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Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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354 Beiträge • Seite 21 von 24 • 1 ... 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Estomil » So Jan 10, 2016 12:50

Das ist doch quatsch das die banken einen gern über die klinge springen lassen da sie einen neuinvestor an der hand haben. Jedes mal wenn ein betrieb abgewickelt werden muss verursacht das zuersteinmal erhebliche kosten! Und diese können im Regelfall eben nicht wieder reingeholt werden.
Zudem wird die Bank ja ebenfalls regelmäßig von der Bafin geprüft und muss sich für jeden Zahlungsausfall rechtfertigen. Ich kann hier jedem garantieren, dass die Bafin nicht zimperlich ist und auch eine größere Volksbank sich richtig ärger einhandelt wenn sie nicht korrekt wirtschaften. Aus meiner sicht war die Bank sogar deutlich zu milde. Nicht nur das sie die Finanzierung des Stalls und vor allem auch des ackers aus heutiger Sicht erst garnicht mehr machen dürfte, sie hätte das girokonto auch wesentlich eher sperren und die notbremse ziehen müssen.

Man kann davon ausgehen, dass der ein oder andere Mitarbeiter für diese sache nochmal zum Chef zitiert wird.....
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » So Jan 10, 2016 13:19

gerds hat geschrieben:Wenn die Bank zulässt dass ein Dispokredit i.H.v 20000€( oder 25000€?) um 100000€ oder mehr überzogen wird, ohne zeitnah Kontakt mit dem Betrieb aufzunehmen, wollen die ihn
meist ganz klar ins offene Messer laufen lassen.


Der Bauer hat Geld von der Bank genommen, was ihm nicht gehört und wozu er auch kein Recht hatte, da soll die Bank zum Bauern gehen ? sorry
Die Bank hat den Landwirt auch nicht gezwungen das Konto zu überziehen.

So wenn ich das Konto mal sechsstellig überziehe, dann ...

- rufe ich den Banker an und sage ihm das
- dann sage ich dem Banker für was und wieso ich die Überziehung brauche
- dann handele ich die Überziehungskonditionen aus
- dann sage ich dem Banker glaubhaft und belegbar, wie und wann das Konto wieder auf den Normalrahmen ausgeglichen wird
- dann gebe ich dem Banker zusätzlich eine Sicherheit ( Aktien z.B. ) für den Fall das es Probleme gibt

Anders geht bei der Bank nämlich eine rote Lampe und man erhält den Status "säumiger Kunde".
Wer den Status hat, hat in Zukunft Probleme bei der Refinanzierung
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Falke » So Jan 10, 2016 17:07

Unpassende Beiträge hierhin verschoben: s3-t110865.html

Warnung an alle Blödler, dieses "ernste" Thema nicht zu verhunzen!

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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon H.B. » So Jan 10, 2016 17:19

du hattest noch nen zum Thema gehörenden Beitrag mitgeschnitten. Ist aber kein Problem, da ich im offenen Bereich eh nicht auf Details eingehen könnte.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon landmann14 » So Jan 10, 2016 18:02

Als ich den Beitrag am ersten Abend gelesen habe, hatte ich viel Mitleid mit dem Betriebsleiter und ich konnte nicht einmal ruhig schlafen bei so einem bewegenden Fall.
Jetzt mit mehr Informationen glaube ich, die Bänker haben den Betriebsleiter schon früher auf die hohe Kontoüberziehung angesprochen ( so ist wenigstens der normale Gang) und der wollte davon aber nichts hören und darauf eingehen. Wo die Bank nun die Geduld verliert, fängt er ( warscheinlich zu spät ) an einen Ausweg zu suchen. Wenn man mit einem Geschäftspartner nicht vernünftig zusammenarbeitet soll man sich auch nicht wundern, wenn der Geschäftspartner die Zusammenarbeit kündigt.
Ich denke auch, daß die grundsätzliche Einstellung auf dem betroffenen Betrieb nicht passt. Mein erster BWL-Lehrer in meiner Ausbildung ( vor gut 25 Jahren ) sagte zu uns: "Wenn ihr bis jetzt noch nicht in die Buchabschlüsse eurer Betriebe, auf denen ihr den Rest eures Lebens verbringen sollt, reingeschaut habt, kann das zwei Ursachen haben: Entweder die Ergebnisse sind so schlecht, daß die Eltern sie lieber verstecken oder ihr habt so wenig Interesse einen Betrieb zu leiten und taugt nur als angestellte Treckerfahrer."
In beiden Fällen scheint eine Weiterbewirtschaftung des Betriebes nicht sinnvoll und anhand der Informationen über den Junior auch dauerhaft nicht zu empfehlen.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon LUV » So Jan 10, 2016 18:05

landmann14 hat geschrieben:Als ich den Beitrag am ersten Abend gelesen habe, hatte ich viel Mitleid mit dem Betriebsleiter und ich konnte nicht einmal ruhig schlafen bei so einem bewegenden Fall.
Jetzt mit mehr Informationen glaube ich, die Bänker haben den Betriebsleiter schon früher auf die hohe Kontoüberziehung angesprochen ( so ist wenigstens der normale Gang) und der wollte davon aber nichts hören und darauf eingehen. Wo die Bank nun die Geduld verliert, fängt er ( warscheinlich zu spät ) an einen Ausweg zu suchen. Wenn man mit einem Geschäftspartner nicht vernünftig zusammenarbeitet soll man sich auch nicht wundern, wenn der Geschäftspartner die Zusammenarbeit kündigt.
Ich denke auch, daß die grundsätzliche Einstellung auf dem betroffenen Betrieb nicht passt. Mein erster BWL-Lehrer in meiner Ausbildung ( vor gut 25 Jahren ) sagte zu uns: "Wenn ihr bis jetzt noch nicht in die Buchabschlüsse eurer Betriebe, auf denen ihr den Rest eures Lebens verbringen sollt, reingeschaut habt, kann das zwei Ursachen haben: Entweder die Ergebnisse sind so schlecht, daß die Eltern sie lieber verstecken oder ihr habt so wenig Interesse einen Betrieb zu leiten und taugt nur als angestellte Treckerfahrer."
In beiden Fällen scheint eine Weiterbewirtschaftung des Betriebes nicht sinnvoll und anhand der Informationen über den Junior auch dauerhaft nicht zu empfehlen.


Spekulation 12.0?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon landmann14 » So Jan 10, 2016 18:41

Wo ist Spekulation ?
Der Junior hat jetzt im letzten Ausbildungsjahr erst erfahren oder sich dafür interessiert, wie es um den Betrieb steht.
Die Bank als Geschäftspartner des Landwirts hat die Zusammenarbeit gekündigt, da der Landwirt sich nicht an die Absprachen hielt.
Dies sind doch Informationen von "agrarbetriebswirt" über den betreffenden Betrieb.
Im Familien- und Bekanntenkreis habe ich mehrere Bänker, die bei verschiedenen Instituten arbeiten und denen habe ich den dargestellten Fall geschildert. Die Bänker sagen alle, dass sie ein Warnsystem haben, wenn Konten in die Überziehung gehen und dann mit den Betreffenden gemeinsam eine Lösung suchen. Diese Kontaktaufnahmen seitens der Bank hat der Landwirt wohl "vergessen" dem Themenersteller mitzuteilen und sucht nun die alleinige Schuld bei den Anderen.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » So Jan 10, 2016 18:48

Naja, mit Ruhm hat sich die Bank hier nicht bekleckert, die Kammer auch nicht.
Deshalb sollten sich jetzt alle um einen sozial akzeptablen Ausstieg für die Familie bemühen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Teddy Bär » So Jan 10, 2016 18:56

Wir hören ja nur die eine Seite der Glocke hier.
Mit Ruhm hat sich auch der Landwirt nicht bekleckert. Aber die Bank als Schuldigen hinzustellen ist auch nicht richtig.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Temme » Do Jan 21, 2016 17:54

Gibt´s was neues??
Eine Kuh macht "Muh",
viele Kühe machen viel Milch.....
(Wenn´s läuft...)
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon agrarbetriebswirt » Fr Jan 22, 2016 13:51

Nein, insbesondere die derzeitige Lage und die Aussichten im allgemeinen erschweren die Lösungswege.
Es wird wohl keine Bank das Ding anfassen wollen (eine Entscheidung steht noch aus) und eine Investorlösung wird es wohl auch nur mit Eigentumsübertragung geben können. :(
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon marius » So Jan 31, 2016 0:13

So traurig das klingen mag, aber glaubt ihr das Landwirte in der Öffentlichkeit Mitleid wegen der Preismisere erwarten können oder gar noch Hilfen ?
In Neuseeland werden nun nur noch 20 Cent / Liter ausbezahlt.

Anhand solcher Berichte wohl kaum.

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra hat die Milchpreis-Prognose für das laufende Jahr gesenkt – und begründet das unter anderem mit den hohen Milchanlieferungen aus Europa.

http://www.topagrar.com/news/Rind-Rinde ... 31376.html

Die Landwirte in Neuseeland haben auf die Marklage reagiert und ihre Produktion gedrosselt, in anderen Regionen, wie Europa, steigt die Milchmenge aber weiter an", schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Fonterra hofft nun, dass auch die Milcherzeuger in Europa auf die niedrigen Milchpreise reagieren. Denn langfristig könne es nicht so weitergehen, da die Milchpreise weltweit auf einem untragbaren Niveau liegen würden.


Ob es die Milchviehhalter und nicht weniger die Schweinehalter eines Tages kapieren ? :mrgreen: Ich glaubs nicht.
Vielleicht sollten die Betriebe schon mal abzählen : Eins, zwei, raus. :roll:

Im Ernst : Bin ich froh auf den Mist nicht mehr angewiesen zu sein...
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon bauer hans » So Jan 31, 2016 8:56

marius hat geschrieben:
Ob es die Milchviehhalter und nicht weniger die Schweinehalter eines Tages kapieren ? :mrgreen: Ich glaubs nicht.
Vielleicht sollten die Betriebe schon mal abzählen : Eins, zwei, raus. :roll:

Im Ernst : Bin ich froh auf den Mist nicht mehr angewiesen zu sein...


:? :? :? :?
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » So Jan 31, 2016 11:52

Och und was werden wir von Marius lesen, wenn der Milchpreis bei 50 cent liegt ? ( Ok dann müsste Euro/Dollar bei 30 cent sein :mrgreen: )

"Diese aufflätigen Bauern, pachten mir alles weg!"
"Ich werde meine Flächen für 1200 € / ha verpachten und mit dem Geld in Milch.-Futures investieren"
"Wenn ich jetzt auf steigende Ölpreise und sinkende Milchpreise setze dann kann ich das ganze Bundesbank-Gold kaufen"
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon vansan » Mi Feb 10, 2016 13:37

so langsam müsste es doch eine entscheidung geben,oder wird weiterhin auf zeit gespielt ?
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