Ja, Spänemacher, ich kenn die Kurvenstrecke da gut, ich kenn sogar die Waldeigentümer der Steilhänge rechts und links und ich war 2012 dabei als wir Anfangs noch mit der Feuerwehr versuchten die umgestürzten Fichten von der Bundesstraße zu schneiden. Irgendwann wurde uns bewusst wie Viele das sind und dann wurde die B für eine Woche gesperrt für Harvestereinsatz usw.
Aber, da ist nur steiniger Boden im Steilhang und da wurden in den 50er Fichten reingesetzt.
Meine Eltern haben mir beigebracht das die Birke das Unkraut des Waldes sei. Das ist genau so ein Blödsinn wie die Geschichte vom Brotbaum.
Die Birke hat die Kyrillflächen hervorragend in den letzten Dürrejahren vor der Austrocknung geschützt. Die Brommbeere übrigens auch. Wir nehmen die Birke nur sehr vorsichtig weg und nur dort wo Lärche, Buche oder Fichte drunter Licht brauchen.
Ich denke der neue Wald braucht mehr Zeit als unsere Vorfahren eingeplant hatten. Die Pionierpflanzen erfüllen ihren Zweck, aber das braucht Zeit. Beim Wald lernt man langfristiges denken, das kennt die heutige Betriebswirtschaft nicht mehr.
Auf den fotografierten Flächen ist auch einiges an Lärchen drin, weis nicht ob man das erkennen kann. Wenn wir noch was einbringen an einigen Stellen, dann sind das Eichen mit Einzelschutz…..und Jagdschneisen!
Gruß
Westerwälder
