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ETF/Fonds entsparen Berechnungsgrundlage Abgeltungssteuer

Ein interessanter Schwerpunkt der immer mehr an Bedeutung gewinnt und in einem Landwirtschaftsforum nicht fehlen sollte.
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36 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: ETF/Fonds entsparen Berechnungsgrundlage Abgeltungssteue

Beitragvon Mr.T. » Di Jan 13, 2026 2:18

Ihr seht das falsch. Wer sagt denn das eure angeblich garantierte Rente mit oder ohne Rentenpunkte in der Zukunft überhaupt ausbezahlt wird ? Womöglich sind eure Rentenpunkte auf Papier gedruckt im Aktienordner abgeheftet, morgen doch keine 5 Cent wert. Dasselbe bei der Pflegekasse. Die steht auch kurz vor der Pleite und muss reformiert werden.
Wenn ein Apparat morgen pleite und insolvent ist, bezahlt er morgen überhaupt nichts mehr aus. Muss er auch nicht. Völlig egal was früher einbezahlt wurde.
Weder bei der Rente noch bei der Pflege. Da solltet ihr euch mal einlesen.
Ich würde deshalb auf private Vorsorge, unabhängig vom Staat und Politik setzen.
Muss jeder selber entscheiden. Wir haben diese unfähige Politik demokratisch gewählt und das Dilemma lässt sich nicht mehr ändern, jeder muss das Beste draus machen und das geht nur über eine eigene private Vorsorge.
Was dann letztlich nur über die Börse geht, wo man in produzierende und gut laufende Unternehmen investiert.
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Re: ETF/Fonds entsparen Berechnungsgrundlage Abgeltungssteue

Beitragvon Oberpfälzer » Di Jan 13, 2026 6:15

Mr.T. hat geschrieben:Wenn ein Apparat morgen pleite und insolvent ist, bezahlt er morgen überhaupt nichts mehr aus. Muss er auch nicht. Völlig egal was früher einbezahlt wurde.
Weder bei der Rente noch bei der Pflege. Da solltet ihr euch mal einlesen.
Ich würde deshalb auf private Vorsorge, unabhängig vom Staat und Politik setzen.
Muss jeder selber entscheiden. Wir haben diese unfähige Politik demokratisch gewählt und das Dilemma lässt sich nicht mehr ändern, jeder muss das Beste draus machen und das geht nur über eine eigene private Vorsorge.


Das seh ich auch so. Ich sch.. auf meine Rentenpunkte. Ich bin 42, in 20 oder 25 Jahren wird dieses Staatswesen so oder so nicht mehr in dieser Form wie heute existieren. Es wird definitiv kein Staat der ersten Welt mit funktionierenden Sozialkassen mehr sein.
Schaut euch doch mal an, was hier massenweise für junge Leute rumlungern und es werden jedes Jahr hunderttausende mehr. Glaubt ernsthaft jemand, dass die irgendwann mal ne sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit ausreichend Verdienst ausüben (können)?


Ich befürchte aber, dass der Staat irgendwann auch mal an die privaten Ersparnisse des vorsorgenden Teils der Bevölkerung geht...
Aber okay, alles schleifen lassen kannst auch net.
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"Nur einer ist ewig, der Bauer", O. Spengler
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Re: ETF/Fonds entsparen Berechnungsgrundlage Abgeltungssteue

Beitragvon bauer hans » Di Jan 13, 2026 9:34

Der Staat kann gar nicht anders,der wird alles besteuern,was möglich ist :prost:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: ETF/Fonds entsparen Berechnungsgrundlage Abgeltungssteue

Beitragvon Südheidjer » Di Jan 13, 2026 13:19

Als angestellter Knecht in der Wirtschaft hat man meistens nicht die Wahl, ob man in die Deutsche Rente einzahlen will oder nicht. Das sind Pflichtbeiträge. Ich hab nahezu alle meine bisher gezahlten Rentenbeiträge in einer Excel-Tabelle, in der ich eine virtuelle Verzinsung angeben kann. Setze ich nur 2% jährliche Verzinsung an, dann hätte ich es jetzt in meinem Alter zusammen mit meinen Rücklagen geschafft und könnte meinen Job an den Nagel hängen oder irgendeinen Job machen, der Spaß macht aber kaum Geld bringt.
Aber: Die gesetzliche Rentenversicherung hat mir vor vielen, vielen Jahren auch mal eine Reha finanziert, obwohl ich bis dahin kaum Beiträge gezahlt hatte. Ich hätte in den letzten Jahren auch 'ne Kur machen können, das hatte mir mein Hausarzt dringend ans Herz gelegt.
Heirate ich in hohem Alter 'ne scharfe Schnitte Ü50, dann kriegt diese bis ans Lebensende, also angenommen 30 oder mehr Jahre, eine schöne Witwenrente, sobald ich den Arsch zukneife. (Ich würde eine Witwenrente grundsätzlich an die Zeugung gemeinsamer Kinder koppeln.)
Totalausfall der Deutschen Rente halte ich für sehr unwahrscheinlich. Dann müßten ja alle Arbeitnehmer aufhören, in die Rentenkasse einzubezahlen. Es wird aber sicherlich noch zu einer weiteren Absenkung des Rentenniveaus kommen. Aber ob nun 48% oder 47% oder 45%, das sind dann irgendwas um 100,- Euro monatlich weniger Rente. Davon geht die Welt nicht unter.
Die Lücke muß man ja jetzt schon irgendwie gefüllt kriegen. Ich weiß, daß ich mehr oder weniger bis zum letzten Atemzug in irgendeiner Form werde zusätzlich arbeiten müssen. Dazu lege ich seit Jahren nebebei die Grundlage zu.
Weiterhin versuche ich seit ca. 25 Jahren mir über Aktien eine zusätzliche Versorgung aufzubauen.

Die Pflegeversicherung müßte nicht kurz vorm Kollaps stehen, wenn man wieder Zivis hätte und der Bau und die Unterhaltung von Altenheimen nicht so teuer geworden wäre.
Früher brachten die Kinder ihre Eltern, Schwiegereltern und Großeltern bis ans Lebensende. Heute schaffen es die Kinder im selben Ort noch nicht mal, ihre Eltern regelmäßig im Altenheim zu besuchen. Dreckspack!
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Re: ETF/Fonds entsparen Berechnungsgrundlage Abgeltungssteue

Beitragvon bauer hans » Di Jan 13, 2026 13:55

Südheidjer hat geschrieben:Früher brachten die Kinder ihre Eltern, Schwiegereltern und Großeltern bis ans Lebensende. Heute schaffen es die Kinder im selben Ort noch nicht mal, ihre Eltern regelmäßig im Altenheim zu besuchen. Dreckspack!


Wenns so ist,haben es die Eltern selbst in schuld :wink:
Was ich da live erlebt hatte,kannste dir nicht ausdenken :roll:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: ETF/Fonds entsparen Berechnungsgrundlage Abgeltungssteue

Beitragvon schakschirak » Do Jan 15, 2026 0:46

bauer hans hat geschrieben:Der Staat kann gar nicht anders,der wird alles besteuern,was möglich ist :prost:

Leider ja.
Nun soll doch die Erbschaftssteuer erhöht werden. Und morgen folgt dann die nächste Steuererhöhung oder eine Vermögenssteuer. Dann wird jeder verdiente Euro gleich mehrfach besteuert.
Was besseres fällt diesen ...... nicht ein.
Frag mich was wir für eine hohle und verblendete Regierung haben, aber wir haben die selber gewählt. Aus unseren guten Tagen und dicken Einnahmen aus der Industrie aus damals guten Zeiten ist nichts mehr da, alles wurde sinnlos verschleudert und verpulvert und es wurden sogar noch Schulden gemacht anstatt Reserven aufzubauen. Strassen sind holprig und unsere Brücken einsturzgefährdet. Und das in fetten Jahren mit Rekordeinnahmen. Und Rentner sammeln Pfandflaschen. Das ist doch mehr als peinlich.
Traurig sowas... :roll:
Und eure AfD wird euch sicher nicht mehr retten können als Heilsbringer. Wenn die irgendwann in 5 oder 10 Jahren regieren sollten ist der angerichtete Schaden der letzten 20 Jahre doch viel zu groß und kann man nicht mehr reparieren. So ehrlich muss man sein.
Zaubern kann die AfD sicher nicht, also ist der Zug doch längst abgefahren wenn man das realistisch sieht.
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