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25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon Englberger » Sa Jun 18, 2022 17:47

T5060 hat geschrieben:Der typische Großbetrieb hat auch Probleme, nur halt andere wie der kleinere Betrieb.
Großbetriebe haben einen sehr hohen Rentabitätsdruck und ein noch höheres Insolvenzrisiko,

Hallo,
so isch es hier auch;
bei einem Nachbarn ( der mir vor 26 Jahren sagte dass ers nicht ok findet dass ein deutscher den Hof gekriegt hat) wo wir vor 3 Wochen zusammen gegessen haben mit 3 weiteren Nachbarn ists exact so. Der geht offen damit um dass es finanziell sehr schwierig ist. Aber er sagte mir auch vor 25 Jahren schon dass er weder schrauben noch schuften kann, und deshalb 2-3 Arbeiter braucht. Um diese Grösse zu erreichen, hinkt er seitdem hinterher, und es wird nicht besser. Jetzt sollen 20ha PV Freifläche und riesige PV Hallen das Ding aus dem Sumpf ziehen.
Aber bis zur Rente wird das nix mehr.
Gruss Christian
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 18, 2022 17:49

LUV4.0 hat geschrieben:
Ich meine ja auch nur, dass es völlig egal ist ob man klein oder groß ist! Erfolgreich muss man sein. DWEWT's Kartoffel Kumpel ist auch nicht so sehr groß, beschäftigt aber einen Haufen Mitarbeiter und gibt ihnen Arbeit.


Was soll denn dieser völlig unsinnige Vergleich? K.E. ist ein Kartoffelanbauer und er arbeitet auf einem ganz anderen Intensitätsniveau! Wie sehen denn die monetären Erträge bei 1ha Kartoffelanbau aus und mit welchen Flächengrößen im Getreideanbau oder gar in der Grünlandwirtschaft, kann ich diese Einnahmen erreichen? Manchmal könnte man meinen, dass hier nur landwirtschaftsferne user unterwegs sind.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 18, 2022 17:52

Englberger hat geschrieben:Hallo,
so isch es hier auch;
bei einem Nachbarn ( der mir vor 26 Jahren sagte dass ers nicht ok findet dass ein deutscher den Hof gekriegt hat) wo wir vor 3 Wochen zusammen gegessen haben mit 3 weiteren Nachbarn ists exact so. Der geht offen damit um dass es finanziell sehr schwierig ist. Aber er sagte mir auch vor 25 Jahren schon dass er weder schrauben noch schuften kann, und deshalb 2-3 Arbeiter braucht. Um diese Grösse zu erreichen, hinkt er seitdem hinterher, und es wird nicht besser. Jetzt sollen 20ha PV Freifläche und riesige PV Hallen das Ding aus dem Sumpf ziehen.
Aber bis zur Rente wird das nix mehr.
Gruss Christian


Das hat dann allerdings nichts mit der Größe des Betriebes zu tun, sondern mit der Unfähigkeit des Betriebsleiters. Der würde wohl auch den Kleinbetrieb gegen die Wand fahren. Im Kleinbetrieb stehen solchen Leuten dann oft unbezahlte Fam.-AK zur Verfügung. Der Große muss seine Arbeitskräfte voll bezahlen!
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 18, 2022 17:55

T5060 hat geschrieben:Gestandene Großbauern oder Investoren haben keinen Bock drauf dem 50 oder 100 ha Betrieb plattzumachen. Das sind Leute die machen ihr Ding.
Anders ist das bei größer gewordenen Kleinbauern "Neureichen-Status". Dieses "Großbauern-Gerede" ist den Großbauern nur peinlich.
Der typische Großbetrieb hat auch Probleme, nur halt andere wie der kleinere Betrieb.


Redest du mal wieder von Dingen, von denen du gar keine Ahnung hast? Oder gehen bei dir die Investoren schon ein und aus?
Natürlich nur, um deinen "Sachverstand" in Anspruch nehmen zu können! :lol:
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon Englberger » Sa Jun 18, 2022 18:03

DWEWT hat geschrieben: Wie sehen denn die monetären Erträge bei 1ha Kartoffelanbau aus

Hallo
bin in Niederbayern im Herbst als Jugendlicher bis zu 3 Wochen aufm Kartoffelvollernter gestanden.Der Spruch war immer:
mit Kartoffel kannst in einem Jahr Millionär werden oder bettelarm.
Die Stärkefabrik in Sünching hat damals 2 mal pleite gemacht, und paar Jahre später hatte das Bauernblatt einen Artikel wo der Bauer 2 Hänger Kartoffel bei der Genossenschaft abgeliefert hatte, und dann ne Rechnung über 2 Mark fufzig kriegte, weil die 2 Hänger Kartoffel nicht die Verwaltungskosten deckten.
Auch hier in F gabs schon Kartoffel umsonst (25to) nur der Transport war zu zahlen. Ein Charolais Nachbar hat die einfach auf die Wiese gekippt, und gesagt die verschlucken sich nicht wenn die Tiere keinen Stress haben.Ein schweizer Milchkollege hat alles gematscht, meinte sein Braunvieh erstickt dran, wenn sie nicht gematscht sind.
Gruss Christian
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon T5060 » Sa Jun 18, 2022 18:48

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Gestandene Großbauern oder Investoren haben keinen Bock drauf dem 50 oder 100 ha Betrieb plattzumachen. Das sind Leute die machen ihr Ding.
Anders ist das bei größer gewordenen Kleinbauern "Neureichen-Status". Dieses "Großbauern-Gerede" ist den Großbauern nur peinlich.
Der typische Großbetrieb hat auch Probleme, nur halt andere wie der kleinere Betrieb.


Redest du mal wieder von Dingen, von denen du gar keine Ahnung hast? Oder gehen bei dir die Investoren schon ein und aus?
Natürlich nur, um deinen "Sachverstand" in Anspruch nehmen zu können! :lol:


Investoren würde ich jetzt nicht sagen, aber so Verbrecher einschl. Bürgermeister, die mittlerweile gerne alles haben würden.
Da die aber nicht genau wissen, ob ich sie mit einer Stalin-Orgel oder einem AK-47 empfange, trauen die sich nicht her.
Trotzdem schicken die immer mal einen sogenannten "Freund" der die Lage peilt. Das sehen wir locker. Haben da ja schon 14 Jahre Übung drin.

Ja im Verlauf eines Jahres lernt man viele Leute kennen, da sind auch Investoren dabei, genauso wie die ältere Dame die nur von LAK Rente und ein paar Euro Pacht lebt.

Und zum Thema Sachverstand sage ich dir nur eins: Hättest du welchen, dann könntest du damit gutes Geld verdienen, angestellt oder selbstständig.
Warum du es trotz deiner hervorragenden und für den Steuerzahler sehr teuren Ausbildung und Studium nicht tust, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die Autobahn GmbH und mehrere Versicherungen suchen auf jeden Fall Sachverständige zu sehr guten Konditionen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon LUV4.0 » Sa Jun 18, 2022 19:26

DWEWT hat geschrieben:Was soll denn dieser völlig unsinnige Vergleich? K.E. ist ein Kartoffelanbauer und er arbeitet auf einem ganz anderen Intensitätsniveau! Wie sehen denn die monetären Erträge bei 1ha Kartoffelanbau aus und mit welchen Flächengrößen im Getreideanbau oder gar in der Grünlandwirtschaft, kann ich diese Einnahmen erreichen? Manchmal könnte man meinen, dass hier nur landwirtschaftsferne user unterwegs sind.


Was soll daran unsinnig sein? Erstens baut K.E viel mehr als Kartoffeln an, und zweitens bist DU doch der jenige der die westdeutsche Landwirtschaft und ihre Strukturen ständig madig redet! K.E vermarktet seine Kartoffeln sehr erfolgreich, das gönne ich ihm tatsächlich von ganzem Herzen! Allerdings verkauft er auch eine Geschichte hinter seinen Produkten, die von Kunden auf der ganzen Welt geschätzt wird. Deiner Logik nach ist das aber alles ineffiziente Spinnerei. Effizienter wäre also die Flächen seinen Nachbarn zu überlassen. Ich kenne Flächen von E. da hätte man auf einmal einen 60 ha Schlag. Das ist doch genau die Art Struktur, die du hier immer als effizient und fortschrittlich verkaufen möchtest.

Ganz schön widersprüchlich deine Weltanschauung.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 18, 2022 19:30

T5060 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Gestandene Großbauern oder Investoren haben keinen Bock drauf dem 50 oder 100 ha Betrieb plattzumachen. Das sind Leute die machen ihr Ding.
Anders ist das bei größer gewordenen Kleinbauern "Neureichen-Status". Dieses "Großbauern-Gerede" ist den Großbauern nur peinlich.
Der typische Großbetrieb hat auch Probleme, nur halt andere wie der kleinere Betrieb.


Redest du mal wieder von Dingen, von denen du gar keine Ahnung hast? Oder gehen bei dir die Investoren schon ein und aus?
Natürlich nur, um deinen "Sachverstand" in Anspruch nehmen zu können! :lol:


Investoren würde ich jetzt nicht sagen, aber so Verbrecher einschl. Bürgermeister, die mittlerweile gerne alles haben würden.
Da die aber nicht genau wissen, ob ich sie mit einer Stalin-Orgel oder einem AK-47 empfange, trauen die sich nicht her.
Trotzdem schicken die immer mal einen sogenannten "Freund" der die Lage peilt. Das sehen wir locker. Haben da ja schon 14 Jahre Übung drin.

Ja im Verlauf eines Jahres lernt man viele Leute kennen, da sind auch Investoren dabei, genauso wie die ältere Dame die nur von LAK Rente und ein paar Euro Pacht lebt.

Und zum Thema Sachverstand sage ich dir nur eins: Hättest du welchen, dann könntest du damit gutes Geld verdienen, angestellt oder selbstständig.
Warum du es trotz deiner hervorragenden und für den Steuerzahler sehr teuren Ausbildung und Studium nicht tust, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die Autobahn GmbH und mehrere Versicherungen suchen auf jeden Fall Sachverständige zu sehr guten Konditionen.


Meinst du mit Sachverstand-Nachweis jetzt die damalige "Schulung" zum Sachverständigen durch den HLBS, organisiert von Dr. Volker Wolfram? Jenen Kursus, der 8 Blöcke mit je 2 Doppelstunden umfasste und i.d.R. in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft bzw. der Handelskammern durchgeführt wurde? Es handelte sich um die "Einführung in das Sachverständigenwesen" mit den Schwerpunkten: Recht/öffentliches Recht, Organisation, Formalitäten im Bereich des Sachverständigenwesens, Gebühren und Organisation. Der Kursus kostet 1988/89, wenn ich mich recht erinnere, ca. 600DM. Dazu kam dann noch, die sogen. Loseblattsammlung "Grundlagensammlung für Sachverständige" Landwirtschaft/Gartenbau/Forstwirtschaft, vom Verlag Pflug und Feder Gmbh, im Abo. Dafür wurden noch einmal knapp 200 DM jährlich fällig und viele Stunden, um die aktuellen Texte einzufügen, bzw. die nicht mehr gültigen Texte/Seiten zu entnehmen. Die beiden grünen Ordner stehen noch heute in meinem Regal. 1992, als klar war, dass diese Sachverständigentätigkeit nicht mein Ding sein würde, habe ich das Loseblattsammlungs-Abo gekündigt. Ja, ich habe ein Zertifikat des HLBS über den Besuch des o.g. Kursus! Was das allerdings mit Sachverstand zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht, Herr Kollege!
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon T5060 » Sa Jun 18, 2022 20:35

Also ich habe mich zum SV nicht beworben, ich bin dadurch aufgefallen, dass ich sauber und anständig über 3 Jahre Leitungsrechte verhandelt und entschädigt habe.
Dann wurde ich vom damaligen Landesamt von Herrn Vogtmann (BIO, Berater von Prinz Charles :lol: ) gefragt, ob mich das interessieren würde.
Dann habe ich mit zwei Profs an der Uni Gießen dadrüber diskutiert und die haben mir gesagt, das ich es machen soll. Dann hat der gute Sachbearbeiter am Landesamt gesagt,
deine Bestellungsgutachten, die machst du mal schön in den Neuen Bundesländern, dort lernste gleich die Anforderungen an die Zukunft der Landwirtschaft.
Rechtlich hing damals dort noch vieles in der Luft, die Fachliteratur gab dazu auch wenig her, die Brocken hinwerfen ist auch nicht mein Ding, also musste ich da durch.
Macht mir immer noch Spass und ich kenne langsam auch jeden Landkreis in Deutschland.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 18, 2022 21:06

Das ist fraglos der bessere Weg. Ich habe damals für Kommunen, die Ausgleichsflächen/Kompensationsflächen ausweisen mussten, weil sie Bauland für die Stadterweiterung benötigten, die potentiellen Flächen auf ihr ökologisches Optimierungspotenzial hin bewertet. Von Vorteil war, dass ich aus einer Verwaltung komme. Mir waren die Gepflogenheiten des Verwaltungswesens noch sehr vertraut. Trotzdem wurde bei der Ausweisung von Ausgleichsflächen dermaßen viel Mist gemacht, dass ich diese Tätigkeit nach ca. 3 Jahren wieder aufgegeben habe.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon T5060 » Sa Jun 18, 2022 21:41

In der Tat eine anspruchsvolle Aufgabe, die heute allzugerne vom Rechnungshof geprüft wird. Da kannste nur in enger Abstimmung zwischen Landschaftsökologen und unterer Naturschutzbehörde agieren. Die KompensationsVo sind mittlerweile auch enger gefasst, so dass die Spielräume beim Bemessen der Ökopunkte doch recht klein geworden sind. Über die Logik der KompVo´s lasse ich mich mal nicht aus.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » So Jul 03, 2022 17:06

Topagrar teilt mit, dass 60% der deutschen Landwirte im Nebenerwerb arbeiten! In Hessen, dem Bundesland unseres Sachverständigen, arbeiten nicht einmal ein Drittel als Vollerwerbsbetriebe! Die gelieferten Gründe für diese Entwicklung sind eher hanebüchener Art. Oder haben Landwirte keinen Freizeitbedarf? Klar ist nur, dass man zumindest NE-Landwirt oder Forstbesitzer/-eigentümer sein muss, um große Schlepper begünstigt fahren zu dürfen. Im Haupterwerb Geld verdienen zu müssen, um sich eine NE-Landwirtschaft leisten zu können, ist schon ein Stück weit absurd! :wink:
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon mini-rancher » So Jul 03, 2022 22:12

Manche machen einen Büro-Job und mähen zum Ausgleich in ihrer Freizeit den Rasen.

Andere arbeiten in der Industrie und bewirtschaften zum Ausgleich ihren Nebenerwerbsbetrieb.

(Das letzte Rittergut in meiner Gegend ist vor 104 Jahren pleite gegangen.)
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon Botaniker » So Jul 03, 2022 22:33

DWEWT hat geschrieben:Topagrar teilt mit, dass 60% der deutschen Landwirte im Nebenerwerb arbeiten! In Hessen, dem Bundesland unseres Sachverständigen, arbeiten nicht einmal ein Drittel als Vollerwerbsbetriebe! Die gelieferten Gründe für diese Entwicklung sind eher hanebüchener Art. Oder haben Landwirte keinen Freizeitbedarf? Klar ist nur, dass man zumindest NE-Landwirt oder Forstbesitzer/-eigentümer sein muss, um große Schlepper begünstigt fahren zu dürfen. Im Haupterwerb Geld verdienen zu müssen, um sich eine NE-Landwirtschaft leisten zu können, ist schon ein Stück weit absurd! :wink:


Ich finde es schön und gut, dass das jeder so machen kann wie er es für richtig hält.
Die Nebenerwerbler sind doch die besten Botschafter in die nichtlandwirtschaftliche Bevölkerung, die man sich wünschen kann.
Ich will mir gar nicht vorstellen wie die Stimmung wäre, wenn es nur Vollerwerbler gäbe.
Außerdem kenne ich einige "Feierabendbauern" , da könnte sich so mancher "Große" ein Scheibchen abschneiden, in vielerlei Hinsicht.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon T5060 » So Jul 03, 2022 22:41

Hier in Hessen ist der Strukturwandel abgeschlossen und da ist halt nur noch jeder dritte Betrieb effektiv am produzieren,
unabhängig davon ob Neben - oder Haupterwerb. Aber ich wundere mich das unser lieber DWEWT sich immer über seiner Meinung
nach ineffizienter Strukturen aufregt, wo er doch gerade nicht zu den Betrieben zählt, die der Ernährungssicherung dienen.
Hausintern sagen wir immer zu sowas "der schnullert auch nur rum". Aber ich muss sagen mir haben hier NE Landwirte, die sind ganz wichtig.
Die sind gut strukturiert und eben leistungsfähig und eben weil sie den Blick in die freie Wirtschaft haben, wirtschaften die verdammt gut
und bilden sehr viel Eigenkapital. Ohne NE-Landwirtschaft wäre in Hessen die landw. Infrastruktur nicht mehr bezahlbar.
Aber unser Rittergutsbesitzer lebt weiter in seinem gestern, versteht die Welt nicht mehr und "schnullert" halt auch nur rum.
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