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Die Lügen des Bauerverbandes

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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169 Beiträge • Seite 6 von 12 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 12
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon fedorow » Di Dez 18, 2018 22:01

Wirds euch nicht zu langweilig jeden Tag 50 Beiträge über den BV zu schreiben ?
fedorow
 
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon BMWi3 » Di Dez 18, 2018 22:08

T5060 hat geschrieben:Ich beschränke mich auf meinen Job.
Das Weltverbessern überlasse ich Dir, Rukwied, Ostendorf, Häusling und dem Habeck.


Guter Hinweis auf deinen Job. Gib mal Expertise hierzu:
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sen ... g-100.html

Grüne, FDP und Bauernverband gegen Enteignung und für Alternative
BMWi3
 
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon fedorow » Di Dez 18, 2018 22:15

Euren BV kenn ich zuwenig, bin nur im BBV langjähriges Mitglied und muss sagen das der BBV im großen und ganzen gute Arbeit leistet.

Es stimmt natürlich das er die Erezugerpreise nicht beeindlussen kann aber wie soll das bei Weltmarktpreisen gehen ?
Die Bauern wollten doch den freien Markt ohne Beschränkung um in alle Welt exportieren zu können.
fedorow
 
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon T5060 » Di Dez 18, 2018 22:23

Dafür gibts spezialisierte Anwälte. Normenkontrollklage oder Klage gegen den PFB.
Also ich habe bisher Ausgleichsmaßnahmen in Bayern immer im Dialog mit Landwirten und NS-Behörden einvernehmlich umgesetzt.
Aber man muss was dem NS und den Landwirten was anbieten können.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon fedorow » Di Dez 18, 2018 22:23

Dennoch läuft was schief da habt ihr schon Recht.
Hier ein Top Betrieb mit Biogas und 160 Kühen jede Menge PV auf den Dächern also Top Betrieb mit 5 Kinder und keiner will den Hof.
Bauer ist gut über 50. Langsam schafft er das nicht mehr trotz Lehrling. Und Lehrlinge werden auch knapp.

Nun will er in wenigen Jahren nach den 20 Jahren seine Biogasanlage abschalten wegen zu hoher Auflagen und den 160 Kuhbestand deutlich reduzieren. Dann macht er das alleine mit seiner Frau noch vorläufig.
Schade um solche Betriebe weil keiner der Hof übernehmen will.
Aber das ist der Jugend heute zuviel Arbeit. 14 Stunden harte Arbeit und abends und Sonntags dann dazu noch den ganzen Bürokram der erledigt werden muss. Nun kommt auch noch die aufwendige Stoffstrombilanz dazu.
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon fedorow » Di Dez 18, 2018 22:51

fedorow hat geschrieben:Die Bauern wollten doch den freien Markt ohne Beschränkung um in alle Welt exportieren zu können.


In erster Linie will die Politik den Weltmarktpreis damit in Deutschland die Nahrungsmittel auf immer günstig bleiben !
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon T5060 » Di Dez 18, 2018 23:06

Die Höfe sind schon kaputt gespart. Die sind jetzt nicht pleite, aber die Grunddüngung ist meist knapp, Maschinen sind oft gemietet, Reparaturstau an den weniger wichtigen Gebäuden.
Oft dann arbeitsüberlastet und man sieht auch gleich, ob Baugelände im Spiel ist oder nicht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon fedorow » Mi Dez 19, 2018 0:01

Zuerst müßen für Unternehmer die Steuern runter, unter 50 000 Euro Gewinn für eine Firma sollten überhaupt keine Steuern bezahlt werden um Rücklagen zu bilden.
Was vor 20 Jahren 20 000 DM waren sind heute 40 000 Euro vom Wert her gesehen.
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon Nordhesse » Mi Dez 19, 2018 0:10

Ein laufender Landwirtschaftlicher Betrieb muss ja, wenn er gewachsen ist über 100000 € gewinn machen, weil die Tilgung aus dem Gewinn laufen muss. Wir erleben immer mehr eine Spreizung zwischen denen, die gut laufen und denen, die weniger gut laufen. Tendenziell würde ich sagen, dass bei vielen im Moment Konsolidierung angesagt ist- auch und gerade bei den großen und gewachsenen Betrieben. Arbeitskräfte ist dort fast überall ein Thema und die Investitionen sind zur zeit einfach zu teuer geworden. Außerdem braucht man viel Kapital zum Ankauf von Flächen. Die 2. Genration Verpächter hängt nicht mehr so an den Flächen und veräußert gerne
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon fedorow » Mi Dez 19, 2018 0:25

Man muss auch voraus denken.
Hier hat ein großer Biogas mit Mastbetrieb inzwischen 3 Fremd Angestellte.
Was glaubt ihr was da an Abfindung fällig wird wenn der nach den 20 Jahren Biogaslaufzeit die 3 Arbeiter austellen muss ?
In der Regel 1 Bruttolohn pro Arbeitsjahr.
Nehmen wir 3000 Euro pro Jahr wären das bereits nach in 15 Jahren 45 000 Euro an Abfindung pro AK.
Werden nach 15 Arbeitsjahren 3 Arbeiter wieder ausgestellt sind das 135 000 Euro nur an Abfindung.
Mit den steigenden Löhnen erhöht sich das rapide.

In der Wirtschaft wird vielleicht genug verdient um sowas zu bezahlen aber in der Landwirtschaft ?

Ich glaub das sowas viele Betriebe vor allem Biogas nicht bedacht haben wenn sie nach den 20 Jahren ihre Arbeiter austellen müssen.
Im Osten gibts einige Großbetriebe die in den letzten Jahren bei 20 Cent Milchpreis das melken aufhören mussten und nicht selten 5 oder 10 Arbeiter ausgestellt haben. Keine Ahnung wie die das finanziell meistern.
fedorow
 
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon BMWi3 » Mi Dez 19, 2018 8:53

T5060 hat geschrieben:Dafür gibts spezialisierte Anwälte. Normenkontrollklage oder Klage gegen den PFB.
Also ich habe bisher Ausgleichsmaßnahmen in Bayern immer im Dialog mit Landwirten und NS-Behörden einvernehmlich umgesetzt.
Aber man muss was dem NS und den Landwirten was anbieten können.


Du solltest eine Expertise abgeben und nicht was von Anwälten sabbern...
Hier geht es um die Frage was höher zu bewerten ist. Die gerade Linieführung einer Straße oder der Schutz der Flächen. Wer vor Gericht gewinnt hängt vom Richter ab und natürlich von der Qualität der Anwälte.
2. Knackpunkt ist die Enteignung nicht für die Straße sondern für Ausgleichsmaßnahmen. Das ist überhaupt nicht hinzunehmen...
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon T5060 » Mi Dez 19, 2018 9:02

Ist in erster Linie eine juristische Frage und eine Frage des Verfahrensstands um überhaupt was sagen zu können, braucht man erst mal Akteneinsicht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon BMWi3 » Mi Dez 19, 2018 9:19

T5060 hat geschrieben:Ist in erster Linie eine juristische Frage und eine Frage des Verfahrensstands um überhaupt was sagen zu können, braucht man erst mal Akteneinsicht.


Eine naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme auf dem Acker kann an jeder Stelle erfolgen und ist niemals Grund einer Enteignung. Entweder war der Film falsch oder wir haben es hier mit einem Skandal zu tun.
Da kann man sich ja nicht sicher sein auf eigenem Grund und Boden, dass da auf dem Acker plötzlich Bäume stehen weil der Kreis das so meint …
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon bauer hans » Mi Dez 19, 2018 9:44

heute ist es wesentlich schwieriger mit der gemeinde zu verhandeln als früher.
hier gabs einen,der wirklich "nicht viel in der birne hatte",aber dessen land dringend gebraucht wurde.
wenn die gemeinde ein angebot machte,sagte er "DAS IST ZU WENIG"!!
der kam damit durch.
heute ist es so,dass die verwaltung mich z.b. in 2017 aufforderte,einen baum zu fällen,weil der fussgänger gefährde,
was nicht stimmte.
mir wurde dann letztlich die ersatzvornahme angedroht,worauf ich ein gutachten gefordert hatte.
das wurde nie erstellt,der baum letzte woche von mir gefällt.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon T5060 » Mi Dez 19, 2018 9:50

BMWi3 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ist in erster Linie eine juristische Frage und eine Frage des Verfahrensstands um überhaupt was sagen zu können, braucht man erst mal Akteneinsicht.


Eine naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme auf dem Acker kann an jeder Stelle erfolgen und ist niemals Grund einer Enteignung. Entweder war der Film falsch oder wir haben es hier mit einem Skandal zu tun.
Da kann man sich ja nicht sicher sein auf eigenem Grund und Boden, dass da auf dem Acker plötzlich Bäume stehen weil der Kreis das so meint …


Ich kann es nicht sagen, weil ich nicht weis, welches Recht zur Anwendung kam, Straßenrecht oder Baurecht.

Also ich habe hier so eine derartige Straße mal in dergestalt gestoppt, dass die Straße wohl Baurecht hatte, aber die Flächen nicht enteignet werden durften.
Deshalb habe ich wahrscheinlich auch einigen Ärger, den ich sonst nicht hätte. Profitiert davon hat zwar ein hohes Tier des BV´s, aber der BV hat mir dann den Rücken nicht freigehalten.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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