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Amoklauf auf realschule!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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195 Beiträge • Seite 3 von 13 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 13
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Beitragvon SHierling » Do Mär 12, 2009 9:04

Maic hat geschrieben:
Fendt Vario Fahrer 94 hat geschrieben:Ich war daran beteiligt ich war in dem klassenzimmer in dem er !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!fünf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! erschossen hat ( wenns ihr nicht glaubt schaut auf dem ort aus dem ich komme und vergleicht mal wo der täter her war!)


Jungermann es ist gut wir wissen es fast alle !

Du brauchst an deinem Kommentar nix mehr ändern !!

Ja, und genau mit solchen Abfälligen und menschenverachtenden Kommentaren und der selben Ignoranz fangen solche Aktionen dann an. Ich hoffe, alle irgendwie an dieser Geschichte Beteiligten und davon Betroffenen erfahren anderswo mehr Zuwendung und Betreuung als solche dummen Sprüche! Sowas ist ein für alle Menschen fast unvorstellbar grausames Erlebnis, das steckt man nicht einfach so weg, und ein paar Ausrufezeichen in einem Forenbeitrag sind bestimmt nicht das, worber man sich dabei am meisten aufregen muß. Fendt: ich hoffe, Du hast Eltern und Freunde, die Dir Rückhalt geben können!

Cairon: ich hab Deinen Beitrag mit Interesse gelesen - aber meiner Meinung nach ist Agression nicht notwendig das, was dabei rauskommen muß, das ist eher eine "Lösungsmöglichkeit", die antrainiert ist. Ich war auch jahrelang todunglücklich in der Schule (weil ewig die jüngste und "kleine Doofe") - aber ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, das meinen Mitschülern oder Lehrern anzukreiden - ich bin dann lieber abgehauen, hab versucht, meine Eltern davon zu überzeugen, mich auf ein Internat zu stecken oder eine andere Schule (hat aber nix genutzt).
Ist im Nachhinein auch keine Lösung, aber sowas muß nicht "zwangsläufig" irgendwann in Agressivität enden.
Und da seh ich zB durchaus den Einfluß von Ego-Shootern & Co, da wird halt ob man will oder nicht das Gehirn durch permanente Befeuerung bestimmter Nervenbahnen ganz einfach auf solche Gedanken trainiert, genau wie man in der Psychologie durch permanentes "Üben" von positiven Gedanken kombiniert mit Entspannungsübungen so ein Gehirn "umprogrammieren" kann. Das ist letzten Endes ganz einfache Biophysik, wie bei Muskeln auch: oft benutzte Wege prägen sich ein, und werden in Streßsituationen automatisch abgerufen.
Zuletzt geändert von SHierling am Do Mär 12, 2009 9:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Lexi480 » Do Mär 12, 2009 9:05

Mich wundert es eigentlich eher, das nicht mehr Vorkommnisse dieser Art geschehen.

Wenn man sich mal die Gesellschaft, die kulturellen Werte, das Streben nach dem Miteinander, moralische Werte... naja all den Kram der irgendwie nix mehr zu gelten scheint... wenn man all das mal in Relation zur Bevölkerungsdichte setzt... wie gesagt, es wundert mich fast.

Wir alle haben 2001 gesehen, das man keine Waffen braucht um zig Leben auszulöschen, ein simples Flugticket langt. - Da dachte ich schon bei mir, Mensch wenn das so einfach ist, wenn vor allem solche Ideen umgesetzt werden, wo soll man sich dann noch sicher fühlen, vor allem weil der Grat zwischen unauffälligem Miteinander leben und Amok laufen eigentlich ein sehr schmaler ist - schon mal den Film "Falling down" gesehen? Man kann ihn ja schon irgendwie verstehen, den Michael Douglas..
Gruß

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Beitragvon SHierling » Do Mär 12, 2009 9:16

Wundert mich auch, und wird meiner Meinung nach auch zunehmen weltweit.
Ist aber biologisch weniger schwer zu erklären als aus der Sicht von Soziologen oder Psychologen - betroffen sind fast durchweg "hochzivilisierte Gesellschaften", oft Menschen, denen es nach allgemeiner Meinung also "gut geht", netterweise hört man ja hinterher auch gern "noch zu gut geht".

Vielleicht sollte man sich die Definition von "gut" also ab und zu nochmal durch den Kopf gehen lassen und es gehört mehr dazu, als ein Dach über dem Kopf und Geld in der Tasche - wären wir Ratten oder Schweine, hätten wir schon lange angefangen uns gegenseitig anzufressen.
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Beitragvon Sepp » Do Mär 12, 2009 9:27

Es ist wieder mal ein schreckliches Ereignis, das Politiker und Verantwortliche mit an Hilflosigkeit nicht zu überbietenden Vorschlägen kommentieren.
Was hilft ein Verbot von Waffen? Man kann über Umwege wohl an alles kommen, was man haben will. Man versucht, das Unheil zu verbieten, statt es an der Wurzel zu packen.
Was hilft ein Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen? Auch diese kann sich wohl jeder Jugendliche besorgen, wenn er denn will.
Es ist ohnehin schlimm genug, dass es solche Spiele gibt und dass sie sich immer größerer Popularität erfreuen. Ich frage mich ernsthaft, was in einem vorgeht, der ein solches Spiel spielt und Gefallen darin findet, virtuelle Menschen zu töten. Ich hatte als Jugendlicher ein einziges Mal die Gelegenheit, ein solches Spiel bei einem Freund zu sehen. Es ist absolut grausam, was vor sich geht.

Zu den Lehrern:
Hier ist wohl kaum eine Schuld zu suchen. Lehrer haben heute extrem viele Unterrichtsstunden zu halten (auch wenn die öffentliche Meinung hierzu ganz Anderes behauptet, weiß ich, dass es ein extrem stressiger und teilweise sehr belastender Beruf ist, bei dem es am Vormittag kaum eine freie Minute gibt. Und wenn die Stunden ständig mehr werden, bleibt kaum noch Zeit, sich individuellen Problemen zu widmen; wenngleich viele Lehrer das sicher gerne machen würden!), ähnlich wie bei Ärzten und eigentlich vielen anderen Berufen auch wird gespart und darunter leidet die Qualität der Arbeit. Aber auch das ist wohl nicht der Grund für den Amoklauf.

Vielmehr ist die Ursache im gesellschaftlichen Wandel zu suchen. Eltern arbeiten meist beide ganztags, für Kinder bleibt kaum Zeit. Was machen die Kinder? Sie schauen fern oder, viel schlimmer, surfen in den unendlichen Weiten des Internet. Hier hat man letztendlich auf alles Zugriff. Und wenn ein Kind weder zu den Eltern noch zu Gleichaltrigen Kontakt hat, vermischt es irgendwann die reale und virtuelle Welt. Denn Kinder lernen von Vorbildern. Sind die Eltern nicht anwesend, wird plötzlich ein Filmheld das Vorbild. Und so harmlos für uns Erwachsene ein James Bond scheint, so sehr lernt ein Kind, dass es wie sein Vorbild unter Anwendung von Gewalt sein Ziel erreichen kann.
Daher müsste sich in der Gesellschaft einiges ändern, damit Kinder in einer positiven Umgebung aufwachsen. Und auch die Verantwortung der Medien müsste in der heutigen, nach Profit gierenden Welt, hinterfragt werden.
Letztendlich aber sind immer noch die Eltern dafür verantwortlich, zu welchen Medien ihre Kinder Zugang haben. Dass aber sofort wieder alles auf andere geschoben wird, ist scheinbar normal. Nur frage ich mich, wie ein ohnehin schon überlasteter Lehrer einem 17jährigen das beibringen soll, was er in 17 Jahren nicht gelernt hat.
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Beitragvon SHierling » Do Mär 12, 2009 9:47

Sepp: und dazu kommt imho, das das alles, tolle Eltern, nette Mitschüler und beste Lehrer nichts nutzt, wenn Du mit 18 auf der Straße stehst, und auch bei noch so viel Mühe keine Chance hast, auch nur Deinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten, (von SINNVOLLER und befriedigender Arbeit mal gar nicht zu reden, die ist schon zu Zeiten der Fließbänder ber den Jordan gegangen)

Ein Waffenverbot halte ich auch für nutzlos. Jeder Trottel kann sich einen Molotov-Cocktail basteln, und deswegen werden sicher nicht alle Tankstellen verboten werden.
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Beitragvon euro » Do Mär 12, 2009 9:47

Naja glaub trotzdem dass eine gewisse "Egoshooterprägung" für diese Vorfälle verantwortlich ist.Die 10 schweren Fälle der letzten Jahre fanden ausnahmlos in nördlichen westlichen Industrieländern statt und Täter waren ausnahmslos männliche Jugendliche mit Hang zu besagten Produkten.
Wenn man jetzt die Bevölkerungszahlen der 4 betroffenen Länder USA, UK, Deutschland und Finnland zusammenzählt erreicht man nicht mal 10% der Weltbevölkerung aber 100% der Vorfälle.
Zuletzt geändert von euro am Do Mär 12, 2009 9:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon GerhardJ » Do Mär 12, 2009 9:47

Ich glaube auch nicht, dass Egoshooter und anderes der ausschlaggebende Faktor sind. Ich denke es ist unsere Kultur, die sich massiv verändert hat. Angefangen von "über Leichen gehen" beim Job, Nachbarschaftsstreitigkeiten die sofort per Anwalt geregelt werden, Agressionen im Strassenverkehr, Sportler und Politiker die im Fernsehen immer wieder mit illegalen Dingen erscheinen. Unseren Kindern wird vorgelebt, dass nur "Geld und Macht" einen Wert haben, nacheiferungsfähige Ideale gibt es für sie kaum.
Genauso leben sie es nach. Geld zeigt man durch Markenklamotten und das neueste Handy, Macht durch Unterdrückung Schwächerer auf dem Schulhof oder der Strasse.
Und in den Nachmittagssendungen sitzen sie selbstgefällig und erzählen stolz, wie sie ihren Willen durchgesetzt bekommen. Lehrer und Justiz sind oft die Hände gebunden. Wer eingreifen will, hat sofort den Anwalt der Eltern am Hals.

Heutzutage ist es pädagogisch modern Jugendlichen viel Entscheidungsfreiheit zu lassen. Aber ob sie damit immer umgehen können? Klar meinen sie immer "schon erwachsen" zu sein, aber oft erkennt man ihre Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung. Dann kommen fehlender sozialer Halt und Perspektivlosigkeiten in die eigene Zukunft dazu. Und dann sieht man im Fernsehen, Internet, PC-Spiele ect., wie einfach es doch ist sich durch zu setzen.
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Beitragvon Jutta » Do Mär 12, 2009 9:48

schimmel hat geschrieben:... Und gibt es seitdem weniger Gewalt in der Gesellschaft? Nein- aber die Gesellschaft hat auch immer noch nicht erkannt, dass die Jungen das Problem sind. Und das ist wirklich ein Problem. Lehrerinnen vom Kindergarten bis zum Abitur, Schulen ohne Schulpsychologen, Kinder ohne Betreuung nach der Schule etc.
(Übrigens in Niedersachsen kommt auf 26.000 Schüler ein Schulpsychologe) Politik hat versagt und versagt auf ganzer Linie.

Reini


Nicht die Jungen sind das Problem, sondern die Gesellschaft, die die "Jungen" nicht fördert, indem sie ihnen Gelegenheit gibt, sich eben in diese Gesellschaft einzugliedern.
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Beitragvon SHierling » Do Mär 12, 2009 9:49

euro hat geschrieben:Naja glaub trotzdem dass eine gewisse "Egoshooterprägung" für diese Vorfälle verantwortlich ist.Die 10 schweren Fälle der letzten Jahre fanden ausnahmlos in nördlichen westlichen Industrieländern statt und Täter waren ausnahmslos männliche Jugendliche mit Hang zu besagten Produkten.
Wenn man jetzt die Bevölkerungszahlen der 4 betroffenen Länder USA, UK, Deutschland und Finnland zusammenzählt erreicht man nicht mal 10% der Weltbevölkerung aber 100% der Vorfälle.


Es gibt ja inzwischen reihenweise Bücher darber, wie so ein Gehirn funktioniert. Wer glaubt, das Egoshooter KEINEN Einfluß haben, der müßte dann konsequenterweise auch jede Art von Psychotherapie abschaffen und jede Definition von "Lernen" neu erfinden, das ist physiologisch ganz genau das selbe.

Nur mal als Parallele für die Egoshoter-Freunde: wenn jemand täglich oder auch nur regelmässig virtuellen Kindersex betreiben würde, ist ja auch alles nicht real - wäret ihr dann auch noch der Meinung, das hätte "keinen Einfluß auf sein reales Verhalten"? Oder ist täglicher virtueller Mord "weniger einflußreich" ?
Zuletzt geändert von SHierling am Do Mär 12, 2009 10:00, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon Jutta » Do Mär 12, 2009 9:50

Aber ist diese Diskussion im Grunde genommen nicht sinnlos, solange noch nicht herausgefunden wurde, was nun überhaupt das Motiv des Täters war? Was wir hier anstellen, sind reine Spekulationen, die sich auf die dürftigen Angaben der Medien stützen, aber nicht auf Fakten.
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Beitragvon euro » Do Mär 12, 2009 9:56

Jutta hat geschrieben:Aber ist diese Diskussion im Grunde genommen nicht sinnlos, solange noch nicht herausgefunden wurde, was nun überhaupt das Motiv des Täters war? Was wir hier anstellen, sind reine Spekulationen, die sich auf die dürftigen Angaben der Medien stützen, aber nicht auf Fakten.


Denk ich nicht Jutta.
Wir haben statistische Fakten und die besagen wo es passiert und wer es macht.Da gilt es nun anzusetzen...
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Beitragvon Sepp » Do Mär 12, 2009 10:01

Sepp: und dazu kommt imho, das das alles, tolle Eltern, nette Mitschüler und beste Lehrer nichts nutzt, wenn Du mit 18 auf der Straße stehst (...)


Das ist klar. Und das meine ich auch mit "Veränderung in der Gesellschaft".
Denn ein Jugendlicher, der in einer guten familiären Umgebung aufwächst und sich normal entwickelt, kann wohl deutlich zwischen PC-Spielen und Realität unterscheiden. Da wird auch nichts passieren.


@ all
Die in den Medien verherrlichte Gewalt ist natürlich nicht allein verantwortlich für solche Vorfälle. Aber es ist ein großes Problem, das unter anderem dazu beiträgt.
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Beitragvon Jutta » Do Mär 12, 2009 10:02

Du magst mich jetzt für eine sture Münsterländerin halten, aber ich weigere mich, in einem solchen Fall nur von Statistiken auszugehen. Der Mensch ist ein Individuum, den man schlecht in eine Statistik hineinpacken kann.

Hab grad gelesen, dass mittlerweile die Ermittlungen erste Erkenntnisse für das Motiv ergeben haben, die in einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden sollen.

Ich glaube, danach erst kann weiterspekuliert werden - zwar auch mit Hinblick auf Statistiken, aber eben nicht nur basierend hierauf.
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Beitragvon hans g » Do Mär 12, 2009 10:04

euro hat geschrieben:Da gilt es nun anzusetzen...

mir würde ja schon reichen,mit der in der nachbarschaft befindlichen gesamtschule ins gespräch zu kommen über vandalismus auf meinem acker oder"massentierquälerei".
hab ich vor jahren offiziell versucht,allerdings dann auch nicht weiter verfolgt.
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Beitragvon Lexi480 » Do Mär 12, 2009 10:04

SHierling hat geschrieben:Es gibt ja inzwischen reihenweise Bücher darber, wie so ein Gehirn funktioniert. Wer glaubt, das Egoshooter KEINEN Einfluß haben, der müßte dann konsequenterweise auch jede Art von Psychotherapie abschaffen und jede Definition von "Lernen" neu erfinden, das ist physiologisch ganz genau das selbe.


Naja... ich glaube auch das Egoshooter eine eher untergeordnete Rolle spielen. Ich selbst und viele meiner Freunde hatten auch mal so eine Phase, aber wir haben alle eins gemein: wir haben Spaß am Leben, an dem was wir tun und wir kommen - da wohl erzogen und die Grenzen kennend - gut mit unserer Umwelt zurecht.

Dieses ganze Psycho Gehabe, diese ganzen Bücher über Gehirnfunktionen - all das könnte man sich imho sparen, wenn der gute alte "Klaps auf den Allerwertesten" wieder gesellschaftfähig wäre.
Ich kenne meine Grenzen, weiß was sich gehört und kann meinen Drang nach Selbstverwirklichung legal ausleben.

Vor kurzem habe ich einen Bericht über Jugendliche gesehen, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Alle!!! haben übereinstimmend gesagt, das sie wohl nicht dorthin gekommen wären, wenn sie etwas mehr Strenge, Kontrolle und Verbote in ihrem Leben erfahren hätten.

Sicher mag es schwierig sein, wenn die Eltern schon keine Perspektive haben, den Kindern eine heile Welt zu vermitteln. Aber Perspektivlosigkeit gepaart mit Grenzenlosigkeit und mangelndem Rechtsempfinden ist wohl der Anfang vom Ende.

Andererseits sind es ja oft auch nichtmal die sozial Schwächeren, sondern gerade die, die eigentlich alles haben - was aber ebenfalls auf fehlendes Grenzverständnis und mangelndes Gesellschaftsverhalten zurückzuführen ist - Stichwort: Geld regiert die Welt, ich kann mir alles erlauben.

Ich werde meine Kinder autoritär erziehen, denn ich bin der Meinung hier liegt ein Großteil des Übels begraben.
Gruß

~~ Olli
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