Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Di Mär 03, 2026 1:21

Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
Antwort erstellen
2750 Beiträge • Seite 138 von 184 • 1 ... 135, 136, 137, 138, 139, 140, 141 ... 184
  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » Mi Dez 14, 2022 0:04

Das mit den Preisdeckeln oder Übergewinnen bei Energie könnte uns auch bald blühen :
https://www.handelsblatt.com/politik/de ... 60854.html
fedorow
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Dez 18, 2022 16:31

Julius du musst jetzt wieder melken.

https://youtu.be/glbVSHR7Bpk

Diskussionen wegen überzogener Auflagen und Großkotzereien ala DWEWT sind Geschichte
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35553
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » So Dez 18, 2022 19:37

Stall(Anbinde-) haben und mit gesunden Kühen S- Klasse melken, könnten vermutlich etliche hier wieder anfangen. :wink:
Aber was machen wir mit den jungen Trullas in den Vet- Ämtern die sowas überhaupt nicht mehr für möglich halten?

Und viel wichtiger;
Wieso sollen wir erfolgreich Ausgestiegenen wieder in das Hamsterrad zurück kehren, was jeden Betrieb zwischen Handel und Molkerei aus presst, der nicht mindestens jeden 2.Tag einen Lastzug Milch voll bekommt, um wirklich selbst die Milch aktiv vermarkten zu können?
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13351
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Dez 18, 2022 19:49

Thema ist doch einfach: Für die ersten 50.000 - 500.000 kg muss es einen stabilen höheren Milchpreis geben, damit noch genügend Betriebe/ KnowHow bleibt die nachrücken in die Liga der Millionen-Melker.
Denn wir wissen Millionen-Melker sind keine Börsen-AG´s, die Ställe auf die grüne Wiese bauen, sondern jeder Millionen-Melker war auch irgendwann mal ein verachtungswürdiger Kleinbetrieb :-)
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35553
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » So Dez 18, 2022 20:14

langholzbauer hat geschrieben:Stall(Anbinde-) haben und mit gesunden Kühen S- Klasse melken, könnten vermutlich etliche hier wieder anfangen. :wink:
Aber was machen wir mit den jungen Trullas in den Vet- Ämtern die sowas überhaupt nicht mehr für möglich halten?

Und viel wichtiger;
Wieso sollen wir erfolgreich Ausgestiegenen wieder in das Hamsterrad zurück kehren, was jeden Betrieb zwischen Handel und Molkerei aus presst, der nicht mindestens jeden 2.Tag einen Lastzug Milch voll bekommt, um wirklich selbst die Milch aktiv vermarkten zu können?

Die Molkereien suchen händeringend jeden ltrl. Milch. Nachdem ich als Direktvermarkter nur sporadisch Milch lieferte, wurde ich angeschrieben, dass sie nur noch Milch bei einer zweitägigen Liefermenge von mind. 50 ltr. abholen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
Isarland
 
Beiträge: 7578
Registriert: Mo Jul 08, 2019 17:37
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » So Dez 18, 2022 20:25

@T5060
Beim erstenTeil kann ich Dir zustimmen.
Aber der 2. sieht in der Realität überwiegend anders aus.
Sehr viele Betriebe der Mille- Melker gehören praktisch den Banken oder schon tatsächlich Investoren oder (hier im Osten vielleicht nur) Genossen, die selbst überhaupt nicht mehr in der Lage sind, auch nur 20 Kühe eigenverantwortlich zu halten, geschweige denn damit marktfähige Milch zu erzeugen.
Noch! gibt es genug Enthusiasten aus Kuhbauernfamilien, die dort als angestellte Betriebsleiter und Herdenmanager den Laden voran bringen.
Aber die schwindende Basis aus der erstgenannten Gruppe schlägt immer schneller in die mittlere und obere Führungsetage durch.

@Isarland
Du lieferst weniger als regelmäßig 50l pro Tag?
Da wird auch der letzten kleinen Molkerei klar, dass es Dir nur um die Untersuchung geht. :wink:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13351
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » So Dez 18, 2022 20:49

langholzbauer hat geschrieben:@T5060
Beim erstenTeil kann ich Dir zustimmen.
Aber der 2. sieht in der Realität überwiegend anders aus.
Sehr viele Betriebe der Mille- Melker gehören praktisch den Banken oder schon tatsächlich Investoren oder (hier im Osten vielleicht nur) Genossen, die selbst überhaupt nicht mehr in der Lage sind, auch nur 20 Kühe eigenverantwortlich zu halten, geschweige denn damit marktfähige Milch zu erzeugen.
Noch! gibt es genug Enthusiasten aus Kuhbauernfamilien, die dort als angestellte Betriebsleiter und Herdenmanager den Laden voran bringen.
Aber die schwindende Basis aus der erstgenannten Gruppe schlägt immer schneller in die mittlere und obere Führungsetage durch.

@Isarland
Du lieferst weniger als regelmäßig 50l pro Tag?
Da wird auch der letzten kleinen Molkerei klar, dass es Dir nur um die Untersuchung geht. :wink:

Mehr als regelmässig 50 ltr. Die kleine Molkerei ist immerhin der mit dem M.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
Isarland
 
Beiträge: 7578
Registriert: Mo Jul 08, 2019 17:37
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Dez 18, 2022 21:37

langholzbauer hat geschrieben:@T5060
Beim erstenTeil kann ich Dir zustimmen.
Aber der 2. sieht in der Realität überwiegend anders aus.
Sehr viele Betriebe der Mille- Melker gehören praktisch den Banken oder schon tatsächlich Investoren oder (hier im Osten vielleicht nur) Genossen, die selbst überhaupt nicht mehr in der Lage sind, auch nur 20 Kühe eigenverantwortlich zu halten, geschweige denn damit marktfähige Milch zu erzeugen.
Noch! gibt es genug Enthusiasten aus Kuhbauernfamilien, die dort als angestellte Betriebsleiter und Herdenmanager den Laden voran bringen.
Aber die schwindende Basis aus der erstgenannten Gruppe schlägt immer schneller in die mittlere und obere Führungsetage durch.


Das ist das was so tolle studierte Superleute wie DWEWT nicht kapieren, das erst aus einem zarten Pflänzchen ein großer Baum wird und das man immer viele Pflänzchen nachpflanzen muss, damit in 150 Jahren genug Bäumchen zu großen stattlichen Bäumen werden, die man dann fällen wird. Nix geht ewig. Warum man bei landw. Unternehmen was anderes glaubt verstehe ich nicht.

Guck ich mir Firmen wie Horsch, Fliegl, Ropa, Goldhofer, Hundegger oder Liebherr an, dann waren das zu Beginn Kuhstall-Buden, von denen heute Deutschland lebt.

Bei meinem Modell kann aber auch der 300 Kuh Betrieb mit 55 Jahren sagen, mir reichen auch 60 Kühe am Robbi, ich hab mit Schatz genug gearbeitet,
kann er dann so machen bis er 70 ist und der Enkel macht dann mit 120 wieder weiter.

Das Modell wäre innerhalb der Milcherfasser verrechnungsfähig und hätte alle Komponenten, die sich die Politik und der erregte Verbraucher wünscht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35553
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mo Dez 19, 2022 7:41

T5060 hat geschrieben:
Das ist das was so tolle studierte Superleute wie DWEWT nicht kapieren, das erst aus einem zarten Pflänzchen ein großer Baum wird und das man immer viele Pflänzchen nachpflanzen muss, damit in 150 Jahren genug Bäumchen zu großen stattlichen Bäumen werden, die man dann fällen wird. Nix geht ewig. Warum man bei landw. Unternehmen was anderes glaubt verstehe ich nicht.

Guck ich mir Firmen wie Horsch, Fliegl, Ropa, Goldhofer, Hundegger oder Liebherr an, dann waren das zu Beginn Kuhstall-Buden, von denen heute Deutschland lebt.

Bei meinem Modell kann aber auch der 300 Kuh Betrieb mit 55 Jahren sagen, mir reichen auch 60 Kühe am Robbi, ich hab mit Schatz genug gearbeitet,
kann er dann so machen bis er 70 ist und der Enkel macht dann mit 120 wieder weiter.

Das Modell wäre innerhalb der Milcherfasser verrechnungsfähig und hätte alle Komponenten, die sich die Politik und der erregte Verbraucher wünscht.


Das sind Gedanken von jemandem, der aus seiner Blase nicht rauskommt.
Die Betriebe die in der Garage beginnen, gibt es auch heute noch. Sie beschäftigen sich allerdings nicht mehr mit den Dingen, die ganz offensichtlich deine Geschäftswelt ausmachen. Die Tore für Importe werden wieder aufgerissen, zum Vorteil unserer Industrie. Die Anwendung der europäischen oder gar deutschen Produktionsstandards auf Importware sind mit der Begründung "Rechtsprobleme" von der Bundesregierung abgelehnt worden. Wohin der Weg gehen wird, dürfte nun wohl klar sein. Die Landwirtschaft im weitesten Sinne ist für nachfolgende Generationen kein interessantes Geschäftsfeld mehr. Dein Gerede vom kleinen, auch in der Zukunft sinnvoll funktionierenden Betrieb, ist eine Ideologie von gestern! Die Ost-Landwirtschaft hat einen Effizienzvorteil von 30%! Warum wohl? Es sind die Strukturen, die diesen Vorteil ausmachen. Verordnete höhere Effizienz wird viele Betriebe, vor allem NE-Betriebe, ins "Aus" drängen. Davon sind dann in erster Linie die Betriebe des Westens betroffen. Dort sind, relativ gesehen, 4-mal so viele NE-Betriebe angesiedelt wie im Osten. Welche Zukunft die Landwirtschaft in vielen Regionen hat, wird an dem Beispiel aus Bayern klar. Dort möchten Berufskollegen einen 500er MIlchviehstall bauen und werden als Massentierhalter diskriminiert. Die Gegner schwafeln vom "Kulturgut kleinstrukturierte Landwirtschaft" und von der "Pflege unserer bäuerlichen Kulturlandschaft". Genau diese Leute haben aber auch überhaupt kein Problem damit, beim nächsten Einkauf die Erzeugnisse der "Massentierhalter" und "Großagrarier" zu kaufen, wenn es das eigene Portemonnaie schont. Solange wir es mit einer ganz überwiegend verlogenen Kundschaft zu tun haben und in den öffentlichen Kassen Ebbe herrscht, sollte man vorsichtig sein mit Zukunftsanwandlungen, wie du sie immer wieder hervorbringst.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Dez 19, 2022 10:32

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Und die Richtungswechsel dabei sind zum Teil schon sehr flott geworden.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12892
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Dez 19, 2022 11:16

Wenn jetzt DWEWT noch rechnen könnte und von Landwirtschaft was verstehen würde,
könnte man ihm vielleicht recht geben. Er kann es aber nicht und lebt deshalb in seiner Blase weiter.

Der Großbetrieb hat keine bedeutend bessere Arbeitseffizient wie der gut aufgestellte Familienbetrieb,
aber alle beide Betriebsformen haben das Problem nicht vorhandener AK bzw. der zu geringen Entlohnung der AK.

Das DWEWT krass daneben liegt, erkennt man ganz einfach an den stetig sinkenden Kuhzahlen im Osten und auch den Finanzproblemen der dort melkenden Betriebe,
im Gegensatz zu dem seitherigen Wachstum der Familienbetriebe im Westen.

Nur seit etwa 1 - 2 Jahren haben wir hier im Westen auch Stagnation, mit einer wenig guten Zukunftsprognose.

DWEWT´s schon 50 Jahre altes Geschnarche hilft somit nicht weiter eine lebenswerte Zukunft für die Betriebe aller Größenklassen zu gestalten
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35553
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Trekko » Di Dez 20, 2022 19:45

Nun wurde vom Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ein Link zum verpetzen eingerichtet. Da kann jeder anonym also nicht rückverfolgbar einen Landwirt verpetzen wenn man einen Verdacht hat.
https://www.wochenblatt-dlv.de/maerkte/ ... 2022-12-20
Sowas dürfte nicht sein. Wenn mich einer falsch verdächtigt und die Amtspersonen stürmen meinen Bullenstall kann ich den Melder nicht belangen.
Wenn man Polizei, Sanitäter oder Feuerwehr anruft wird sonst immer zuerst nach dem Namen gefragt.
Trekko
 
Beiträge: 153
Registriert: Do Jun 09, 2022 7:34
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Di Dez 20, 2022 22:28

T5060 hat geschrieben:
Der Großbetrieb hat keine bedeutend bessere Arbeitseffizient wie der gut aufgestellte Familienbetrieb,


Das DWEWT krass daneben liegt, erkennt man ganz einfach an den stetig sinkenden Kuhzahlen im Osten und auch den Finanzproblemen der dort melkenden Betriebe,
im Gegensatz zu dem seitherigen Wachstum der Familienbetriebe im Westen.

DWEWT´s schon 50 Jahre altes Geschnarche hilft somit nicht weiter eine lebenswerte Zukunft für die Betriebe aller Größenklassen zu gestalten


Du meinst den Familienbetrieb mit Familienarbeitssklaven ohne Entgelt?
Den Ostbetrieben fehlen diese billigen Arbeitskräfte. Da muss jede Stunde bezahlt werden. Das drückt das Ergebnis ganz erheblich. Deshalb sind hier viele Milchbetriebe in den zurückliegenden Krisenphasen ausgelaufen.
Vor 50 Jahren war der durchschnittliche Betrieb im Westen 21 ha groß. 2035 wird der durchschnittliche West-Betrieb ca. 150 ha groß sein. Diese Werte gelten nicht für den deutschen Süden! Du siehst, da wo wir gestern schon waren, kommt der Westen in 2035 erst an. Der Effizienzvorteil wird dem Osten erhalten bleiben. :wink:
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Dez 21, 2022 0:45

DWEWT, das verstehst nicht. Das stand nicht in deinem Uniscript mit der süddt. Kalkulation und der dortigen Lebensweise.

Der Stand des selbstbestimmten freien Bauern ist eh nicht dein Ding, du magst eher den Herrnbesitz mit unterwürfigen Personal,
die den Herrn anhimmeln und die Arbeit schaffen. :lol:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35553
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Dez 21, 2022 2:05

Weisst DWEWT ich hab ein Kumpel, so 66, in Niederbayern, der sagt ein Bauernhof ist ein Kunstwerk, das man an die Wand hängst, wo dich dran freust und dir dein Lebensunterhalt verdient.
Der hat so 40 ha, die haben heute einen Wert von 5 Mill. €. Der sagt was sollt ich machen, mir hatten alles, die Kinder sind gelungen, alles was er gemacht hätte wäre nicht nötig gewesen.
Das Haus ist topfit, der Stadl auch, wenn auch 110 Jahre alt und der Wald gepflegt. Wenn die wollen verkaufen die ein Hektar und dafür kriegen die jeden schönen 200 - Kuh Betrieb in Hessen.
Wollen die aber gar nicht, die machen auch so ihr Ding. Man hält seinen Hof wachstumsfähig und wenn man Geld verdienen will, dann verdient man das dort, wo es leichter geht und verfällt nicht in Aktionismus.
Der musste in seinem ganzen Leben noch keinen Cent für fremde Löhne, Pachten oder Zinsen erwirtschaften. Alles Geld was man nicht mehr sieht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35553
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
2750 Beiträge • Seite 138 von 184 • 1 ... 135, 136, 137, 138, 139, 140, 141 ... 184

Zurück zu Rinderforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], erwinruhl, Google [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki