Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: So Nov 30, 2025 22:19

Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
556 Beiträge • Seite 9 von 38 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 ... 38
  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Sa Aug 12, 2023 11:09

Für was spielt es denn eine Rolle ob ich meine landwirtschaftlichen Erzeugnisse über Aldi oder den Hofladen anbiete? Konventionelle Bauern erzeugen auf selber Fläche auch mehr Erzeugnisse, trotzdem machst du da irgendeinen Bio Spielkram und keinen störts.

Leben und leben lassen.
LUV4.0
 
Beiträge: 4604
Registriert: Mi Jul 04, 2018 14:23
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Sa Aug 12, 2023 11:24

DWEWT hat geschrieben:Wenn man sich die einschlägigen Fernsehformate anschaut, scheinen Exoten die Normalität in der Landwirtschaft zu sein. Vom Aussterben gefährdete Haustierrassen, Hofkindergarten, Direktvermarktung, KIndergeburtagsfeiern, Streichelzoo, Eventbewirtung und und und. Der eigentliche Grund für die ldw. Tätigkeit nämlich die Lebensmittelerzeugung, fällt komplett hinten runter. Da muss man sich auch nicht mehr fragen warum die städtische Bevölkerung ein schiefes Bild von der Landwirtschaft hat. Leider wird, mit wenigen Ausnahmen, die ökonomische Seite dieser Exoten kaum beleuchtet. Die wäre sicher sehr interessant.


Ich geb dem hier (ausnahmsweise) mal uneingeschränkt recht.

Wir sind nun wieder in einer Zeit angelangt, in der ausschließlich nur noch knallharte wirtschaftliche Fakten entscheiden
und das heisst, geschickt seine Produktionsfaktoren Boden, Arbeit und Kapital einzusetzen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35085
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon langholzbauer » Sa Aug 12, 2023 11:28

Warum soll sich denn unbedingt die Landwirtschaft ökonomisch tragen?
Wenn da noch genug Zeit für " Spielereien oder sogenannte Spinnereien" übrig ist, um damit den Lebensunterhalt und die defizitäre LW zu bestreiten, dann ist doch alles in Ordnung.
Oft kommen solche Betriebe / eigentlich Familien mit deutlich weniger staatlichen Zuzahlungen zurecht, als viele Musterbauern. :wink:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 12819
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Sa Aug 12, 2023 11:37

Da in Neulands Liebingsecke, im Wendland, gibt's nen Saftladen der Wiesen für 15 Jahre pachtet, nachdem das Milchvieh aufgegeben wurde und dann in eine Streuobstwiese umwandelt. Nach 15 Jahren nehmen die Bauern die Wiese zurück und verkaufen die Früchte an den Saftladen. Blöd wäre jetzt wenn die Umvolkung von DWEWT umgesetzt wird. Dann hat der Saftladen keine Arbeitnehmer mehr.
LUV4.0
 
Beiträge: 4604
Registriert: Mi Jul 04, 2018 14:23
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Sa Aug 12, 2023 12:09

Mir haben Preise von 15 € / dt Mostobst, wie soll sich das bei dem Mindestlohn noch rechnen ?
Die große Menge vom Apfelsaft kommt als Konzentrat aus China und die bestimmt aktuell noch den Preis.
Also muss man am Ende doch hier dem mechanisierten Intensivanbau den Vorzug geben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35085
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Sa Aug 12, 2023 12:25

Wie sich da was rechnet weiß ich nicht. Gibt auch eine Stiftung, aber die können sich weder vor potentiellen Arbeitnehmern als auch vor Lieferanten nicht retten. Irgendwas scheinen sie also richtig zu machen..
LUV4.0
 
Beiträge: 4604
Registriert: Mi Jul 04, 2018 14:23
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Sa Aug 12, 2023 12:48

Die haben die Ökopunkte verkauft. 10 €/qm ins Körbchen und 10 € für die Anpflanzung und das Finanzamt.
Die Dummen lesen jetzt für den Mostobsterlös noch die Äpfel auf und halten die Wiese sauber.
Jeden Tag steht ein Blöder auf, man muss ihn nur finden
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35085
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » So Aug 13, 2023 6:43

LUV4.0 hat geschrieben:Für was spielt es denn eine Rolle ob ich meine landwirtschaftlichen Erzeugnisse über Aldi oder den Hofladen anbiete? Konventionelle Bauern erzeugen auf selber Fläche auch mehr Erzeugnisse, trotzdem machst du da irgendeinen Bio Spielkram und keinen störts.

Leben und leben lassen.


Für die eigene Ökonomie ist es schon ein Unterschied ob ich die Preise kalkulieren kann oder ob sie mir Verarbeiter und LEH vorgeben. Wer das nicht erfahren hat (Abliefermentalität), dem drängen sich da natürlich auch keine Unterschiede auf.
Im Gegensatz zu wahrscheinlich allen konv. Betrieben, bin ich schon auf der anderen Seite der Grenze zur Klimaneutralität. Das hat auch etwas mit dem Mitteleinsatz zu tun. Was nutzt eine umfangreiche Erzeugung, wenn am Ende eine defizitäre Energiebilanz steht.
Was ich auf meinen Eigentumsflächen mache, das hat, solange es im Einklang mit geltendem Recht steht, überhaupt niemand zu interessieren. Und solange von meinen ldw. Tätigkeiten keine negativen Einflüsse auf z.B. das Allgemeingut Grundwasser ausgehen, kann das auch jedermann egal sein. Ausgenommen natürlich immer meine Kunden!
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Marian » So Aug 13, 2023 10:08

Es interessiert auch tatsächlich niemanden.
Damit ist dein Ziel erreicht.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
Moderator
 
Beiträge: 4270
Registriert: Mi Jan 19, 2005 15:31
Wohnort: Ostwestfalen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » So Aug 13, 2023 11:24

Marian hat geschrieben:Es interessiert auch tatsächlich niemanden.
Damit ist dein Ziel erreicht.


Machst du dich hier jetzt zum Sprachrohr für irgendeine fragwürdige Mehrheit? :lol:
Ich bin mir sicher, dass hier fast alle für sich selbst sprechen können. Deiner Hilfe, mit Ausnahme deiner Mod.--Tätigkeit, bedarf hier wohl keiner! :wink:
Und bitte, zerbrich dir nicht dein Hirn über meine Ziele. Die könnten für dich zu weit entfernt liegen!?
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon frafra » So Aug 13, 2023 13:05

habs angesehen

der milchvieh betrieb bekommt das schon hin ...
die käserin in brandenburg ....tja.... der kapitalgeber schmeisst die halt vom hof wen die kreditsumme höher ist als der liegenschaftswert
der ferkelerzeuger ,, leider falsch investiert ,,ohne ihm eine schuld zu geben ,, der bekommt das aber auch hin

immer wieder wundere ich mich wie schlecht deutsche übergeber finanzill abgesichert sind!



solche schicksale gibts aber überall...

https://www.youtube.com/watch?v=AwVESQo62x0

die meisten deutschen sollen das ohne untertitel verstehen können :D
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
Benutzeravatar
frafra
 
Beiträge: 711
Registriert: So Feb 04, 2007 10:51
Wohnort: zuhause
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » So Aug 13, 2023 13:30

DWEWT hat geschrieben:Für die eigene Ökonomie ist es schon ein Unterschied ob ich die Preise kalkulieren kann oder ob sie mir Verarbeiter und LEH vorgeben. Wer das nicht erfahren hat (Abliefermentalität), dem drängen sich da natürlich auch keine Unterschiede auf.
Im Gegensatz zu wahrscheinlich allen konv. Betrieben, bin ich schon auf der anderen Seite der Grenze zur Klimaneutralität. Das hat auch etwas mit dem Mitteleinsatz zu tun. Was nutzt eine umfangreiche Erzeugung, wenn am Ende eine defizitäre Energiebilanz steht.
Was ich auf meinen Eigentumsflächen mache, das hat, solange es im Einklang mit geltendem Recht steht, überhaupt niemand zu interessieren. Und solange von meinen ldw. Tätigkeiten keine negativen Einflüsse auf z.B. das Allgemeingut Grundwasser ausgehen, kann das auch jedermann egal sein. Ausgenommen natürlich immer meine Kunden!


Wenn ich schon ,,Klimaneutralität" lese.. :lol:. Aber das ist zur Zeit ja ein angesagter Marketing Trick. (Mehr allerdings auch nicht).


Mir ist völlig egal was du auf deinen Flächen treibst oder nicht, meinetwegen kannst du auch Kuhhörner auf deinem Acker vergraben. So als Art spirituelle Ergänzung zu deinem Klima neutralen Werbe Gag. Seine eigene Ökonomie sollte jeder Betrieb im Blick haben. Funktioniert sowohl bei konventionell als auch bei Bio oft einfach nicht. Ist aber ein anderes Thema.

Mir ging es darum, dass es egal ist ob man seine Ware im Hofladen verkauft und nebenbei noch ein paar Bespaßungen einbaut, oder ob man sie einfach abliefert und hinterher bei Feinkost Albrecht wieder findet. Dass das für dich keine ernstzunehmenden Betriebe sind ist bekannt, muss auch nicht aufs neue diskutiert werden.

Die Erhaltung seltener Rassen ist auch ein nicht zu unterschätzender Beitrag in der Nutztierhaltung.
LUV4.0
 
Beiträge: 4604
Registriert: Mi Jul 04, 2018 14:23
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » So Aug 13, 2023 13:45

Wenn mit mit uralten Dieselmotoren noch klimaneutral produziert, dann hat man auch NULL oder sehr wenig marktgängige Ware
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35085
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Manfred » So Aug 13, 2023 14:31

Alleine die Vorstellung, dass es eine klimaneutrale landwirtschaftliche Produktion geben könnte, ist physikalisch völlig absurd.
Alles was wir tun, wechselwirkt in irgendeiner Form mit dem Klima.
Und wir haben kein Klimamodell, dass auch nur annähernd in der Lage wäre, all diese Wechselwirkungen zu erfassen.
Wir wissen ja bis heute nicht mal, wie genau und in welchem Umfang das CO2 wirkt.

Hier spielt Sabine Hossenfelder, eine renommierte Wissenschafts-Erklärerin, ein paar der Treibhauseffekt-Theorien durch (auf Englisch):
https://www.youtube.com/watch?v=oqu5DjzOBF8

https://en.wikipedia.org/wiki/Sabine_Hossenfelder

Wer das versteht, ist ein gutes Stück weiter zu verstehen, wie wenig wir davon verstehen. :wink:
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
Manfred
 
Beiträge: 13267
Registriert: Di Jun 13, 2006 18:26
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » So Aug 13, 2023 14:52

Wir haben Corona hinter uns, wir stehen aktuell vor dem dritten Weltkrieg, eine überalterte Demografie, sowie die Staatsfinanzen und die globalen Warenströme sind nicht mehr die Stabilisten.
Deshalb sollte umgehend diese ganze "grüne Wohlfühl-Transformation" auf der Stelle abgeschaltet werden. Man kann bei Glatteis und Nebel auch nicht mit 180 über die Autobahn.
Soviel Vernunft muss einfach sein.

An Grundsätzen hält man nur fest, solange sie nicht auf
die Probe gestellt werden; geschieht das, so wirft man sie
fort wie der Bauer die Pantoffeln und läuft, wie einem die
Beine nach der Natur gewachsen sind.

Otto von Bismarck
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35085
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
556 Beiträge • Seite 9 von 38 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 ... 38

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], freddy55, Google [Bot], Google Adsense [Bot], Stoapfälzer

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki