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Aktuelle Zeit: Di Jan 13, 2026 23:53

Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » So Jan 04, 2026 13:34

Gutes Argument, der Akkuschrauber.
Wieviele Schrauben hat der AS vor 25 Jahren mit einem Akku geschafft, und wieviele sind es heute?
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon countryman » So Jan 04, 2026 15:04

Der Technologiesprung zu Lithiumakkus hat BEV für den allgemeinen Gebrauch ermöglicht - das ist der Status Quo.
Weitere Technologiesprünge kann man vermuten aber bis zur tatsächlichen Realisierung bleibt es ein Blick in die Glaskugel! Keinesfalls Trendkurven aus der Vergangenheit einfach in die Zukunft verlängern, das geht immer schief.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » So Jan 04, 2026 16:01

Nein, eine Fortenwicklung in diesem Maße sehe ich auch nicht.
Aber ich sehe durch die Entwicklung der letzten 20 Jahre bei Akku-Technologie das BEV auf Augenhöhe mit den Verbrennern.

Der Verbrenner wird aufgrund höherer Abgashürden eher teurer werden und dazu noch anfälliger.
Das BEV wird eher günstiger werden, weil die Stückzahlen noch steigen und damit die Skalierung.

Wer das nicht wahrhaben will, wird es halt von der Seitenlinie erleben.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon countryman » So Jan 04, 2026 16:32

langer711 hat geschrieben:Der Verbrenner wird aufgrund höherer Abgashürden eher teurer werden und dazu noch anfälliger.


Das ist ein Trend aus der Politik der letzten Jahre. Auch den kann man gedanklich fortschreiben, ob es eintritt bleibt abzuwarten. Im Moment sieht es eher so aus als ob andere Sorgen in den Vordergrund rücken.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon erwinruhl » So Jan 04, 2026 17:27

Der Professor Fichtner mit seinem Vortrag:



Der Antrieb der Zukunft ist elektrisch
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon freddy55 » So Jan 04, 2026 18:24

langer711 hat geschrieben:Gutes Argument, der Akkuschrauber.
Wieviele Schrauben hat der AS vor 25 Jahren mit einem Akku geschafft, und wieviele sind es heute?


Sehr gutes Argument, ich arbeite seit über 30 Jahren mit ner Accu Rebschere, inzwischen die 4. des gleichen Herstellers, der Accu meiner aktuellen hat noch ein viertel Größe und Gewicht meiner letzten, hält gute 16 - 18 Std. volle Leistung :D :D wenn der im Auto das auch mal macht, dann wird die Diskussion für mich interessant, aber bis dahin werde ich wohl kein Auto mehr fahren.


.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon wastl90 » Mo Jan 05, 2026 9:41

Fährst du 16-18 Stunden am Stück Auto? Respekt!
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langholzbauer » Mo Jan 05, 2026 10:46

Gegenfrage:
Wer kann jede Nacht oder Pause/ Arbeitszeit an einer Steckdose parken?

Wir Landbevölkerung vielleicht noch .
Bei mehreren Autos auf einem Hof wird das auch schon sportlich. :wink:

So 8-15 durchschnittliche Fahrstunden sind beim Verbrenner ein übliches Tankvolumen.
Auch wenn das nur die wenigsten nutzen oder wirklich brauchen.

Da ist noch viel Entwicklung und vor allem Ausbau der Ladeinfrastruktur nötig, bis allein für PKW der Elektroantrieb die Verbrenner wirklich verdrängt.
Ich fürchte, das werden einige euphorische Schreiber hier nicht mehr erleben.

Nichts desto trotz soll bitte jeder selbst ohne Bevormundung von Staat oder Pseudoumweltschützern die Entscheidung für die Antriebsart seines Autos treffen dürfen!

Wenn wir uns darauf einigen, könnte die Diskussion hier deutlich sachlicher werden und vielleicht auch im Endeffekt manchen Leser zum Umstieg auf ein BEV bewegen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Mo Jan 05, 2026 11:53

Naja, wir wissen alle, das der Akku der Preistreiber vom E-Auto ist.
Jetzt kann sich jeder mal die Frage stellen, wieviel ihm 100 km Reichweite wert sind.
Nach unten ist das ziemlich klar.
100 km ist allen Zuwenig.
Ab 200 km sind viele schon zufrieden.
300-400 ist das, was aktuell die meisten liefern.

Wenn das Auto jetzt 10.000€ teurer wird und dafür statt 500km WLTP dann 800km WLTP hat, ist es das Geld wert?
Oder von 700km auf 1000km?

Also mir ist es das nicht wert.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon wastl90 » Mo Jan 05, 2026 11:54

langholzbauer hat geschrieben:Gegenfrage:
Wer kann jede Nacht oder Pause/ Arbeitszeit an einer Steckdose parken?

Wir Landbevölkerung vielleicht noch .
Bei mehreren Autos auf einem Hof wird das auch schon sportlich. :wink:

So 8-15 durchschnittliche Fahrstunden sind beim Verbrenner ein übliches Tankvolumen.
Auch wenn das nur die wenigsten nutzen oder wirklich brauchen.

Da ist noch viel Entwicklung und vor allem Ausbau der Ladeinfrastruktur nötig, bis allein für PKW der Elektroantrieb die Verbrenner wirklich verdrängt.
Ich fürchte, das werden einige euphorische Schreiber hier nicht mehr erleben.

Nichts desto trotz soll bitte jeder selbst ohne Bevormundung von Staat oder Pseudoumweltschützern die Entscheidung für die Antriebsart seines Autos treffen dürfen!

Wenn wir uns darauf einigen, könnte die Diskussion hier deutlich sachlicher werden und vielleicht auch im Endeffekt manchen Leser zum Umstieg auf ein BEV bewegen.

Ich habe vier Elektrofahrzeuge an einem Hof und lade die teilweise auch gleichzeitig. Das ist überhaupt kein Problem.
Wenn du 8-15 Stunden nicht regelmäßig nutzt, dann kannst du auch elektrisch fahren. Wo ist das Problem? Mit modernen E-Autos dauert der Ladevorgang nicht viel länger als eine Pinkelpause + Kaffee an der Raststätte.
Wo bitte ist der Ausbau notwendig? Die Ladesäulen gibt es doch flächendeckend zuhauf an jeder Ecke. Schnellladestationen an den Autobahnen gibt es doch schon fast mehr als normale Tankstellen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon wastl90 » Mo Jan 05, 2026 11:58

langer711 hat geschrieben:
Wenn das Auto jetzt 10.000€ teurer wird und dafür statt 500km WLTP dann 800km WLTP hat, ist es das Geld wert?
Oder von 700km auf 1000km?

Also mir ist es das nicht wert.

Dafür würde ich kein Geld ausgeben weil es einfach nicht der Realität entspricht, zumindest bei meinem Fahrverhalten. Ich bin nun wirklich viel unterwegs. Mit meinem Skoda auch gerne mal im Urlaub, Messen oder sonstigen Langstrecken. Nach 2-3 Stunden mach ich sowieso Pause, auf mehr hab ich keine Lust. In der Zeit ist dann auch schnell Strom für die nächsten 200km geladen. Als Alleinfahrer muss ich teilweise Ladestops einlegen, deren Zeit ich nicht benötige. Bei Fahrten mit der Familie muss sowieso ständig jemand pinkeln oder hat hunger. In der Zeit kann ich auch schnell und bequem laden. Gerade bei den Urlaubsfahrten hat das noch nie gestört und das sind Strecken von teilweise 800km.

Dafür fahr ich das ganze Jahr an keine Tankstelle, stell mich neben den Rüssel und lasse das Diesel laufen bzw. muss zum Bezahlen an die Kasse. Das werden aber die, die noch nie ein E-Auto gefahren sind, nicht verstehen. Ich habe ja noch immer Diesel in meiner Flotte, freiwillig, wenn es eine Alternative gibt, fährt die privat oder betrieblich jedoch keiner mehr.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon holzerhobby » Mo Jan 05, 2026 13:04

Aus meiner Sicht sollte ein E Auto schon 500 KM Brutto Reichweite haben.

Mal einparken Prozent Kapazitätsverlust über die Jahre und ungünstige Bedingungen, dann bist du schnell bei 400 km oder darunter.
Und wenn man dann zu einer Familienfeier oder sonstigen Veranstaltung wie Konzert o.ä. nach München 150 km einfach fahren will,
dann kommt man einigermaßen sicher ohne Ladestop wieder heim.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langholzbauer » Mo Jan 05, 2026 13:33

wastl90 hat geschrieben:Dafür fahr ich das ganze Jahr an keine Tankstelle, stell mich neben den Rüssel und lasse das Diesel laufen bzw. muss zum Bezahlen an die Kasse. Das werden aber die, die noch nie ein E-Auto gefahren sind, nicht verstehen. Ich habe ja noch immer Diesel in meiner Flotte, freiwillig, wenn es eine Alternative gibt, fährt die privat oder betrieblich jedoch keiner mehr.

Es gibt auch an den konv. Tankstellen zunehmend Automaten und Bezahlapps von der Tanksäule aus.
Somit unterscheidet sich die Hochleistungs-Schnellladestation neben dem tatsächlichen Preis/km immer weniger, vom Sprittanken. :wink:
Mit dem Verbrenner fahre ich nach , seltenst mehr als,10 Min mit ganz vollem Tank weiter.

Ist das so schwer , einfach bei der Wahrheit zu bleiben?

Ich habe garnichts gegen BEV.

Im letzten Satz beschreibst Du es doch selbst.
BEV setzen sich durch, wenn sie eine Alternative zu Verbrennen bilden.
Dazu braucht es aber realistische Vergleiche und keine Subventionen oder Schönmalerei!
Das Konzept von Dir und @Langer scheint doch ganz gut aufzugehen.
Glückwunsch dazu!

Aber das ist noch lange nicht der Durchschnitt aller Autonutzungen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Mo Jan 05, 2026 14:52

Die „Reichweite von 1000km mit vollem Tank“ wird gerne als Argument für den Diesel genutzt.
Ja, stimmt, das schafft der Akku nicht.

Aber wirklich nutzen tun die meisten diese 1000 km nicht oder nur 5 mal im Jahr.
Darum macht der große Akku für die meisten keinen Sinn.

Ist natürlich ein nice to have, aber kostet halt auch Geld.
Muss aber jeder selbst für sich ausloten.

Mit Anhänger ist das wieder ne andere Nummer, klar.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langholzbauer » Mo Jan 05, 2026 15:21

Das Extrem ist aber auch wieder so weit am Rand hergeholt.
Das schaffen auch nur wenige Diesel im Alltag.

Der Markt sucht bezahlbare Autos um ca . 300 Km Reichweite, die man regelmäßig oder eben bei Bedarf kurzzeitig auffüllen kann.
Nehmen wir doch einfach das Beispiel der ambulanten Pflegedienste:
Die sind überwiegend tagsüber auf kleinem Radius unterwegs.
Und trotzdem müssen aus Kostengründen selbst die Betreiber von kleinen BEV wieder auf günstigere Verbrenner zugreifen, weil die alternativen neuen BEV schon in der Anschaffung teurer sind und die Aufladung kaum billiger, als Verbrenner - Betankung kommt.
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