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Brauchen wir noch eine CMA ?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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126 Beiträge • Seite 4 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 9

Brauchen wir noch eine CMA ?

ja, ohne Einschränkung
13
18%
ja, aber nur für das Exportmarketing
7
10%
nein, brauchen wir nicht
52
72%
 
Abstimmungen insgesamt : 72

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Beitragvon IHC1255XL » Do Jun 21, 2007 7:34

Glaube nur der Statistik die du selbst gefälscht hast!
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Beitragvon SHierling » Do Jun 21, 2007 7:48

das ist auch so ein dämlicher (sorry) Stammtischspruch, der eigentlich unter Deiner Würde ist. Worauf beruhen denn die Aussagen hier? "Ich und der Bauer den ich kenne finden die CMA doof", und das wars dann.

Nochmal: wo sind denn die Alternativen? Auch zur Statistik, btw?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Manfred » Do Jun 21, 2007 8:18

Bauernbub hat geschrieben:wer hat den was davon geschrieben, dass damit (gemeint ist ja bestimmt das Sportschau-Presenting) nur männliche Jugendliche erreicht werden.


Wo habe ich etwas von "nur" geschrieben?

Was den Rest deiner Frage angeht:

Und optimal ist, wenn die Botschaft rübergebracht wird, die man vermitteln will. Wieder gibt es einen Knackpunkt: was verdammt noch mal, muss die Botschaft sein?
Um hier ordentlich zu Werke zu gehen und zu vermeiden, dass wir an den Zielen vorbei arbeiten, müssen erst mal ein paar Hausaufgaben gemacht werden.
Hausaufgabe 1: in welcher Bevölkerungsgruppe haben wir ein Problem, was z.B. den Milchkonsum angeht? Antwort aufgrudn von Marktdaten: bei den Kindern, den Jugendlichen und Heranwachsenden.
Hausaufgabe 2: warum ist diese Gruppe zögerlich, wenn es um Milch geht? Antwort aus Befragungen: weil Milch verstaubt erscheint, Milch ist nicht in, nicht hipp und schon gar nicht cool:
Hausaufgabe 3: wie kann man es schaffen, Milch bei denjenigen als modernes Getränk rüberzubringen? Antwort - wieder aus der Marktforschung (wo liegen die Interessen der Zielgruppe?): indem man diejenigen Themen aufgreift, die diese Gruppe interessiert.
Hausaufgabe 4: wie schafft man es, ohne mit erhobenem Zeigefinger daherzukommen, dass die Zielgruppe den Nutzen, den Milch für jeden einzelnen der Zielgruppe bringt, auszudrücken?


Das es dabei Kollateralschäden gibt, sprich auch der eine oder andere Empfängliche erreicht wird, dürfte nur seehr schwer auszuschließen sein. Rechtfertigt aber in keiner Weise den Aufwand.


Zu der oben genannten Umfrage:
[qoute]Wer sich die Ergebnisse ansieht wird festsstellen, dass gerade mal 2 % sagen, die CMA sei überflüssig.[/quote]

Eine wirklich originelle Interpretation.
Ich lese folgendes:

- Betriebe unter 20 ha wurden nicht berücksichtigt
- Die Übersichtskarte lässt die Vermutung zu, dass eine Konzentration auf Regionen mit überwiegend "modernen" Betrieben erfolgte, bei denen eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie als regelmäßige Leser der Fachpresse auf die CMA bereits aufmerksam wurden.
- Nur 49% (70% von 70% der Befragten) der Befragten konnten mit dem Begriff CMA ohne "Unterstützung" der/des Befragenden etwas anfangen
- Die restlichen Betriebe wurden im Weiteren nicht Berücksichtigt ("CMA muss als Name bekannt sein")
- Davon halten 24% nichts vom Gemeinschaftsmarketing und 40% verhalten sich neutral
- Die CMA wird überwiegend mit "befriedigend" beurteilt, die kassische Antwort von jemandem, der keine Ahnung hat oder sich der Meinungsabgabe enthalten will
...

Ich kann mich der Aussage von Jim nur anschließen.

Danke,
Manfred
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Beitragvon 2810 » Do Jun 21, 2007 9:20

In Zeiten der Marktsättigung scheint Werbung notwendig zu sein. Und wir - als Erzeuger - sehen das nur , wenn wir selber vermarkten. In den Zeiten des Mangels brauchst keine Werbung.
Aber Werbung ist ein unersättlicher Moloch und ver schlingt das Geld.
In einer Flasche Bier ist für ca 1,5 Cent Braugerste und wieviel Werbung ? Ein ungeheurer Geldeinsatz und der Absatz stagniert oder ist rückläufig . Werbung ist wie ein löchriger Eimer : Du füllst immer was rein , und nie ist´s genug !!!
Lassen wir es bleiben, so sind wir zweiter Sieger . Die meiste Konsumenten lassen sich verführen , und die Werbung ist zum Teil verdammt emotional . Zwei Bsp.
1. " Amselfelder " Wein hat immer geworben mit : "ohne Stiele und Stengel gekeltert " ist eigentlich für den Kenner Nonsens , da es in D zum Standard gehört.
2. Gallo (Herrscher über 100 000 ha Wein ? ) soll mal in einem Werbespot
dargestellt worden sein, wie er "seine " Reben getsreichelt hat und mit
ihnen gesprochen hat.
EMOTIONALITÄT pur , auf den 100 000 ha geht´s knallhart industriell zu.
Und der Nicht - Informierte ist entzückt über so viel heile Welt.
Fazit für mich , wir brauchen eine CMA . Ob es hilft, wenn die CMA aufklärt (" ist eine Kuh lila?") kann ich nicht sagen . Ich arbeite nicht in der Marktforschung.
mfg 2810
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Beitragvon Gast » Do Jun 21, 2007 10:06

Sportschau und Werbung für Milch, ob das zusammen passt?
Meiner Meinung nach nicht - ich spiele seit 15 Jahren Vereinsfussball, und nicht in der Holzliga. Ich hatte in den 15 Jahren nach einem Spiel oder Training noch nie den Wunsch Milch zu trinken(habe es auch noch nie bei Mannnschaftskollegen gesehen...). Deswegen fehlt diesen Spots die Glaubwürdigkeit. Milch ist halt eher ein Familiending. Was meiner Meinung nach auch verpasst wird ist die fehlende Kommunikation der Vielfalt von Milch, die kann man ja nicht nur so trinken. Ich denke an die Werbung, die sich an die Hausfrauen/männer dieser Republik richtet mal einen Milchreis oder Pudding selbst zu kochen - schmeckt besser und ist gesünder als der Industriescheiss.
Gast
 
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Beitragvon Bauernbub » Do Jun 21, 2007 10:11

Ich lese folgendes:

- Betriebe unter 20 ha wurden nicht berücksichtigt
- Die Übersichtskarte lässt die Vermutung zu, dass eine Konzentration auf Regionen mit überwiegend "modernen" Betrieben erfolgte, bei denen eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie als regelmäßige Leser der Fachpresse auf die CMA bereits aufmerksam wurden.
...


Stichprobenverteilung: die Quotierung erfolgte so, dass wir damit repräsentativ zur tatsächlichen Verteilung der Betriebe nach Bundesländern befragt haben (nach der Verteilung der landwirtschaftlichen Betriebe laut Statistischem Bundesamt).
Betriebe unter 20 ha abgeschnitten: zugegeben, etwas verkürzt, aber Ziel war damit ein Meinungsbild der Betriebe zu bekommen, die mit großer Wahrscheinlichkeit nach in den nächsten Jahren auch noch Landwirtschaft betreiben (also für die, für die wir auch in Zukunft arbeiten sollen). Da ist die Flächenausstattung durchaus ein probater Parameter der Wahl, den bsp. auch Firmen der Zuliferwirtschaft (Futtermittlhersteller, Stallausrüster, Landtechnikfirmen etc.) bei ihren Umfragen auch anwenden, wenn sie die so genannten Zukunftsbetriebe befragen wollen. Noch näher dran wäre sicher gewesen nach dem realen Betriebsgewinn vorzugehen - darauf würde ich in einer Umfrage aber als Landwirt mit Sicherheit keine Auskunft geben.

Gruß
Detlef Steinert
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Beitragvon Bauernbub » Do Jun 21, 2007 10:31

phil lazio hat geschrieben:... Was meiner Meinung nach auch verpasst wird ist die fehlende Kommunikation der Vielfalt von Milch, die kann man ja nicht nur so trinken. Ich denke an die Werbung, die sich an die Hausfrauen/männer dieser Republik richtet mal einen Milchreis oder Pudding selbst zu kochen - schmeckt besser und ist gesünder als der Industriescheiss.


Will nicht gebetsmühlenartig ständig wiederholen, aber trotzdem: CMA macht nicht nur Werbung, sondern gibt auch Anregungen / Hilfestellungen, für die welche gerne selbst ihr Essen zubereiten wollen / bzw. Anregungen fürs Essen wollen (und die gibt es zuhauf - ansonsten würden nicht zurzeit auf allen möglichen TV-Sendern Kochshows rauf und runter laufen). Und das ist umso wichtiger, weil vielen leider die Kenntnisse des Selbstzubereitens entweder abhanden gekommen sind oder sie diese erst gar nicht angeeignet bekommen haben. Trotzdem gibt es unter denen viele, die liebend gerne doch selbst was machen - doch nicht wissen wie. Sie auf den Geschmack zu bringen, dafür sind die zahllosen Infobroschüren und Rezepthefte der CMA da. Die lassen sich auch relativ einfach auf der CMA-HP finden. Trotzdem als Anregung zum Nachmachen:

Der Milch auf der Spur - Leckere Desserts aus allen Ecken Deutschlands
Leckere Milchrezepte für jede Lebenslage - weiß nicht warum, aber links funktionieren nicht, deshalb in späterem Posting als Download die pdfs

Im Übrigen werden diese Broschüren nicht nur sehr intensiv bei der Verbraucheransprache durch die CMA selbst sehr intensiv genutzt (und von den Vrebrauchern nachgefragt). Viele Landwirte und Landwirtinnen setzen diese Broschüren auch sehr gerne ein, wenn sie selbst in Sachen Verbraucherinformation unterwegs sind, z.B. Tage des offenen Hofes, Ernährungsaufklärung in Schulen usw. Im Übrigen stellen wir diese Materialien für solche Aktionen der Landwirtschaft kostenfrei zur Verfügung - praktischer Nutzwert oder spürbarer return on investment.

Gruß
Detlef Steinert
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Beitragvon Bauernbub » Do Jun 21, 2007 11:26

bekomme die pdfs leider nicht hochgeladen - was mache ich falsch? ... Danke für den Tipp, jetzt mit kleinerem Volumen. Leider ging beim Kleinerrechnen etwas Qualität verloren. Trotzdem: es geht ja hier um den Inhalt, nicht um den Schick.

Mfg
Detlef Steinert
Dateianhänge
Leckere Milchrezepte_klein.pdf
(644.79 KiB) 386-mal heruntergeladen
Leckere Desserts_klein.pdf
(505.62 KiB) 346-mal heruntergeladen
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Beitragvon Komatsu » Do Jun 21, 2007 12:47

Hab mir heute unterwegs mein Frühstück ( während der Fahrt mit dem Auto ) bei Tegut geholt. Es gab u.a.

500 ml Vanilledrink von Hochwald zu 45 Cent ( wenig Geschmack nach Vanille, milch hat durch geschmeckt, ich trinks sehr gerne )
200 ml Emmi - Choco - Latte zu 1,19 € ( einfach läkkker )
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Beitragvon Bauernbub » Fr Jun 22, 2007 8:02

schimmel hat geschrieben:... Das Dilemma der CMA ist ähnlich des DBV, sie muss auf allen Hochzeiten zur gleichen Zeit tanzen - das geht nun mal nicht ....


Guten Morgen,

mag sein, dass man das "Tanzen auf allen Hochzeiten" nennen kann, und darin auch ein Dilemma sehen kann. Aber betrachten wir das doch mal von der anderen Seite aus - nämlich von der unserer Kunden, den Verbrauchern.
Hier ist die Situation doch so, dass gerade in Deutschland das Ausgabenniveau für Lebensmittel so niedrig ist wie in keinem anderen Land Mitteleuropas - und wenn man das ins Verhältnis zur durchschnittlichen Kaufkraft in den einzelnen EU-Staaten setzt, dann sogar fast ganz Europas. In D ist der Anteil an den privaten Ausgaben für Lebensmittel und Genussmittel gerade mal knapp unter 14 % (offizielle Statistik des Stat. Bundesamtes) - rechnet man mal die Genussmittel ab, dann sind es nur noch schlappe 11 %. Und der Zeiger weist seit Jahrzehnten krass nach unten.
Lebensmittel sind nun mal Dinge des täglichen Bedarfs und - jetzt wieder eine Wiederholung - daher selbstverständlich, werden also allenfalls beiläufig wahrgenommen, weil sie überall und fast zu jeder beliebigen Qualität und Menge fast rund um die Uhr problemlos verfügbar sind. Also es herrscht kein Mangel - und wo kein Mangel oder keine Knappheit, ist es nicht weit her mit der Wertschätzung! Und das gilt unabhängig davon, ob wir nun über Milch, Fleisch, Obst, Gemüse, Kartoffeln oder eine andere Produktgattung reden. Da differenzieren die Verbraucher nicht, also muss man dies - weil alle Produktgattungen betreffend - auch als grundlegendes Problem aller sehen und generell auf eine höhere Wertschätzung für Lebensmittel abzielen. Wie gesagt, wo keine Wertschätzung, da auch kaum Spielraum für Wertschöpfung (also Umsatz, Gewinn ...).

Zweiter Aspekt, warum produktübergreifend arbeiten (Tanzen auf vielen Hochzeiten) sogar eine Chance ist. Die meisten Verbraucher fragen sich doch zunächst gar nicht, esse ich heute Kartoffeln der Sorte Christa oder Belinda (ich geb zu, das sind z.T. Sorten, die gar nicht mehr auf dem Markt sind, ich hab sie halt noch aus meiner Zeit im Kartoffelbau im Gedächtnis). Sie fragen meist auch nicht, esse ich heute vielleicht Lamm oder doch lieber Schwein oder Rind oder esse ich lieber Kohlrabi anstelle von Wirsing.
Ihre allererste Frage ist in der Regel: was kann ich essen, was gut schmeckt, was einfach zuzubereiten ist und (leider) was mich nicht viel kostet? Kurz: sie gehen erst einmal unabhängig vom Produkt ran. Das heißt, ich muss sie auch erst einmal unabhängig vom konkreten Produkt ansprechen (dort abholen, wo sie stehen!), damit ich sie überhaupt auf das konkrete Produkt lenken kann! Dasselbe gilt natürlich auch für diejenigen, die für sich in Anspruch nehmen, für die Verbraucher sich ins Zeug zu legen (Politik, Medien). Die fragen auch nicht zuerst nach dem konkreten Produkt, sondern heutzutage nach übergreifenden Themen und deren Erfüllung oder Nicht-Erfüllung: Beitrag zu Wohlbefinden und Gesundheit, Transparenz in der Erzeugung und Verarbeitung, Sicherheit etc. pp.
Insofern ist ein Organisation, die produktübergreifend arbeitet, meines Erachtens durchaus in der Lage, schlagkräftiger zu agieren, als eine, die sich nur auf eine einzige Produktkategorie konzentriert. Schon allein auch - hier mal was aus meinem eigentlichen Arbeitsbereich -, weil sich auch die Medien (die haben heutzutage auch alle keine Zeit mehr viel in Recherche zu machen) lieber aus einer Hand versorgen lassen (ist nicht anders als in einem Supermarkt).
Mal ein Beispiel. Redakteurin X der Zeitschrift Z hat den Auftrag: machen sie mal eine schöne Doppelseite zum Thema "weihnachtliche Gaumenfreuden"! Da gehört das Festtagsmenü - lecker Braten, inkl. Beilagen und einem schönen Dessert - genauso dazu wie natürlich jegliche Weihnachtsbäckerei. Was macht sie jetzt? Klappert sie nach und nach Firma A ab, die Milchprodukte erzeugt, Firma B, die auf Eier macht, Firma C, die Zuckerprodukte anbietet, Firma D, die Mehlerzeugnisse verkauft, Firma E aus dem Obst- und Gemüsesektor, Firma F, die Fleisch anbietet - und dann natürlich noch jeweils einen Mitbewerber, sie will ja nicht einseitig sein, um dort nach Rezeptideen zu fragen (natürlich inkl. ansprechendem Bildmaterial, es soll ja auch was fürs Auge geboten werden).
Na ja, das kann sie auch tun. Aber sie weiß auch: um die alle abzutelefonieren und dann keine Sicherheit zu haben, ob sie dort auch was bekommt, aus dem sie was machen kann, das ist schon aufwändig. Abgesehen davon, ihre Chefredakteurin wird ihr wahrscheinlich das Material wieder hinknallen mit dem Kommentar: "zuviel Industrie (der Quellenhinweis für das Bild muss ja presserechtlich sauber sein - was dann bedueten würde beim Milchdessert steht dann Firma A dabei, bei dem Vorschlag für den Festtagsbraten Firma F, bei den Plätzchenrezepten die Firmen B, C und D usw.), da denken die Leser ja, das sei alles Werbung; wenn die Firmen Werbung machen wollen, dann sollen sie gefälligst unsere Anzeigenabteilung ansprechen." Nun gut, vielleicht ist die Chefredakteurin bei dem letzten Punkt nicht ganz so streng. Bleibt trotzdem noch der Faktor Zeit, Redakteurin X muss sich ja parallel noch darum kümmern, eine Doppelseite zu machen zum Thema "festliche Weihnachtsdekoration".
Wie würden Sie an der Stelle entscheiden? Wahrscheinlich auch so, dort anzuklopfen, wo es möglichst viel aus einer Hand gibt, um so den Aufwand möglichst einzugrenzen. Das können wir, CMA, bieten!

Keine Frage, das Tanzen auf allen Hochzeiten kann schon Tücken haben. Da kann es schon mal (Beispiel Butter und Margarine habe ich schon mal gebracht) zu widerstreitenden Interessen kommen. Aber dafür gibt es bei der CMA eine grundsätzliche Abstimmung über die Positionierung der einzelnen Produktgattungen. Die läuft nicht nur hausintern über die jeweiligen Produktmanager ab, sondern unter der Einbindung von Vertretern der einzelnen Produktgattungen (über die so genannten Produktausschüsse, in denen jeweils Vertreter der entsprechenden Branche sitzen - von den Erzeugern über die Verarbeitung, also Leuten, die aus ihrer täglichen Praxis auch wissen, was auf dem jeweiligen Markt gerade relevant ist). Sollte es mal - was in den fünfeinhalb Jahren, seit ich bei der CMA bin nicht passiert ist - doch dazu kommen, dass sich Positionierungen im Marketing für einzelne Produktgattungen ins Gehege kommen, dann gibt es da noch einen Koordinierungsbeirat. Der ist mit Vertretern aller Produktausschüsse besetzt und hat die Aufgabe, dann eine Lösung zu finden, die allen gerecht wird. Kurz: der Tanz auf allen Hochzeiten folgt nicht dem Chaos-, sondern dem Koordinierungsprinzip.

Mit freundlichen Grüßen

Detlef Steinert
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Jun 22, 2007 8:16

bei jedem bullen den ich verkaufe kassiert die CMA 2,050 euro ab, bei der milch sind es 0,12200 cent, scheint dem einen vielleicht wenig, ich finde es aber ganz schön viel dafür dafür das die hier den ganzen tag für mein geld nur im internet rumspielen .
also herr steinert, nu mal wieder ran an die arbeit und sehen sie zu das sie mein geld wieder reinholen .
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Beitragvon SHierling » Fr Jun 22, 2007 8:27

[quote]bei jedem bullen den ich verkaufe kassiert die CMA 2,050 euro ab, bei der milch sind es 0,12200 cent, scheint dem einen vielleicht wenig, ich finde es aber ganz schön viel dafür dafür das die hier den ganzen tag für mein geld nur im internet rumspielen . [/quote]
Und hast Du mal ausgerechnet, was es Dich kosten würde, selber Werbung zu machen? INKLUSIVE Image-Aufbesserung im Internet ?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Bauernbub » Fr Jun 22, 2007 9:41

gerd gerdsen hat geschrieben:... dafür dafür das die hier den ganzen tag für mein geld nur im internet rumspielen ...


ja was nun - wollen Sie, dass wir Sie informieren oder nicht?

Mit freundlichen Grüßen
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Jun 22, 2007 9:57

liebe brigitta,
ich würde sogar freiwillig noch mehr zahlen, wenn denn etwas dabei heraus käme, im moment sind die rindfleischpreise absolut im keller, für einen bullen der handelsklasse R3 gibts grade mal 2,60 €/kg, da habe ich wahrscheinlich selber noch nichtmal 2,05€ am ganzen tier verdient . wie ich schon sagte, eine werbung esst fleisch und trinkt milch, oder esst deutsches fleisch und trinkt deutsche milch kann garnicht beim verbraucher ankommen, weil die botschaft fehlt warum er das machen soll . wenn du mir bei unserem ersten date ein argentisches steak bratest ist mir das auch recht, weil ich kann da kein unterschied schmecken, im gegenteil durch den langen transportweg ist das südamerikanische fleisch schon weiter gereift und damit auch zarter . man könnte hier höchstens mal nachschauen ob mit dem tierschutz dort alles ok ist, und obs einen fleischbeschau gab und ob die hygiene den europäischen standart entspricht, ob die kühlkette nicht unterbrochen war, usw. evtl. alleinstellungsmerkmale haben nur die endverarbeitenden betriebe, z.b. hat unserer hiessiger dänisch crown schlachthof in reifekühlräume investiert, damit können die dann ja mal werben, und brauchen mir kein geld dafür abziehen, weil gute werbung bezahlt sich selber .
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Beitragvon SHierling » Fr Jun 22, 2007 10:07

[quote]wenn du mir bei unserem ersten date ein argentisches steak bratest ist mir das auch recht, weil ich kann da kein unterschied schmecken[/quote]
Hier gibts nur Schwein, und den Unterschied zwischen Hybridschweinen aus dem Maststall und meinen Freilandtieren hat sogar mein (extrem essenszickiger) Ex im Blindversuch geschmeckt, als er nicht wußte, was da auf den Teller kam.

Aber das ist alles keine Antwort auf meine Frage. WIEVIEL glaubst Du, würde Dich Werbung kosten, wenn Du sie allein machen müßtest?
Und bist Du sicher, daß Du allein und ohne CMA einen besseren Preis erzielst?
Wenn ja, WIE?

Und komm mir ja nicht mir "Eßt mehr deutsches Rind", denn dann springe ich Dir an den Hals und male Deine Poster alle mit "eßt mehr deutsches Schwein" über.

Grüße
Brigitta
PS: nur mal als Beispiel: die VW-Golf (IV)-Kampagne hat zu ihren besten Zeiten 25Millionen DM gekostet. Im MONAT. Möchtest Du das mal in Bullen umrechnen?
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