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China Hoflader von deutschem Händler

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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240 Beiträge • Seite 7 von 16 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 ... 16
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon Sturmwind42 » Di Jan 21, 2025 14:45

langholzbauer hat geschrieben:Wer da jetzt noch einen gleichgroßen WM gebraucht zu analogem Neupreis dieser Stückzahlträchtigen Chinesen kauft, ist selber schuld.
Da schrei mal nicht zu früh- ich würd den Tag nicht vor dem Abend loben ! Würde ich noch zuwarten mit so einer Aussage . Was sind 100 Stunden ? Was sind 1000 Stunden ? Nix , zu so einem Lader-(soll)-leben ! Meiner hat letzte Woche nen neuen Kühler bekommen (Garantie noch ) .

Das einzige, was mich an meinem Chinalader, wie auch in obigem Video wieder fehlt, ist die Möglichkeit, den Arbeitskreis am Anbaugeräte auf Dauerbetrieb zu schalten.
:
Was hast du denn ? Ne Kehrmaschine oder n Holzspalter ? Da fällt dir doch bestimmt was ein, ein Gummi ? Expander ? oder vielleicht reicht auch ein kalter Bauer :shock: ?
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon langholzbauer » Di Jan 21, 2025 15:59

Mir fällt da schon genug ein.
Hab ja schließlich im 1. Beruf Ladtechnik gelernt. :wink:

Zum 1 Teil:
Die Eurotrac, Toyo und jetzt Trejon fallen scheinbar vom selben Band und werben damit, bewährte Hauptkomponenten von namhaften Herstellern und eben ohne unnötige Elektronik zu verwenden.
Wenn da nicht einer bei der Bestellung unnötig auf billigsten Preis pocht, sind deren Komponenten über deren Vertriebswege kompatibel und stehen in Konkurrenz zueinander.
Damit haben die vermutlich Ende des Jahres eine Ersatzteilverfügbarkeit, die WM und Co gut Paroli bieten kann.
Eine kompetente Werkstatt(kette), wie im oben verlinkten Video macht es noch einfacher , als das dt. Vertriebsmodell, wo sich überwiegend kleine freie Autowerkstätten mit der Technik beschäftigen...
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon agrotron 100 » Di Jan 21, 2025 16:14

Langholzbauer, unser Eurotrac kann das Steuergerät auf Dauerbetrieb laufen lassen. Kehrmaschine ist da kein Problem.
Der Schwager unserer Landmaschinen Bude hat ein Bauunternehmen und da läuft meine ich auch der W12 ohne Probleme und wahrscheinlich etwas mehr beansprucht als unserer. Ja was die Haltbarkeit muss man abwarten. Aber wie gesagt die das hier machen sind schon ein großer Händler von MF und Deutz von daher denke ich mir das ich da auch länger die jemanden an der Seite habe.
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon SPECIFIER » Di Jan 21, 2025 16:24

Hallo,

mein Eurotrac W12 läuft seit ca. 6 Jahren bei mir und hat ca. 1100 Bh gelaufen.
Vorwärts/Rückwärtsschalter war def. für 6 Euro aus demNetz erneuert.
Auspuff war gerissen, den gabs auf Kulanz vom Händler neu und einmal war das MagnetVentil vom Antrieb def.
Im großen und ganzen läuft er .. Ist eigentlich täglich im Einsatz.
MfG
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon langholzbauer » Di Jan 21, 2025 16:30

@agrotron 100
Ich schrieb bewusst " überwiegend".
Und wenn sich eine Fachwerkstatt drauf einlässt , dann zeugt es doch auch von einer vernünftigen Grundqualität der Produkte. :wink:
Jetzt isses hier auch gut für mich.
Ich persönlich habe keine Angst vor solcher Technik.
Wer will, darf auch weiterhin teurer kaufen.
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon Fendt 308 ci » Di Jan 21, 2025 18:48

langholzbauer hat geschrieben:Wer will, darf auch weiterhin teurer kaufen.


Wenn Rindfleisch aus Südamerika, Schweinefleisch aus Spanien oder Weizen aus der Ukraine hier ankommt ist das Geschrei der Bauern groß, aber Hoflader aus China werden gerne gekauft :lol: :lol: :lol:

Denkt auch mal an die deutsche oder wenigstens europäische Wirtschaft und die Arbeitsplätze derer, die unsere Produkte kaufen sollen.
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon langholzbauer » Di Jan 21, 2025 19:06

Ähm...
Die globale Marktöffnung ging ganz sicher nicht vom deutschen Bauern aus, der auch heute In der 3. Generation lieber echt ökologisch und ökonomisch nachhaltig von den Früchten seiner effektiven Arbeit leben will, als von staatlichen Zahlungen abhängig zu sein, deren Auszahlung von der eigenen Beweisführung für die Einhaltung der Auflagen abhängt.
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon Sturmwind42 » Di Jan 21, 2025 19:45

langholzbauer hat geschrieben:Mir fällt da schon genug ein.
Hab ja schließlich im 1. Beruf Ladtechnik gelernt. :wink: .
Für das kleine Problemchen , brauchst hoffentlich keine Berufsausbildung .
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon 210ponys » Di Jan 21, 2025 19:49

Fendt 308 ci hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Wer will, darf auch weiterhin teurer kaufen.


Wenn Rindfleisch aus Südamerika, Schweinefleisch aus Spanien oder Weizen aus der Ukraine hier ankommt ist das Geschrei der Bauern groß, aber Hoflader aus China werden gerne gekauft :lol: :lol: :lol:

Denkt auch mal an die deutsche oder wenigstens europäische Wirtschaft und die Arbeitsplätze derer, die unsere Produkte kaufen sollen.

die kaufen doch auch nur das Zeug was fast unterm regal ist, und fahren lieber jedes verlängerte Wochenende mit ihren Kleintransportern in der halben Eu Rum...
Da braucht sich kein Bauer mehr was andichten lassen!
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon Marian » Di Jan 21, 2025 23:05

Wer mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, muss immer bedenken, dass min. drei Finger immer auf ihn zeigen.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon Cowboy74 » Mi Jan 22, 2025 13:05

Ich habe mich jetzt bewusst für einen deutschen Hersteller entschieden. Preis ist zwar amtlich, aber ich halte einen qualitativ hochwertigen Hoflader für nachhaltiger. Zumal im Bereich der 2,7 to Klasse auch schon anständige Gewichte bewegt werden. Radlader kam Aufgrund der erweiterten Nutzung bei mir nicht in Frage. Ebenso kann man diesen Hoflader auch mit einem 3,5 to Anhänger noch transportieren. Hublast und Hubhöhe (welche benötigt wird - will aber keinen Tele) habe ich so nur bei den renomierten Herstellern gefunden. Sollte er nicht mehr benötigt werden, wird er von Galabauern etc bestimmt auch gerne genomnen. Markenprodukte werden auch beim Lama gerne in Zahlung genommen. Chinakracher eher weniger. Hier steht auch gerade ein Wematik in Vermittlung beim Händler. In Zahlung wird so ein Teil, auch mit wenig Stunden, eher selten genommen. Es wurde ein neuer Schäffer gekauft. Lieber einmal was vernünftiges kaufen und dann Ruhe haben. Mal gucken was ich dann an Stunden auf das neue Spielzeug fahre. Jedem der die günstige Lösung befürwortet, dem wünsche ich viel Glück und lange problemloses arbeiten.
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon 038Magnum » Mi Jan 22, 2025 16:32

Cowboy74 hat geschrieben:... ich halte einen qualitativ hochwertigen Hoflader für nachhaltiger...wird er von Galabauern etc bestimmt auch gerne genomnen. Markenprodukte werden auch beim Lama gerne in Zahlung genommen. Chinakracher eher weniger.


Definiere "nachhaltiger" in dem Zusammenhang?

Die Gala-Bauern nehmen den garantiert nicht - die kaufen neu und schreiben ab.
Hobbylandwirte hingegen suchen sowas, scheuen aber die überteuerten Gebrauchtpreise. Das ist ja einer der Gründe, warum sich die Chinesen auf dem Markt so breit machen können.

Was mich wirklich interessiert, ist wie sich die Gebrauchtpreise der Markengeräte in ein paar Jahren entwickeln durch die immense Flut der Chinalader. In Relation zum Kaufpreis sind die selten gebraucht angebotenen Chinesen eigentlich sogar recht wertstabil.

Mein nähester Lama stellt auch von WM auf Toyo um. Dem ist es ziemlich egal, was in Zahlung gegeben wird.


Wie gesagt, auch bei den Markengeräten kommen recht schnell Reparaturen. Und wenn man eh schon teure Gebrauchtgeräte erst noch teuer reparieren muss, dann verstehe ich diese Gebrauchtpreise nicht.

Besten Gruß
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon langer711 » Mi Jan 22, 2025 17:02

Wer über 2t mit dem Lader bewegen will/muss, der sollte auch zu ordentlicher Technik greifen.
Das ist sicherlich sinnvoller, als ein China-Gerät.

Bei mir wird der kleine Hoppel zuerst genommen, der ist klein und wendig, reicht für über 90% der Ladearbeiten.
Wenn das zu kippelig wird, nimmt man halt den Frontlader.

Und für diesen Kleinkram bis max 1000kg bin ich eben nicht bereit, über 30.000€ zu zahlen.
Ich brauche dafür auch keine Kabine, Radio, Klinaanlage usw. Der soll funktionieren, das tut er.

Bei meinem rastet das Steuerventil für den Kehrbesen übrigens ein.
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon Cowboy74 » Mi Jan 22, 2025 17:24

Gebrauchtmaschinen sind mit dem Gebrauchtpreis ebenso abzuschreieben, wie neue Maschinen.
Ich will keine 2 Tonnen mit dem Hoflader bewegen, das kann er auch nicht. 2,7 to Klasse ist das Leergewicht. Kipplast gerade liegt bei ca 1,5 Tonnen, allerdings ist das auch nur ein theoretischer Wert da dieser nur gerade ermittelt ist. Also nicht praxisnah. Ich Plane den Hoflader mit Gewichten bis max 1 Tonne incl. Werkzeug einzusetzen. Nachhaltig bedeutet für mich eine lange Lebensdauer, wenig Wertverlust sowie eine gesicherte Eratzteilversorgung. Ich freue mich über jeden, der mit einem günstigen Hoflader gut über die Runden kommt. Allerdings sehe ich auch in meinem Umfeld einige, die dieses Glück nicht hatten und ehrlich sind. Geräte die mir wichtig sind, dürfen gerne eine gewisse Qualität haben. Meine Pressen sind aus Irland, meine Schlepper (bis auf einen) aus deutscher Produktion. Mähwerke kommen vom Franzosen und sind in Holland gefertigt. Heuwender wurden ebenfalls in Deutschland gefertigt. Ältester Schlepper wurde in Köln gebaut, ist von 1966 und läuft immer noch und auch Ersatzteile gibt es noch. Gleiches gilt für den Schlepper von 1973, gefertigt in Bayern und auch hier sind Ersatzteile kein Problem. Sowas ist für mich Nachhaltigkeit. Probleme hat bisher nur der Schlepper, der in der Türkei gefertigt wurde gemacht. Diese hat aber bis jetzt alle der Vertragshändler vor Ort übernommen und ausgebessert (wohl dem, der ein gutes Verhältnis zu seinem Händler hat - ging auch einiges auf Kulanz). Ich betreibe den Betrieb im Nebenerwerb, da muß die Technik funktionieren wenn diese gebraucht wird. Jede Stunde die ich reparieren oder Ersatzteilen hinterher laufen muß, fehlt mir an gut bezahlter Arbeitszeit in meinem Hauptberuf.
Der Hoflader kommt zum 312er Fendt mit Frontlader als Ergänzung. Der soll im Sommer Ballen abladen, während parallel auf dem Feld aufgeladen wird. Wenn es mal hektisch wird, ist es schön wenn alles funktioniert. Ebenso habe ich jetzt viele Altgebäude mit Einfahrtshöhen von ca 2,8m - da ist der Fendt zu hoch. Hier werden dann auch Heu und Geräte mit dem Hoflader über Winter eingelagert und dadurch Platz in der großen Halle für die Ballenwagen etc. gewonnen. Die beiden Ballenwagen kommen übrigends aus Osteuropäischer Produktion. Da ist aber auch nicht viel Technil dran. Jedes Jahr etwas Lackspray beim Älteren, dann passt das schon.
Deutz statt Fendt - das ist der Trend. ;-)
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Re: China Hoflader von deutschem Händler

Beitragvon langholzbauer » Mi Jan 22, 2025 18:55

Ich fürchte, hier schreiben wieder viele unterschiedliche Ansprüche aneinander vorbei.
Wer seinen Hoflader wirklich täglich braucht, kann und soll ruhig bei Markenherstellern bleiben.
Aber die sitzen alle noch auf dem hohen Ross und wollen ihre überteuerten Kleinmaschinen mit dem Argument des hohen Wiederverkaufswertes absetzten.
Und da greifen jetzt die Chinesen an, indem sie aus hochwertigen Baugruppen in Großserie produzierte Lader anbieten, die alles können, was man von einem " Hoflader!" erwartet, aber bis zu 30% günstiger sind.
Manche Schreiber sollten vielleicht die Scheuklappen ablegen und genauer hin schauen.
Der schlechte Ruf der Chinalader kommt von der billigen 1. Generation, die man schon am Design und den oft zu kleinen Rädern erkennt. :wink:
Aber da gibt es inzwischen deutlich mehr und besser. :klug:
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