Erst dank "Tante Künast" ist die LW überhaupt mal wieder jenseits von Skandalen in´s Gespräch gekommen und es begann langsam einige eben doch zu interessieren was sie eigentlich essen. Dass die Künast nebenbei noch eine Anti-Konvi-Welle losgetreten hat und von utopischen und ungewollten 20% Bio laberte, dafür können die Betriebe selbst ja nun nichts. Ich denke es ist positiv, dass dem Verbraucher die Landwirtschaft generell wieder "einfällt" und ich denke schon dass auch konventionelle Betriebe die Direktvermarktung betreiben davon einen Vorteil haben.
Was uns Bio´s angeht, so finde ich persönlich die Diskussion was wer nun wie besser macht und wo es mehr schwarze Schafe gibt sinnlos. Ich denke du und auch noch ein paar andere kennen wohl einige gut wirtschaftende Biobetriebe und auch deren Qualität von Lebensmitteln.
Fakt ist wir leben in einer freien Marktwirtschaft dann laß doch dem Verbraucher auch die Wahl, die paar die wirklich im Bioladen einkaufen dürften für euch kaum Einbußen bedeuten. Und die links die du eingestellt hast zeigen doch dass sich viele viele Gedanken um Rückstände, Lebensmittelqualität usw. machen und eigentlich ist das doch besser als wenn´s keinen interessiert oder nicht?
Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Mensch mit normalem IQ, der sich ein bißchen mit dem Thema auseinandersetzt euch konvis als "ungesund" und "Naturschänder" hinstellt aber vielleicht lebe ich da auch zu sehr auf dem Land und in der Stadt denkt man da dämlicher. Auf jeden Fall geht das nicht von den Biobetrieben selbst aus, das ist nämlich 1. unnötig und 2. sägt sich ja keiner den Ast ab auf dem er sitzt (Zusammenarbeit, Lohnarbeit, genügend essen) aber das ist nur meine Meinung
