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Bauernsterben

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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173 Beiträge • Seite 4 von 12 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 12
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Re: Bauernsterben

Beitragvon LUV » Fr Mai 08, 2015 8:04

speeder hat geschrieben:
... Natürlich. Wer nicht mit der LW, sondern an ihr und dem "Strukturwandel" in Form großer Stallbauten verdient, der freut sich natürlich über jede Betriebsübernahme.

Wer den Teich austrocknen will, der darf nicht die Frösche um Rat fragen! :klug:


Du hast es auch noch nicht begriffen oder? Je mehr Betriebe, umso größer die Vielfalt und die Aufgabe für mich. Je weniger und je größer, umso größer das Planungsbüro und die Anforderungen an die Manpower. Das Planungsbüro muss ebenso mit den Aufgaben wachsen, sonst macht es dicht.
Mir geht es nicht um groß oder klein, ich sehe nur nach 25 Jahren Planungstätigkeit, dass der Strukturwandel weitergeht und derjenige, der daran nicht teilhaben möchte oder kann, einfach die Bühne verlässt. Es gibt keine Vertretung der eigenen Interessen, jeder muss selbst durchs Loch kommen. Weder Politik, noch NGOs, noch "Alternative" noch andere Bevölkerungsgruppen nehmen sich der Sorgen des Einzelbetriebes an. Jede Entwicklung hat ihre Vor- und Nachteile. Sieht man doch schön in der Gesellschaft: Jetzt streiken die Kita- Beschäftigten und die jungen arbeitenden Eltern kommen in große Probleme...hat es früher nicht gegeben, da war Muddi zu Hause oder Oma half aus....Ist es jetzt besser, das Rad zurück zu drehen oder muss man sich mit der Abhängigkeit abfinden? Bei der Altenversorgung genau das selbe, beim umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bahn ebenso....usw.
Also, lasst uns die Herausforderungen angehen, ohne ständig Schuldige für nicht schuldhafte Dinge, zu suchen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon Einhorn64 » Fr Mai 08, 2015 8:16

Genau wie der Lama Händler lieber nachfrage nach Zehn 50Ps Schlepper in seiner Region hat statt eines 500ers,
wird der Architekt auch Zehn 50er Ställe einem 500er vorziehn, da bleibt eher mal was bei dir hängen!
Aber für beide gilt: bleib am Ball, sonst sind andere zur Stelle!
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Bauernsterben

Beitragvon LUV » Fr Mai 08, 2015 8:32

Einhorn64 hat geschrieben:Genau wie der Lama Händler lieber nachfrage nach Zehn 50Ps Schlepper in seiner Region hat statt eines 500ers,
wird der Architekt auch Zehn 50er Ställe einem 500er vorziehn, da bleibt eher mal was bei dir hängen!
Aber für beide gilt: bleib am Ball, sonst sind andere zur Stelle!


So siehts aus! Ich kann aber die Agrarentwicklung nicht aufhalten, ich kann mich nur anpassen. Man muss dann eben auch Pferdeställe oder Hofcafés planen, auch wenn es einem nicht gefällt. :wink:
Die Umwelt bleibt auf der Strecke, weil die Aufträge nur mit erhöhtem Spritverbrauch generierbar sind...auch das ist eine Folge der Entwicklung.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon julius » Fr Mai 08, 2015 9:38

LUV hat geschrieben:Die Umwelt bleibt auf der Strecke, weil die Aufträge nur mit erhöhtem Spritverbrauch generierbar sind...auch das ist eine Folge der Entwicklung.


Umweltprobleme sehe ich schon bei größeren Betrieben. Hier gibts mittleweile einige davon die ihr Futter im Umkreis von 30 km zupachten oder zukaufen. Bemerkenswert ist bei fast allen das die gesamte anfallende Gülle oder Gärreste nur im Umkreis von maximal 10 km ausgebracht wird.
Die Grundstücke im Umkreis von unter 10 km sind somit organisch überdüngt, während die Flächen im Radius über 10 km nur mineralischen Dünger abbekommen.

Sicher ein wichtiger Punkt, wenn in manchen Gebieten die Nitratwerte ansteigen.
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Re: Bauernsterben

Beitragvon CarpeDiem » Fr Mai 08, 2015 10:23

LUV hat geschrieben:Man muss dann eben auch Pferdeställe oder Hofcafés planen, auch wenn es einem nicht gefällt.


Man ist immer wieder erstaunt, du planst Pferdeställe!! Wird da nicht der Bock zum Gärtner gemacht, bei deiner ansonsten jederzeit allzu bereitwillig gezeigten Abneigung gegen diese Tierart!!!
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Re: Bauernsterben

Beitragvon LUV » Fr Mai 08, 2015 10:46

CarpeDiem hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Man muss dann eben auch Pferdeställe oder Hofcafés planen, auch wenn es einem nicht gefällt.


Man ist immer wieder erstaunt, du planst Pferdeställe!! Wird da nicht der Bock zum Gärtner gemacht, bei deiner ansonsten jederzeit allzu bereitwillig gezeigten Abneigung gegen diese Tierart!!!


Ja klar... :D ...wie sagte einst unser Entwurfsprofessor: Der Architekt ist die größte Hure auf Erden. :klug:
Ich stehe zu meiner Meinung und zu meinem Umsatz! :prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon LUV » Fr Mai 08, 2015 10:59

julius hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Die Umwelt bleibt auf der Strecke, weil die Aufträge nur mit erhöhtem Spritverbrauch generierbar sind...auch das ist eine Folge der Entwicklung.


Umweltprobleme sehe ich schon bei größeren Betrieben. Hier gibts mittleweile einige davon die ihr Futter im Umkreis von 30 km zupachten oder zukaufen. Bemerkenswert ist bei fast allen das die gesamte anfallende Gülle oder Gärreste nur im Umkreis von maximal 10 km ausgebracht wird.
Die Grundstücke im Umkreis von unter 10 km sind somit organisch überdüngt, während die Flächen im Radius über 10 km nur mineralischen Dünger abbekommen.

Sicher ein wichtiger Punkt, wenn in manchen Gebieten die Nitratwerte ansteigen.


Du lebst aber nicht in Niedersachsen oder? Da ist das nämlich aufgrund des Güllekatasters kaum noch möglich.....außerdem glaube ich nicht, dass du das beweisen kannst, wohl eher gefühlt oder?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon LUV » Sa Mai 09, 2015 8:41

http://www.elite-magazin.de/news/Tierae ... 69885.html

....so, mal sehen, wie sich das auf das Sterben auswirken wird....
Wird sich ja zeigen, ob nicht auch die "Kleinen" "böse" sind und ihre Haltung anpassen müssen. Spätestens jetzt sollten ALLE Bauern aufwachen und ihren Kampf gegeneinander einstellen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Mai 09, 2015 10:03

Ja klar... :D ...wie sagte einst unser Entwurfsprofessor: Der Architekt ist die größte Hure auf Erden. :klug:


Och ich krieg gleich Mitleid, mit den armen Architekten...
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
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Re: Bauernsterben

Beitragvon LUV » Sa Mai 09, 2015 10:15

Südbaden Bauer hat geschrieben:
Ja klar... :D ...wie sagte einst unser Entwurfsprofessor: Der Architekt ist die größte Hure auf Erden. :klug:


Och ich krieg gleich Mitleid, mit den armen Architekten...


Selbstständige und unabhängige Huren benötigen kein Mitleid.......aber davon versthst du nichts.
Der Satz bdeutet, dass man sich dem Freier Bauherrn in jedem Fall anbiedern wird, wenn man einen Auftrag und damit Umsatz generieren will oder muss.
Ich habe auch kein Mitleid mit den "armen" Bauern, Südbadenbauer......bestimmt nicht. :mrgreen:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon julius » Sa Mai 09, 2015 10:17

LUV hat geschrieben:
julius hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Die Umwelt bleibt auf der Strecke, weil die Aufträge nur mit erhöhtem Spritverbrauch generierbar sind...auch das ist eine Folge der Entwicklung.


Umweltprobleme sehe ich schon bei größeren Betrieben. Hier gibts mittleweile einige davon die ihr Futter im Umkreis von 30 km zupachten oder zukaufen. Bemerkenswert ist bei fast allen das die gesamte anfallende Gülle oder Gärreste nur im Umkreis von maximal 10 km ausgebracht wird.
Die Grundstücke im Umkreis von unter 10 km sind somit organisch überdüngt, während die Flächen im Radius über 10 km nur mineralischen Dünger abbekommen.

Sicher ein wichtiger Punkt, wenn in manchen Gebieten die Nitratwerte ansteigen.


Du lebst aber nicht in Niedersachsen oder? Da ist das nämlich aufgrund des Güllekatasters kaum noch möglich.....außerdem glaube ich nicht, dass du das beweisen kannst, wohl eher gefühlt oder?


Wo sollte ich das beweisen, vor Gericht ? Da hab ich kein Interesse dran. Ausserdem ist das rechtlich überhaupt nicht zu beweisen. Noch nicht.
Und schon garnicht mit einem Nährstoff.- oder Güllekataster das auch noch der Betriebsleiter ausfüllt. :lol:
Es geht nicht um Obergrenzen sondern um die exakte Verteilung der zur Verfügung stehenden Flächen.
Ich denke wenn sich das Nitratproblem in manchen Gegenden aus meinem genannten Grund weiter zuspitzt werden irgendwann angeordnete Bodenproben in gewissen Zeitabständen folgen, die eine neutrale Person ziehen und penibel untersucht werden muüssen.
Aber selbst dann ist eine Überdüngunung mit Wirtschaftsdünger / Gärreste nur schwer nachweisbar und wer soll für diese Kosten und Untersuchungen aufkommen.

Werden die Regeln wie die Obergrenzen/ ha weiter verschärft, könnnen das wieder alle Landwirte ausbaden.
julius
 
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Re: Bauernsterben

Beitragvon LUV » Sa Mai 09, 2015 10:41

julius hat geschrieben:


Werden die Regeln wie die Obergrenzen/ ha weiter verschärft, könnnen das wieder alle Landwirte ausbaden.


Wenn die Regeln vernünftig sind, warum sind se dann wieder nicht für alle sinnvoll? Das verstehe ich nicht ganz. Gilt denn die Biologie für einige nicht?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bauernsterben

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Mai 09, 2015 12:17

Der Satz bdeutet, dass man sich dem Freier Bauherrn in jedem Fall anbiedern wird, wenn man einen Auftrag und damit Umsatz generieren will oder muss.
Ich habe auch kein Mitleid mit den "armen" Bauern, Südbadenbauer......bestimmt nicht. :mrgreen:



Das musss man in so ziemlich jeden Beruf, wenn man etwas von Jemand anderem will.
Doch du hast Mitleid mit uns, sonst würdest du uns doch nicht so beraten, oder. :lol:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Bauernsterben

Beitragvon julius » Sa Mai 09, 2015 13:37

LUV hat geschrieben:
julius hat geschrieben:


Werden die Regeln wie die Obergrenzen/ ha weiter verschärft, könnnen das wieder alle Landwirte ausbaden.


Wenn die Regeln vernünftig sind, warum sind se dann wieder nicht für alle sinnvoll?


Das hatte ich schon ausführlich erklärt.
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Re: Bauernsterben

Beitragvon LUV » Sa Mai 09, 2015 15:11

julius hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:
julius hat geschrieben:


Werden die Regeln wie die Obergrenzen/ ha weiter verschärft, könnnen das wieder alle Landwirte ausbaden.


Wenn die Regeln vernünftig sind, warum sind se dann wieder nicht für alle sinnvoll?


Das hatte ich schon ausführlich erklärt.



Ich kann nur Mutmaßungen erkennen, keine Erklärungen..... :?
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