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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1164 Beiträge • Seite 20 von 78 • 1 ... 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23 ... 78

Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Di Jul 12, 2011 22:38

Ja H. B., das ist ja letztlich eine mathematische Gewissheit:
Zinsbelastungen aus Schulden wachsen exponential (Zinseszinseffekt), wenn man nicht tilgt (und davon kann ja keine Rede sein - im Gegenteil !) oder den Zinssatz dauerhaft auf 0 halten kann.
Und von exponentiellem Wirtschaftswachstum träumen dagegen nicht mal die Optimisten. Zumal ungezügeltes Wirtschaftswachstum stets mit einem immensem Ressourcenverbrauch einhergeht - und das wird den nachfolgenden Generationen mindestens genauso zu schaffen machen, wie all die anderen Belastungen die wir die letzten Jahrzehnte in die Zukunft verschoben haben.
Von der vielbeschworenen Generationengerechtigkeit sind wir meilenweit entfernt und müssten uns eigentlich dafür schämen, was wir unseren Kindern und nachfolgenden Generationen da zumuten. Ich habe fertig. Für heute :wink:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Mi Jul 13, 2011 8:16

Hallo

es scheint, dass das "Euro-Schiff" recht hoch auf einer Sandbank sitzt und ohne extremes Hochwasser nicht wieder flott werden kann, um die Situation mal bildlich zu beschreiben. Extremes Hochwasser entspricht in dem Bild einem überbordenden Witschaftswachstum. Von der Sandbank runterschleppen geht sicher nicht ohne stukturelle Schäden!

Als Ausweg aus der Euro-Krise sehe ich eigentlich nur folgenden Weg:
- radikaler Schuldenschnitt nicht nur in den PIIGS
- Aufkauf der neuen Euro-Anleihen (der Eurobond wird sicher früher oder später kommen) ALLER Staaten durch die EZB (das ist zwar nichts Anderes als Gelddrucken, aber durch die nachfolgende Abwertung des Euro ("gesteuerte Inflation") werden die Schulden weniger wert, und das "überbordende Vermögen" der Bürger wird zu Staatsfinanzierung herangezogen, ohne dass man zu unpopulären Maßnahmen wie Steuererhöhungen oder Subventionskürzungen (sogar die Stromkonzerne verlangen jetzt Subventionen und drohen ansonsten mit Stromausfällen) greifen muss.)
Die Geschichte zeigt uns, dass das Gelddrucken der bequemste Weg für die Regierungen ist (siehe Kriegsanleihen). Die Inflation kommt erst mit zeitlicher Verzögerung, so dass die dafür verantwortlichen Politiker schon längst abgetreten sind. (und ihre Schäfchen in Trockene gebracht haben)

Gruß

Ich fürchte, dass es dauf das oben geschilderte Scenario hinauslaufen wird, hoffe aber immer noch, dass die Politik auch mal Sachverstand an sich ranlässt.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon flower-bauer » Do Jul 14, 2011 12:42

Zum Thema Ratingagenturen / USA ein aktueller, kritischer Kommentar:
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8190-moodys-us-rating-witz-hoehere-schulden-bestnote

"Die Situation in den USA ist völlig aussichtslos und allenfalls mit der von Griechenland vergleichbar. Einziger Unterschied: Griechenland ist Ramsch und USA AAA. Diesen Widerspruch kennen auch die Rating-Agenturen, wagen es nur nicht offen auszusprechen. Washington braucht täglich 5 Milliarden Dollar neue Schulden, um zu überleben. Dass dies nicht ewig so weitergeht, dürfte klar sein."

und

"Die mafiaähnliche Struktur der Ratingagenturen, die nur noch als amerikanische Hofberichterstatter dienen, stinkt zum Himmel. Wenn Griechenland als pleite gilt, dann ist es die USA schon seit langem..."
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Do Jul 14, 2011 19:35

Hallo

na so schlimm ist es mit den USA auch wieder nicht:
Die haben gerade 96,6% des Bruttoinlandjahresprodukts (BIP) Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_522006
Zum Vergleich: Dänemark 43,6%, Frankreich 81,7%, Deutschland 83,2% , Portugal 93,0% , Irland 96,2% , Italien 119,0%, Griechenland 142,8% , Quelle: http://www.staatsverschuldung.de/ausland.htm)

Sogar so "solide Länder" wie Deutschland und Frankreich sind nicht weit von dieser Grenze entfernt. Wenn die ganzen Bürgschaften (Bürgen wird man würgen) realisiert werden, liegen wir noch weit über den USA!

Also regt Euch nicht auf: Merkel hat alles im Griff.

Gruß

Gerade eben hat Mutti verischert, dass Deutschland und Europa die USA retten werden
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14tsd Griechen schulden 36 Mrd Steuern

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Jul 15, 2011 12:26

Hallo

heute in der SZ:
14.000 Griechische Steuerzahler haben noch Steuern in Höhe von insgesamt 36 Milliarden Euro zu zahlen. Weil die griechischen Behörden nicht dazu in der Lage sind, diese Steuern einzutreiben, wird der Einsatz von privaten Ermittlern erwogen.
Wie wäre es, diese Steuerforderungen an ein paar Banken zu verkaufen? Sagen wir mit 20% Abschlag. Ich wette, binnen weniger Wochen wäre das Geld im Bankbesitz.

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon amwald 51 » Fr Jul 15, 2011 14:26

servus mitanand
... bei zeuss!! sind ja bloß rd. 2,5 mio steuerschuld pro armem steinreichen onassis, pardon (griechischem)nassauer. :!:
auch herakles war an der aufgabe gescheitert, den rinderstall des augias an einem tag auszumisten.
die idee mit der verpfändung der staatsforderungen an die (griech.) banken würde dem sinnspruch "den bock zum gärtner machen" zu höchstem ruhm und ehre verhelfen. die bänker würden die forderungen verbuchen, die hände in den schoß legen und nach einer gewissen schamfrist laut "hilfe, berlin (respektive dumme angela) hilf, ich bin bankrott, hilfe,hilfe" rufen. und die dumme angela, unser treppenwitz aus der uckermark, würde natürlich sofort den armen griech. banken großzügist und alternativlos die gewünschten mrd'n unter die sich dann wundersam vermehrenden, unzähligen kraken-arme blasen (transferieren).
grüße vom alpenrand
amwald 51

in de heißt's: 10% verantworten für 90% des vermögens >>> in hellas sind demnach 1%o für 10% der stattsschulden verantwortlich >>> einfach genial, diese griechen.
Zuletzt geändert von amwald 51 am Sa Jul 16, 2011 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon amwald 51 » Sa Jul 16, 2011 12:32

servus mitanand
... mexico ??? russland ??? was dort boomt ist m.m eher zwielichtig, dem nutzen für die jeweilgen völker eher wenig ausgeprägt dienlich !!! :idea: :idea: :idea:
grüße vom alpenrand
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon heinzi the chicken » Sa Jul 16, 2011 18:56

ihc833 hat geschrieben:Mexico, Russland, Asien, Brasilien waren alle mal Pleite. Das sind heute Boomländer. Ich finde von daher Investments z.Zt. in gute gemanagte Weltmarktführer aus Italien usw. im Moment aller erste Wahl. Die bekommt man z.Zt. hinterhergeworfen.


Also erstmal sind diese oben angeführten Länder "wachstumsmärkte" weil die vorher nicht mal Toiletten mit Wasserspülung geschweige eine Infrastruktur besitzen, noch privaten Wohlstand....das bedeutet, dass diese Länder automatisch wachsen, weil die Leute nicht mehr auf der Strasse leben wollen...in der EU hat man schon alles......Und Russland hat öl und Mexico die Freihandelszone mit den Amis, sonst würde da nix passieren......Und auch alles Länder wo das Wachstum an der breiten Bevölkerung vorbeigeht...
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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muss man sich ernsthaft Sorgen machen?

Beitragvon meyer wie mueller » Di Jul 19, 2011 7:47

Hallo

was treibt Merkel dazu, in Fernsehn zu verkünden: "Die Spareinlagen auf den Banken sind sicher!"?

Das kann doch nur bedeuten, dass die anderen Gelder in den Banken unsicher sind, denn sonst müsste man die Sicherheit der Spareinlagen nicht extra betonen. Oder noch mehr: Man beruhigt die Sparer, weil man fürchtet, dass die Spareinlagen abgehoben werden und weil die Bankenguithaben eben nicht sicher sind.

Was ist mit den Staatsanleihen? Werden die Staatsanleihen, Bundesschatzbriefe im Rahmen einer großen Umtauschaktion komplett in Euro-Bonds umgetauscht? Es macht ja Sinn, nicht nur die Anleihen der Wackelkandidaten umzutauschen, sondern alle Staatsanleihen der Euro-Länder? Nur so kann man für diese neue Staatsanleiheform genügend Vertrauen schaffen. Man muss da auch Anleihen von guten Schuldnern druntermischen!?

Irgend was, was die Leute beunruhigen müsste, wird anscheinend geplant. Nur deshalb garantiert Merkel öffentlich, dass die Sparguthaben sicher sind. "Der Staat garantiert Einlagen bis zu 100.000 Euro"

Gruß
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Re: muss man sich ernsthaft Sorgen machen?

Beitragvon amwald 51 » Di Jul 19, 2011 11:36

servus mitanand
meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo
was treibt Merkel dazu, in Fernsehn zu verkünden: "Die Spareinlagen auf den Banken sind sicher!"?
Gruß

... kannst du ungefähr dem gleichsetzen: nobby verkündete des öfteren lautstark "die/unsere rente/n ist/sind sicher!!!" tatsächlich meinte er nur seine persönliche und die seiner lausigen gleichgesinnten, = also das gesamte politikerpack. :lol: :lol: :lol: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
... das geld ist auf den konten bestens aufgehoben, damit sich der fiskus zu gegebener zeit dran gütlich tun kann.
:roll: :roll: :roll: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :gewitter: :gewitter: :gewitter:
... wettten dass: sich unser treppenwitz aus der uckermark am donnerstag wieder als alternativlos dumm-dreist und naiv herausstellen wird !!
grüße vom alpenrand
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon VARIUS » Di Jul 19, 2011 15:35

Mich würde interessieren, wer von Euch noch wirklich ohne Bedenken ist, bzgl. der Sicherheit von Papieranlagen? Wen man hört wie viele Sparbücher und Lebensversicherungen es in D gibt, muß man doch echt glauben, dass die meisten Leute keine Angst haben. Oder es geht Ihnen so gut, dass sie einen Verlust an Vermögen leicht wegstecken! Und sei es nur den Verlust durch die Inflation. Dass die Mutti meistens nur Worthülsen und Phrasen von sich gibt, weiß man ja mittlerweile. Dazu gehört auch die erwähnte Äußerung. Nur wie diese Sicherheit finanziert werden sollte, hat sie verschwiegen.
Leute kauft euch paar Krügerrandmünzen-dann wird der Goldpreis noch mehr steigen und mich wird das freuen :lol:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon amwald 51 » Di Jul 19, 2011 15:59

servus mitanand
VARIUS hat geschrieben:... Leute kauft euch paar Krügerrandmünzen-dann wird der Goldpreis noch mehr steigen und mich wird das freuen :lol:

... du meinst, du sparst dir dann beim umzug nach sa auch gleich die arbeit mit dem geldumtausch. :gewitter: :gewitter: :gewitter:
... auslöser für muttis appell: übermorgen muß sie wieder einmal die hosen runter lassen, (bzw. sie wird's wieder unaufgefordert freiwillig tun) wie's um die basisdaten für das rating der brd bestellt ist. da machen sich billionen nachgewiesener ersparnisse michels einfach ausgesprochen gut. :idea: :idea: :idea:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Mi Jul 20, 2011 11:03

amwald 51 hat geschrieben:servus mitanand
VARIUS hat geschrieben:... Leute kauft euch paar Krügerrandmünzen-dann wird der Goldpreis noch mehr steigen und mich wird das freuen :lol:

... du meinst, du sparst dir dann beim umzug nach sa auch gleich die arbeit mit dem geldumtausch. amwald 51


Eher auf den steigenden Goldpreis! Aber für mich ist noch wichtiger, dass Gold nicht ganz an Wert verlieren kann. Nur Schwankungen und die sind bei Krisenzeiten eher nach oben zu erwarten. Papiergeld und ale Papieranlagen können schlagartig umgewandelt werden im Wert oder in neue Scheinchen. Meistens zu Ungunsten von den Sparern. Ich denke, dass wir kurz davor sind. Wer sagt, dass Gold schon zu teuer ist, der wird sich noch wundern, was alles möglich ist.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon julius » Mi Jul 20, 2011 11:29

Was kauft man den nun ? Weizen von steel oder Gold von Quattro ? :roll:
Wenn die Zinsen kräftig steigen wird Gold fallen sagen Experten. Oder täuschen die sich ?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Mo Jul 25, 2011 9:49

julius hat geschrieben:Was kauft man den nun ? Weizen von steel oder Gold von Quattro ? :roll:
Wenn die Zinsen kräftig steigen wird Gold fallen sagen Experten. Oder täuschen die sich ?


Welche Experten? Der eine behauptet so, der andere so. In meinen Augen können die Zinsen gar nicht steigen, weil dann der Staat auch mehr belastet wird. Also werden die im Eigeninteresse den Zins niedrighalten. Und außerdem gild sowas nur für normale Zeiten und nicht wie zur Zeit, wo wir kurz vor einer Währungsreform stehen!
Da zählt nur der materielle Wert und der lässt sich am besten und einfachsten in Goldgewicht ausdrücken. Freue mich schon auf die Zeiten, wenn bei ALDI neben der Kasse eine kleine Waage stehen wird und die Leute werden ihre Ringe und Ketten abwiegen, wenn sie was einkaufen. :lol:
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