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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Kartoffelbluete » Sa Jan 28, 2023 14:20

@waelder - Respekt, wenn du das Auto noch hast und auch fahrbereit ist, wo du mit 18 gekauft hast :!: :D
Das können nur ganz wenige von sich behaupten!
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon countryman » Sa Jan 28, 2023 19:20

Mein roter Golf 1 mit 75 PS war leider schon durchgerostet als ich ihn bekam, sonst eigentlich ein schönes Auto ;-)
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon AF85 » Sa Jan 28, 2023 19:39

fedorow hat geschrieben:Sind Elektroauto umweltfreundlicher als ein Diesel ?
https://www.youtube.com/shorts/YB2AFHTSDos

Das ist ja das was unsere E-Autofanatiker (wie weissnich und noch einige andere hier) nicht kapieren, solange der Strom ,der zusätzlich für die E.Autos gebraucht wird , aus Kohle und Gaskraftwerken kommt ,ist der Verbrenner einfach umweltfreundlicher.
Ich habe nichts gegen E-Autos , liebäugle selbst von einem , sobald meine PV auf dem Dach ist und ich meinen eigenen Strom zum laden hab, aber nur dann macht es sinn , alles andere ist Träumerei.
Solange wir nicht einen dauerhaften Überschuss an Ökostrom haben , ist das einfach so . Nur die Wenigsten hier in Deutschland können ihr Auto mit Strom von der eigenen PV laden.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon waelder » So Jan 29, 2023 11:38

Der Widerstand steigt gegen die Umweltzerstörung durch die so Saubere E-Mobilität

https://www.tagesschau.de/ausland/ameri ... m-101.html

:klug:
„Integration ist eine Bringschuld des Eingewanderten“
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Teddy Bär » So Jan 29, 2023 14:27

Wieso immer diese schwarz oder weiß Denkweise?
Sowohl die Stromerzeugung als auch die Herstellung und Verbrennung von fossilen Brennstoffen ist selten förderlich für die Umwelt.
Wir haben von unseren 3 Autos ein Elektroauto. Ich bin dadurch ein kleines Stück unabhängiger von den Erdölkonzernen. Alleine das gefällt mir sehr. Auch wenn meine 2 anderen Autos und meine Traktoren allesamt eine Menge Diesel verbrauchen ist es doch ein Anfang.
Die Erdölkonzernen verarschen uns doch alle, sie alle fahren Rekordgewinne ein während wir schön brav die hohen Preise bezahlen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon weissnich » So Jan 29, 2023 14:51

nein so dinge wie die havarie der exxon valdez oder der deepwater horizon bohrinsel waren kein problem für die umwelt.. die fische die da oben auf dem wasser geschwommen haben, waren einfach nur müde und haben nen schläfchen gehalten...

und lithiumförderung ist kein problem wenn es für handyakkus oder werkzeugakkus gewonnen wird.. für eautos ist es natürlich megaschädlich, weiss doch jeder :roll:

dass witzige ist.. hätten wir schon immer eautos gefahren und man würde versuchen verbrenner einzuführen, gäbe es für eine so extrem gefährliche umweltzerstörende technik wohl niemals ne zulassung.. aber das können die gegner halt nichtmal denken
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » So Jan 29, 2023 14:57

Einen Haken hat die Sache mit dem CO2 Vergleich:
Es wird beim Verbrenner der CO2 Ausstoß ab Tank berechnet.
Es wird beim E-Auto der CO2 Ausstoß ab der Kohle-Verbrennung (oder Gas) berechnet.

Genau genommen müsste man bei Diesel/Benzin aber wie bei der Kohle direkt ab Lagerstätte kalkulieren.

Es gibt nur leider keine belastbaren Zahlen dazu.
Irgendwann mal hatte ein großer Ölkonzern eine Information veröffentlicht, das 45 kWh Energie für 6 Liter Diesel benötigt würden.
Die E-Auto Befürworter fingen direkt an zu trommeln
„Mit 45 kWh komm ich über 200km weit und der Erdölverbrauch kommt ja noch oben drauf!“
Ist natürlich Käse
Diese 45 kWh sind unterschiedlichste Energieträger.
Das kann elektrischer Strom sein für Tiefenbohrungen oder Pumpen
Oder thermische Energie aufgrund der Verbrennung von Öl/Gas in der Raffinerie.
Es weis nunmal niemand, was genau gemeint ist.

Ich bin darum mal vor Jahren den Unweg über Geld / Kosten gegangen und wurde hier im Forum ausgelacht.
So halbwegs passende Werte kann man daraus aber ableiten.
Jeder Energieeinsatz auf dem Weg von Lagerstätte bis zur Tankstelle kostet Geld.
Löhne natürlich auch, aber die spielen in dieser Industrie eine untergeordnete Rolle.
Der Eigentümer des Ölfeldes will natürlich auch ein Stück vom Kuchen haben.
Wenn aber dieses Stück zu groß wird, geht die Ölgesellschaft woanders hin zum Fördern.
Ausnahme: es rechnet sich, weil die Nachfrage steigt.

Man könnte jetzt mal 3 Szenarien durchrechnen
1 Barrel Erdöl aktuell 80 Euro
Daraus werden raffiniert
50 Liter Benzin
40 Liter Diesel
25 Liter Heizöl
Rest ist Bitumen, Flüssiggas, Rohprodukte für Kunstoffe

Also sagen wir 130 Liter „Kraftstoffe quer Beet“
Dann kostet der Liter „Sprit“ 80€/130 Liter = 60ct

Jetzt der Energieeinsatz dazu
Drei Szenarien
35%, 50% 65% der Kosten fallen für Energie an.
35% = 21ct
50% = 30ct
65% = 40ct

Eine KWh Strom liegt Weltweit ziemlich auf einer Höhe, was deren Gestehungskosten angeht.
5-8ct etwa

Und jetzt rückwärts gerechnet
21 ct / 8 ct = 2.6 kWh pro Liter
Oder das andere Extrem
40ct / 5 ct = 8 kWh pro Liter

Jetzt braucht ein Diesel 5 Liter meinetwegen
5 Liter x 2.6 kWh = 13 kWh
Oder
5 Liter x 8 kWh = 40 kWh

Nehmen wir den Mittelwert so etwa 25 kWh

Um also einen Diesel PKW 100km zu bewegen, werden 25kWh Strom für die Bereitstellung des Kraftstoffs benötigt
Von mir aus auch nur die 13 kWh

Dazu kommt aber auch noch, das das Erdöl nicht mehr verfügbar ist für unsere Kinder und Enkel.

Ich hab nie gesagt, das ein E-Auto super toll ist.
Aber es ist aktuell für mich die deutlich sauberere Variante.


Argentinien
Die hatten dort schon massive Probleme, als nichtmal Tesla die ersten Fahrzeuge vertickt hatte.
Die Lithiumförderung wurde dort wegen dieser Probleme kaum ausgeweitet.
Statt dessen kommt das meiste Lithium aktuell aus Australien.

Schönen Sonntag
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon weissnich » So Jan 29, 2023 15:00

komm mal nicht mit unnötigen fakten und sowas.. das steht in der bild alles ganz anders drin :lol: :lol:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » So Jan 29, 2023 15:29

Sind ja keine Fakten
Fakten werden ja nicht veröffentlicht.

Darum ja dieser Schuss von hinten über die Schulter ins Knie.
Man kann darüber den Energieaufwand für die Förderung und Bereitstellung erahnen, mehr auch nicht.
Aber hast recht
Öl krabbelt ganz von selbst in die Raffinerie.
Paar Leute haben links und rechts n paar Bretter aufgestellt, damit das Öl den Weg findet :D

Dann mal los…
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon waelder » So Jan 29, 2023 16:45

langer711 hat geschrieben:Einen Haken hat die Sache mit dem CO2 Vergleich:

Es wird beim E-Auto der CO2 Ausstoß ab der Kohle-Verbrennung (oder Gas) berechnet.

Genau genommen müsste man bei Diesel/Benzin aber wie bei der Kohle direkt ab Lagerstätte kalkulieren.


Schönen Sonntag
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Dann muss aber bei der Gas Kohle Diesel Verstromung auch ab der Lagerstätte berechnet werden
Sieht dann um noch einiges Schlechter aus für die E Mobilität

Solange nicht 98% des Stromes aus Erneuerbaren kommen , ist die E Mobilität extrem schlecht fürs Klima , leider.

Idee Gut Umsetzung extrem Klimaschädlich , da man das Pferd von hinten Aufzäumt

Zuerst Stromproduktion umstellen :klug:

Aber manche Träumen halt gerne auf Kosten der Natur
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon countryman » So Jan 29, 2023 18:56

Alles spricht so als ob es bei der "Umstellung", "Energiewende" oder wie man auch nennt nur an der schnellen Umsetzung hapern würde. Es wird übersehen, dass eine gangbare Speichertechnologie nicht zur Verfügung steht, und ohne die funktioniert es nur mit Sonne und Wind nicht.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon heico » So Jan 29, 2023 19:31

Speicher ist das Auto mit bidirektionaler Ladung und Schwarmenergie.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » So Jan 29, 2023 19:39

Solange der Strom einen Einheitspreis fürs ganze Jahr hat, während an Tankstellen mehrmals täglich die Preise angepasst werden…

Das E-Auto kann man netzoptimiert laden.
Es fehlen nur die Anreize.
Tibber ist so ein Stromanbieter, der laufend neue Preise macht und sie dem Kunden mitteilt.
Wenn ich mein E-Auto übermorgen für 8Cent billiger laden kann, dann mach ich den heute nur auf 30%, wenn mir das reicht und sehe zu, das der Akku nahe null ist, wenn der Preis günstig wird.
8Cent billiger bei 40kWh sind immerhin 3.20€
Sowas kommt dann an 40 Wochen vor im Jahr.
128€ im Jahr
Dafür lohnt es sich schon, eine entsprechende Wallbox anzuschaffen, die sowas unterstützt.

Und alle geförderten WBs sind für solchen Schnickschnack offen.

Somit ergänzt die E-Mobilität hervorragend den Ausbau von Erneuerbarer Stromerzeugung.

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Mo Jan 30, 2023 17:52

Also Langer... Ich hatte bisher eigentlich eine recht ordentliche Meinung von dir aber mit deinen letzten Beiträgen bist du fast so tief gesunken wie weissnich. Sehr schade.

langer711 hat geschrieben:Einen Haken hat die Sache mit dem CO2 Vergleich:
Es wird beim Verbrenner der CO2 Ausstoß ab Tank berechnet.
Es wird beim E-Auto der CO2 Ausstoß ab der Kohle-Verbrennung (oder Gas) berechnet.

Genau genommen müsste man bei Diesel/Benzin aber wie bei der Kohle direkt ab Lagerstätte kalkulieren.

Und die Kohle appariert im Kraftwerk oder wie?

Entweder man vergleicht beides ab Lagerstätte (also inklusive Vorkette) oder Kohle ab Kraftwerk und Diesel ab Zapfsäule (also ohne Vorkette). Alles andere ist Schwachsinn.

langer711 hat geschrieben:Es gibt nur leider keine belastbaren Zahlen dazu.

Natürlich gibt es die. Habe ich in den letzten Jahren alle paar Wochen bis Monate gepostet.

langer711 hat geschrieben:
Irgendwann mal hatte ein großer Ölkonzern eine Information veröffentlicht, das 45 kWh Energie für 6 Liter Diesel benötigt würden.

Falsch. Das hat sich irgendwann mal irgendein Elektromobilist aus den Fingern gesaugt und seitdem geistert diese kackendreiste Lüge durchs Internet.
Ich habe mal gehört, dass die Zahl aus einem Umrechnungsfehler bei der Übersetzung eines Textes des US-Energieministeriums zustande gekommen ist, aber selbst das angebliche Original ist nach langer Recherche meinerseits nicht auffindbar. Deshalb lässt sich die Behauptung leider auch nicht mit der angeblichen Quelle widerlegen. Aber es gibt ja genug andere Datenquellen, die alle etwas anderes sagen. Dass das dann nicht zu den Fantasien von Elektromobilisten passt, ist halt leider so.

langer711 hat geschrieben:Es weis nunmal niemand, was genau gemeint ist.

Doch, ich weiß es. Die Zahl ist frei erfunden und hat KEINE Bedeutung für irgendwas.

langer711 hat geschrieben:Ich bin darum mal vor Jahren den Unweg über Geld / Kosten gegangen und wurde hier im Forum ausgelacht.

Und das völlig zu Recht!

langer711 hat geschrieben:So halbwegs passende Werte kann man daraus aber ableiten.

Passend wozu? Zu deiner Meinung?
Zu den Fakten passt deine Ableitung jedenfalls nicht annähernd.
So eine absurde "Rechnung" hab ich nicht mehr gesehen seit ich dich das letzte mal für den gleichen Unfug ausgelacht habe.


langer711 hat geschrieben:Um also einen Diesel PKW 100km zu bewegen, werden 25kWh Strom für die Bereitstellung des Kraftstoffs benötigt
Von mir aus auch nur die 13 kWh

Ja. Und zwar unter der absurd lächerlichen Annahme, dass ein erheblicher Teil des Weltmarktpreises für Rohöl allein auf den Strombedarf der Bereitstellung zurückzuführen ist. Das kannst du nicht ernsthaft selber glauben, oder?? :shock:
Weltweit werden jedes Jahr über vier Milliarden Tonnen Öl gefördert und verarbeitet, also ungefähr 5 Billionen Liter. Die weltweite Stromproduktion beträgt irgendwas um 25PWh das sind pro Liter Erdöl rund 5kWh.
Preisfrage: wird die gesamte Stromerzeugung weltweit allein für die Bereitstellung von Öl gebraucht, was dann deine "Rechnung" in etwa bestätigen würde? Wohl eher nicht. Die Größenordnungen sollten wohl auch dem letzten klarmachen, dass du, Langer, mehr als ein paar Prozent daneben liegst.

Was ist eigentlich so schwer daran, Primärenergiefaktoren oder Vorkettenemissionen zu recherchieren? Es gibt tausende Untersuchungen und alleine im deutschsprachigen Internet dutzende seriöse Anlaufstellen.
Wieso muss man stattdessen so haarsträubende, offensichtlich komplett absurde Zahlen in den Raum werfen und behaupten, dass es keine vernünftigen Zahlen dazu gäbe? Nach nunmehr einigen Jahren in diesem Forum und sogar diesem Thread und zigfachem Verweis auf entsprechende Zahlen macht es mich sprachlos, dass ausgerechnet du wieder mit so einem Unfug um die Ecke kommst. Meinst du das eigentlich ernst oder schreibst du das nur, um jemanden (zum Beispiel mich) zu provozieren?

langer711 hat geschrieben:Ich hab nie gesagt, das ein E-Auto super toll ist.
Aber es ist aktuell für mich die deutlich sauberere Variante.

Sauberer als was? Als ein Panzer? Ja. Als ein vergleichbarer Verbrenner? Nein.

weissnich hat geschrieben:komm mal nicht mit unnötigen fakten und sowas.. das steht in der bild alles ganz anders drin :lol: :lol:

Wie konnte ich nur den Fakt nicht kennen, dass bis zu 160% der globalen Stromerzeugung für die Ölproduktion gebraucht werden? Mein Fehler! :mrgreen:

langer711 hat geschrieben:Sind ja keine Fakten
Fakten werden ja nicht veröffentlicht.

Natürlich werden Fakten dazu veröffentlicht. Habe ich auch schon zigfach verlinkt. Und jeder, der die Begriffe Primärenergiefaktor und Vorkettenemissionen buchstabiert bekommt, kann sich dazu tausende Seiten wissenschaftlicher Untersuchungen ergoogeln. Sogar kostenlos!

langer711 hat geschrieben:Darum ja dieser Schuss von hinten über die Schulter ins Knie.

Ja. Und zwar ins eigene Knie, während das Ziel ein Sattelzug direkt vor der eigenen Nase war. So einen missglückten Schuss sieht man selten.

langer711 hat geschrieben:Man kann darüber den Energieaufwand für die Förderung und Bereitstellung erahnen, mehr auch nicht.

Man könnte alternativ zu diesen Fantasiezahlen natürlich recherchieren, so wie ich es für dich und viele andere übernommen und entsprechende Ergebnisse sogar verlinkt habe :roll:

langer711 hat geschrieben:Öl krabbelt ganz von selbst in die Raffinerie.

Genau. Und Kohle appariert im Kraftwerk. Das hatten wir ja schon.

countryman hat geschrieben:Alles spricht so als ob es bei der "Umstellung", "Energiewende" oder wie man auch nennt nur an der schnellen Umsetzung hapern würde. Es wird übersehen, dass eine gangbare Speichertechnologie nicht zur Verfügung steht, und ohne die funktioniert es nur mit Sonne und Wind nicht.

Noch sind wir ja auch meilenweit von "nur Sonne und Wind" entfernt.
Größere Speicher brauchen wir noch lange nicht. Jetzt gerade aktuell hapert es also tatsächlich schlicht und einfach an der Geschwindigkeit.

heico hat geschrieben:Speicher ist das Auto mit bidirektionaler Ladung und Schwarmenergie.

Hauptsache man fährt nicht mit dem Auto, dann ist das eine gute Sache. Nur wäre es viel einfacher und billiger, wenn man sich den Aufwand spart, ein Auto um den Akku herumzubauen :lol:

langer711 hat geschrieben:Somit ergänzt die E-Mobilität hervorragend den Ausbau von Erneuerbarer Stromerzeugung.

Nein, eben nicht. Nicht die Elektromobilität ergänzt den EE-Ausbau, sondern die Speichermoglichkeit für Strom. Dafür braucht man aber kein Auto um die Batterie herum.

langer711 hat geschrieben:Das E-Auto kann man netzoptimiert laden.

Nicht "kann" , sondern "könnte".
Dafür gibt es aber derzeit mangels EE-Ausbau überhaupt keinen Bedarf. Niemandem ist geholfen, wenn man die Autos mit Kohlestrom statt Kohlestrom lädt. Und nein, das ist kein Tippfehler.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Mo Jan 30, 2023 19:35

Sorry… da war ein Denkfehler..
einen Augenblick…

https://www.energie-experten.org/energi ... rgiefaktor


Demnach hat Heizöl (ähnlich Diesel) 1.1 als PEF
Strom dagegen
2.8 PEF aus dem Strommix
0.0 PEF bei Verwendung der eigenen PV

Verbrauch im Vergleich je 100km
5 Liter Diesel
25 kWh Strom

5 Liter x 1.1 = 5.5 Liter
11 kWh darin pro Liter
60.5 kWh / 100 km

Strom
25x 2.8 = 70 kWh
25 x 0.0 = 0 kWh

Wenn ich also 2 von 10 kWh direkt aus der PV in den Akku leite, hab ich das Ziel schon erreicht
Schaffe ich nur 25% sieht’s besser aus

25% x 0 = 0
75% x 70kWh = 52.5 kWh

Und 50% PV Ladung sind nicht ausgeschlossen, weil wirtschaftlich interessant

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