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309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon fendt schrauber » So Okt 27, 2013 8:06

...der Kraftheber ist jetzt soweit fertig. Gestern kam noch das Regelsteuergerät usw. dran. Jetzt muss das Ding nur noch von der Werkbank runter...

Grüße aus Mittelfranken
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon fendt schrauber » So Okt 27, 2013 16:06

Trotz Sonntag ging es heute am Getriebe weiter. Zuerst kam das Zwischengetriebe weg, dabei hat es dann gleich mal die Welle für die Zapfwelle komplett rausgezogen, außerdem war der Zwischenraum komplett verölt.

Anschließend wurde auch gleich die Kupplung demontiert. Bei dem Gegenstüch der Kupplungsscheibe gab es dann etwas Probleme, irgendjemand hat es da sehr gut mit der Schraubensicherung gemeint. Hatte zwar damals für meinen 3s schon einen Schlüssel für die Nutmutter gebaut, aber diesmal wollte die Mutter sich einfach nicht lösen lassen. Kurzerhand wurde dann einfach eine alte Nuss in den Schlüssel geschweißt, mit dem Schlagschrauber ging es dann doch.

Als nächstes wurde das Öl aus den Portalachsen abgelassen, naja Öl ist wohl übertrieben, hatte ehr ähnlichkeit mit schwarzem Pudding :shock: Zum Abschluss wurden noch die ganzen Abdeckungen an der Portalachse demontiert, das große Zahnrad schaut trotz des seltsamen Öls noch gut aus. Allerdings ist mir aufgefallen das die Lagerúng der Portale etwas anders ausgeführt ist wie beim 102S, Hat vll schon mal jemand die Portalachse bei nem 105s zerlegt und hat ein paar Tipps?

Grüße aus Mittelfranken
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon fendt schrauber » Mo Okt 28, 2013 20:26

So, erster Urlaubstag ist vorbei. Hatte eigentlich gehofft weiter zu kommen, aber was will man machen...

Zuerst sollte die Hinterachse raus, allerdings war das vor ein paar Jahren beim Farmer 102 ein Problem, aber zu Glück war ja noch die Abdrückvorrichtung von damals da. Diese Vorrichtung wird an den beiden M8 Gewindebohrungen für den Deckel befestigt, in der Mitte ist eine M12 Schraube zum ausdrücken. Also rangeschraubt die Vorrichtung und drauf mit dem Schlagschrauber. Doch was ist das, Schraube dreht sich zwar bewegt sich aber nicht vorwärts , dafür fallen die Gewindegänge hinten zur Mutter raus...

Dann muss eben eine neue Vorrichtung her diesmal mit einer M20 Schraube zum abdrücken, die M20er Schraube hat dann auch gehalten, die beiden M8er nicht...

Also neuer Plan, ein 80er U-Profil welches an den M16 Bohrungen für die Seitenstabis und Kabinenhalterungen verschraubt wird. Zu ausdrücken kommt wieder eine M20 Schraube zum Einsatz, das U-Profil ist noch zusätzlich ausgesteift.

Ran mit der Vorrichtung und endlich bewegt sich was, das U-Profil verbiegt sich etwas, dann kommt langsam die Achse. Zumindest so lange bis das Gewinde zu Ende ist, also zurück mit der Schraube und was unterlegen. Aber was ist jetzt schon wieder, die Schraube geht nicht mehr zurück. Also alles wieder abschrauben und schauen was los ist. Die Befundung ergab dann das die Schraube komplett verbogen war und nicht mehr zu bewegen , eine M20er Schraube!!!

Was jetzt, die Mutter ist ja ordentlich im U-Profil verschweißt.... da hilft nur noch der Schneidbrenner .... Jetzt das ganze mit einer Schraube im Format M24. Endlich ging die Achse nun raus. Weil es so schön war gleich die nächste. Mit der neuen Vorrichtung war das in 5min geschafft, wobei 4min für das herunterhebeln des Sicherungsrings draufgingen.

Weiter mit der nächsten Baustelle, Achsgehäuse abbauen. Doch leider hängt am Kran noch das Verteilergetriebe und das blöde an den Werkstattkränen ist, das nichts abstellen kann, wenn man einfach ablässt stehts auf den "Beinen" des Krans.

Meinen 3s kann ich in der Garage leider nicht nutzen,... wie kann man nur eine Garage mit unter 4m Einfahrtshöhe bauen !!!??? Dann muss eben der Gt ran, dank Einmannsystem ist der Frontlader in unter 5min dran.

Also Verteilergetriebe mittels Gt in die Ecke gestellt und mit dem Kran ran an die Achse. Schrauben raus und die Achse abziehen, das hat ja ganz gut geklappt.

Als nächstes kam die Handbremse runter. Bei der Betriebsbremse wurde es wieder schwieriger, da der Sicherungsring hinter dem Dichtring liegt. Nach einer halben Stunde war auch das geschafft. Erste Handlung morgen wird sein eine ordentliche Zange für Sicherungsringe zu besorgen!!

Beim demontieren des Bremsgehäuses fiel erst mal ein gefühltes Kilo Abrieb raus...

Wie stark ist eigentlich der Belag bei einer neuen Bremsscheibe? Bei mir sind noch gut 12mm drauf, wie ist das zu bewerten?

Dann noch die Steckachse raus, das war zum Glück mit leichten Hammer schlägen schnell erledigt.

Was mich doch sehr gewundert hat ist, das trotz des schlechten Öls und der starken Beanspruchung des Schleppers zu dem das Getriebe gehörte keine Verschleißspuren im Getriebebereich erkennbar ist.

Zum Schluss dann noch alles zusammenstellen und Feierabend

Hoffe das war jetzt nicht zu ausführlich...

Grüße aus Mittelfranken
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon buntspecht » Di Okt 29, 2013 17:46

Hallo Schrauber von Fendt
(hiermit wirst Du geadelt) :wink:

wie zu ausführlich, find ich gar nicht. Es bestätigt mir nur, dass ich dann nicht so viel falsch mache, wenn bei meiner "Amateurschrauberei" auch mal wieder ein Teil nicht so geht, wie es soll.

Übrigens, bitte heb Deine Montagehilfen unbedingt auf, ich glaube, ich muss irgendwann mal drauf zugreifen, wenn Du dann erlaubst :D

Grüße vom Buntspecht
und noch viel Spaß beim Schrauben vom Fendt :!:
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon Milchtrinker » Di Okt 29, 2013 19:00

fendt schrauber hat geschrieben:
Doch was ist das, Schraube dreht sich zwar bewegt sich aber nicht vorwärts , dafür fallen die Gewindegänge hinten zur Mutter raus...

Dann muss eben eine neue Vorrichtung her diesmal mit einer M20 Schraube zum abdrücken, die M20er Schraube hat dann auch gehalten, die beiden M8er nicht...

Also neuer Plan, ein 80er U-Profil welches an den M16 Bohrungen für die Seitenstabis und Kabinenhalterungen verschraubt wird. Zu ausdrücken kommt wieder eine M20 Schraube zum Einsatz, das U-Profil ist noch zusätzlich ausgesteift.

Ran mit der Vorrichtung und endlich bewegt sich was, das U-Profil verbiegt sich etwas, dann kommt langsam die Achse. Zumindest so lange bis das Gewinde zu Ende ist, also zurück mit der Schraube und was unterlegen. Aber was ist jetzt schon wieder, die Schraube geht nicht mehr zurück. Also alles wieder abschrauben und schauen was los ist. Die Befundung ergab dann das die Schraube komplett verbogen war und nicht mehr zu bewegen , eine M20er Schraube!!!



.... dass aber auch immer alles nur mit roher Gewalt gehen muss !!! :-) :-) :-)

Grüße
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon fendt schrauber » Di Okt 29, 2013 21:02

So, Urlaubstag Nummer 2 ist vorbei...
Zuerst ging es los mit shoppen, ein paar Bestellungen abholen und Bremsscheiben nachmessen. Hätte nicht gedacht das 26m Dichtprofil so viel ist, wo soll ich das alles einbauen, hab ich mich vielleicht doch vermessen??

Dann weiter Seegeringzange kaufen, doch was ist das? Die halbe Hazet ecke ist leergekauft ... Dann eben was billigers, wird die paar Ringe schon halten, dazu dann später mehr...

Wieder Zuhause ging es dann mit der rechten Achse weiter. Da auf dem Werkstattkran noch die andere Achse liegt muss der Gt ran. Anhängen, losschrauben und weg damit. So, jetzt kommt der große Einsatz der neuen Zange. Der erste Seegering geht noch ganz gut runter. Also weiter mit dem zweiten hinter dem Dichtring. Angesetzt, Zange rutscht ab, Begutachtung. Verdammt Zange ist verbogen !!! Dann eben doch wieder mit der kleinen Zange und Schraubendreher.
Dann noch die Steckachse raus und alles begutachten, sieht gut aus . Auch die rechten Bremsscheiben liegen noch bei gut 12mm, da die Neuteile auch nur knapp 13mm haben kommen die alten wieder rein.

Als nächstes war dann erst mal sauber machen dran, erst mal alles ölige auswaschen. Dann von außen mit dem Hochdruckreiniger . Allerdings war der Schmutz teilweise so hartnäckig das nur noch die Drahtbürste half.

Die Bremsscheiben für die Handbremse sieht man zwar später nicht mehr, aber irgendwie störte mich der Rost trotzdem. Also kam erst mal Rostschutz drauf.
Nächste Baustelle war dann die Rastung für die Zapfwellenvorwahl. Dieses Thema musste bis zum Schluss warten , da die genaue Zahnradstellung von außen ja nicht sichtbar ist. Was mich etwas gewundert hat ist die fehlende Wegzapfwelle, dachte immer die war bei Allrad serienmäßig.

Dann wurden noch die Lagerungen für das Differential sowie die Ölleitungen demontiert. Aber wie geht jetzt das Differential raus, beim 515er konnte man das doch einfach rausdrehen ??? Kurzer Blick ins Wekstatthandbuch, hm beim 105er muss wohl das Schaltgetriebe dafür weg.

Für diese Demontage ist aber der Allradabtrieb im weg. Also alle Schrauben raus, bis auf die eine Innensechskantschraube unten. Dazu muss aber erst das ganze Getriebe hoch. Da ich aber keine Lust habe unter den Getriebe zu liegen wird das morgen in alles Ruhe gemacht.

@Buntspecht

die Vorrichtungen hebe ich natürlich auf. Habe jetzt schon einiges, Zentrierdor für die Kupplung, Nutmutternschlüssel, dann noch eine Aufspannvorrichtung für die Ansaugbrücke der 6Zylindermodelle aus der 500er Baureihe

@Milchdrinker
ja Gewalt ist keine Lösung, aber ein guter Weg :D

Grüße aus Mittelfranken
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon Wunschbauer » Di Okt 29, 2013 22:26

Hallo Fendt Schrauber,

muss mich nun mal outen. Auch ich verfolge seit gut einem Jahr Deinen Kabinenbau. :-)

Da meine Kabinen Dichtungen auch nicht mehr die besten sind, würde mich interessieren wo Du die gekauft hast. Und was kostet der Meter?

Ich freue mich schon auf die Hochzeit von Deinem Fendt mit neuer Kabine.

Gruß
WB
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Geht nicht, gibt es nicht. :-)
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon fendt schrauber » Di Okt 29, 2013 22:30

Hallo,

habe die Dichtungen überdie Baywa bei Tecparts bestellt. Der Meter kostet knapp 6€.

Grüße aus Mittelfranken
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon fendt schrauber » Mi Okt 30, 2013 20:13

So, über die Hälfte des Urlaubs ist schon wieder vorbei...

Heute Morgen zuerst den ganzen Getriebeblock an ordentliche Ketten gehängt und aufgehoben. Da hat man dem Gt schon angemerkt das er zu tun hat, schätze das ganze so auf 500kg, von daher ist das schon in Ordnung für 19Ps...

Dann kam der Allradabtrieb ab. Die eine Schraube ist so toll platziert das ich meinen guten Imbusschlüssel absägen musste.

Als nächstes wurde dann das Schaltgetriebe von dem Hinterachsgetriebe getrennt. Da ist das Schrauben auch recht langwierig, alle Schrauben liegen hier in Vertiefungen. Alles Handarbeit, nix Schlagschrauber.

Danach wurde das Ausgleichsgetriebe , sowie Zapfwelle und Bremsen demontiert. Die Bremsbänder sehen zwar aus als hätten sie die letzten 20 Jahre im Dschungel gelegen, haben aber noch fast voll Stärke. Die ausgebauten Teile wurden dann ordentlich in Schachteln verstaut. Sortiert nach Baugruppen.

Anschließend wurde das Hinterachsgehäuse mit Bremsenreiniger ausgewaschen. In den letzten Jahren hatte da sich so einiges abgesetzt.

Als nächstes war dann erst mal aufräumen angesagt. Wenn man das Werkzeug nicht mehr findet muss man dringend was tun! Auch der Hydraulikblock kam endlich wieder von der Werkbank runter. Konnte ich das leere Gehäuse noch Problemlos heben, ging bei dem kompletten Block nichts mehr ohne Gt.

Zum Schluss wurde dann noch die Vorrichtung zum ausfedern der Zapfwelle gebaut.

Bis morgen muss ich mir dann was einfallen lassen wie ich die mit Kunststoffverbinder gesicherten Wellen aus der Zapfwellenbetätigung rausbekomme....

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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon Lettlandbauer » Mi Okt 30, 2013 20:46

Wenn du so weiter machst, bist du ja fast mit jedem Teil deines 339erS per du :lol:
Deine Geduld müsste man haben :wink:
Hast du dir eig. schon Gedanken über die Typenbezeichnung gemacht?
Wo wir sind ist vorne und es gibt nur eine Richtung
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon Taubenweider » Mi Okt 30, 2013 21:25

an deiner stelle würde ich mir da einen sehr dezenten aufkleber unter die Typenbezeichnung anbringen ! "made by Fendtschreuber" :)
verfolge dein Projekt von anfang an und freue mich jedes mal die Neuigkeiten über dein Projekt durchzulesen RESPEKT!
LG aus Niederbayern!

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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon buntspecht » Do Okt 31, 2013 17:51

Hallo :prost: (es ist ja schon dunkel :lol: )

Wenn der Fendt demnächst seine Endmontage erlebt - sieht schon nach einem vorweihnachtlichen Geschenk aus - schreit das ja fast nach einem "Initiationsfest" inklusive Namensfindung für den "Fendt - Made in Franken" :wink:

Grüße vom Buntspecht
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon fendt schrauber » Do Okt 31, 2013 20:46

Tag Nummer 4, der Urlaub neigt sich so langsam dem Ende zu...

heute ging es am Verteilergetriebe weiter. Leider klappte das erwärmen der Lagerwellen der Zapfwellenschaltung nicht so wie erhofft. Also Acetylenbrenner raus, kurz rangehalten und schon gehts.

Das ausbauen der Welle war dann kein großes Problem, obwohl, die Welle verhielt sich etwas tückisch. Zuerst ging die Welle zwar unter Spannung ca 1cm zurück, dann war aber keinerlei Spannung mehr vorhanden. Wars das etwa schon? Vorsichtshalber die Mutter noch 2 Umdrehungen zurück und hinten auf die Schraube geklopft und schon stand wieder alles unter Spannung, bis zu Ende der Schraube. Wenn man die Vorrichtung zu früh abnimmt kann das böse ins Auge gehen.

Nach dem Ausbau der Welle ließ sich dann die Zapfwellenkupplung rausnehmen. Die Lamellen sind leider total verölt und müssen wohl ersetzt werden.
Für den Ausbau des Zapfwellenkupplungsträgers war leider schon wieder ein Spezialwerkzeug nötig. Na dann eben mal schnell eins bauen... und mit diesem war der Ausbau dann auch kein Problem.

Auf zur nächsten Baustelle, die Eingangswelle. Allerdings ist das Lager mit so einer großen Klauenmutter gesichert. Also erst mal so einen Schlüssel bauen. Für den Schlagschrauber war auch der die mit Kunststoffverbinder gesicherte Klauenmutter kein Problem.

Danach war das ausbauen der Ein/Ausgangswellen kein Problem mehr. Bei der Eingangswelle muss ich jetzt mal schauen ob die in meinem 3S noch besser ist, ansonsten werde ich mich wohl mal an den Schrauber wenden müssen.

Jetzt sind nur noch die beiden Zwischenwellen übrig. Zuerst natürlich mal mit der großen anfangen. Laut Werkstatthandbuch soll das mit der gleichen Vorrichtung gehen wie bei Zapfwelle. Aber diese Vorrichtung gab sofort nach. Dann eben mit der großen Vorrichtung für die Hinterachse. Ein kleines Stück bewegte sich die Welle auch, aber dann ging nichts mehr. Nach 3 abgebrochenen 4.8 Gewindestangen hab ich mir dann erst mal bessere besorgt, aber auch das half nichts.

Hat vielleicht irgendjemand einen Tipp oder Trick wie man die Welle rausbekommt?

Um noch ein kleines Erfolgserlebnis zu haben wurde noch die kurze Welle ausgebaut, hier gab es keine Probleme.

@Lettlandbauer
ja die Teile grüßen mich schon wenn ich früh reinkomme :mrgreen:

@Lettlandbauer und Taubenweider
über eine Bezeichnung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, soll eigentlich wieder das 3s Schild ran. Was ich mir aber schon überlwegt habe ist so ein großer weiß roter "TEST" Aufkleber wie er in den Werksfilm an den Versuchsfahrzeugen zu sehen ist. Aber das wäre auch nicht stimmig, da passt die Fronthydraulik usw. nicht. Die ist ja scho aus der nächsten 300er Generation.

@Buntspecht
glaub nicht das es da ein Fest gibt :oops: Aber falls du morgen wieder auf einem Streifzug durch Franken bist, kannst ja mal vorbeischauen. Bei mir ist morgen schrauben geplant. :wink:

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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Okt 31, 2013 21:39

Eiso dia is aba scho gscheid langweile, oda?
:mrgreen:

Getriebefrickeln, meins wärs nicht..
Aber Respekt!
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Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: 309er Kabine auf Farmer 3S umbauen

Beitragvon countryman » Fr Nov 01, 2013 9:26

hat das Getriebe denn so weitgehende Schäden dass es total zerlegt werden muss? Ich mein ZW-Lamellen tauschen geht (zumindest beim 300er) ja sogar ohne den Schlepper überhaupt zu trennen...
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