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Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Franzis1 » Fr Jan 01, 2016 18:49

T5060 hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Die Sanierer sind da schon unempfindlicher, weißt du doch. :wink:


Wenn man als Sanierer nicht schmerzlos ist,
ist man im falschen Job.
Da wird ohne Betäubung operiert und es muss Blut fließen !

Die Chance ist immer 50/50 und wenn die Sau dabei verreckt,
ist es dann auch egal.


Da wird's wohl einen Vergleich geben und dann läufts weiter je nachdem wie die Milchleistung passt
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jan 01, 2016 19:06

LUV hat geschrieben:......ihr wärt die besten Berater geworden, die ihr doch so hasst.
:


hasse nist das falsche Wort.
Es geht um Realismus und Einordnung. Meine obige Empfehlung gilt auf jeden Fall für diese Situation.

Die Interessen aller Beteiligten sind nun mal nicht deckungsgleich. Und die des Bauern interessieren schon mal gar niemanden mehr.
Und sowohl für die Banken als auch die Berater stellt sich die Situation nun mal so da, dass sie an einer Auflösung des Betriebes mehr verdienen als an einer erfolgreichen Weiterführung. :mrgreen:
Und das diese Beteiligten dann eben nach ihren Interessen entscheiden ist ne sachliche Betrachtungsweise, hat mit hassen nix zu tun. :)

Blöss in der derzeitigen Situation kann sich so ein Betrieb natürlich aus solchen Abhängigkeiten fast gar nicht mehr befreien. Da gehts nur um eine schrittweise Veränderung des Verhältnisses zueinander.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon H.B. » Fr Jan 01, 2016 19:37

Franzis1 hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Im Schweinebereich kenn ich fast niemanden. Ich steh hier glaub komplett auf dem Schlauch, oder meinst du den gegenüber vom Gau.?


Ist der letzte Anbau ein 3 stöckiger Sauenstall geworden ?? und der vorletzte 2 stöckig ?? wieviel sauen hat der ungefähr ??


Da fragst du mich was. Ich hätte da eher dich gefragt...
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon dermorgen » Fr Jan 01, 2016 20:10

Franzis1 hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:
Terreblanche hat geschrieben:Griechen rettet man ja ausserdem lieber in Europa, als Deutsche.

...mit der griechenrettung hat man insbesondere die deutschen gerettet.....


100 Punkte


Puh ich dachte schon dem Populismus würde nicht widersprochen.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Seegucker » Fr Jan 01, 2016 20:18

Populismus on :

mit den 17 Milliarden die D in einem Jahr für Kulturbereicherer übrig hat , könnte man ca 6500 solcher Betriebe entschulden , Morgen , du hast es so gewollt !
Nur die Diktatur braucht Zensur. Demokratie heißt Kampf der Meinungen.“
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » Fr Jan 01, 2016 20:27

Nein ich glaube nicht, dass jemand aktuell als erstes Interesse die Auflösung oder den Verkauf des Betriebs anstrebt.
Den Banken und Beratern gebe ich auch nur ne Teilschuld, angesichts der Größe des Betriebs wusste der Landwirt schon auf was er sich einlässt.
Aber es kommt halt immer anders und anders wie man denkt. Das nennt sich Leben und das geht weiter.

.... übrigens die Evolution hat auch Schnecken als Art überleben lassen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon dermorgen » Fr Jan 01, 2016 20:31

Natürlich Kühen beim wiederkauen zu zusehen ist ja auch Kultur. :D
Ironie off

Von den über 50Mrd für die EU Landwirtschaft gar nicht zu reden.

Wie viele Zukunftsbetriebe wie Tesla man davon aufbauen könnte.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jan 01, 2016 20:36

Von Schuld bei anderen rede ich auch grundsätzlich nicht,T5060. Die Verantwortung liegt allein bei uns Betriebsleitern. Punkt.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » Fr Jan 01, 2016 20:55

Welfenprinz hat geschrieben:Von Schuld bei anderen rede ich auch grundsätzlich nicht,T5060. Die Verantwortung liegt allein bei uns Betriebsleitern. Punkt.


Mein Hinweis mit der Schuld war an die Adresse der dazwischenschreibenden Verschwörungsdepressiven gerichtet
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jan 01, 2016 21:05

Und das mit dem Interesse an der Auflösung des Betriebes ist ne nüchterne Zahlenspielerei. Keine Interpretation dahingehend, dass irgendjemand böse und gemein etwas gegen den Landwirt hat.Persönlich oder rücksichtslos oder so.

An der Auflösung wird verdient. Makeln wird den Verkauf die Immobilienabteilung der Bank. Da fallen Provisionen an. Sowohl der Steuerberater als auch die Bank haben natürlich Klienten an der Hand , die am kaufen interessiert sind. Das erhöht die Kundenbindung :mrgreen: usw undsofort.

Dagegen steht eine -zum jetzigen Zeitpung- sehr vage auf wackligen Füssen stehende Weiterführung des Betriebes , die einen Klienten beschert, der jahrelang Rechnungen, Gebühren, Zinsen etc. nur sehr schleppend und unsicher bezahlen kann. Und dessen Plan durch das geringste Lüftchen ins Wackeln gebracht werden kann.

Deshalb werden zum derzeitigen zeitpunkt sowohl die Berater als auch die Bank jeden Plan egal wie erfolgversprechend er ist- zum derzeitigen Zeitpunkt ablehnen. Und den Mann in nur eine Entscheidungsrichtung zwingen wollen.

Und das - darüber muss man sich im klaren sein- mit allen Mitteln.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » Fr Jan 01, 2016 21:20

Mit dem Verkaufen das geht nicht so einfach. Auf dem Hof liegt Förderung und da wird das Amt nicht zustimmen.
Wenn das Amt die Förderung zurückverlangt, verliert die Bank eine Million.

Ein 150 - Kuhbetrieb ist im überegionalen Handel aktuell nicht teurer als 1,5 Mill. €
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jan 01, 2016 21:22

Solche Sachen machen die Sache zwar komplex........... aber nur zum Nachteil des landwirts. Weil der da nicht mehr in allen Einzelheiten durchblickt. :)
Wenn die nächste Woche tagen haben Steuerberater und Bank das längst ohne ihn alles besprochen, wie das läuft. Und werden es ihm aufzeigen ohne andere WEge darzustellen.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Teddy Bär » Fr Jan 01, 2016 23:14

Ich glaube nicht dass die Bank den Betrieb verkaufen wird.
Sie werden die benötigte Summe wohl eher nicht erreichen können.
Die Bank verdient auf lange Sicht mehr daran wenn sie den Betrieb irgendwie am Leben erhält. Der Bauer wird dann den Rest seines Lebens für die Bank arbeiten und Zinsen tilgen müssen. Was will eine Bank mehr.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » Sa Jan 02, 2016 0:25

Normal dauert das so 5 - 10 Jahre, dann läuft das wieder dort rund.

Aus irgendwelchen Gründen kann jeder mal ein Problem bekommen und sei es durch Unfall, Eheprobleme, Nachbarschaftsmobbing, Krankheit oder Hofübergabeknatsch,
dass sich ein Betrieb nicht wie gewohnt oder erwartet entwickeln kann. Das muss man aus - und durchhalten können.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Terreblanche » Sa Jan 02, 2016 0:34

T5060 hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Von Schuld bei anderen rede ich auch grundsätzlich nicht,T5060. Die Verantwortung liegt allein bei uns Betriebsleitern. Punkt.


Mein Hinweis mit der Schuld war an die Adresse der dazwischenschreibenden Verschwörungsdepressiven gerichtet




Ihr pseudowissenschaftlichen Systemschleimer könnt dann, wenn ihr den letzten Mittelständischen auch noch kaputtgemerkelt habt, eure Refugees und Varoufakis beraten.
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