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Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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270 Beiträge • Seite 11 von 18 • 1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 ... 18
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Oberpfälzer » Sa Okt 19, 2013 15:03

Ferengi hat geschrieben:Aha...
Bestimmt schwebt dein Trecker über den Boden.
Dann isset natürlich egal wie nass bzw. trocken der Boden ist.

Oder du hast schlicht und einfach noch nie was von Bodenverdichtung und (nicht vorhandener) Tragfähigkeit des Bodens bei Nässe gehört. :roll: :roll:


Ahja. Völlig neue Sichtweise. Aber die ist schon richtig, weil es ja bekanntlich nur und ausschließlich an Sonntagen auf den Flächen trocken ist. Deswegen muss man auch immer am Sonntag raus. Ist einleuchtend!
Nein also mal ohne Schmarrn. Wenn man die Bodenbearbeitung nicht an Werktagen auf die Reihe kriegt, dann stimmen einfach einige betriebliche Abläufe nicht. Also ich bin morgen mit meiner Frau nachmittags bei meiner Schwägerin und deren Freund beim Kaffeetrinken. Danach schaue ich mir entweder ein Amateur-Fußballspiel an oder ich gehe joggen oder fahr mitm Radl. Es gibt sicher die Fälle, die permanent am Sonntag und anderen unmöglichen Zeiten arbeiten, aber die sind oft Singles (warum wohl?) oder geschieden (warum wohl?) und/oder chronisch arbeitsüberlastet (mit dementsprechenden Zuständen auf dem Hof/Haus) oder sonstigen Problemen.
Die Arbeit ist zum Leben da und nicht das Leben zum Arbeiten. :klug:
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Sa Okt 19, 2013 15:05

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches- ... t-104.html
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Schoki80 » Sa Okt 19, 2013 16:37

Leute, die nix besseres zu tun haben als andere beim Amt anzuschwärzen tun mir nur leid. Kommen mit ihrem eigenen Frust nicht klar. Aber "Kollegen" die sich aufspielen - wer die Arbeit an sechs Tagen nicht schafft - ist zu blöd. Sin einfach nur charackterlos...
Ich teile mir die Arbeit gerne mal auf sieben Tage, um auch an den anderen sechs Tagen Zeit für "Extras" zu haben. Dafür kommen dann die ruhigeren Monate, da gleicht es sich wieder aus.
Streng genommen ist der Sonntag doch religiös gebunden gewesen. In unseren Breiten waren die Menschen noch nie so frei wie jetzt. Ich kann eine Frau heiraten und gleichzeitig mit 5 Männern leben, schwarze Katzen spazieren führen und einen Besen reiten - nix passiert. Aber ich habe nicht die Freiheit selbst zu bestimmen wann ich arbeite? Sorry, guckt mal mehr Nachrichten vielleicht fällte dem einen oder anderen auf, dass es Wichtigeres gibt.
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon automatix » Sa Okt 19, 2013 16:39

my2cents hat geschrieben:@Ulikum, wenn man so liesst, was Du so schreibst, könnte man auf die wahnsinnige Idee kommen, dass Du gar nicht arbeiten musst, um zum familiaeren Einkommen bei zu tragen, wie sonst könntest Du in der Lage sein, Dir immer und zu jedem Zeitpunkt die Zeit für die Familie zu nehmen, die diese meint einfordern zu wollen?!

Letztlich steh ich auf Cairons Standpunkt. Die Familie bekommt ihre Zeit. Mehr als Ausreichend. Wenn die Arbeit getan und das Einkommen gesichert sind. Alles andere halte ich für Leichtsinnig.

Und wenn die Ehefrau mit dem Arbeitspensum nicht leben kann, ja well, dann muss sie eben gehen. Reisende soll und kann man nicht aufhalten. Klingt herzlos? Ist aber die Realität. Das Herz heilt, ist das Einkommen aber erstmal ungesichert, sind Haus und Hof ganz schnell weg.

Grüße
Markus


seh ich anders - wenn die Kinder z.b. Vorsorgeuntersuchung haben, wenn sie zum Augenarzt müssen, wenn in der Schule Elternsprechtag ist, wenn sie zum Fußball gefahren werden wollen, dann muß die Landwirtschaft einfach warten - alles kann meine Frau auch nicht alleine machen und bei manchen Dingen bin ich nunmal gerne dabei. Was glaubst du was mir die Ärzte erzählen, wenn ich die Vorsorgeuntersuchungen doch bitte alle von November bis Februar gerne hätte?
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon automatix » Sa Okt 19, 2013 16:42

Schoki80 hat geschrieben:Leute, die nix besseres zu tun haben als andere beim Amt anzuschwärzen tun mir nur leid. Kommen mit ihrem eigenen Frust nicht klar. Aber "Kollegen" die sich aufspielen - wer die Arbeit an sechs Tagen nicht schafft - ist zu blöd. Sin einfach nur charackterlos...
Ich teile mir die Arbeit gerne mal auf sieben Tage, um auch an den anderen sechs Tagen Zeit für "Extras" zu haben. Dafür kommen dann die ruhigeren Monate, da gleicht es sich wieder aus.
Streng genommen ist der Sonntag doch religiös gebunden gewesen. In unseren Breiten waren die Menschen noch nie so frei wie jetzt. Ich kann eine Frau heiraten und gleichzeitig mit 5 Männern leben, schwarze Katzen spazieren führen und einen Besen reiten - nix passiert. Aber ich habe nicht die Freiheit selbst zu bestimmen wann ich arbeite? Sorry, guckt mal mehr Nachrichten vielleicht fällte dem einen oder anderen auf, dass es Wichtigeres gibt.


weil es nunmal Gesetze gibt, die das Regeln. Warum darf die Supermarktkassiererin nicht arbeiten, weil ihr Markt nicht auf machen darf?
Warum darf ich nicht mit 200 durch die Dörfer fahren? Warum darf ich nicht rund um die Uhr mit der Motorsäge arbeiten unter dem Schlafzimmerfenster vom Nachbarn? Warum darf ich nicht um 3 Uhr in der Früh Rasenmähen?
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Sa Okt 19, 2013 17:06

Ich sehe es wie Schoki, Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen, automatix.

Und außerdem denke ich, dass die Leutchen aus dem Süden es enger sehen als die Nordlichter.
Wenn Wetter ist, dann ist Wetter und dann muss gearbeitet werden,
man kann sich noch genug ausruhen ...... bei schlechtem Wetter. :wink:
Frau Emmy Müller
 
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon automatix » Sa Okt 19, 2013 17:23

Frau Emmy Müller hat geschrieben:Ich sehe es wie Schoki, Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen, automatix.

Und außerdem denke ich, dass die Leutchen aus dem Süden es enger sehen als die Nordlichter.
Wenn Wetter ist, dann ist Wetter und dann muss gearbeitet werden,
man kann sich noch genug ausruhen ...... bei schlechtem Wetter. :wink:


Mach ich doch auch so - aber manche hier tun so, als ob ihr Betrieb verrecken würde, wenn sie Sonntags nicht arbeiten dürfen.
Die wichtigen Sachen darf man, das muß meiner Meinung nach langen
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Ferengi » Sa Okt 19, 2013 17:36

automatix hat geschrieben:
weil es nunmal Gesetze gibt, die das Regeln. Warum darf die Supermarktkassiererin nicht arbeiten, weil ihr Markt nicht auf machen darf?
Warum darf ich nicht mit 200 durch die Dörfer fahren? Warum darf ich nicht rund um die Uhr mit der Motorsäge arbeiten unter dem Schlafzimmerfenster vom Nachbarn? Warum darf ich nicht um 3 Uhr in der Früh Rasenmähen?


Jetzt wirds aber echt albern! :roll: :roll:

Aber "Kollegen" die sich aufspielen - wer die Arbeit an sechs Tagen nicht schafft - ist zu blöd. Sin einfach nur charackterlos...
Ich teile mir die Arbeit gerne mal auf sieben Tage, um auch an den anderen sechs Tagen Zeit für "Extras" zu haben.


Genau meine Meinung.
Lieber 7 Tage die Wochen entspannt arbeiten, als 6 Tage die Woche unter volldampf, kurz vorm Herzinfarkt!
Meist hat man eh schon genug Streß, da muss man sich nicht noch zusätzlichen machen, nur weil irgendwelche Spießbürger einem verbieten wollen am Sonntag zu arbeiten.
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Sa Okt 19, 2013 17:48

Supermarkt Kassiererinnen dürfen hier sonntags arbeiten, wenn Saison ist.
Mit 200km darfst Du nicht durchs Dorf fahren, weil Du andere damit gefährden würdest.
Auch darfst Du mit deiner Motorsäge nicht rund um die Uhr sägen, unter Nachbars Schlafzimmerfenster,
weil Dein Nachbar auch mal schlafen muss um andern Tag fit zu sein.
Das gleiche gilt fürs Rasenmähen.
Nur sonntags aufm Feld stört man in der Regel keinen und man bringt auch andere Leute damit nicht in Gefahr.
Es liegt einfach an den Leutchen selber, kommt vielleicht durch ihre Erziehung oder sonst was,
sie füllen sich gestört und meinen den Moralapostel raushängen zulassen.

Und wenn man es so eng nehmen würde, dürften keine Kneipen, Restaurants, Tankstellen und
wie bei uns SB Märkte in der Saison sonntags geöffnet haben.
Für mich ist es, wie sagt man bei Euch Schmarrn. :lol: ich bin ein Bayer :lol:
Und Du wirst lachen, es würde mich nicht einmal interessieren wenn mein Nachbar Sonntags seinen Rasen Rasieren würde. :wink:
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Cairon » Sa Okt 19, 2013 18:32

Ich denke es geht dabei wirklich in erster Linie um Neid, Mißgunst und schlechtes Gewissen. Wenn andere sehen wie die Bauern Sonntags arbeiten, dann bekommen sie ein schlechtes Gewissen, weil sie selber relaxen und nichts tun. Daraus resultiert dann der Neid auf den Vorteil den der Bauer sich erarbeitet und es beginnt im Inneren zu brodeln. Aus dieser Mixtur kommt dann der Wunsch dem Bauern eines auszuwischen. Dann nimmt man die Religion her um den Bauern anonym anzuzeigen. Das hat mit Religion aus meiner Sicht gar nichts zu tun.

Und um die Sache noch einmal zu klären, auf Grund der Anregungen hier habe ich meine Frau ganz direkt gefragt ob ich zu wenig für sie da bin. Sie meinte wie ich denn auf die Idee käme und sie hat mir versichert, dass sie zum aktuellen Zeitpunkt nicht plant mich zu verlassen.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Sa Okt 19, 2013 18:36

Ja ich gebe Dir Recht mit dem Neid...was habe ich letztens gelesen "die Bauern lassen sich ihre Felder vergolden" das sagt schon alles.

Das habe ich eben noch raus gekramt....also doch auch die Kirche, auch bei uns. :wink:

In Schleswig-Holstein gibt es die Bäderregelung seit 2005. Geschäfte in touristisch relevanten Orten dürfen von Dezember bis Oktober sonntags öffnen. Der Kirche geht das zu weit, sie fordert eine Verkürzung des Zeitraums. Die Branche ist entsetzt.

Von Sandra Malt – DERWESTEN

Zuerst gemütlich faulenzen, sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen am weißen, langen Sandstrand und dann zum gemütlichen Einkaufsbummel in die Stadt – auch in Timmendorfer Strand ist dies am christlichen Ruhetag, dem Sonntag, durchaus möglich. Seit 2005 gibt es die so genannte Bäderregelung: In Schleswig-Holstein dürfen Geschäfte in touristisch relevanten Orten zwischen Mitte Dezember und Ende Oktober auch sonntags zwischen 11 und 19 Uhr öffnen.

Das geht der Nordelbischen Kirche und dem Erzbistum Hamburg allerdings entschieden zu weit. Sie wollen die Regelung abschwächen und haben eine Klage vor dem Oberverwaltungsgericht in Schleswig eingereicht. Ihre Forderung: Reduzierung der Öffnungsperiode auf den Zeitraum Ende März bis Oktober. Erzbischof Werner Thissen erklärt: „Der Sonntag ist ein Weltkulturerbe, das wir in jedem Fall erhalten und schützen müssen.“
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon automatix » Sa Okt 19, 2013 18:37

Ferengi hat geschrieben:Genau meine Meinung.
Lieber 7 Tage die Wochen entspannt arbeiten, als 6 Tage die Woche unter volldampf, kurz vorm Herzinfarkt!
Meist hat man eh schon genug Streß, da muss man sich nicht noch zusätzlichen machen, nur weil irgendwelche Spießbürger einem verbieten wollen am Sonntag zu arbeiten.


schon mal überlegt, 6 Tage die Woche entspannt arbeiten? Wer soviel arbeit hat, daß er an 6 Tagen sonst kurz vorm Herzinfarkt wäre um rumzukommen, der hat ganz massive fehler in der Betriebsorganisation....
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon my2cents » Sa Okt 19, 2013 19:18

automatix hat geschrieben:
seh ich anders - wenn die Kinder z.b. Vorsorgeuntersuchung haben, wenn sie zum Augenarzt müssen, wenn in der Schule Elternsprechtag ist, wenn sie zum Fußball gefahren werden wollen, dann muß die Landwirtschaft einfach warten - alles kann meine Frau auch nicht alleine machen und bei manchen Dingen bin ich nunmal gerne dabei. Was glaubst du was mir die Ärzte erzählen, wenn ich die Vorsorgeuntersuchungen doch bitte alle von November bis Februar gerne hätte?


Du willst uns allen ernstes erzählen, dass Du in der Erntezeit den Maishäcksler oder Mähdrescher abstellst und mit Deinen Kindern zur Vorsorge Untersuchung oder einen Elternabend gehst, mit dem Risiko, dass es am nächsten Tag regnet?

Ist klar.

Dass Du den Pflug abstellst, oder den Grubber... das mag ich glauben. Aber nicht die Ernte und vermutlich auch nicht die Aussaat.

Jeder andere Arbeitnehmer kann auch nicht "blau" machen, um seine Kinder zum Fussball zu fahren. So weit kommts noch.
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon valtra8950Hi » Sa Okt 19, 2013 19:20

Hallo zusammen,
da wir am 3.ten Oktober mitten beim Maishäckseln sind, ist es bei uns ein ganz normaler Arbeitstag. Wie soll ich meinen Kunden erklären, das ich eben mal an einem Tag mit perfekten Häckselwetter die Arbeit einfach mal für einen Tag unterbreche ? Eventuell sein Maissilo einen Tag lang offen rum liegt, oder abgedeckt werden muß, weil man den Tag davor net fertig geworden ist. Auch Samstag und Sonntag sind in der Silo oder Maisernte ein ganz normaler Arbeitstag, teilweise auch bis 4 oder 5 Uhr morgens. Natürlich schaut man, das man Sonntags oder Feiertags net grad unbedingt die Schläge neben Wohnhäusern macht.
Das große Problem bei uns hier ist, das wir immer mit den Zügen immer einmal komplett durchs Dorf müssen und teilweise noch mal durch ein anderes. Aber das ist hier auf dem Land leider so, in der Ernte ist es hier völlig normal, bis morgens früh Silo oder Mais durchs Dorf zu karren. Und bis auf ein paar Ausnahmen wird es auch toleriert. Da wir ein kleines Dorf sind mit knapp 400 Einwohneren sind, kennt man natürlich auch jeden und die meisten hatten früher auch mal Landwirtschaft oder kommen halt auch mal zu gucken oder mitfahren zu uns. Und es ist mittlerweile zum Volkssport im Dorf geworden, am Samstag oder Sonntag bei uns oder den andern Landwirten gucken zu kommen wenn wir häckseln oder Gras fahren. Und von denen würde nie eine auf die Idee kommen sich zu beschweren :-). Hier weiß noch jeder was Landwirtschaft ist und das auch harte Arbeit ist und das wird auch anerkannt von den meisten...
lg Thomas
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Re: Feldarbeit am Feiertag 3.10 muss das sein?

Beitragvon valtra8950Hi » Sa Okt 19, 2013 19:28

Und noch was...
die Rechnung ist für mich ganz einfach: Wir haben knapp 400ha Mais zu häckseln, die müssen gehäckselt werden, egal was kommt. Je mehr Gas ich gebe, desto früher bin ich fertig, wenn ich Samstags und Sonntag durchhäcksle, bin ich knapp eine Woche früher fertig und kann mich dann eine Woche richtig erholen. Anstatt mir Samstags und Sonntags Gedanken zu machen, wie das Wetter wird und wann ich fertig bin...so sehe ich das jedenfalls. Natürlich is alles auch Wetterabhängig...
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