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Brauchen wir noch eine CMA ?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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126 Beiträge • Seite 3 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 9

Brauchen wir noch eine CMA ?

ja, ohne Einschränkung
13
18%
ja, aber nur für das Exportmarketing
7
10%
nein, brauchen wir nicht
52
72%
 
Abstimmungen insgesamt : 72

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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Jun 20, 2007 15:46

hi brigitta, die handys sind ja in den letzten 10 jahren nicht bis auf die farbe gleich geblieben, oder ? ... und so sehe ich das auch zb bei der milch, pure milch von der kuh schmeckt nunmal nicht jedem, muß zugeben mir seit meinem 2. lebensjahr auch nicht wirklich :oops: diese milchgetränke mit banane, schoko oder vanilla aber schon . kann sein das die nicht wirklich gesund sind, weil da auch zucker drin ist, aber das ist es in cola auch, mineralwasser in flaschen zu kaufen ist der allergrößte schwachsinn, bei uns kommt aus der wasserleitung nachweislich sehr viel besseres wasser raus und da kostet ein qubikmeter viel weniger als ein euro, dennoch schleppen selbst hier die leute die kästen massenweise nachhause . warum ?
ich bin für werbung aber gegen die zwangsmitgliedschaft in der cma, die erreichen nämlich die verbraucher nicht und die wollen das auch garnicht wirklich, sie wollen uns nur als dumme melkschafe behalten
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gerd gerdsen
 
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Beitragvon Bauernbub » Mi Jun 20, 2007 17:13

gerd gerdsen hat geschrieben:eigentlich ja lobenswert das sich hier mal jemand von der cma selber zu wort meldet, aber wenn ich mir das abstimmungsergebnis oben anschaue, wird der gute sich wohl bald nach nem anderen job umsuchen müssen .


... gehört zwar in den Bereich Privates, aber: ich habe aktuell zwei Job-Angebote abgelehnt (wesentlich besser bezahlt, als das was ich bei der CMA mit nachhause nehme!). Warum? weil ich an den grundsätzlichen Nutzen des Systems glaube! Ich kann gerne damit leben, wenn jetzt jemand sagt: schön blöd ...

Verbesserungsvorschläge muss man immer - auch die CMA - ernst nehmen, logisch. Aber hier mal der Blick über die Grenzen hinweg gelenkt: es ist noch gar nicht lange her, vielleicht eineinhalb, zwei Jahre, da haben sich die Holländer von ihrer Strategie verabschiedet, über die Produktschaften übergreifendes Marketing für ihre Erzeugnisse zu organisieren. Begründung: das könnten die großen Lebensmittelbetriebe doch am besten selbst machen. Und siehe da, vor wenigen Monaten kommt aus dem Munde derselben Leute, die dies gefordert haben: "wir müssen uns doch wieder selbst um Imagewerbung etc. kümmern - weil die Unternehmen nur auf ihre Marke schauen, aber sich nicht um das Ansehen des ganzen Sektors - vor allem der Erzeuger - kümmern."
Gerade eben hat die Sopexa in Frankreich - vergleichbar mit der CMA nur mit dem Unterschied, dass sie sich (bislang) ausschließlich um Exportmarketing gekümmert hat (und das nebenbei - anders als in Deutschland - durchaus mit Mitteln aus dem Steuersäckel. Man versuche mal, das einem deutschen Steuerzahler zu erklären, warum er von seinem Geld etwas zum Nutzen einer Branche abzweigen soll, von der er nichts hat ... ). Und jetzt hat die Sopexa gerade eben eine eigene Tochtergesellschaft gegründet. Die soll sich künftig ausschließlich um die Bearbeitung des heimischen Marktes kümmern - sprich im eigenen Land Staat machen für die heimischen Agrarprodukte. Aha!

Ich will nicht skizzieren, wie eine CMA künftig aussehen muss / soll - das müssen die Entscheider in den verschiedenen Gremien tun, in denen auch die Vertreter der Landwirtschaft sitzen (im Übrigen haben wir mit ihnen nicht ohne Grund dafür gekämpft, dass die Beitragszahlerposition mit der jüngsten Novellierung des Absatzfondsgesetzes gestärkt werden soll!). Aber: man überlege doch bitte mal was es bringt, ein System in Frage zu stellen bzw. in den Boden zu stampfen, das im Grund genau das repräsentiert / leistet, was andere - siehe Niederlande, siehe Frankreich - sich gerade mühen aufzubauen. Und auch die AMA in Österreich wurde erst kurz vor Österreichs Beitritt zur EU gegründet - nach dem Vorbild CMA. Ähnliches strebt im Übrigen auch die polnische Land- und Ernährungswirtschaft aktuell an.

Also ist meines Erachtens folgende Frage nicht nur berechtigt, sondern ist auch untrennbar mit dem Thema Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft verknüpft (oder glaubt jemand, dass die rosigen Zeiten für die Agrarwirtschaft, wie sie manche Medien zzt. wegen des Thema nachwachsende Energie sehen odre der global gestiegenen Nachfrage nach Lebensmittel - Chinas Hunger - ewig eine tragende Welle bleibt): was kann die deutsche Agrarwirtschaft, mal unbeschadet möglicherweise gerechtfertigter oder vermeintlicher Kritikpunkte gegenüber der CMA, dem entgegensetzen? Was ist die Alternative dazu, den Marketingbemühungen all dieser und noch weiterer Länder, denen die Agrarwirtschaft wichtig ist, etwas entgegenzuhalten? Etwa die: stillzuhalten und die anderen mal machen zu lassen, weil wir ja nichts brauchen, was grundlegende Interessen der gesamten Agrarwirtschaft zu einer Stimme verhilft?
Detlef Steinert
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Beitragvon SHierling » Mi Jun 20, 2007 17:50

[quote]Ich finde es auch vermessen zu sagen, dass sich die Landwirte von Fachkräften vertreten lassen sollen, weil sie selbst keine Ahnung hätten. Wennmir jemand zwangsweise das Geld aus der tasche zieht, dann will ich auch mitreden und zwar direkt. Sonst bekommt er mein Geld nicht! [/quote]
Ach so? Wenn Du zum Arzt gehst, dann sagst DU, wie er Dich zu behandeln hat?
Wenn Du Dein Auto in die Werkstatt bringst, leitest Du den Mechaniker an?
Und Deine Kunden sagen Dir, wie die Statik auszusehen hat, nicht umgekehrt?

Und die Ausbildung "Marketing für Lebensmittel", immerhin ein paar Semester mehr als sonst, die lassen wir dann weg, das kann ja jeder Bauer besser?

Man, ehrlich ich verstehe es nicht, wie ein einziges Land derartig Bildungsfeindlich sein kann. WEHE, es hat jemand was gelernt, der muß SOFORT niedergemacht werden und auf das Niveau von Allgemeinplätzen und Stammtischmanier gebracht. Nur wenn EUCH jemand reinredet, wie zum Beispiel die Grünen bei der Tierhaltung, DANN ist was los.

Am besten ist wohl, wir schaffen jede Arbeitsteilung und jede Ausbildung wieder ab und machen nur noch in Jäger und Sammler, schick mit Keulen.

Uhga Uhga!
Brigitta
PS: ich kann mich dem Detelf nur anschließen: zeigt mal eine konkrete Alternative auf! Wer soll was tun? wer hat was zu sagen, und wie soll das vor sich gehen? Und was ist Gerd's Job bei der Sache? Und was macht Reini dabei, mit seiner überbordenden Fachkunde, der weiß sogar "das eine Kuh eine Thermoregulation hat" - oh man, damit kann man aber Milch verkaufen! Und wenn ihr schon dabei seid, wüßte ich auch gern WANN ihr das alles tun wollt. Vor oder nach dem Melken?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon IHC1255XL » Mi Jun 20, 2007 18:08

SHierling hat geschrieben:
Uhga Uhga!


Brigitta geht voll ab!
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Beitragvon SHierling » Mi Jun 20, 2007 18:16

*g* - naja :oops: Regentanz lohnt ja grade nicht
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Beitragvon H.B. » Mi Jun 20, 2007 21:29

schimmel hat geschrieben:Ich bin immer noch überrascht, das du nich Marketingchef der CMA.....


könnt ja noch werden. könnte ja sein , daß der Herr Steinert mal Verstärkung braucht.......


....man soll sich seine eventuelle Zukunft nicht im voraus verbauen :lol:
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Beitragvon Brombeerfoerster » Mi Jun 20, 2007 21:32

:roll: Weshalb ist diese Frau immer so latent aggressiv :?:
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Beitragvon Bauernbub » Do Jun 21, 2007 6:13

schimmel hat geschrieben:Ich spende regelmäßig für Ärzte ohne Grenzen, die sind in der Lage, zweimal im Jahr eine DIN A5 Broschüre über deren Tätigkeit weltweit zu erstellen.

Reini

Danke für die Anregung - ich schreib mir das auf meine to do-Liste. Ich würde allerdings gerne wissen, wie wir den Vertrieb regeln, ohne dafür viel Geld auszugeben (kostengünstig wäre sicher der Download aus dem Interne - hat aber seine Grenzen, da allenfalls ein Bruchteil der potenziell zu informierenden Personen, den Aufwand auf sich nimmt). Egal welche NGO - im Schnitt geben alle zwischen 10 und 30 % aus für die Mitgliederinformation. Ich zweifle nur, dass die Beitragszahler zum Absatzfonds den Aufwand akzeptieren würden.
Außerdem gibt es durchaus Angebote der CMA zur Info: wir will kann sich per Post oder per Mail zusenden lassen oder auch als pdf aus dem Internet Blickpunkt Agrar herunterladen. Außerdem sind wir jederzeit gerne bereit, direkt - als Vortrag - darüber zu informieren, was wir mit dem Geld der Landwirte anstellen.
Kurzer Hinweis: auch in den USA gibt es Gemienschaftsmarketing in der Agrarwirtschaft. Läuft dort z.B. unter dem Namen "checkoff-programms". Einige sehen in ihren Geschäftsordnungen verpflichtend vor, mindestens 5 % Prozent für die Information der Beitragsverpflichteten auszugeben.

Gruß
Detlef Steinert
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Beitragvon Bauernbub » Do Jun 21, 2007 6:18

Carsten hat geschrieben:Hallo,

naja, eine repräsentative Umfrage kann dies wohl nicht sein :roll: .
Es zeigt eher eine Tendenz. .....


Die hier - das ist die besagte Befragung von Landwirten, welche die CMA November / Dezember vergangenen Jahres durchgeführt hat - ist repräsentativ. Wer sich die Ergebnisse ansieht wird festsstellen, dass gerade mal 2 % sagen, die CMA sei überflüssig. Und bei den Details zur Bewertung der CMA-Arbeit liegen die Ergebnisse auch eher im Mittelfeld und polarisieren überhaupt nicht in die Richtung, dass alles Käse ist ...
Bevor der Vorwurf kommt, da wird Geld ausgegeben für etwas das nicht mit unserem Auftrag Absatzförderung zu tun hat, gleich die Gegenfrage: wie sollen wir im Interesse der Beitraszahler arbeiten, wenn wir nicht wissen, welche Anforderungen sie an uns stellen? Solche Befragungen zeigen doch eher das Bild auf, wei die Landwirte denken, als der Populismus, den eine kleine, aber sehr agile Personengruppe betreibt. (was nicht heißen soll, dass man deren Argumentationen ignorieren kann - auch die muss man ernts nehmen).

Jegliche Art von Rückfragen dazu sind willkommen.

Gruß

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Beitragvon Bauernbub » Do Jun 21, 2007 6:24

Manfred hat geschrieben:... Zu a): Wenn ich in den vorherigen Beiträgen lese, dass Geld verprasst wird, um männlichen Jugendlichen die Milch nahezubringen, dann kann ich diese Frage klar mit ja beantworten....


Guten Morgen Manfred,

wer hat den was davon geschrieben, dass damit (gemeint ist ja bestimmt das Sportschau-Presenting) nur männliche Jugendliche erreicht werden. Fakt ist, das belegen die Zahlen von ARD Sales und Marketing, die für den Verkauf von Werbezeiten rudn um die Sportschau und Werbesonderformen zuständig ist, dass von den Sportschau-Zusehern

1/3 der klassichen Fraktion des Ballonstoff-Trainingshosen tragenden Sofa-Sportlers zuzurechnen ist, aber
1/3 weibliches Publikum mit der Entscheidungsbefugnis ist, was eingekauft werden soll (die so genannten Haushaltsführenden) und das andere
1/3 Kinder, Jugendliche, Heranwachsende sind (sowohl Mädchen als auch Jungs - Damen-Fußball hat in den vergangenen Jahren relativ gesehen eine höhere Steigerung bei den Interessierten erzielt als der Männer-Fußball, liegt vielleicht auch daran, dass unsere Damen-Nationalmannschaft etwas bessere Erfolge zu verbuchen hat als die Männer-Elf) - also die Gruppe angepsrochen wurde, welche sich seine Meinung bezgl. Milchkonsum / Nutzen von Milch erst noch bildet. Und wenn wir nichts bei denen tun (Investition in die Zukunft), können wir morgen alle in die Röhre kucken, wenn die mal einen eigenen Hausstand haben und sich fragen, was kauf eich denn ein.

Gruß
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Beitragvon Bauernbub » Do Jun 21, 2007 6:34

[/quote]Also ich würde auch lieber mal wissen was wirklich alles mit dem Geld gemacht wird... wir sehen ja nur die Werbung... und die is scheiße!!
....

Kümmert euch um die die wirklich Milch kaufen würden und zeigt uns was ihr mit unserem Geld macht!! Gestaltet die Werbung mal etwas ansprechender... ihr sollt keine Werbung für CMA machen sondern für die die euch bezahlen damit ihr für die Werbung macht!

Noch Fragen?? Helfe euch gerne wenn ihr noch fragen habt :wink: :lol:[/quote]

Guten Morgen,

wer Werbung macht, darf sich nicht von seinem eigenen Geschmack leiten lassen, sondern nur davon, was die Leute anspricht, die erreicht werden soll und vor allem davon, welche Wirkung die Werbung erzielt. Wenn sie keine erzielt, muss sie geändert werden. Ob die CMA-Werbung Wirkung entfaltet, bitte dem Download entnehmen.
Zur Erläuterung: jede Werbemaßnahme wird bei uns getrackt / geprüft, was sie bringt. Einmal direkt - nur bezogen auf die jeweilige Kampagne; zum anderen durch eine regelmäßige Verbraucherbefragung (läuft bei uns unter dem Namen Werbe- und Imagemonitor, kurz WIM), die nunmehr schon einige Jahre läuft und bei der jährlich mehrere 1000 Verbraucher befragt werden (2005 und 2006 waren es über 7800). Wir können dadurch sehr wohl herausfiltern, was die ganze Werbung bei den Verbrauchern bewirkt. Und der WIM zeigt eindeutig, dass die Leute, die besonders von der CMA-Werbung angesprochen wurden (die so genannten High-Recaler) auch besonders günstig bezüglich unserer Anliegen reagieren: d.h. sie haben mehr als alle anderen eine Vorliebe für Produkte aus hemischen Regionen, sie haben eine höhere Verzehrpräferen für alle Agrarprodukte, für die die CMA steht und - ganz wichtig - sie haben eine deutlich positivere Einstellung zur deutschen Landwirtschaft.

Auf die Vorschläge, wie den die Werbung aussehen soll, bin ich mal gespannt (auf die Umsetzung müssen wir dann alle aber ein bisschen warten, weil wir im Moment wegen der gekürzten Mittel, bis auf die Werbung im Rahmen von EU-Programmen - z.B. Milch ist meine Stärke - aktuell keine Werbung machen).

Gruß

Detlef Steinert
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Beitragvon Bauernbub » Do Jun 21, 2007 6:42

Guten Morgen,

und zu guter letzt, bevor ich mich wieder meinen anderen Aufgaben widme, noch eine Ergänzung zu dem gestrigen Ausflug in Richtung Ausland. Wir haben mal zusammen gestellt, was denn andere Nationen in Europa aufwenden, um Gemeinschaftsmarketing für Agrarprodukte zu machen (siehe Download). Dort sind alle Budgets in den jeweiligen Ländern zusammengefasst - egal, ob sie aus einer Abgabe kommen (wie beim Absatzfondsbeitrag oder ähnlichen Abgaben in anderen Ländern, oder der Abgabe nach dem Milch und Fettgesetz wie in einigen deutschen Bundesländern) oder ob sie am Ende gar aus Steuergeldern kommen wie z.B. zum Teil in Frankreich. Sie sind auch dahingehend aufsummiert, dass sie alle Institutionen berücksichtigen, die Gemeinschaftsmarekting machen. D.h. die 150 Mio. Euro, die für Deutschland angegeben sind, sind keineswegs die Mittel, welche die CMA hat, sondern darin enthalten sind z.B. auch die Mittel der regionalen Marketing-Gesellschaften.
Dann mache man sich mal die Mühe und vergleiche, wie viel letztendlich je 10.000 Betriebe an Unterstützung in den einzelnen Ländern investiert wird. Und siehe da, sowohl die Niederlande als auch Dänemark sind da noch wesentlich aktiver als wir Deutschen ...

Gruß

Detlef Steinert
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Beitragvon Bauernbub » Do Jun 21, 2007 6:53

Guten Morgen,

einen habe ich dann doch noch. Mich würde doch mal sehr interessieren, wer denn von den Diskutanten hier tatsächlich Landwirt / Landwirtin ist. Und wer davon selbst Widerspruch gegen die Erhebung des Absatzfondsbeitrages eingelegt hat? Interessieren würde mich auch mal, ob sie denn wissen, ob die Abnehmer ihrer Erzeugnisse (also Molkerei, Schlachthof, Rübezuckerfabrik o.ä.) - also die so genannten Flaschenhalsbetriebe - auch Widerspruch eingelegt haben? Wenn mit ja zu beantworten, würde mich schließlich auch noch interessieren, wie denn das abgelaufen ist?

Gruß

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Beitragvon Bauernbub » Do Jun 21, 2007 7:13

[/quote]
... ihr sollt keine Werbung für CMA machen sondern für die die euch bezahlen damit ihr für die Werbung macht!


darauf muss ich allerdings doch noch eingehen - leider an einigen Stellen mit einer etwas drögen Ausführung zum Thema Werbepraxis.

Wir machen Werbung für "Bestes vom Bauern"! (siehe Logo). Das haben wir aus dem Grund so umgesetzt, weil wir der - durch Marktforschung gestützten - Meinung sind, der Abstand zwischen dem Produkt, was bei den Verbrauchern auf dem Teller landet, und dem eigentlichen Erzeuger der Rohstoffe ist mittlerweile ziemlich groß. Um hier wieder den Bogen zur eigentlichen Quelle des Produktes zu spannen: Bestes vom Bauern.
Dass CMA dabei steht - jetzt kommt Werbepraxis - hat zwei simple Gründe: Werbung ist unglaubwürdig, wenn sie keinen Absender hat. Der ist aber nötig, um denen, die angesprochen werden, die Möglichkeit zur Einordnung zu geben (wer steht dahinter, wie schätze ich ihn ein) - erst dadurch entsteht Glaubwürdigkeit! Zweiter Grund, warum Werbung einen Absender braucht, ist schlicht der: wer Zweifel hat oder wer mehr wissen will, braucht jemanden, den er direkt ansprechen kann, um seine Fragen geklärt zu bekommen. Theoretisch könnte man da natürlich auch "Ihre deutschen Landwirte" hinschreiben. Aber mal Hand aufs Herz: an welchen der 380.000 Landwirte bundesweit soll sich ein Verbraucher wenden, der mitten im Ruhrgebiet lebt oder im Herzen von Berlin oder in irgendeiner anderen Stadt, wo weit und breit kein Hauch von Landwirtschaft zu finden, ergo persönlich auch gar keinen Landwirt kennt, den er ansprechen kann? Im Zweifelsfall wird er - weil Aufwand zu groß - gar keinen ansprechen und weiterhin seine Vorbehalte pflegen.
Und dass die CMA-Werbung sehr wohl dazu beiträgt, das Landwirtschafts-Image zu fördern, ist dem pdf zur Werbewirkung zu entnehmen, dass ich heute einem anderen Posting angehängt habe.

Gruß
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