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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Dez 29, 2021 12:09

https://www.agrarheute.com/tier/rind/mi ... ten-588784
Das ist ja heiß!
Groß und Fett weden 1,2Cent mehr versprochen. Zum Schluß wird dann klein und unscheinbar gedruckt, daß davon 0,8Cent für die Kontrollen abgeführt werden, und wenn nicht alles verkauft werden kann , könnte es sogar ein minus Geschäft werden. Ich bin Neugierig, wieviele dumme Bauern auf die Nepper, Schlepper und Bauernfänger reinfallen! :evil:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Dez 29, 2021 12:33

Mit internem Aufwand und Umsetzung neuer Auflagen wird das ganz klar und deutlich zum MInusgeschäft.
QM MIlch ist somit keine Option.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Cheffe » Mi Dez 29, 2021 13:37

unsere Molkerei könnte etwa ein drittel der Milch unter "Tierwohl" vermarkten. Würde dann +0,4 ct Auszahlungspreis machen. Haben die aber selbst gemerkt, dass das quatsch ist n8
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Mi Dez 29, 2021 13:45

@Hosenträger: lass dich nicht hängen lerne Rechnen.
0,8€/tonne sind 0,08cent/kg.
Ein direkte Minus Geschäft wird es nicht so schnell, aber alles in allem wieder einige Sargnägel mehr für die deutsche Milchproduktion...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Dez 29, 2021 15:11

Einhorn64 hat geschrieben:@Hosenträger: lass dich nicht hängen lerne Rechnen.
0,8€/tonne sind 0,08cent/kg.
Ein direkte Minus Geschäft wird es nicht so schnell, aber alles in allem wieder einige Sargnägel mehr für die deutsche Milchproduktion...

Sobald man ein wenig investietren muß, um die Auflagen zu erfüllen ist es ein Minusgeschäft. Und wer auch nichts investieren muß sollte auch die Finger davon lassen, denn in kürzeter Zeit wird nachgeschärft, und wer Unterschrieben hat, muß dann auch die Verschärfungen umsetzen. So die bisheringen Erfahrungen mit QM und der gleichen unnützen Unfug. :x
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Mi Dez 29, 2021 16:42

Hosenträger hat geschrieben:
Einhorn64 hat geschrieben:@Hosenträger: lass dich nicht hängen lerne Rechnen.
0,8€/tonne sind 0,08cent/kg.
Ein direkte Minus Geschäft wird es nicht so schnell, aber alles in allem wieder einige Sargnägel mehr für die deutsche Milchproduktion...

Sobald man ein wenig investietren muß, um die Auflagen zu erfüllen ist es ein Minusgeschäft. Und wer auch nichts investieren muß sollte auch die Finger davon lassen, denn in kürzeter Zeit wird nachgeschärft, und wer Unterschrieben hat, muß dann auch die Verschärfungen umsetzen. So die bisheringen Erfahrungen mit QM und der gleichen unnützen Unfug. :x

Da wir jeden zweiten Tag noch 50ltr wegen der Proben an die Molkerei (konventionell) abliefern, wurden wir von unserer Molkerei angerufen, dass das QM Zertifikat beim LKV nicht hochgeladen ist.
Anscheinend wurde es dort verschlampt oder vergessen. Wir müssen es bis Ende des Jahres einreichen, sonst gibt es Probleme mit der Milchabholung.
Dieses Audit, das ein Mitarbeiter vom LKV macht, ist nicht der Rede wert. Wer das auf das erste mal nicht erfüllt, muss einen "schönen Saustall" beisammen haben.
Sauberes Wasser, gutes Futter, gepflegte Boxen, leicht zu reinigende Flächen in Melkstand und Milchkammer sind doch Grundbedingung bei der Milcherzeugung. Wer da Angst hat, tut mir leid.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Dez 29, 2021 17:36

Knackpunkt bei den meisten dürfte Tier/Liegeplatzverhältniss sein.
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Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
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Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Dez 30, 2021 12:25

Alles gut recht und schön: Irland klopft sich gerade auf die Schenkel, Tierschutzverstöße gibt es dort ja keine, denn wer sollte sie feststellen ? Die ganze Vetverwaltung in ganz Irland ist kleiner als die bei einem deutschen Landkreis. GVO-frei interessiert die dort einen Scheiss. Die Brüder kaufen fett billigstes GVO-Soja und fahren besoffen aus der Kneipe heim, weil der Bauer dort meist immer in der Kneipe sitzt.
Die Arbeit machen billige Farmarbeiter für 8 € die Stunde, meist jung und auch nicht schlecht ausgebildet. In Spanien ist das übrigens auch nicht anders.

Weis das der Deutsche Bauernverband auch ? Und argumentiert der Deutsche Bauernverband damit auch gegenüber dem LEH, wenn man über neue Kontrollinstanzen und Bauernschikanen nachdenkt ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Do Dez 30, 2021 12:46

T5060 hat geschrieben:Alles gut recht und schön: Irland klopft sich gerade auf die Schenkel, Tierschutzverstöße gibt es dort ja keine, denn wer sollte sie feststellen ? Die ganze Vetverwaltung in ganz Irland ist kleiner als die bei einem deutschen Landkreis. GVO-frei interessiert die dort einen Scheiss. Die Brüder kaufen fett billigstes GVO-Soja und fahren besoffen aus der Kneipe heim, weil der Bauer dort meist immer in der Kneipe sitzt.
Die Arbeit machen billige Farmarbeiter für 8 € die Stunde, meist jung und auch nicht schlecht ausgebildet. In Spanien ist das übrigens auch nicht anders.

Weis das der Deutsche Bauernverband auch ? Und argumentiert der Deutsche Bauernverband damit auch gegenüber dem LEH, wenn man über neue Kontrollinstanzen und Bauernschikanen nachdenkt ?

Da bin ich gespannt, weil im Richtlinienvorschlag steht, dass Auslandsware nach Teutschen Vorschriften produziert werden muss.
Ich denke, die schexxxx dem Teutschen LEH höchstens in die Einkaufswägen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Dez 30, 2021 14:49

Isarland hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Alles gut recht und schön: Irland klopft sich gerade auf die Schenkel, Tierschutzverstöße gibt es dort ja keine, denn wer sollte sie feststellen ? Die ganze Vetverwaltung in ganz Irland ist kleiner als die bei einem deutschen Landkreis. GVO-frei interessiert die dort einen Scheiss. Die Brüder kaufen fett billigstes GVO-Soja und fahren besoffen aus der Kneipe heim, weil der Bauer dort meist immer in der Kneipe sitzt.
Die Arbeit machen billige Farmarbeiter für 8 € die Stunde, meist jung und auch nicht schlecht ausgebildet. In Spanien ist das übrigens auch nicht anders.

Weis das der Deutsche Bauernverband auch ? Und argumentiert der Deutsche Bauernverband damit auch gegenüber dem LEH, wenn man über neue Kontrollinstanzen und Bauernschikanen nachdenkt ?

Da bin ich gespannt, weil im Richtlinienvorschlag steht, dass Auslandsware nach Teutschen Vorschriften produziert werden muss.
Ich denke, die schexxxx dem Teutschen LEH höchstens in die Einkaufswägen.


Das sind die Dinge wo unsere Landwirtschaft hier zerstören. Wir könnten ja Irland vorneweg eilen, ohne Probleme, nur dann sollten unsere hochgepriesenen Leuchtturmmolkereien (DMK, Bayernland, Hochwald, ARLA) auch mal vorneweg eilen, aber die sind so grottenschlecht (und die ziehen die Preise bei den anderen Molkereien ja auch noch runter), dass für so QM/QS Spielchen keine Luft mehr ist
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Dez 31, 2021 14:21

Wegen der Rußland-Sanktionen hat die deutsche Landwirtschaft schwer bluten müssen:
1. Uns ist der Absatz weggebrochen. Die Preise sind verfallen
2. Der Aufbau dieser Märkte hat uns zuvor viel Geld gekostet
3. Wir mussten im Gegenzug unsere EU-Märkte für die Ukraine öffnen
4. Die Deppen von ALDI kommen jetzt dahergepisst und reden was von "Märkten" und wollen Tierwohl eben nicht bezahlen
5. Der Deutsche Bauernverband ist nicht in der Lage diese Situation gegenüber Politik und LEH deutlich klar zu legen.

Wenn wir uns richtig erinnern, begann das Preistal bei Sonderkulturen, Obst, Milch und Fleisch mit dem Wegfall der russischen Marktes.

Quelle?
Falke


Das muss mal sehr deutlich gesagt werden !!!!!!!!!!!!!!!!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mo Jan 10, 2022 15:21

https://www.elite-magazin.de/news/newst ... 19095.html
Mich wunders nicht! Ich denke der Trend wird noch ordenlich fahrt auf nehmen, wenn man bedenkt was aktuell die Betriebsmittel kosten.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Di Jan 11, 2022 11:55

https://www.topagrar.com/rind/news/trin ... 99212.html
So wird das nix mit kostendekender Milch produktion.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Di Jan 11, 2022 12:05

moinsen,

das war ja zu erwarten......also mich schockiert das alles nicht mehr mit den jahren......
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Di Jan 11, 2022 13:08

Hosenträger hat geschrieben:https://www.topagrar.com/rind/news/trinkmilchpreise-nur-moderat-erhoeht-12799212.html
So wird das nix mit kostendekender Milch produktion.


8% der Milchmenge wird als Trinkmilch verkauft. Trinkmilch ist meist so ein Giveaway im Geschäft, wenn man beim Handel genug Markenware reindrücken konnte.
Trinkmilch ist ein schönes Produkt um tägliche Übermengen billig abzupuffern. Die Trinkmilch hat für den Auszahlungspreis keine Bedeutung mehr.
Wir sollten allerdings in den Genossenschaften auch nicht mehr in den Ausbau der Trinkmilchschiene investieren. Die kann sich der Handel dann ja aus Neuseeland einfliegen.
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