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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Feb 09, 2022 16:43

Macht euch keine Gedanken, die Mehreinnahmen decken nur die Löcher der Vergangenheit.

3 Jahre Dürre, ein Jahr nasses Wetter, 6 Monate Inflation und vor dem Zeitraum 2015 - 2017 war auch nicht die Welt da
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Feb 09, 2022 18:06

Warum seit ihr nur so desillusioniert? Wo sind den all die geblieben, die einen Stallbau und Vergößerung der Kapazitäten fokusieren? Wo sind die Schreihäle, die rumbrüllen wenn Du weniger produzierst produzieren andere mehr! All die Schaumschläger gestorben?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Mi Feb 09, 2022 18:22

Warte noch ein Weilchen, es stehen genügend in den Startlöchern und drehen auf, wenn der Preis so bleibt.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Feb 09, 2022 18:24

In der Beziehung hängt ihr uns zehn Jahre hinterher :mrgreen:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Mi Feb 09, 2022 18:39

meyenburg1975 hat geschrieben:In der Beziehung hängt ihr uns zehn Jahre hinterher :mrgreen:


Mir...ist das egal. :mrgreen:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Panic » Mi Feb 09, 2022 19:00

Lonar hat geschrieben: Auktion Leer frische Sbt Färsen über 2400€ im Schnitt


Wenn ich für blauweiße Kreuzungsrinder (19 Monate, 380 kg) im Schnitt über 1800€ geschlachtet bin, ist der oben aufgerufene Preis für den Mehraufwand auch mehr als gerechtfertigt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Lonar » Do Feb 10, 2022 0:06

cerebro hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:https://www.agrarheute.com/markt/milch/milchpreise-steigen-bald-50-cent-hoeher-590144
:x


Schnell noch den Geldspeicher fegen...... :klug:

Schnell Ferkel einstallen dann haste damit kein Problem mehr :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Fortschritt » Do Feb 10, 2022 9:39

@Isarland Nun ,durch die süddeutsche Brille,sieht man auch nicht immer ,was wirklich abgeht,in Milchviehbetrieben mit 800-1000Milchkühen,ich habe der Erfahrungen als Verpächter von Land ,Stall und Güllesilo,Gespräche gibts immer mal zwischen durch ! Ich merke bei meinem sonst so optimistisch eingestellten (Agrar Ing.)40jahre ,das er immer prekär aufgestellt ,ist bei den Arbeitskräften,überwiegen aus Südost- Europa ,er selber keinen Herdenmanager eingestellt hat ,und er keinen Tag vor Mitternacht zum Schlafen kommt,weil er immer wieder ,als guter "Kuhmensch",die Herde kontrolliert! Trotz der guten Milchpreise,denkt er an keine weitere Ausdehnung des Milchkuhbestandes ,außerdem betreibt er eine Biogasanlage auf Rindergülle Basis,die auch gut betreut werden will,das ganz ,glaube ich zumindest,aufgrund seiner Aussage,wer will denn noch die Arbeit schaffen,geht Ihm auch so manches mal an die Psyche,wenn du meinst die geben gleich wieder Gas,glaube ich das nicht mehr ,die neue GAP 2023 nervt diese bis jetzt erfolgreichen Landwirten zusätzlich ! Mfg.H.Sch.
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kajumm » Do Feb 10, 2022 9:40

Panic hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben: Auktion Leer frische Sbt Färsen über 2400€ im Schnitt


Wenn ich für blauweiße Kreuzungsrinder (19 Monate, 380 kg) im Schnitt über 1800€ geschlachtet bin, ist der oben aufgerufene Preis für den Mehraufwand auch mehr als gerechtfertigt.


Genau mein Reden. Mastrinder aufziehen ist nicht annähernd so intensiv wie die Nachzucht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Do Feb 10, 2022 11:50

Und von zehn geplanten Rindern für Auktion bleiben geschätzt drei zu Hause. Selber Melken oder über andere Kanäle günstiger abgeben.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Do Feb 10, 2022 11:57

Fortschritt hat geschrieben:@Isarland Nun ,durch die süddeutsche Brille,sieht man auch nicht immer ,was wirklich abgeht,in Milchviehbetrieben mit 800-1000Milchkühen,ich habe der Erfahrungen als Verpächter von Land ,Stall und Güllesilo,Gespräche gibts immer mal zwischen durch ! Ich merke bei meinem sonst so optimistisch eingestellten (Agrar Ing.)40jahre ,das er immer prekär aufgestellt ,ist bei den Arbeitskräften,überwiegen aus Südost- Europa ,er selber keinen Herdenmanager eingestellt hat ,und er keinen Tag vor Mitternacht zum Schlafen kommt,weil er immer wieder ,als guter "Kuhmensch",die Herde kontrolliert! Trotz der guten Milchpreise,denkt er an keine weitere Ausdehnung des Milchkuhbestandes ,außerdem betreibt er eine Biogasanlage auf Rindergülle Basis,die auch gut betreut werden will,das ganz ,glaube ich zumindest,aufgrund seiner Aussage,wer will denn noch die Arbeit schaffen,geht Ihm auch so manches mal an die Psyche,wenn du meinst die geben gleich wieder Gas,glaube ich das nicht mehr ,die neue GAP 2023 nervt diese bis jetzt erfolgreichen Landwirten zusätzlich ! Mfg.H.Sch.

Deswegen sagte ich ja, die sind uns da zehn Jahre hinterher. Das war nicht abwertend gemeint. Die Strukturen sind dort noch etwas kleiner, es ist noch Potential da in der Familie. Vielleicht kann man auch noch jemanden einstellen als Hilfe.

Nur wenn dann eine Generation aus der Familie wegfällt und man nicht nur Hilfe braucht, sondern Mitarbeiter von denen mindestens einer Betriebsleiterniveau hat, merkt man, wie dünn die Leute gesät sind und was die auch (zu Recht) erwarten. Die Erkenntnis hat sich hier schon breit gemacht.
Und wenn man dann mal wieder von einem Wanderarbeiterbetrieb hört, wo sich am 20 Dezember die Mannschaft entscheidet an Weihnachten doch lieber zu Hause zu sein, sollte man sich überlegen, ob man selber in der Situation stecken möchte.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ChrisB » Do Feb 10, 2022 15:36

Hallo meyenburg,
war in 1990 in SH in Urlaub,
damals schon auf einem Betrieb mit über 200 Milchkühen, mit altem Stall,
war aber nicht der Einzige,
die Flächen waren 10 x größer als hier heute noch in Unterfranken !
Trotzdem leben in Oberbayern auch heute noch Landwirte mit 30 Ha und 60 Kühen,
haben noch einige Fremdenzimmer !
Die Milchbauern im Osten und "Riesenschlägen", geben die Milchhaltung auf ?
Zwischen 1970 und 1980, gaben bei uns 20 Landwirte die Milchhaltung auf,
2 sind Ausgesiedelt und haben mehr Milchkühe, als vorher das ganze Dorf :idea:
So wird es vermutlich weitergehen????????
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Peter North » Do Feb 10, 2022 17:49

Was verdient den so ein Herdenmanager oder Mitarbeiter auf Betriebsleiterniveau? Wieviel möchte ein rumänischer Wanderarbeiter Stundenlohn haben?

Im bayerischen landwirtschaftlichen Wochenblatt war vor kurzen ein Artikel in dem stand, dass die Stundenverwertung in einem durchschnittlichen 60 Kuh Betrieb bei ca. 8 Euro liegt. (vor Steuer). Bei Audi in Ingolstadt bekommt ein Facharbeiter 27 Euro die Stunde. Und der zieht sich vorher noch im Betrieb die Arbeitskleidung an.

so wie es ChrisB beschreibt geht es doch überall zu. "Kleine Hobbybauern" hören mit den Ackerbau auf, weil es sich nicht lohnt. Aber beim Großpächter der einen hohen Pachtpreis zahlt geht es dann wieder. Wer hat da wohl recht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Do Feb 10, 2022 18:00

Ich weiß hier etliche, mit Flächen gut ausgestattete Betriebe, bei denen in naher Zukunft die BGA die 20 Jahre erreicht. Die haben vorsorglich die letzten Jahre von 60 auf 120 Kühe erhöht,und spiegeln jetzt den Stall auf 240 Kühe, mit dann 4 Robbis.
Es gibt hier Ortschaften ohne Kühe, dafür werden Ställe von den narrischen gedoppelt, vor allem im Alpenvorland, südl. von München. Es braucht sich niemand Hoffnung auf hohe Milchpreise wegen Unterversorgung machen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Sturmwind42 » Do Feb 10, 2022 18:54

Da kenne ich welche da ist es genau andersrum, die sehen in der BGA ne Goldgrube und haben deshalb ihre Viehhaltung aufgegeben. Hat man nicht mehr nötig.
Als Staat hätte ich die BGA viel mehr an eigen erzeugte Gülle und an Eigentumsfläche gebunden .

Kann mir nicht vorstellen dass bei denen nach 20 Jahren Schluss ist, schlechter vielleicht , das ja .
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