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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 240236 » Mi Dez 21, 2022 7:25

T5060 hat geschrieben: Wenn die wollen verkaufen die ein Hektar und dafür kriegen die jeden schönen 200 - Kuh Betrieb in Hessen.
Ich weiss jetzt nicht genau, wieviel du gestern getrunken hast. Diese Gegend in Niederbayern musst du mir sagen, wofür man für einen ha Ackerfläche einen 200 Kuhbetrieb (natürlich sollte dieser auch mit ein wenig Fläche zum bewirtschaften sein, sonst ist das kein Vergleich) in Hessen bekommt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Dez 21, 2022 11:32

In einem anderen Thread hast du selbst geschrieben: das du auch schon Fremdkapital aufgenommen hast, bis zum Anschlag! :wink:
Genauso mit dem Pacht, wenn der moderat ist, bleiben da schon ein Paar € über. Sprich das mit den Zinsen und Pacht kann ich so nicht
unterschreiben :!:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Dez 21, 2022 12:44

Es ist niemand gezwungen Land zu pachten und Geld zu borgen, wenn man genug Eigenland hat und das ordentlich macht.
Bei dem läuft der 130 06 Bj. 78 heute noch als Hauptschlepper. Der Trick ist einfach die Kostenoptimierung und Zufriedenheit.
Ich hab genug Bauern kennengelernt die hatten mit 60 nicht mehr das Geld um das Heizöl fürs Stromaggregat zu bezahlen,
weil das EVU denen den Strom abgestellt hat.

und hier für die Feiertage aus der guten alten Zeit: https://youtube.com/playlist?list=PL1su ... 2Jtxa4Mw2_
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Dez 21, 2022 13:30

Der Niederbayer hat 6 ha schönen Fichtenwald und der sagte mir das sei seine Bank.
Wenn die Bäume wachsen, dann spart er und wenn er mal mehr dem Wald entnimmt dann borgt er sich dort Geld.
Auch eine interessante Sicht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Rohana » Mi Dez 21, 2022 13:38

Hauptsache seine Bank wird nicht von Käfern oder Sturm überfallen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon wastl90 » Mi Dez 21, 2022 15:42

So sehr ich, zumindest teilweise, die Aussagen vom blauen Traktor schätze aber das ist dann doch ein wenig schwelgen im Wunschdenken und alten Zeiten.
Natürlich kann man auch heute noch seinen 40ha Betrieb mit einen 50 Jahre alten Schlepper bewirtschaften und am Abend, wenn man nichts mehr sieht dank fehlender oder unzureichender Arbeitsscheinwerfer, in den 110 Jahre alten Stadl stellen. Ich finde das toll und auch absolut nicht verwerflich. Solche Betriebe haben meist auch einen super Cashflow. Irgendwann aber holt die eben auch die Realität ein und der Junior merkt, dass er eigentlich nur altes Gerümpel erbt. Spätestens dann ist Schluss mit dem Haupterweb. Natürlich kann das hart verdiente Geld bei BMW oder Audi dann in den Betrieb gesteckt werden - es bleibt aber einfach ein Hobby.

Was in einem Hektar Wald wachsen muss damit man sich damit einen 200 Kuh Betrieb in Hessen kaufen kann, weiß ich leider auch nicht. Vielleicht überschätze ich auch den durchschnittlichen 200 Kuh betrieb in Hessen, das kann natürlich auch sein. Sei es drum.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 21, 2022 16:07

Nicht jeder Betrieb in Niederbayern hat mehrere ha Eigentum am Starnberger See oder mitten im Gewerbegebiet zwischen Großstadt und Autobahn.
Das und die Tatsache, dass der dafür erhältliche 200Kuh- Betrieb völlig überschuldet ist und neben dem niedrigen Kaufpreis auch alle Verbindlichkeiten übernommen werden müssen, verschweigt der T5060 hier ganz bewusst.
Vielleicht will er ja so einen Betrieb vermitteln. :wink:

Und welche Darlehen der Holzzuwachs von 6 ha Wald bringen soll, entspringt auch dem Land der Träume bzw. örtlich passener dem Paulaner Garten!
Die Hälfte davon wir ja schon jährlich verheizt. :lol:
Beim 10fachen können wir mal ernsthaft über das Modell reden!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Groaßraider » Mi Dez 21, 2022 16:22

langholzbauer hat geschrieben: in Niederbayern hat........ am Starnberger See oder mitten im Gewerbegebiet zwischen Großstadt.....

.... Paulaner Garten!!


:D
Gruß R. M.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Dez 21, 2022 22:18

Das ist ein Ortsrandbetrieb: Erst kommt die Hofstelle, dann die LF und hinten der Wald.
Beim Verkauf meinte ich LF in Ortsnähe und nicht der Wald.
Beim Wald müsst ihr in Niederbayern bedenken, dass dort die Waldböden und die Niederschläge besser sind.
Bei den 100 Jahre alten Stadl wundere ich mich immer wieder in welch guten Zustand und wie groß die sind.
Da wurde beim Bauen nicht gespart, was auch heisst das die Bauern dort schon immer was besser betucht waren.

Mit dem Wald als "dynamisches Sparbuch" das ist interessant und funktioniert wirklich. Heute nicht mehr so ausgeprägt wie früher, aber es klappt,
weil der Wald finanzmathematisch ( und auch versicherungstechnisch ) recht sicher kalkulierbar sind, einschließlich Steuerung der Progressionsspitzen.

Einen meßbaren Effekt merkt man ab mind. 5 ha Forst im Betrieb und ab da bei mehr 10 % an der LF.
Den gleichen Effekt hat man auch bei Fleckviehbeständen im Jungvieh und Mastbereich
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 21, 2022 22:59

Alter!
Du willst hier die Leser verarschen!
Bring reale Zahlen oder klemm endlich den Schwanz ein, weil Du viel zu weit raus geprescht bist!
Bisher hatte ich Dich noch ernst genommen.

Sorry @all!

Das mit dem 100jährigen Stadel ist noch das plausibelste, weil die auch damals schon 4m hohe Fuhren von Hand laden und fahren konnten, durch deren Abmessungen auch ein neuer Fendt passt. :wink:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 240236 » Mi Dez 21, 2022 23:13

langholzbauer hat geschrieben:
Sorry @all!

Das mit dem 100jährigen Stadel ist noch das plausibelste, weil die auch damals schon 4m hohe Fuhren von Hand laden und fahren konnten, durch deren Abmessungen auch ein neuer Fendt passt. :wink:
Die in Niederbayern hatten damals Rottaler Pferde. Die waren so kräftig, daß auch die Wägen größer beladen wurden. Dadurch haben sie damals schon so große Stadel gebaut :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 21, 2022 23:52

Naja, ich kann Dir heute noch auf eine 2x 4 Pritsche eineFuhre Heu manuell aufsetzen,dass diese sicher heim kommt. Auch ,wenn sie nicht durch eine 3x 4 m breite Öffnung passt.
Gelernt ist gelernt .
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Dez 22, 2022 1:52

langholzbauer hat geschrieben:Alter!
Du willst hier die Leser verarschen!
Bring reale Zahlen oder klemm endlich den Schwanz ein, weil Du viel zu weit raus geprescht bist!
Bisher hatte ich Dich noch ernst genommen.

Sorry @all!

Das mit dem 100jährigen Stadel ist noch das plausibelste, weil die auch damals schon 4m hohe Fuhren von Hand laden und fahren konnten, durch deren Abmessungen auch ein neuer Fendt passt. :wink:


Du kannst es deshalb nicht verstehen, weil du nie Hochzinsphasen erlebt hast.

Machs dir einfach: Setze die Zuwachsleistung des Waldes ins Verhältnis zu den Sollzinsen der Banken, dann merkst was.
Wenn der Holzverkauf dann in ein landwirtschaftlich schwächeres Jahr fällt, kriegst den noch steuerarm raus.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Do Dez 22, 2022 14:00

T5060 hat geschrieben:Es ist niemand gezwungen Land zu pachten und Geld zu borgen, wenn man genug Eigenland hat und das ordentlich macht.
....


Achja, wenn man genug Eigenland hat, soso.
Was wenn das nicht der Fall ist, nicht jeder wird als einziger Erbe eines Rittergutes geboren!
Gerade diejenigen mit wenig Eigenland haben über wachsende Viehställe ihr Einkommen generiert, da fast überall in D die Verkehrswerte von Landwirtschaftsfläche in keinem Verhältnis zu de Pachtpreisen stehen ist nicht verwerflich das man Pachten geht, und den rentablen größeren Wachstumsschritt Fremdfinanziert.
So sind mehr wirtschaftlich gesunde Betriebe entstanden, als reich geborene aus ihrer Komfortsituation was gescheites gemacht haben...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon wastl90 » Do Dez 22, 2022 15:19

Auch hier gibt es gut erhaltene 100 jährige Stadel. Gerade die größeren Betriebe wurden schon früh ordentlich groß gebaut und die Stadl hatten damals schon eine Größe die sie auch heute noch gut nutzbar machen. Solche Gebäude eignen sich dann auch noch als Unterstand für Maschinen oder das Getreidelager, zukunftsfähig sind die aber auch nicht!
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