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Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Ferengi » Do Okt 17, 2013 20:04

Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.« (Mk 2,27)
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon HL1937 » Do Okt 17, 2013 20:14

Viele leben um zu arbeiten.
Wenn ich gewußt hätte, daß es so lange schlecht Wetter ist, hätte ich auch am Feiertag was gemacht.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon keinbauer » Do Okt 17, 2013 20:18

hh85 hat geschrieben:Ein Christ sagte dazu: Einer hats wachsen lassen und der will bestimmt nicht das etwas kaputt geht
Da sieht man mal wieder, was dieser "Eine" eigentlich für eine Pfeife ist, wenn er es schafft den Kram wachsen zu lassen, aber das perfekte Ende des Wachstums lässt er dann auf einen Tag fallen, dessen Zweck er selbst als "sollst du ruhen" geheiligt hat.
Amen.
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Ferengi » Do Okt 17, 2013 20:46

Marion99 hat geschrieben:... aber Güllefahren, grubbern oder ackern, das ist auch aus christlicher Verständnis ein NoGo.


Wenns den Bauern verboten wird, dann bin ich dafür auch der Gastronomie, den Bäckern, den Tankstellen und natürlich auch den TV-Sendern, und den Freizeitparks, den Wasserwerken, und den Stromanbierten, zu verbieten am Wochenende zu arbeiten. :roll: :roll:
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Piet » Do Okt 17, 2013 20:48

Marion99 hat geschrieben: Vielfach schafft es nurn den Freiraum für vollberufliche Tätigkeit unter der Woche.


Wenn der Nebenerwerbslandwirt ausfällt, dann muss der Profi die Flächen übernehmen, damit die Regale im Discounter gefüllt werden können!
Der muss dann allerdings 36 Std. pro Tag arbeiten und das 7 Tage die Woche :mrgreen:
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon yogibaer » Do Okt 17, 2013 21:06

"Hallo,
ich kauf meine Kartoffeln, Milch und Brot usw. im Supermarkt. Der hat Sonn- und Feiertags geschlossen. Was hat das nun mit den Bauern zu tun
das sie an Sonn- und Feiertagen arbeiten müssen."
Gruß Yogi
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Cairon » Do Okt 17, 2013 22:13

Marion99 hat geschrieben:Hallo miteinander, oh je, ich will mich entschuldigen, dass ich so eine umfangreiche und kontroverse Diskussion entfacht habe.
Dabei war der 3.10. nur ein Gedenktag zur Deutschen Einheit.
Was mich aber schon beunruhigt, die vielen Beiträge, die an echten Sonntagen die Feldarbeit unserer Landwirte gutheißen. Dringende Erntearbeiten ja, daran wird sich keiner stoßen, aber Güllefahren, grubbern oder ackern, das ist auch aus christlicher Verständnis ein NoGo. Vielfach schafft es nurn den Freiraum für vollberufliche Tätigkeit unter der Woche.

Also an alle, mir wäre daran gelegen, die Diskussion wieder zu beenden. :) :)


Und was ist mit den Muslimen? Dürfen wir dann auch an Freitagen nicht mehr arbeiten? Müssen wir auch den Sabbat achten? Und zum christlichen, der Pastor arbeitet doch auch am Sonntag. Außerdem glaube ich da nicht wirklich dran. Die Zeit für meine Familie kommt wenn das letzte Getreide ausgesät ist. Hätte ich am Wochenende nicht gearbeitet, wäre jetzt noch kein Roggen in der Erde und bei dem Regen den wir jetzt haben kann ich Dich beruhigen, dieses Wochenende werden wir nicht arbeiten können, viel zu naß.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Hessen-Sibirier » Fr Okt 18, 2013 0:31

Nur mal so.... Ursprünglich ging es hier mal um den 3.10.
Also jetzt kein Tag an dem religiöse Gefühle zutiefst verletzt werden würden.
Und nur religiöse Gefühle haben ja das Vorrecht ständig zutiefst verletzt zu werden. :mrgreen:
An jedem hoch-heiligen Sonntag der Christenwelt tobt die Formel 1 und die Bundesliga und was die deutsch-dekadente Freizeitgesellschaft noch alles als lebenswichtig erachtet, über die Bühne und kein Mensch regt sich darüber auf.
Dann sollen die Sonntagsspaziergänger halt in der city umeinander laufen, wenn sie sich vom arbeitenden Bauern gestört fühlen.
Uns nerven die Fitness-Freaks auf den Wirtschaftswegen auch.
Also leben und leben lassen..... :prost:
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon kaltblutreiter » Fr Okt 18, 2013 6:10

keinbauer hat geschrieben:Da sieht man mal wieder, was dieser "Eine" eigentlich für eine Pfeife ist, wenn er es schafft den Kram wachsen zu lassen, aber das perfekte Ende des Wachstums lässt er dann auf einen Tag fallen, dessen Zweck er selbst als "sollst du ruhen" geheiligt hat.
Amen.

Na Du bist ja gut. Seit wann gibts den 3. 10. als Feiertag? Seit etwas mehr als 20 Jahren. Was steht in der Bibel? "Vor Dir sind 1000 Jahre wie ein Tag." Nu laß doch Gott erstmal in Ruhe seine Buchhaltung umstellen... :D
A man's home is his castle until the queen arrives.
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Kyoho » Fr Okt 18, 2013 9:29

tyr hat geschrieben:
kaltblutreiter hat geschrieben:
keinbauer hat geschrieben:Da sieht man mal wieder, was dieser "Eine" eigentlich für eine Pfeife ist, wenn er es schafft den Kram wachsen zu lassen, aber das perfekte Ende des Wachstums lässt er dann auf einen Tag fallen, dessen Zweck er selbst als "sollst du ruhen" geheiligt hat.
Amen.

Na Du bist ja gut. Seit wann gibts den 3. 10. als Feiertag? Seit etwas mehr als 20 Jahren. Was steht in der Bibel? "Vor Dir sind 1000 Jahre wie ein Tag." Nu laß doch Gott erstmal in Ruhe seine Buchhaltung umstellen... :D


Den Sonntag als Feierteag gibts auch erst seit dem Mittelalter, im Hochmittelalter gabs dann noch einen arbeitsfreien Montag.....das hieß für den Bauern aber auch nicht, das wichtige Fütterungs-, Ernte- und Bestellungsarbeiten ruhten, sondern die Sekundärarbeiten.


Bei Gesinde und Leibeigene hatte der Leibherr im Mittelalter kein Anspruch, dass sie sonntags für ihn arbeiteten, auch Frondienste waren nicht erlaubt. Sie durften aber für sich selbst am Sonntag arbeiten, nach dem Gottesdienstbesuch. Auch freie Bauern und Handwerker durften sonntags arbeiten, zumindest in den reformierten Landesteilen. Es gabe den Spruch: sonntags und nachts war der Bauer frei. Es gab daher kein allgemeines Arbeitsverbot, aber Leibeigene und Angestellte hatten frei. In Altwürttemberg gab es die Regelung, dass sonntgs kein Fuhrwerk vor Beendigung des Gottesdienstes aufs Feld fahren durfte, das hatte vor allem den Zweck, dass Feldfrüchte nicht gestohlen wurden, wenn fast alle in der Kirche saßen.
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon wespe » Fr Okt 18, 2013 17:48

hallo,
Geht hier mal in der Mediathek auf -> alle Sender->Q-> quer
Der erste Bericht ist Aktuell zum Thema.
http://mediathek-video.br.de/B7Mediathe ... ccode=both
Mit freundlichen Stachel
~wespe~ Bild

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Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Ferengi » Fr Okt 18, 2013 21:57

Und was lernen wir daraus?

Man soll Gott für alles danken, außer für die Franken.
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