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25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon T5060 » So Jul 03, 2022 23:01

Im Übrigen haben wir in Bayern genau diese Diskussion HE oder NE im Zusammenhang bei der "Existenzgefährdung landw. Betriebe im Zusammenhang mit öffentl. Maßnahmen" auf einem wissenschaftlich und juristisch
sehr hohem Niveau diskutiert. Es ist heute ebenso das die Produktivität auf den Höfen stärker gewachsen ist, als die Höfe selbst wachsen konnten und dadurch AK frei wurden. Damit wäre es zum einen töricht bekloppt nutzlos zu Hause rumzusitzen oder zum anderen ein funktionierendes Unternehmen abzuwickeln um den NE Status zuvermeiden.

Aber was sind denn eigentlich Rittergutsbesitzer im historischen Sinne ? Die ersten Nebenerwerbler der Geschichte:
Der Gutsherr war Industrieller, Adel, Politiker oder Militär und die Arbeit auf dem Hof machten die anderen

Der klassische freie landwirtschaftliche Haupterwerbsunternehmer gibt es noch nicht so richtig 100 Jahre, diese Höfe waren zuvor die Ausnahme
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Mo Jul 04, 2022 7:21

T5060 hat geschrieben:Die sind gut strukturiert und eben leistungsfähig und eben weil sie den Blick in die freie Wirtschaft haben, wirtschaften die verdammt gut
und bilden sehr viel Eigenkapital. Ohne NE-Landwirtschaft wäre in Hessen die landw. Infrastruktur nicht mehr bezahlbar.


Und weil die so toll sind, gehen die nebenbei noch irgendwo schaffen. Falsch, die gehen hauptsächlich schaffen und machen nebenbei Landwirtschaft! Warum nur, wenn doch in deren Landwirtschaft alles so toll ist? :lol:
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon LUV4.0 » Mo Jul 04, 2022 8:59

Warum tun sie sich die Landwirtschaft denn an, wenn die so schlecht ist? Ich kenne auch einen hauptberuflichen Heizungsbauer, der nebenbei den elterlichen Hof weiter führt. 10 ha reichen heute eben nur noch bedingt, heißt aber nicht, dass überhaupt kein Geld damit zu verdienen ist. Aber das hast du ja vor 30 Jahren schon nicht geschafft. Ohne die Grenzöffnung wärst du heute wohl auf dem Amt und würdest deine erfolgreichen Kollegen mobben.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Mo Jul 04, 2022 10:55

LUV4.0 hat geschrieben:Ohne die Grenzöffnung wärst du heute wohl auf dem Amt und würdest deine erfolgreichen Kollegen mobben.


Dann danke evtl. mal Gott, denn die norddeutsche Tiefebene hätte zu meinen bevorzugten Lebens- und Arbeitsräumen gehört! Dein Gedankenfehler besteht darin, dass du annimmst, ich hätte, als im ÖD tätiger Mensch, "Kollegen", die in der Landwirtschaft tätig sein würden. Korrekt müsste es, deiner Vorstellung gemäß, heißen, ich würde Menschen mobben, die erfolgreich in der Landwirtschaft tätig sein würden. Das würde dich ja vielleicht gar nicht betreffen!? :lol:
Ich frage mich gelegentlich schon, woher die Leute hier "Informationen" über mich haben wollen, die ich in einem Forum gar nicht mitgeteilt habe. Andererseits ist es auch wenig unangenehm, wenn sich hier einige an mir und meinem Betrieb reiben. Schließlich ist das eine hohe Form der Anerkennung. :lol:
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon Fassi » Mo Jul 04, 2022 10:59

LUV4.0 hat geschrieben:. Ohne die Grenzöffnung wärst du heute wohl auf dem Amt und würdest deine erfolgreichen Kollegen mobben.


Definitiv. Er kann aber auch den Sachverhalt dahinter nie verstehen.

Und ja, ich mache den Kram aus Spaß. Und um mit meinen Handtüchern und Zwergkühen die Großbauern zu ärgern :P .

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jul 04, 2022 11:05

LUV4.0 hat geschrieben:Warum tun sie sich die Landwirtschaft denn an, wenn die so schlecht ist? Ich kenne auch einen hauptberuflichen Heizungsbauer, der nebenbei den elterlichen Hof weiter führt. 10 ha reichen heute eben nur noch bedingt, heißt aber nicht, dass überhaupt kein Geld damit zu verdienen ist. Aber das hast du ja vor 30 Jahren schon nicht geschafft. Ohne die Grenzöffnung wärst du heute wohl auf dem Amt und würdest deine erfolgreichen Kollegen mobben.

Wahrscheinlich schon in Pension.

Wir sind ja gerne mal im Allgäu unterwegs, diesen Sommer auch wieder. Es gibt dort so viele tolle Betriebe, die nicht unbedingt den norddeutschen Vorstellungen von Betriebsgröße entsprechen, aber die gut geführt sind, was die Milchviehhaltung angeht. Und es gibt dort viele Arbeitgeber, die den Bauern bei den Arbeitszeiten sehr flexibel entgegenkommen.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon LUV4.0 » Mo Jul 04, 2022 11:25

DWEWT hat geschrieben:Dann danke evtl. mal Gott, denn die norddeutsche Tiefebene hätte zu meinen bevorzugten Lebens- und Arbeitsräumen gehört! Dein Gedankenfehler besteht darin, dass du annimmst, ich hätte, als im ÖD tätiger Mensch, "Kollegen", die in der Landwirtschaft tätig sein würden. Korrekt müsste es, deiner Vorstellung gemäß, heißen, ich würde Menschen mobben, die erfolgreich in der Landwirtschaft tätig sein würden. Das würde dich ja vielleicht gar nicht betreffen!? :lol:
Ich frage mich gelegentlich schon, woher die Leute hier "Informationen" über mich haben wollen, die ich in einem Forum gar nicht mitgeteilt habe. Andererseits ist es auch wenig unangenehm, wenn sich hier einige an mir und meinem Betrieb reiben. Schließlich ist das eine hohe Form der Anerkennung. :lol:


Je nachdem wo in der norddeutschen Tiefebene gestrandet wärst, hätte mich das schon betroffen. Ich bin ja einer der erfolgreichen Bauern, die sich mit Pflegefällen auf den Ämtern auseinandersetzen müssen/mussten. Kollegen im eigentlichen Sinne wären wir dann vielleicht nicht gewesen, trotzdem weißt du was ich meine. Ist aber auch egal, du legst ja gerne mal was auf die Goldwaage und redest um den heißen Brei...Klugscheißer wäre da ein Wort was mir einfällt.

Was die ,,Informationen" über dich oder deinen Betrieb angeht, solltest du dich vielleicht mal selbst reflektieren, und vor deinen Beiträgen überlegen was oder wie du schreibst. Ich habe mich aber auch nicht an deinem Betrieb abgearbeitet, den kenne ich überhaupt nicht. Du palaberst nur in einer Tour über die angeblich weniger erfolgreichen, und weniger effizienten Betriebe mit anderen Strukturen.

Dass dein Kumpel Karsten aus Barum genau so ein Betrieb ist, Betrieben die eine ähnliche Struktur wie sie es in deiner neuen Heimat gibt aber regelmäßig die Pachtflächen ,,klaut", ist ein angenehmer Nebeneffekt.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon LUV4.0 » Mo Jul 04, 2022 11:29

Fassi hat geschrieben:
Definitiv. Er kann aber auch den Sachverhalt dahinter nie verstehen.

Und ja, ich mache den Kram aus Spaß. Und um mit meinen Handtüchern und Zwergkühen die Großbauern zu ärgern :P .

Gruß


Hier hat sich ein Paar aus Hamburg einen Resthof gekauft. Die haben irgendwann mit ein paar Welsh Black angefangen. Die vermarkten sie jetzt direkt und Ziegen sind auch noch dazu gekommen. Sie geht noch Teilzeit arbeiten, er macht den Hof als Haultstandbein...nach der Denkweise von DWEWT kann das garnicht funktionieren. Aber das wissen die wahrscheinlich nicht :mrgreen:.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon T5060 » Mo Jul 04, 2022 11:43

Also ich anworte ja nur auf den Kerl, der gerne dekadent wäre, es sich aber nicht leisten kann, weil ich dessen Meinung so nie im Raum stehen lassen möchte.
Seine Meinung war mal von 1965 - 1990 aktuell, ist aber heute überholt, genauso der Blödsinn um Prämien, BIO und die Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Umwelt.

Das sind alles so Tattergreise, die noch an ihren Lebenszielen rumeiern, aber noch nicht mitbekommen haben, das der Krieg längst vorbei ist.

So hat jede Epoche ihre Ewiggestrigen, er ist einer davon.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon Südheidjer » Mo Jul 04, 2022 12:42

meyenburg1975 hat geschrieben:
LUV4.0 hat geschrieben:Warum tun sie sich die Landwirtschaft denn an, wenn die so schlecht ist? Ich kenne auch einen hauptberuflichen Heizungsbauer, der nebenbei den elterlichen Hof weiter führt. 10 ha reichen heute eben nur noch bedingt, heißt aber nicht, dass überhaupt kein Geld damit zu verdienen ist. Aber das hast du ja vor 30 Jahren schon nicht geschafft. Ohne die Grenzöffnung wärst du heute wohl auf dem Amt und würdest deine erfolgreichen Kollegen mobben.

Wahrscheinlich schon in Pension.

Wir sind ja gerne mal im Allgäu unterwegs, diesen Sommer auch wieder. Es gibt dort so viele tolle Betriebe, die nicht unbedingt den norddeutschen Vorstellungen von Betriebsgröße entsprechen, aber die gut geführt sind, was die Milchviehhaltung angeht. Und es gibt dort viele Arbeitgeber, die den Bauern bei den Arbeitszeiten sehr flexibel entgegenkommen.

Ich könnte mir vorstellen, daß die Arbeitgeber dort flexibel gegenüber ihren auch noch landwirtschaftlich tätigen Mitarbeitern sind, weil die Landwirtschaft dort noch mehr in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt ist, als hier im Norden. Bei dir in Ostfriesland ist es vielleicht auch noch anders.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon DWEWT » Mo Jul 04, 2022 13:46

Was soll denn diese Schwurbelei? Es geht ganz klar darum, dass auf den einzelnen NE-Höfen kein auskömmliches Einkommen mit der Landwirtschaft verdient werden kann. Ende! Oder soll ich die Erzielung des Haupteinkommens als Maßnahme zur Freizeitgestaltung betrachten? Was sich hier einige an Schönreden leisten, ist genau der Grund für die weitläufige Misere in der Landwirtschaft. Statt einen klaren Strich zu ziehen und dann müsste man ja auch eingestehen, dass man es nur mit der Landwirtschaft nicht hinbekommt, wird im NE weitergewurschtelt. Es kommt ja jetzt wieder regelmäßig Geld rein. Übrigens, den außerlandwirtschaftlichen Gelderwerb, hat natürlich fast keiner der NE-Landwirte nötig. Das machen die auch nur, weil sie sonst nicht wissen wie sie sich beschäftigen sollen.:lol:
Es wäre mal interessant zu erfahren, wie hoch der Anteil des Einkommens direkt aus der Landwirtschaft in diesen idyllischen bayerischen Betrieben ist. Wer kommt denn da zurecht ohne Tourismus und dergleichen? Aber, Frau Kaniber wird es schon richten. :wink:
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon T5060 » Mo Jul 04, 2022 14:01

Kann ich dir sagen aus einem aktuellen Fall, Niederbayern 600 m NN 65er Boden

Papa, selbstständiger Schreinermeister, Junior auch

Neues Wohnhaus, Neubauwert 1,8 Mill. € - haben die beiden selbst gebaut, also reichen da auch 800.000 €

30 ha vollarrondiert 45 Milchkühe Fleckvieh Boxenlaufstall (auch selbstgebaut) 70 St. Jungvieh + Mast

die hatten im Schnitt der letzten 5 Jahre über 60.000 € Einkünfte aus Landwirtschaft, niemals irgendwelche Geländeverkäufe oder Erbschaften

kein Pachtland, 3.000 l Diesel/Jahr - Geld zu fressen, die Leute

Expansion über Hektar unmöglich, weil die Nachbar drumrum genauso gut dastehen
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon LUV4.0 » Mo Jul 04, 2022 14:06

DWEWT hat geschrieben:Was soll denn diese Schwurbelei? Es geht ganz klar darum, dass auf den einzelnen NE-Höfen kein auskömmliches Einkommen mit der Landwirtschaft verdient werden kann. Ende!


Und der Einzige der damit offensichtlich ein Problem hat, bist du. Wie gesagt: Selbstreflexion und so..
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon wastl90 » Mo Jul 04, 2022 14:40

Ich bin auch in einer Gegend mit einem sehr hohen Anteil an NE Landwirten. Die Gründe dafür sind recht verschieden.
Ein Standard Betrieb hier durchschnittlich ca. 20 ha Eigenfläche. (von 5 bis 100ha ist alles dabei). NE Betriebe gehen hier bis ca. 50 ha, darüber ist alles Vollerwerb (natürlich alles mit Ausnahmen!).
Meist sind das Betriebsleiter mit einer guten außerlandwirtschaftlichen Ausbildung die in der Industrie oder im Dienstleistungssektor arbeiten und nebenbei eben ihre 20 ha erledigen. Meist sind gepflegte aber ältere Maschinen vorhanden, alle paar Jahre wird auch mal was ordentlich Neues gekauft. Bei vielen wird das ein netter Nebenverdienst sein, sicherlich aber nicht die Haupteinnahmequelle für die Familie. Meist wurden die Gebäude schon vor Jahren ordentlich mit PV Anlagen ausgestattet oder der alte Stall vermietet. Warum die Betriebe nicht aufgeben? Ich denke das ist bei vielen die Spaß an der Landwirtschaft, evtl. der steuerliche Status und eben ein nettes Nebeneinkommen.
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Re: 25.06.2021 Bauern-Untergangs-Tag

Beitragvon 240236 » Mo Jul 04, 2022 15:45

DWEWT hat geschrieben:Was soll denn diese Schwurbelei? Es geht ganz klar darum, dass auf den einzelnen NE-Höfen kein auskömmliches Einkommen mit der Landwirtschaft verdient werden kann. Ende! Oder soll ich die Erzielung des Haupteinkommens als Maßnahme zur Freizeitgestaltung betrachten? Was sich hier einige an Schönreden leisten, ist genau der Grund für die weitläufige Misere in der Landwirtschaft. Statt einen klaren Strich zu ziehen und dann müsste man ja auch eingestehen, dass man es nur mit der Landwirtschaft nicht hinbekommt, wird im NE weitergewurschtelt. Es kommt ja jetzt wieder regelmäßig Geld rein. Übrigens, den außerlandwirtschaftlichen Gelderwerb, hat natürlich fast keiner der NE-Landwirte nötig. Das machen die auch nur, weil sie sonst nicht wissen wie sie sich beschäftigen sollen.:lol:
Es wäre mal interessant zu erfahren, wie hoch der Anteil des Einkommens direkt aus der Landwirtschaft in diesen idyllischen bayerischen Betrieben ist. Wer kommt denn da zurecht ohne Tourismus und dergleichen? Aber, Frau Kaniber wird es schon richten. :wink:
Warum gehst dann du noch der Tätigkeit als Berater nach?
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