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Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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2737 Beiträge • Seite 16 von 183 • 1 ... 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 ... 183
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Schmierkunner » Do Mai 16, 2019 12:36

Agriculture hat geschrieben:
agrarflächendesigner hat geschrieben:200/300er macht Sisu, 500er, 700er und 800er liegen bei Deutz und dann möglicherweise ab 900er die großen an MAN.

Die Tendenz geht meines Erachtens schon in Richtung Agco-Power und MAN, also eher nicht mehr mit Deutz. Wann das sein wird, keine Ahnung. Natürlich könnte der 500er Nachfolger den TCD 5.0 erhalten und der 700er beim 6,1 Liter bleiben. Wobei auch Agco-Power entsprechende Aggregate in dieser Leistungsklasse hat. Beim 800er Nachfolger wird es komplizierter, weil er sicher bis 320 PS ausgelegt werden wird (sonst rückt ihm der 700er zu sehr auf die Pelle und der Abstand zum 900er wird zu groß). Das heißt, mit Deutz ginge das nur mit dem TCD 7.8 aus dem jetzigen 900er. Alternativ, wenn aus eigenem Haus, würde wohl nur der große HD 84 passen, wenn die Nenndrehzahl deutlich unter 2000 min-1 liegen soll. Aber dieser Motor ist vom benötigten Bauraum schon ein richtig großes Teil. Wenn kompakter, dann der HD 74, jedoch wird es dann mit 320 PS schwierig. Und wenn es ein MAN werden soll, evtl. der D0836 mit 6,9 Liter, der sich dann aber genauso an der Leistungsgrenze bewegt.


Ich denke eher das in Zukunft der 800er komplett wegfällt und der 700er nach oben hin erweitert wird. Weil wenn man die Zulassungszahlen der letzten Jahre vergleicht und aggregiert, verkauft sich der 800er sehr verhalten im Vergleich zu den anderen Serien. Zudem ist der 700er der Kassenschlager bei Fendt und in der Praxis liegen die Wünsche bei mehr Leistung, 2,05 Meter Reifen und Variogrip. Daher liegt es für mich nahe, das es Fendt Marketingstrategisch so macht, praktisch den 700er bis beispielsweise um die 300 PS (nach ECE R 120) zu erweitern. Im Endeffekt wie bei John Deere, da wurde der 6250R auch als "gewachsener 6R" nachgeschoben. Man muss auch betrachten der 800er kam ursprünglich als kleiner 900er auf, jedoch durch die Umstellung auf S4 wurde die Motorhaube um einiges größer und der Radstand mit 295cm wurde auch länger. Insgesamt isser um einiges wuchtiger und für mich eher ein Schlepper für mittlere Ackerbaubetriebe geworden. Wenn man aber nen galanten Schlepper für nen mittleren Gemischtbetrieb um die 270 PS sucht, mit arbeiten für:

-Frontlader für Biogas
-schwerere Grünlandarbeiten
-Bodenbearbeitung
-Transport

wird man bei Fendt momentan eher schwierig fündig. Da ist der 800er für mich speziell fürn Feldbau zugeschnitten. Hingegen hat John Deere mit dem 6230R oder 6250R und passenden Lader da schon was im Programm. Motortechnisch kann wie gesagt ja nur der D836 mit 6.9 Liter oder der HD74 mit 7.4 Liter infrage kommen. Somit sind die Haltbarkeitsprobleme vom TTCD 6.1 Geschichte und die Fendts bekommen nen richtig schönen kernigen Klang so wie früher. Man darf gespannt sein.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Homer S » Do Mai 16, 2019 13:36

Warum nicht gleich die 700er bis 350PS ziehen.
Dann noch die 500er bis 240PS und die 300er bis 200PS.
Gewichtsklasse sollte natürlich gleich bleiben oder sich nur leicht erhöhen.
Im Gegenzug werden dann Radgewichte bis 4t je Rad verkauft weil "Der Schlepper soll ja ziehen".
Seid mir nicht böse aber dieses Light Schlepper Extrem Getue wird irgendwann ein Ende haben.
Homer S
 
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Schmierkunner » Do Mai 16, 2019 13:47

Homer S hat geschrieben:Warum nicht gleich die 700er bis 350PS ziehen.
Dann noch die 500er bis 240PS und die 300er bis 200PS.
Gewichtsklasse sollte natürlich gleich bleiben oder sich nur leicht erhöhen.
Im Gegenzug werden dann Radgewichte bis 4t je Rad verkauft weil "Der Schlepper soll ja ziehen".
Seid mir nicht böse aber dieses Light Schlepper Extrem Getue wird irgendwann ein Ende haben.


Hast natürlich recht das ist Schmarren. Ich meine natürlich wenn der Schlepper mehr PS bekommt dann auch schwerer. Wenn Fendt den 700er bis 300 PS bringt dann gibt´s sowieso 2 Rahmengrößengrößen mit unterschiedlich Lehrgewichten. Wie es ja auch bei MF mit den 7700ern der Fall ist. Beispielsweise: 716-724 mit ca. 7,7 - 8,0t Eigengewicht und 726-730 mit 9,0 - 9,5t Eigengewicht.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Do Mai 16, 2019 18:13

Schmierkunner hat geschrieben: Wenn Fendt den 700er bis 300 PS bringt dann gibt´s sowieso 2 Rahmengrößengrößen mit unterschiedlich Lehrgewichten.


Du willst also einen 800er bei dem eine 7 vorne steht? Was stört dich an der 8?
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon agrarflächendesigner » Do Mai 16, 2019 18:31

Für mich absoluter Schmarrn. 500, 700,800, 900 und 1000 haben jeweils ihr einsatzspektrum und das weis vor allem der Hersteller. Kann aus meiner sucht gut sein dass Fendt die Serien leicht nach oben verschiebt, sofern das motor, getriebe,... hergeben.
Vor allem von den LUs werden der 724 und der 828 geschätz, weil noch deutlich leichter als der 900er.
Wenn dann könnte ich mir, je nachdem was sinnvoll unterzubringen ist noch den 7er bis vl. 280PS und den 8er bis möglicherweise 320PS vorstellen. Aber egal was da kommt- die Kategorie ist mir egal n8
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Agriculture » Do Jun 06, 2019 18:43

Heute gefunden auf einer irischen Seite:
https://www.agriland.ie/farming-news/the-new-face-of-fendts-next-generation-900-vario-tractors/

Hier der 942 Vario als Topmodell in der in Nordamerika verbreiteten Row Crop Ausführung.
Fendt942S5_1.jpg
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Fendt942S5_1.jpg (88.71 KiB) 4287-mal betrachtet

Man beachte vor allem das Foto von der Kommandobrücke. Alles wie beim 1000er.
Fendt942S5_2.jpg
Image source: Ed Grommes (@breyers26) Twitter page
Fendt942S5_2.jpg (72.36 KiB) 4287-mal betrachtet

Die offizielle Vorstellung findet wohl am 2. Juli in Marktoberdorf im Rahmen der internationalen Pressekonferenz statt.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Rumpels » Do Jun 06, 2019 20:27

Kann eigentlich jemand die Vario-Getriebe mittlerweile reaparieren?
Meist liegt es nur an ein paar Dichtungen und deshalbe der Druckverlust.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Sönke Carstens » Do Jun 06, 2019 20:39

Rumpels hat geschrieben:Kann eigentlich jemand die Vario-Getriebe mittlerweile reaparieren?
Meist liegt es nur an ein paar Dichtungen und deshalbe der Druckverlust.


Natürlich kann man das, machen einige Werkstätten schon seit Jahren.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Do Jun 06, 2019 20:48

Rumpels hat geschrieben:Kann eigentlich jemand die Vario-Getriebe mittlerweile reaparieren?
Meist liegt es nur an ein paar Dichtungen und deshalbe der Druckverlust.

... Welcher wiederum meist auf Fahren im falschen Fahrbereich und somit dauerhaft zu hohe Drücke und Temperaturen zurückzuführen ist.

Das Problem mit "nur ein paar Dichtungen" ist, dass es sich um Spezialdichtungen handelt. Einzelteile sind von fendt praktisch nicht zu bekommen und der Einbau erfordert Spezialwerkzeug und entsprechende Fachkenntnis. Das macht man nicht in einer hinterhofwerkstatt. Und wenn doch, dann wird es mit Sicherheit nicht wirklich gut. Ich würde jedenfalls nicht irgendwo reparieren lassen. Wenn der schlepper sowieso das getriebe raus bekommt, kann man auch gleich eins aus MOD nehmen, wo dann alle dichtenden Teile neu sind und alles durchgeprüft ist. So groß kann der Unterschied im Preis nicht sein, dass ich da ein Risiko eingehen würde.

Allerdings gibt es wohl auch andere Schäden an varios. Fahrbereichsschaltung ist ein Beispiel.

Beides ist mit den variodrive Antrieben Geschichte. Ich gehe mal davon aus, dass damit auch der Ruf wieder besser wird. Der Ruf der schlechten Haltbarkeit geht ursprünglich auf die 700er mit mechanischer einspritzpumpe zurück, bei der eine Membran öfter mal defekt war, sodass der Motor deutlich weniger Leistung hatte. Die Symptome waren aber die gleichen wie bei starkem druckverlust am getriebe, sodass in der Zeit sehr viele getriebe getauscht wurden, obwohl es nur eine Membran für ein paar Euro war. Jetzt schleppt man halt den schlechten Ruf mit herum, was durch die fehlbedienbarkeit durch Fahrbereichsschaltung nicht gerade gebessert wird. Das war wohl auch einer der Gründe für die Entscheidung zu nur noch einem fahrbereich.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Schmierkunner » Fr Jun 07, 2019 9:42

Was mich ja doch wundert ist, dass sie am Bedienkonzept nichts überarbeitet haben. Waren ja doch einige Bilder von Prototypen im Umlauf. Wobei es schön gewesen wäre wenn der Steuergeräte Stick ein bisschen größer wäre und die seitlichen Taster für Allrad usw. nach vorne wandern würden. Aber auf der anderen Seite bin ich trotzdem froh das sie das alte Bedienkonzept übernommen haben, ist halt einfach bewährt. Zusätzlich war die Resonanz von dem Interior Bild ein paar Seiten vorher nicht gerade prickelnd.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon 714er » Fr Jun 07, 2019 10:21

Vario_TA hat geschrieben:Beides ist mit den variodrive Antrieben Geschichte. Ich gehe mal davon aus, dass damit auch der Ruf wieder besser wird. Der Ruf der schlechten Haltbarkeit geht ursprünglich auf die 700er mit mechanischer einspritzpumpe zurück, bei der eine Membran öfter mal defekt war, sodass der Motor deutlich weniger Leistung hatte. Die Symptome waren aber die gleichen wie bei starkem druckverlust am getriebe, sodass in der Zeit sehr viele getriebe getauscht wurden, obwohl es nur eine Membran für ein paar Euro war. Jetzt schleppt man halt den schlechten Ruf mit herum, was durch die fehlbedienbarkeit durch Fahrbereichsschaltung nicht gerade gebessert wird. Das war wohl auch einer der Gründe für die Entscheidung zu nur noch einem fahrbereich.

Dann haben die nen neuen Triebsatz verbaut, es war alles wie vorher und der Kunde hat gezahlt? Einmal vor die Bremse hätte doch schon den Fehler im Bereich des Motors gezeigt.
Hier heißt es seitens der Werkstättenn immer die ersten hielten besser da ohne Tms.
Zuletzt geändert von 714er am Fr Jun 07, 2019 11:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon wastl90 » Fr Jun 07, 2019 10:45

Vario_TA hat geschrieben:
Rumpels hat geschrieben:Kann eigentlich jemand die Vario-Getriebe mittlerweile reaparieren?
Meist liegt es nur an ein paar Dichtungen und deshalbe der Druckverlust.

... Welcher wiederum meist auf Fahren im falschen Fahrbereich und somit dauerhaft zu hohe Drücke und Temperaturen zurückzuführen ist.

Das Problem mit "nur ein paar Dichtungen" ist, dass es sich um Spezialdichtungen handelt. Einzelteile sind von fendt praktisch nicht zu bekommen und der Einbau erfordert Spezialwerkzeug und entsprechende Fachkenntnis. Das macht man nicht in einer hinterhofwerkstatt. Und wenn doch, dann wird es mit Sicherheit nicht wirklich gut. Ich würde jedenfalls nicht irgendwo reparieren lassen. Wenn der schlepper sowieso das getriebe raus bekommt, kann man auch gleich eins aus MOD nehmen, wo dann alle dichtenden Teile neu sind und alles durchgeprüft ist. So groß kann der Unterschied im Preis nicht sein, dass ich da ein Risiko eingehen würde.

Allerdings gibt es wohl auch andere Schäden an varios. Fahrbereichsschaltung ist ein Beispiel.

Beides ist mit den variodrive Antrieben Geschichte. Ich gehe mal davon aus, dass damit auch der Ruf wieder besser wird. Der Ruf der schlechten Haltbarkeit geht ursprünglich auf die 700er mit mechanischer einspritzpumpe zurück, bei der eine Membran öfter mal defekt war, sodass der Motor deutlich weniger Leistung hatte. Die Symptome waren aber die gleichen wie bei starkem druckverlust am getriebe, sodass in der Zeit sehr viele getriebe getauscht wurden, obwohl es nur eine Membran für ein paar Euro war. Jetzt schleppt man halt den schlechten Ruf mit herum, was durch die fehlbedienbarkeit durch Fahrbereichsschaltung nicht gerade gebessert wird. Das war wohl auch einer der Gründe für die Entscheidung zu nur noch einem fahrbereich.


Wäre fabelhaft wenn jemand aus Marktoberndorf dazu Stellung nehmen könnte. Aber leider haben wir ja keinen Mitarbeiter von Fendt hier im Forum.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Schmierkunner » Fr Jun 07, 2019 11:59

Vario_TA hat geschrieben: Der Ruf der schlechten Haltbarkeit geht ursprünglich auf die 700er mit mechanischer einspritzpumpe zurück


Würde ich jetzt nicht so stehen lassen. Es ist auf jeden Fall Fakt, das die Haltbarkeit viel am Fahrer liegt und was man mit dem Schlepper macht. Jedoch bin ich der Meinung das es bei Fendt einige Serien gab wo Teile im Triebsatz die Belastung auf Dauer nicht aushielten. Mir fallen zum Beispiel die 818/820er mit dem ml 160 ein. Bei uns in der Gegend laufen davon ne Menge und diese machen normal landwirtschaftliche Tätigkeiten. In meiner Verwandtschaft wo ich nebenbei aushelfe laufen zwei 820. Die Schlepper werden gepflegt und es wird genau aufgepasst wer mit fährt und wie mit dem Getriebe umgegangen wird. Trotzdem war bei 7500h und bei 7800h Ende im Gelände. Und die Erfahrung deckt sich mit den 818/820er in meiner Gegend. Diejenigen die drauflos heizen fahren bis ca.4000h und die anderen die aufpassen bis ca. 8000h. Im Gegensatz halten die 900 Com2 mit dem ml 200 eine Ewigkeit. Wiederrum halten die 933 bis 939 mit dem modifiziertem ml 200 (was ja das ml 260 ist) auch eher verhalten.

Des Weiteren die wirklich Tolle RüFa Funktion im Fendt (mein ich Ernst :mrgreen: ). Wenn ich ein Schlepper mit einer RüFa ausstatte dann sollte das Getriebe doch bitte dafür ausgelegt sein. Kleine Geschichte dazu:

Auf meinen ehemaligen Lehrbetrieb bei dem ich ab und an mal aushelfe werden im Jahr ca. 700 Hektar pro Schnitt gemäht. Das mit einem Schmetterling 9 Meter in der RüFa an einem 900 Com3a/SCR. Damals als ich mit der Lehre anfing wurde mit einem 930 Com3a (kein Chip) gemäht. Fahrer kenn ich persönlich und geht pfleglich mit ihr um. Nun war mit ca. 2500h der Triebsatz hinüber. Ich kam exakt zwei Jahre später wieder um mein Praxisjahr dort zu machen. Der 930 Com3a hatte ca. 5000h drauf und wieder war der Triebsatz hinüber. In dem Jahr kam dann der 930 SCR und wurde dann wegen Umstrukturierung im Betrieb vor das Mähwerk gehängt. Wie ich dann in meiner Technikerschule war, machte ich nach zwei Jahren ein Praktikum auf den Betrieb. Der 930 SCR (natürlich kein Chip) hatte auch wieder ca. 2000h gelaufen. Natürlich war wieder ein Triebsatztausch fällig.

Und warum? Es liegt halt einfach daran das in Rückwärtsfahrt der Vario mit sehr großem Anteil hydraulisch fährt. Das ist halt am Variogetriebe ein negativer Aspekt. Genauso was mir immer auffällt, wenn der volle Silowagen Rückwärts auf Silo geschoben wird. Da hört man richtig was die Hydrostaten rückwärts mehr an Arbeit haben als vorwärts. Daran muss meiner Meinung nach auf jeden Fall noch gearbeitet werden.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon agrarflächendesigner » Fr Jun 07, 2019 12:18

Komplett neues Bedienkonzept müsste aus meiner Sicht nicht sein, da hat sich das aktuelle etabliert und funktioniert auch. Ich finde nur den Joystick unhandlich, da haben andere mittlerweile mehr als nur nachgezogen.

Das Thema mit dem Leistungsverlust im 700er aufgrund der gerissen Membran kenne ich aber, das hatten wir auch schon.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Sönke Carstens » Fr Jun 07, 2019 12:25

Es gibt Leute bzw. Betriebe die bekommen jedes Getriebe in kürzester Zeit kaputt.
Ein Lohner aus der Region tauscht alle 2500h die Getriebe in den Varios da die kaputt sind.
Das hat den Lohner dermaßen genervt was ich auch vollkommen nachvollziehen kann das er die Marke gewechselt hat.
Blöderweise hat keiner der neuen 300PS Schlepper über 1000h mit dem 1. Getriebe geschafft, erster Getriebeschaden war bei 250h.
Nachdem auch die neuen Getriebe nicht sonderlich lange gehalten haben hat er wieder Fendt gekauft.

Der Lohner welche bei mir Gülle fährt hatte im letzten Jahr den 1. Getriebeschaden beim 933 bei 12.000 Betriebsstunden. Vielleicht liegt es daran das der Schlepper nur von 3 festen Fahrern bewegt wird und nicht von irgendwelchen Aushilfen.

Ehrlich gesagt finde ich es nicht schlecht das der Ruf vom Variogetribe so schlecht ist, so habe ich meinen 820 günstig kaufen können.
Der hat die ersten 4400h nur vor einem Tridem Muldenkipper gelaufen, daher hatte jeder Käufer Angst das er das Getriebe bald tauschen muss.
Jetzt hat der Schlepper 7500h auf der Uhr mit dem 1. Getriebe und ich kann ihn fast für den selben Preis verkaufen da ich ihn so günstig gekauft habe.
Wenn das Getriebe kaputt geht bekommt der halt ein neues und macht die 10.000h voll, dann wird der halt der Pflege- und Hofschlepper.
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