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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fleischverkäufer » Do Feb 06, 2025 9:24

Wurde dort so gesagt. Eben um die Stromabnahme noch stärker ZEITLICH zu steuern. Es gab auch an der Ölbörse schon mal negative Ölpreise. Wenn etwas mit Gewalt weg muß, dann kann das noch der kleinste Schaden sein. Wir haben auch einzelne Rohstoffe, mal bringen sie gutes Geld, mal muß man noch dafür zahlen, damit sie abgeholt werden.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Do Feb 06, 2025 9:33

Ja, kenn ich aus der Schweinehaltung
Mal kostet das Kilo Schweinefleisch 1,75€
und mal muss ich die Entsorgung von Tierkörpern bezahlen
:D
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langholzbauer » Do Feb 06, 2025 9:35

Die nötige Ladeinfrastruktur kostet ja auch nix, sodass sicher die PV- Betreiber mit Zuschuss einspeißen werden, statt selbst zu speichern oder abzuschalten? :oops:
Nach meinen Kenntnissen ist PV- Strom leicht bei Überschuss abzuschalten, was bei WKA einige Minuten braucht und bei Kohle und Atomstrom am schwierigsten wird.
Dafür haben die Netzbetreiber sicher schon Pläne ausgearbeitet.
Der Ansatz mag richtig sein, BEV nur in Niedrigpreisphasen nachzuladen.
Dazu müssen sie aber auch alle genau dann an entsprechend geregelten Lademöglichkeit hängen oder den Mehrpreis für Zwischenspeicher zahlen, die das übernehmen können.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fedorow » Do Feb 06, 2025 9:37

langer711 hat geschrieben:Naja auf den Börsenpreis kommen ja noch die Netzentgelte und Steuern.
Selbst bei minus 10cent an der Börse kostet der Strom dann immernoch über 10 Cent.
Und das auch nur, wenn man einen Börsenpreis-Tarif wie Tibber und co hat, der aber gleichzeitig auch mal bei über 100 Cent liegen kann bei Dunkelflaute.

Fürs Laden noch Geld raus kriegen wird wohl nix werden.

Mal ne andere Frage, wer bezahlt eigentlich die 650 Milliarden Euro Netzausbaukosten für grüne Energie ? Der Stromkunde oder wieder der Steuerzahler ?
https://www.uni-mannheim.de/news/651-mi ... au-noetig/
Bei der Inflation zurzeit würde ich mal eher von 1 Billion Kosten ausgehen, was es die nächsten Jahre dem Stromkunden kosten wird.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fleischverkäufer » Do Feb 06, 2025 9:49

Beide, ist aber bei Atomkraft nicht anders. Es wäre niemals ein AKW gebaut worden, wenn nicht der Steuerzahler die enorem Gesamtund Folgekosten übernehmen würde. Keine Bank hätte jemals auch nur einen € Kredit gegeben, wenn nicht der jeweilige Staat die Bürgschaft übernommen hätte. Aber lassen wir das, bringt sowieso nichts.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Falke » Do Feb 06, 2025 10:12

Mich wundert immer wieder bzgl. CO2-Abgabe und Ähnlichem das lineare Denken der "Systemgläubigen" an das quasi Unverrückbare/Gottgegebene :
so was wie die CO2-Abgabe kann am ersten Tag nach Antreten einer (wirklich) neuen Regierung abgeschafft werden. Das geht. Siehe USA.

Und zu den Flex-Stromtarifen mit gar negativen Preisen. Wenn das übers Jahr gerechnet gegenüber den gemittelten Standardtarifen so viel Vorteil gäbe,
würde solche Anbieter von den Stromhungrigen regelrecht überrannt. Werden sie aber nicht. Auch weil solche Anbieter gerne pleite gehen ...

Fossile waren jetzt über hundert Jahre lang der "Schmierstoff" der (westlichen) Wirtschaft. Jede schnelle Änderung der Bepreisung hätte große Auswirkungen
auf das Funktionieren des damit aufgebauten "Getriebes". Aber bzgl. dem Abwürgen des Wirtschaftens haben gewisse Regierungen ja eh jede Chuzpe ...

Ja, die Erde ist durch Fossile "ölverschmiert". :cry:

Ob es mit zunehmend Elektro viel besser wird?
Eine meiner nachdenklich stimmenden Beobachtungen diesbezüglich gab es bei meiner Wanderung um einen Achttausender im Himalaya:
die Pfade waren stellenweise übersät mit weggeworfenen, eingetretenen, alten, halb zersetzten Batteriezellen! Besonders rund um die Verkaufssstellen ... :(

Wie viele Milliarden (Primär-)Zellen wurden schon in Elektrospielzeug eingesetzt (ich sage verschwendet) und dann entsorgt. Immer im Sammelbehälter?

Ich weiß, E-Autos fahren mit Akkus. Die Entsorgung hat noch gar nicht richtig begonnen ...

A.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Do Feb 06, 2025 10:17

Gute Frage

Fest steht nur, das die Holländer gutes Geld verdient haben:

https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... e-101.html
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon ratzmoeller » Do Feb 06, 2025 10:37

Falke hat geschrieben:Wie viele Milliarden (Primär-)Zellen wurden schon in Elektrospielzeug eingesetzt (ich sage verschwendet) und dann entsorgt. Immer im Sammelbehälter?

Nicht zu vergessen die Elektronik und LED´s in Billig-Konsumgütern.Die derzeitigen Entsorgungsmöglichkeiten sind für einige Zeitgenossen einfach noch nicht bequem genug.Wäre noch eine zusätzliche (kleine) Tonne für Elektro-Kleingeräte und Batterien pro Haushalt sinnvoll?
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Südheidjer » Do Feb 06, 2025 11:16

fleischverkäufer hat geschrieben:https://www.autobild.de/artikel/co2-steuer-wie-massiv-der-spritpreis-steigt-15123801.html
Kommentar :
Die meisten Autokäufer kaufen Verbrenner und können auf Sicht zu halbwegs planbaren Kraftstoffpreisen relativ günstig fahren. Doch das Risiko fährt ab jetzt mit: Die große Unbekannte ist die Preisbildung für die CO2-Abgabe ab 2027 und darüber hinaus. Das sollten Autokäufer bei der Entscheidung für die Antriebsart berücksichtigen – und sich auf deutlich steigende Kosten für fossile Kraftstoffe einstellen.

War gestern Abend ein Bericht dazu im TV. Nach verschiedenen Berechnungen kann bis 2030 der Preis für 1 Liter Sprit um 70 Cent teilweise gibt es auch Prognosen bis zu 1,20 € steigen., Bekommt der Begriff " Verbrenner" eine ganz andere Bedeutung. Gleichzeitig wird durch den Ausbau der EE der Ladestrom immer günstiger werden, dann wird man oftmals in zumindest im Sommer und Sonnigen Sonn oder Feiertagen kostenlos laden oder sogar noch Geld beim Laden heraus bekommen. Zudem gibt es noch Geld mit THG Zertifikaten. Natürlich kann der Strom im Winter zeitweise auch mal teuer sein.
P.S. Der Bericht stammt NICHT von mir, habe ICH auch nicht entschieden. Bevor sich hier wieder so komische Typen wie M.. meinen sich an mir abarbeiten zu müssen. Spart euch die Zeit. Ich lese das auch nur, und stelle das nur fest.

Ich vebrauche im Auto keine 300 Liter Diesel im Jahr. 1,- Euro mehr pro Liter wären 300,- Euro mehr Ausgaben für Diesel im Jahr. Scheiss was drauf. Hilmar Kopper hätte gesagt, das sind Peanuts.
Wenn der CO2-Preis massiv ansteigen sollte, dann haben wir ganz andere Probleme. Man schaue nur mal auf die aktuellen Energy-Charts:

https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?c=DE

Letzte Nacht um die 4 GW Leistung aus erneuerbaren Energien aber eine Last von 50 GW.
Das ist Faktor größer 10.
Das zieht sich auch den ganzen Winter über so durch.
Und bis 2030 oder 2035, also in 10 Jahren haben wir soviel Pufferspeicher, daß wir dann komplett auf WKA und PV setzen können?
Ne, glaube ich nicht. Wir werden also Gas verbrennen müssen, um den Strom zu erzeugen. Auf dem Gas-Preis wird die CO2-Abgabe aber auch fällig sein, falls das Gas fossil sein sollte. Konsequenz: Der Strompreis würde durch die Decke gehen.
Da ist nichts mehr mit günstig E-Auto laden.

Oder man kauft sich einen zusätzliche Akku in der Größe von 50 KWh, um damit in der billigen Zeit den Strom aus dem Netz zu ziehen und ihn dann ins E-Auto umzuladen, wenn man zuhause ist.
Sowas wird es sicher geben, aber eben nicht für 50 Millionen Deutsche in den nächsten 10 Jahren.

Welchen Stromverbrauch kann ein Otto-Normal-Deutscher den Tag über zeitlich verschieben?
Wie sieht das beim produzierenden Gewerbe aus? Die schalten dann eben mal morgens und abends in der teuren Zeit je zwei Stunden ihre Anlagen aus und die Mitarbeiter spielen Karten?
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Do Feb 06, 2025 11:29

Ja, nicht ausgeschlossen.
Dann ist der Strom durch CO2 im Winter teuer, im Sommer billig, weil Dunkelflaute eben teurer ist.

Dem Dieselfahrer kann das egal sein, da ist dann das ganze Jahr der Sprit teuer.

Bei 300 Liter im Jahr ist es eh Wurscht
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon MikeW » Do Feb 06, 2025 11:42

Kann doch jeder machen wie er will. Einer fährt Diesel, einer Benzin, einer Strom ... der Nächte das was evtl noch kommen wird.
Immer die eigene Entscheidung und auf die Kosten bezogen ist es, wie @langer ... schon schreibt, bei Vielen eh Wurscht.

Entscheidend ist, daß man zusehen sollte, daß das auch in Zukunft jeder für sich selbst entscheiden kann und nicht wie einige "Systemlinge" ( :wink: ) hier immer allem brav gefolgt werden muß was sich "unsere Angestellten (mit oft wenig Ahnung vom realen Leben) in der Reg" so ausdenken. Wenn die falsch liegen und alle machen mit, wird es rrotzdem nicht richtig.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Südheidjer » Do Feb 06, 2025 11:57

Welche E-Autos werden wir in 5 sind 10 Jahren auf dem Markt haben? Wie leistungsfähig werden diese E-Autos sein, was werden sie kosten?

Volkswagen will ein E-Auto für 20.000 Euro auf den Markt bringen:

https://www.bild.de/politik/inland/fuer-20-000-euro-vw-plant-echten-e-volkswagen-67a340dbd72ca12c3499f37d

Der Fortschritt und der Markt wird es regeln. Der Staat sollte sich dringendst raushalten.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fleischverkäufer » Do Feb 06, 2025 12:09

Das wurde in dem Bericht gestern auch nochmal klargestellt, fast diese gesamten Förderungen gehen an die Gutverdiener. Das is auch gut so, von nichts kommt nichts. Diesen ganzen " Links Grünen Taugenichtse" ( oder wie man die hier auch immer nennt )steht das auch nicht zu.
https://www.spiegel.de/auto/elektroauto ... 0c57c3fa0f

Für den Bericht wurde auch die Sozialstruktur der Prämienempfänger ermittelt, ob Privatkäufer oder Nutzer von Firmenwagen. 71 Prozent waren Männer – das liegt im Rahmen des Neuwagenmarkts insgesamt. Zugleich stellten die Autorinnen und Autoren aber eine »deutliche Ungleichverteilung« zugunsten von Menschen mit überdurchschnittlichen Einkommen fest. Rund 30 Prozent lebten in Haushalten mit mehr als 6000 Euro netto pro Monat. Nur ein Fünftel der Geförderten lebte in Mehrfamilienhäusern.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon 240236 » Do Feb 06, 2025 12:13

fleischverkäufer hat geschrieben:Das wurde in dem Bericht gestern auch nochmal klargestellt, fast diese gesamten Förderungen gehen an die Gutverdiener. Das is auch gut so, von nichts kommt nichts. Diesen ganzen " Links Grünen Taugenichtse" ( oder wie man die hier auch immer nennt )steht das auch nicht zu.
https://www.spiegel.de/auto/elektroauto ... 0c57c3fa0f

Für den Bericht wurde auch die Sozialstruktur der Prämienempfänger ermittelt, ob Privatkäufer oder Nutzer von Firmenwagen. 71 Prozent waren Männer – das liegt im Rahmen des Neuwagenmarkts insgesamt. Zugleich stellten die Autorinnen und Autoren aber eine »deutliche Ungleichverteilung« zugunsten von Menschen mit überdurchschnittlichen Einkommen fest. Rund 30 Prozent lebten in Haushalten mit mehr als 6000 Euro netto pro Monat. Nur ein Fünftel der Geförderten lebte in Mehrfamilienhäusern.
Das sehe ich anders, Die klassische Friseuse usw. ist auch kein Taugenichts und wird dadurch zum Menschen 2ter Klasse abgestempelt. Oder ist diese, nur weil sie Friseuse usw. ist, gleich weil sie Geringverdiener ist ein linksgrüner Taugenichts?
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fleischverkäufer » Do Feb 06, 2025 12:16

Da bin ich bei dir. Aber ich wollte mich auch mal hier in dem Vokabular von einigen anderen äussern.
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