarz/grün. Mit der AFD will man ja nicht, und die FDP zeigt gerade wie überflüssig sie ist.

Zu den Bauern war die CDU jedenfalls immer gut.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Do Jun 16, 2022 6:06

LUV4.0 hat geschrieben: war man im Osten noch gewohnt, dass einem überhaupt nichts gehörte.


Zumindest eigentumsrechtlich "gehörte" den Kollegen in der DDR auch weierhin ihr Hof. Lediglich besitzrechtlich war er ihnen vorübergehend verlustig gegangen. Für größere Betriebe sah das allerdings anders aus.:wink:
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon LUV4.0 » Do Jun 16, 2022 6:23

,,Vorübergehend" soso...deswegen bist du als kleiner Wessibauer jetzt auch Großgrundbesitzer in der ehemaligen DDR? Unser Hof war vor und wärend beiden Kriegen in Familienbesitz, und ist es auch heute noch. Thüringer Verwandschaft meiner Mutter hatte seinerzeit die Wahl sich ,,freiwillig" der LPG anzuschließen, oder den Hof aufzugeben. Sind dann kurz vor Mauerbau hier gestrandet. Und so ging es vielen. Nach 1990 kam dann der große Ausverkauf und wer das ehemalige Land seiner Vorfahren wieder haben wollte, brauchte viel Geld,starke Nerven und noch viel mehr Geduld. Hat trotzdem nicht immer gereicht.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Do Jun 16, 2022 8:07

LUV4.0 hat geschrieben:,,Vorübergehend" soso...deswegen bist du als kleiner Wessibauer jetzt auch Großgrundbesitzer in der ehemaligen DDR? Unser Hof war vor und wärend beiden Kriegen in Familienbesitz, und ist es auch heute noch. Thüringer Verwandschaft meiner Mutter hatte seinerzeit die Wahl sich ,,freiwillig" der LPG anzuschließen, oder den Hof aufzugeben. Sind dann kurz vor Mauerbau hier gestrandet. Und so ging es vielen. Nach 1990 kam dann der große Ausverkauf und wer das ehemalige Land seiner Vorfahren wieder haben wollte, brauchte viel Geld,starke Nerven und noch viel mehr Geduld. Hat trotzdem nicht immer gereicht.


Ich streite gar nicht ab, dass da grenzwertige Entscheidungen zuungunsten der "ehemaligen" Eigentümer getroffen wurden. Auf der anderen Seite hatte fast jeder Westbauer, aufgrund des fast "unermesslichen" Wertes seines Betriebes die Möglichkeit, sich hier im ehemaligen Osten anzusiedeln. Außer Kohle, brauchte es allerdings noch einiges mehr! :wink:
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon LUV4.0 » Do Jun 16, 2022 8:23

Natürlich braucht es dafür mehr als Kohle. Ist im Westen übrigens auch nicht anders! :wink:
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon T5060 » Do Jun 16, 2022 8:35

DWEWT hat geschrieben:Außer Kohle, brauchte es allerdings noch einiges mehr! :wink:


Oh-Oh .... diese Überheblichkeit
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 16, 2022 9:14

DWEWT hat geschrieben:Mitarbeiter wirken zukünftig kaum noch begrenzend. Melkroboter und autonome Landtechnik sind zuverlässiger und günstiger! Kleinbetriebe haben da sehr schnell das Nachsehen.

Das sehe ich anders, unabhängig davon, was Automatisierung leisten kann. Ich beobachte eher, dass mittlerweile auch unsere vor- und nachgelagerten Stufen personalmäßig zunehmend aus dem letzten Loch pfeifen. Egal ob Lohner, Werkstätten, Servicetechniker, Besamungs- und ET Team, Milchkutscher,...
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Do Jun 16, 2022 10:55

T5060 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Außer Kohle, brauchte es allerdings noch einiges mehr! :wink:


Oh-Oh .... diese Überheblichkeit


Nö, fast jeder Zweite der es hier versucht hat, ist mittlerweile wieder weg! Damit meine ich natürlich nicht die Investoren, die hier lediglich Fläche zur Fremdbewirtschaftung gekauft haben. Frag mal bei der BVVG nach, wieviele die Bedingung einer Selbstbewirtschaftung, für zunächst 20 Jahre, erfüllt haben. Aus meinem räumlichen Umfeld kenne ich drei Betriebe, deren Betriebsleiter ihre Kohle hier verbrannt haben und mit leeren Taschen wieder gegangen sind. Auch mir wurde damals gesagt: "Gelehrt sind sie gekommen, belehrt sind sie worden und geleert sind sie gegangen".
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon langholzbauer » Do Jun 16, 2022 11:54

Wer zuhause nichts fertig gebracht hatte, und trotzdem die Chancen des günstigen Bodens nutzen wollte und auch finanziell konnte, war deshalb kein besserer Bauer. :wink:
Aber aktuell verkaufen auch zunehmend sehr erfolgreiche " Westbauern" ihre Betriebe mit sehr gutem Gewinn.
Wenn die Kinder mit guter Ausbildung begreifen, dass von deutscher Politik keine leistungsfähige Landwirtschaft gewünscht wird, dann fällt es denen etwas leichter, ihr Lebenswerk zu vergolden, als alteingesessenen Bauern mit Jahrhunderte langer Tradition auf dem gleichen Standort.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon LUV4.0 » Do Jun 16, 2022 12:30

Ich habe seinerzeit auch Flächen in den neuen Bundesländern gekauft. Teilweise später wieder verkauft, teilweise bewirtschaften wir die auch heute noch. Trotzdem habe ich meinem Sohn hier im Westen einen Betrieb übergeben, der von der Größe den Strukturen von DWEWT ähneln dürfte. Man konnte/kann auch hier erfolgreich sein.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon T5060 » Do Jun 16, 2022 14:13

ich hab auch noch ein paar Hektar im Raum Behringen/Thr.
Wenn mir jemand 4 € gibt sind die weg.
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