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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon JulianL » Mo Apr 20, 2026 17:56

Bei mir ist es zwar sicher nicht nass, aber von einer ausgeprägten Trockenheit die mir Sorgen macht sind wir noch weit entfernt.
Nach 2cm graben findet sich im Acker gleich braune Erde. Die Pflanzen haben also noch ausreichend Wasser.
Es gab alle paar Tage ein paar Liter Regen. Davon geht zwar nichts in tiefer Schichten aber für die Pflanzen reichts.
Und da es schon seit Dezember eher trocken war sind die Wurzeln eh gut in die tiefe gewachsen.
Die schlimmeren Jahre sind die die nass starten und dann trocken werden.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Höffti » Mo Apr 20, 2026 18:07

Hier fielen seit 24. Februar erst 23mm. Häufig auf kleinste Mengen, die unwirksam verpufften, verteilt.

Dazu häufig, kalter, trockener Wind.
:cry:
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon JulianL » Mo Apr 20, 2026 18:14

Wir hatten im Februar 80l, im März 48l und im April bisher 13l.
Wonach man hier seit Jahre aber eigentlich fast mit Sicherheit gehen kann ist, bei konvektivem Niederschlag kriegen wir nichts ab. Es zieht immer 5-10km nördlich oder südwestlich an uns vorbei. Bei Hagelunwettern ist man da froh drum, wenn man auf Regen wartet ists ein Fluch.
Ich frage mich wirklich woran es liegt, denn es ist echt ungewöhnlich, dass kein Gewitter durch die schmale Schneiße zieht in der ich sitze. Und hier ist kein Berg direkt in der Nähe. :?:
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Höffti » Mo Apr 20, 2026 18:20

JulianL hat geschrieben:Wir hatten im Februar 80l, im März 48l und im April bisher 13l.
Wonach man hier seit Jahre aber eigentlich fast mit Sicherheit gehen kann ist, bei konvektivem Niederschlag kriegen wir nichts ab. Es zieht immer 5-10km nördlich oder südwestlich an uns vorbei. Bei Hagelunwettern ist man da froh drum, wenn man auf Regen wartet ists ein Fluch.
Ich frage mich wirklich woran es liegt, denn es ist wirklich auffällig, dass kein Gewitter durch die schmale Schneiße zieht in der ich sitze. Und hier ist kein Berg direkt in der Nähe. :?:



Das wäre natürlich ein Traum.
Ich versuche derweil, durch Direktsaattechnik bei den Sommerungen das kostbare Wasser im Boden zu halten.
Für Getreide sieht eseh schon schlecht aus
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon 240236 » Mo Apr 20, 2026 19:14

Höffti hat geschrieben:
JulianL hat geschrieben:Wir hatten im Februar 80l, im März 48l und im April bisher 13l.
Wonach man hier seit Jahre aber eigentlich fast mit Sicherheit gehen kann ist, bei konvektivem Niederschlag kriegen wir nichts ab. Es zieht immer 5-10km nördlich oder südwestlich an uns vorbei. Bei Hagelunwettern ist man da froh drum, wenn man auf Regen wartet ists ein Fluch.
Ich frage mich wirklich woran es liegt, denn es ist wirklich auffällig, dass kein Gewitter durch die schmale Schneiße zieht in der ich sitze. Und hier ist kein Berg direkt in der Nähe. :?:



Das wäre natürlich ein Traum.
Ich versuche derweil, durch Direktsaattechnik bei den Sommerungen das kostbare Wasser im Boden zu halten.
Für Getreide sieht eseh schon schlecht aus
Du hast mir doch geschrieben, natürlich per PN. daß man mit Direktsaat diese Probleme mit länger anhaltender Feuchtigkeit nicht hat. Jetzt ist es gut so, wenn die Böden Wasserhaltiger sind. Ich bin auch der Meinung, daß Direktsaat überbewertet wird. Direktsaat mit diesen offenen Saatrillen, wie man sie bei dir beim Soja sieht, sind kontraproduktiv
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Höffti » Mo Apr 20, 2026 19:29

240236 hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:
JulianL hat geschrieben:Wir hatten im Februar 80l, im März 48l und im April bisher 13l.
Wonach man hier seit Jahre aber eigentlich fast mit Sicherheit gehen kann ist, bei konvektivem Niederschlag kriegen wir nichts ab. Es zieht immer 5-10km nördlich oder südwestlich an uns vorbei. Bei Hagelunwettern ist man da froh drum, wenn man auf Regen wartet ists ein Fluch.
Ich frage mich wirklich woran es liegt, denn es ist wirklich auffällig, dass kein Gewitter durch die schmale Schneiße zieht in der ich sitze. Und hier ist kein Berg direkt in der Nähe. :?:



Das wäre natürlich ein Traum.
Ich versuche derweil, durch Direktsaattechnik bei den Sommerungen das kostbare Wasser im Boden zu halten.
Für Getreide sieht eseh schon schlecht aus
Du hast mir doch geschrieben, natürlich per PN. daß man mit Direktsaat diese Probleme mit länger anhaltender Feuchtigkeit nicht hat. Jetzt ist es gut so, wenn die Böden Wasserhaltiger sind. Ich bin auch der Meinung, daß Direktsaat überbewertet wird. Direktsaat mit diesen offenen Saatrillen, wie man sie bei dir beim Soja sieht, sind kontraproduktiv


Da hast Du mich jetzt, glaube ich, falsch verstanden.
Ich wollte sagen, dass gerade die Direktsaat bei dieser Trockenheit durch Unterlassen der Bodenbearbeitung das Wasser länger im Boden hält.
Als kontraproduktiv würde ich eher das Rumwühlen mit Grubber oder Egge ansehen.
Da hat mir der Staub bei der Direktsaat schon gereicht...
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon allgaier81 » Di Apr 21, 2026 6:50

Wir hatten gestern 11mm schönen Landregen. Der war dringend nötig damit sich die Schossergabe im Getreide auch mal auflöst.
In den letzten vier Wochen hatten wir 55mm.
In Summe ist das mehr als im März, April und Mai 2025. Von daher will ich noch nicht behaupten das es bei uns trocken ist.
Gruß, allgaier
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Agrohero » Di Apr 21, 2026 13:41

Da muss ich dem Höffti leider recht geben .
Aber bei voranschreitender Vegetation relativiert es sich dann wieder, oder anders gesagt wenn zum Ährenschieben das Wasser weg ist dann ist es von den Pflanzen verbraucht und es ist egal wie zur Saat gearbeitet wurde !
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Höffti » Di Apr 21, 2026 14:47

Agrohero hat geschrieben:Da muss ich dem Höffti leider recht geben .
Aber bei voranschreitender Vegetation relativiert es sich dann wieder, oder anders gesagt wenn zum Ährenschieben das Wasser weg ist dann ist es von den Pflanzen verbraucht und es ist egal wie zur Saat gearbeitet wurde !


1. Wieso "leider"?

2. Man hofft ja immer, dass endlich Regen kommt. Und so kann man halt doch noch etliche Tage länger durchhalten...
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon wastl90 » Di Apr 21, 2026 16:45

Bei uns ist und bleibt es leider auch trocken. DIe Getreidebestände zeichnen bereits und bei den Sommerungen wird es auch spannend. Für die nächsten 14 Tage ist kein Regen gemeldet.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Agrohero » Mi Apr 22, 2026 8:44

Hier ist die Situation ähnlich , allerdings hatten wir hier am Montag etwas Regen, die Mengen wchwanken im radius von 30 km zwischen 4 und 10 mm ,allerdings sollte es das dann auch für den April mit Niederschlag gewesen sein .
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Höffti » Di Apr 28, 2026 4:37

240236 hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:Hier ist mittlerweile alles gut befahrbar und ich befürchte, dass wir uns schon bald wieder über eine ausgeprägte Frühjahrstrockenheit unerhalten werden hier. :(
Du bist ja schlimmer, wie die Bild Zeitung. Für nächst Woche ist doch Regen in Aussicht


Ja, ich weiß, dass bei Dir das Wetter immer bestens ist.
Im Rest der Republik scheint sich langsam eher meine Prognose durchzusetzen.
Aber damit es nicht wieder "schlimmer wie die Bild-Zeitung" für Dich klingt, hier das "Original":

https://m.bild.de/news/wetter/duerre-in ... 8bed5b1007
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Agrohero » Di Apr 28, 2026 6:31

Na ja , bei der Beschreibung des Titelbildes erkennt der fachkundige Leser die Qualität der journalistischen Arbeit, wenn dann noch der Name Dominik Jung auftaucht, dann kann man sich das weiterlesen schenken!
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Fahrer412 » Di Apr 28, 2026 7:11

Bis jetzt ist bei uns hier noch nichts verloren. Bis auf das Grünland haben sich die Kulturen gut entwickelt, im Grünland wird schon einiges an Ertrag fehlen. Allerdings wäre Regen die nächsten Tage dringend notwendig. Heute gab es nicht mal mehr nenneswert Tau.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 28, 2026 9:23

Das sehe ich ähnlich.
Wenn im trockenen April die Kulturen lieber nach unten wachsen, macht das erfahrungsgemäß die Aussichten auf eine Ernte sicherer, als wenn sie schon blenden .
Entscheidend bleibt das Wasser im Mai und die gesamte Niederschlagsmengen und - Verteilung bis in den Herbst.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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