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Bio für 9 Miliarden Menschen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Cairon » Fr Okt 26, 2012 11:37

@Heidschnuke

Dann erläutere und doch bitte wie Du Dir die optimale Lebensmittelversorgung vorstellst? Wie würdest du unser System verändern, damit es deinen Vorstellungen entspricht? Wo sind deine Ansatzpunkte, wie sieht für Dich der Idealzustand aus und auf welchem weg kommt man dahin? Wie würdest Du das politische System ändern wollen?

Und dass mich als Landwirt interpretiert und Vieles leicht als Angriff auffasst wird daran liegen, dass wir uns permanent Angriffen ausgesetzt sehen, da entwickelt man einen Verteidigungsreflex.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Fr Okt 26, 2012 11:41

SHierling hat geschrieben:Kann ich bitte eine Antwort auf meine Fragen bekommen, bevor Du Dir das nächste Kapitel der Verdammung vornimmst?
Ich faß das noch mal zusammen, korrigiere mich bitte, wenn ich Dich falsch verstanden habe:

Feldfrüchte sind "mit Giften belastet". Eine Alternative dazu gibst Du nicht an.
Meeresfrüchte nur selten, auch giftig - gibt es da eine Alternative?
Und die Frage nach der Möglichkeit besserer Forschung bzw der alternativen Festsetzung der Grenzwerte, die Dir ja auch nicht gefallen, steht auch noch aus.

Sorry, aber bisher scheinst Du tatsächlich zu denjenigen zu gehören, die nur meckern können.



Also Shierling,
darf ich bitte auch die anderen Beiträge beantworten, Du bist nicht die Einzige hier, weist Du?! Ich nehme mir die Zeit, um die anderen Beiträge zu verstehen und nicht mit Schnellinterpretationen andere möglichst schnell zu beschuldigen. Ungeduldig wie im Kindergarten!

Zu einem giftfreieren Anbau hatte ich schon eine Idee geäußert, lesen mußt Du schon selbst.
Zu den Giften in den Meeren werden die Kläranlagen ständig verbessert, weil man das Problem erkannt hat, das solltest Du wissen. Bis diese Maßnahmen greifen, dauert es einige Jahrzehnte, nichts für Ungeduldige.
Grenzwerte, ich hatte auch dazu etwas geschrieben. Wenn Du anderer Meinung bist, ist das in Ordnung. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, weist Du?! Wir sind im Land der Meinungsfreiheit. Und jetzt lies erst mal genau die Postings, bevor Du unnütz herum meckerst. Langsam wird es lächerlich.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon SHierling » Fr Okt 26, 2012 11:45

Hier habe ich wohl zuviel Erwartung in dieses Forum gesetzt. Ich dachte man könne gemeinsam einen Ideenpool bilden, aus dem jeder, der möchte, seinen Nutzen ziehen kann. Ich kenne es aus meinen Berufsleben, das jeder interessiert daran ist, sich stets auf dem neuesten Stand zu bringen. Ständige Fortbildungen, Anpassungen an die Gegebenheiten, Anpassung an die sich weiter entwickelnde Welt, Erkennen von Problemen. Ich hätte nicht gedacht, das die Berufsgruppe der Landwirte so gegen andere oder neuere Gedanken sperrt. Das gleicht einem Stillstand im Denken. Wieder was neues gelernt, danke.


Wie kommst Du darauf, daß sich Landwirte nicht fortbilden? Oder sich nicht anpassen? Welche Veränderungen der LW in den letzten 20 Jahren bezeichnest Du denn als "Stillstand" ? Welche Probleme werden Deiner Ansicht nach "nicht erkannt"? Sprich Dich ruhig aus. Aber bitte konkret!

Ich weiß ja nicht, in welchem Berufzweig Du arbeitest, aber wenn da jemand mit "Ideen" ankommt, die ähnlich abstrus, völlig realitätsfremd und undurchführbar sind wie Die, die Du hier bisher (ja eher spärlich) auf den Tisch gelegt hast, dann werden die mit Sicherheit auch nicht umgesetzt. Und das meiste, was Du hier geschrieben hast, waren doch eben gerade KEINE "Ideen", sondern nur Gemecker. Du weißt, was Dir alles nicht paßt, hast aber keinerlei Vorstellung davon, wie das zu ändern wäre. Kligt schwer nach Vegetarier, die hätten auch gern, daß man die komplette Biologie verändert damit sie ihren Willen bekommen.


/edit PS: der "giftfreiere" Anbau ist ein gutes Beispiel. Das der nach Deinen Vorstellungen nicht möglich ist, ist Dir hinreichend erklärt worden, zum Thema Mykotoxine wolltest Du Dich nicht äußern - so what?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Fassi » Fr Okt 26, 2012 11:54

Ich kenne es aus meinen Berufsleben, das jeder interessiert daran ist, sich stets auf dem neuesten Stand zu bringen.


Laß mich raten, entweder öffentliche Verwaltung oder Lehramt?

Also mal ganz ehrlich, ich les die Inhaltsstofflisten bei meinem Essen nicht, es interessiert mich schlicht und ergreifend nicht. Ich glaub auch nicht wirklich dran, dass mich das umhaut. Mag sein, dass der ein oder andere ängstliche Charakter drauf anspringt (he, die Öko- und Zertivizierbranche braucht ja schließlich auch Kunden), aber GsD die meisten nicht.

Und zurück zur guten alten Zeit, wieviel hast Du davon überhaupt mitgemacht? Ich kenn noch Steinelesen, Rüben hacken und andere Dinge aus der "alten Zeit". Und ich sehe auch, wie sie meinen Großeltern und Urgroßeltern gesundheitlich sehr gut getan haben (da kannst Du noch ne Weile E- Stoffe essen, ist vermutlich gesünder). Da muss man mich schon fast mit Waffengewalt zu zwingen, dass ich so einen Blödsinn wieder aufgreife.

Ideenpool, wie ich das liebe. Ohne irgendwelche echten Kenntnisse (außer den Informationen der Gesellschaft :google: ) anderen ihre Arbeit erklären. Und sich vermutlich selber aufregen, wenn am Eltersprechtag, Eltern das gleiche mit Euch Lehrern machen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Fr Okt 26, 2012 12:20

Cairon hat geschrieben:@Heidschnuke

Dann erläutere und doch bitte wie Du Dir die optimale Lebensmittelversorgung vorstellst? Wie würdest du unser System verändern, damit es deinen Vorstellungen entspricht? Wo sind deine Ansatzpunkte, wie sieht für Dich der Idealzustand aus und auf welchem weg kommt man dahin? Wie würdest Du das politische System ändern wollen?

Und dass mich als Landwirt interpretiert und Vieles leicht als Angriff auffasst wird daran liegen, dass wir uns permanent Angriffen ausgesetzt sehen, da entwickelt man einen Verteidigungsreflex.


Hi Cairon,
ich hatte wirklich nicht die Absicht, irgendwen anzugreifen, auch nicht Dich. Deshalb entschuldige bitte, wenn Du dich angegriffen fühltest, das tut mir leid!
Wenn ich eine Welt ändern wollte, wie sie mir gefällt, würde ich genau das tun, was mir hier oft fälschlicherweise vorgeworfen wurde. Es geht nicht um meine Wünsche, sondern für Lösungen/Ideen, die möglichst allen Menschen Zufriedenheit bringen. Das find ich ganz wichtig.
Eine klare Aussage wurde in dem Film gemacht, und zwar, das Ergebniss der eingesetzten Energie in der konventionellen Landwirtschaft im Vergleich zur alternativen Landwirtschaft. In der Konventionellen soll mit einer Kalorieeinheit Energie drei Kalorien erwirtschaftet werden können. In der Alternativen sollen eine Kalorie Energie, 15 - 35 Kalorien ergeben. Das hat mich beeindruckt. Ich hätte nicht gedacht, das es ein so großer Unterschied ist. Und diesen Unterschied finde ich sehr interessant, warum ist er so groß, woran liegt das? An den Maschinen....Saatgut.....Mischkulturen......Wenn man das erkennt, könnte man viele Vorteile für die Landwirtschaft herausholen.
Der Ansatz, weniger Fleisch zu produzieren damit mehr Flächen für menschliche Nahrung frei wird, ist bekannt. Es würde helfen, ob die Leute zufrieden damit sind.......?
Es könnte helfen, bereits in der Schule mit Unterricht über unsere Nahrungsentstehung, Ernährung, Gesundheit zu beginnen. Je mehr die Leute wissen, desto umsichtiger können sie handeln. Solange sie nur auf Konsum und wegwerfen getrimmt werden, und das werden über die Werbung bereits die Jüngsten, werden wir bald auf Grenzen stoßen. Die Erde hat nun mal ihre Grenzen.
Und eines müssen wir unbedingt verstehen: Nicht die Natur, die Umwelt braucht uns. Die Natur überlebt und wenn nachher nur noch Wüsten da sind, das ist egal. Wir aber können dann nur noch schlecht überleben, denn wir brauchen nun mal die Umwelt. Ohne Luft, Wasser und Boden können wir nichts.
Zum Problem der Politik: schwierig, mir fehlen Politiker, die Visionen haben und einen anständigen Charakter, die für die Menschen eintreten. Heute werben doch Parteien damit, von dem sie meint, das die Bevölkerung es hören will. War es Clement, der gesagt hat: die Partei an ihre Wahlversprechen zu messen, sein unfair? Statt dessen gibt es Fraktionszwang bei Abstimmungen im Bundestag. Das dient nicht der im Grundgesetzt zugesicherten Gewissensfreiheit der Abgeordneten, sondern dem Machterhalt der Partei. Das ist nur ein minimaler Ausschnitt von dem was schief läuft in der Politik. Es sprengt hier sonst wirklich den Rahmen.

Wie denkst Du denn, könnte man die Ernährung der Welt verbessern. Wo siehst Du Probleme?
Heidschnuke
 
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Fr Okt 26, 2012 12:22

Fassi hat geschrieben:
Ich kenne es aus meinen Berufsleben, das jeder interessiert daran ist, sich stets auf dem neuesten Stand zu bringen.


Laß mich raten, entweder öffentliche Verwaltung oder Lehramt?

Also mal ganz ehrlich, ich les die Inhaltsstofflisten bei meinem Essen nicht, es interessiert mich schlicht und ergreifend nicht. Ich glaub auch nicht wirklich dran, dass mich das umhaut. Mag sein, dass der ein oder andere ängstliche Charakter drauf anspringt (he, die Öko- und Zertivizierbranche braucht ja schließlich auch Kunden), aber GsD die meisten nicht.

Und zurück zur guten alten Zeit, wieviel hast Du davon überhaupt mitgemacht? Ich kenn noch Steinelesen, Rüben hacken und andere Dinge aus der "alten Zeit". Und ich sehe auch, wie sie meinen Großeltern und Urgroßeltern gesundheitlich sehr gut getan haben (da kannst Du noch ne Weile E- Stoffe essen, ist vermutlich gesünder). Da muss man mich schon fast mit Waffengewalt zu zwingen, dass ich so einen Blödsinn wieder aufgreife.

Ideenpool, wie ich das liebe. Ohne irgendwelche echten Kenntnisse (außer den Informationen der Gesellschaft :google: ) anderen ihre Arbeit erklären. Und sich vermutlich selber aufregen, wenn am Eltersprechtag, Eltern das gleiche mit Euch Lehrern machen.

Gruß



Interpretationen und Unterstellungen mehr ist hierzu nicht zu sagen.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Okt 26, 2012 12:38

Heidschnuke hat geschrieben:Eine klare Aussage wurde in dem Film gemacht, und zwar, das Ergebniss der eingesetzten Energie in der konventionellen Landwirtschaft im Vergleich zur alternativen Landwirtschaft. In der Konventionellen soll mit einer Kalorieeinheit Energie drei Kalorien erwirtschaftet werden können. In der Alternativen sollen eine Kalorie Energie, 15 - 35 Kalorien ergeben. Das hat mich beeindruckt. Ich hätte nicht gedacht, das es ein so großer Unterschied ist. Und diesen Unterschied finde ich sehr interessant, warum ist er so groß, woran liegt das? An den Maschinen....Saatgut.....Mischkulturen......Wenn man das erkennt, könnte man viele Vorteile für die Landwirtschaft herausholen.

Das würde mich auch mal interessieren. Ich vermute dass der durch menschliche Arbeit entstandene Energieaufwand nicht mitgerechnet wurde. Angenommen ein Feldarbeiter leistet im Schnitt 100 Watt, dann sind das ca. 1 kw/h pro Tag oder 0,1 Liter Diesel. Wieviele Manntage mögen nötig sein um 1 Hektar Maisfeld zu hacken? Welcher Energieaufwand ist nötig um diese Leute von ihrem Haus zum Feld zu transportieren? Dazu dann zum Vergleich den Energieaufwand wenn mit schweren Maschinen Herbizide gespritzt werden. Ich kann das nicht berechnen aber mein Bauchgefühl sagt mir dass die Maschinen-Variante einen geringeren Energieaufwand hat.

Zu diesem Thema gibt es eine Geschichte die so absurd ist dass kein Satiriker darauf kommen würde:

http://philippinen-projekte.de/blog/?p=21
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon µelektron » Fr Okt 26, 2012 12:39

Die Statistik der Lebenserwartung ist eine nur Statistik voller Zahlen, deren Hintergrung man kennen muß, um sie zu verstehen. In erster Linie ist die Lebenserwartung gestiegen, weil die Kindersterblichkeit ständig sinkt. Deshalb gibt es heute mehr Menschen, die älter werden können. Gleichzeitig werden sehr alte Menschen durch den med.Fortschritt länger am Leben erhalten. Auch früher gab es Leute, die 90 oder 100 Jahre alt geworden sind. Gedanken sollten wir uns tatsächlich um die steigende Zahl der Krebskranken Menschen machen.


und wieder eine Behauptung, die oft aufgestellt und nie kritisch hinterfragt wird.
Hast Du Dir schonmal die Arbeit gemacht die Sterbetafeln mal anzusehen und zu analysieren?
Ich schon, war hier in nem anderen Thread mal Thema, wenn man den Offset der Kindersterblichkeit rausrechnet wird deutlich, dass früher die Leute im Schnitt deutlich jünger in die Grube gefahren sind, es waren deutlich weniger prozentual, die 80 und 90 wurden als heute. Das ist auch mit das Problem beim demographischen Wandel, der gerade durch die Politik "entdeckt" wurde.
Klar gibts heute mehr Krebs, die Leute werden alt genug dafür, früher ist man da eher an ner Mutterkornvergiftung, Staublunge oder Gewehrkugel vom Erbfeind zugrunde gegangen.

Nachplappern ... ja, ja, denn was schwarz auf weiß geschrieben ...

Du wünscht Dir einen Ideenpool ... wie kommst Du darauf, das sich jemand, der sich Tag und Nacht mit seiner Tätigkeit identifiziert, Lehre, Fachschule, Studium über sein Fachgebiet absolviert hat, Jahrelange Erfahrung angesammelt hat, ein Fachmann eben, sich mit jemand konstruktiv über sein Fachgebiet auseinandersetzt, der sich selbst als ahnungslos bezeichnet. Da muss man schon ein sehr großes Ego haben.
Tippe auch auf Verwaltung oder Lehramt, wäre typisch.
Zuletzt geändert von µelektron am Fr Okt 26, 2012 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Fassi » Fr Okt 26, 2012 12:48

Man kann auch sagen, einen Meinung, die nicht in Dein Weiltbild paßt. Aber egal, gibt doch wenigstens Antwort auf den Mittelteil:

Und zurück zur guten alten Zeit, wieviel hast Du davon überhaupt mitgemacht? Ich kenn noch Steinelesen, Rüben hacken und andere Dinge aus der "alten Zeit". Und ich sehe auch, wie sie meinen Großeltern und Urgroßeltern gesundheitlich sehr gut getan haben


Denn in Deinem ersten Post hast Du ja mehr Handarbeit gefordert. Nur geht diese eben ganz massiv auf die Gesundheit derer, die sie ausüben müssen. Warum also sollte sich Landwirte ihrer Gesundheit ruinieren?

In der Konventionellen soll mit einer Kalorieeinheit Energie drei Kalorien erwirtschaftet werden können. In der Alternativen sollen eine Kalorie Energie, 15 - 35 Kalorien ergeben.


Das würde mich ja auch interessieren, denn die Alternativen ernten wesentlich weniger als die Konvis (idR die Hälfte bis zwei Drittel). Und ich glaube jetzt nicht, dass die Maschinenverbräuche soviel geringer sind (der Alternative spritzt zwar nicht, striegelt aber, dh er muss auch mit dem Trecker übern Acker fahren).

Gruß
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Fr Okt 26, 2012 12:50

Jochens Bruder hat geschrieben:
Heidschnuke hat geschrieben:Eine klare Aussage wurde in dem Film gemacht, und zwar, das Ergebniss der eingesetzten Energie in der konventionellen Landwirtschaft im Vergleich zur alternativen Landwirtschaft. In der Konventionellen soll mit einer Kalorieeinheit Energie drei Kalorien erwirtschaftet werden können. In der Alternativen sollen eine Kalorie Energie, 15 - 35 Kalorien ergeben. Das hat mich beeindruckt. Ich hätte nicht gedacht, das es ein so großer Unterschied ist. Und diesen Unterschied finde ich sehr interessant, warum ist er so groß, woran liegt das? An den Maschinen....Saatgut.....Mischkulturen......Wenn man das erkennt, könnte man viele Vorteile für die Landwirtschaft herausholen.

Das würde mich auch mal interessieren. Ich vermute dass der durch menschliche Arbeit entstandene Energieaufwand nicht mitgerechnet wurde. Angenommen ein Feldarbeiter leistet im Schnitt 100 Watt, dann sind das ca. 1 kw/h pro Tag oder 0,1 Liter Diesel. Wieviele Manntage mögen nötig sein um 1 Hektar Maisfeld zu hacken? Welcher Energieaufwand ist nötig um diese Leute von ihrem Haus zum Feld zu transportieren? Dazu dann zum Vergleich den Energieaufwand wenn mit schweren Maschinen Herbizide gespritzt werden. Ich kann das nicht berechnen aber mein Bauchgefühl sagt mir dass die Maschinen-Variante einen geringeren Energieaufwand hat.
Das irritiert mich auch, aber wenn sie die Handarbeit nicht mit einbezogen hätten, liesen sich die Energieeinsätze nicht vergleichen. Ich will mal in ner ruhigen Minute hinterher recherchiern.
Zu diesem Thema gibt es eine Geschichte die so absurd ist dass kein Satiriker darauf kommen würde:

http://philippinen-projekte.de/blog/?p=21
Einfach Klasse!
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Fr Okt 26, 2012 12:53

Fassi hat geschrieben:Man kann auch sagen, einen Meinung, die nicht in Dein Weiltbild paßt. Aber egal, gibt doch wenigstens Antwort auf den Mittelteil:

Und zurück zur guten alten Zeit, wieviel hast Du davon überhaupt mitgemacht? Ich kenn noch Steinelesen, Rüben hacken und andere Dinge aus der "alten Zeit". Und ich sehe auch, wie sie meinen Großeltern und Urgroßeltern gesundheitlich sehr gut getan haben


Denn in Deinem ersten Post hast Du ja mehr Handarbeit gefordert. Nur geht diese eben ganz massiv auf die Gesundheit derer, die sie ausüben müssen. Warum also sollte sich Landwirte ihrer Gesundheit ruinieren?

Fassi,
ich habe niergends etwas gefordert, lies doch erst mal genau durch.
Und: ich habe als Kind auch auf dem Feld gearbeitet, ja.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Welfenprinz » Fr Okt 26, 2012 14:08

Heidschnuke hat geschrieben:
Jochens Bruder hat geschrieben:

Hier habe ich wohl zuviel Erwartung in dieses Forum gesetzt. Ich dachte man könne gemeinsam einen Ideenpool bilden, aus dem jeder, der möchte, seinen Nutzen ziehen kann.



Wenn man sich a ber mit Sachen auseinandersetzen soll, die man mit FAchwissen aus dem ersen bErufsschuljahr widerlegen kann und Termini von der Klasse "ausgelaufte Böden" verwendet werden, ist da nun mal nix mit "gemeinsamen" (!) Ideenpool.
(also ich werfe jetzt nicht dir speziell vor die ausgelaugten Böden verwendet zu haben, das ist halt nur mein persönlicher favorite im Schwachsinnsranking)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Welfenprinz » Fr Okt 26, 2012 15:21

Dein Sarkasmus ist unangebracht. Weil Schimmel schlicht und ergreifend recht hat.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Welfenprinz » Fr Okt 26, 2012 15:47

Demokratie einführen ist der zweite oder xxte Schritt ja.
Wesentlich, und auch das hat er mit den Begriffen "Wohlstand" und " Industrieproduktion" umschrieben ist der Schritt von der Substistenzwirtschaft zur modernen arbeitsteiligen industrie- oder Dienstleistungsgesellschaft. Ergänzt auf jeden FAll noch durch Rechtssicherheit( -> wegen Korruption) und optimalerweise dann noch zu einer offenen demokratischen gEsellschaft weiter entwicklet.

Dass das vor allem über die stagnierende oder sogar rückläufige Bevölkerungsentwicklung problemlösend ist , zeigt nicht nur die junge Historie des industrialisierten Westens sondern in den letzten 60 Jahren auch die Entwicklung der Schwellenländer vor allem in Ostasien.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Okt 26, 2012 16:10

Welfenprinz hat geschrieben:Demokratie einführen ist der zweite oder xxte Schritt ja.
Wesentlich, und auch das hat er mit den Begriffen "Wohlstand" und " Industrieproduktion" umschrieben ist der Schritt von der Substistenzwirtschaft zur modernen arbeitsteiligen industrie- oder Dienstleistungsgesellschaft. Ergänzt auf jeden FAll noch durch Rechtssicherheit( -> wegen Korruption) und optimalerweise dann noch zu einer offenen demokratischen gEsellschaft weiter entwicklet.

Dass das vor allem über die stagnierende oder sogar rückläufige Bevölkerungsentwicklung problemlösend ist , zeigt nicht nur die junge Historie des industrialisierten Westens sondern in den letzten 60 Jahren auch die Entwicklung der Schwellenländer vor allem in Ostasien.


Sehr schön erklärt. Ich denke Schimmel hat sich etwas mißverständlich ausgedrückt. Ergänzend noch ein wichtiger Punkt: In den Schwellenländern verläuft die Entwicklung mehrgleisig. Es gibt z.B. extrem arme Kleinbauern die aus Kapitalmangel usw. nur 2 t/ha Mais ernten, 100 Meter weiter ist ein Großbauer mit Kapital, Maschinen und know-how mit 10 t/ha. Das ist in anderen Wirtschaftszweigen ähnlich, da befinden sich in einer Straße sowohl hightech-Firmen und Handwerker die mit mittelalterlichen Werkzeugen und Methoden arbeiten.
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