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Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Lonar » Sa Mai 11, 2019 7:41

Agriculture hat geschrieben:Feldhäcksler:
Der Katana ist wohl ein wenig das Sorgenkind im Agco-Konzern. Schuld daran ist zum einen der starke und etablierte Wettbewerb und zum anderen ganz einfach das sehr überschaubare Produktprogramm. Um hier Erfolg zu haben, benötigt man ein breites Programm, um allen Kunden die richtigen Maschinen anbieten zu können. Leider hat sich in den vergangenen Jahren wenig getan. Das bereits 2013 angekündigte kleine Modell (Katana 50) war schlichtweg eine Seifenblase. Es blieb beim Konzeptmodell. Das auf dem Katana 65 basierende Modell war vermutlich zu teuer, da es auf die gleiche Technik wie die größeren Modelle aufsetzte. Vielleicht arbeitet man an einer Neuentwicklung mit auf niedrigere Motorleistungen basierenden Technik und mehreren Modellen (z. B. Katana 40, Katana 50, Katana 60). Die größere Baureihe könnte noch um ein Modell über dem Katana 85 erweitert werden. Dann hätte man ein schönes und breites Produktprogramm. Es ist an der Zeit, dass sich beim Feldhäcksler mal wieder etwas bewegt.
Im Lely-Programm befindet sich noch ein gezogener Feldhäcksler, der Storm P 300 und P 300 Profi. Ich bin mal gespannt, was damit passiert!

Die Katana sollen ja auch durch diverse Umlenkgetriebe wesentlich weniger Leistung an die Trommel bringen als ein vergleichbarer Claas. Die Leistung darf man dann jeden Tag mittanken und in ein paar Jahren reparieren.
Was ist an den Gerüchten dran?
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Agriculture » Sa Mai 11, 2019 8:20

Lonar hat geschrieben:Was ist an den Gerüchten dran?

Eigentlich erst mal nichts. Das meiste was ich hier schrieb ist rein spekulativ.
Ich denke aber, dass das eine oder andere in den Überlegungen im Agco-Konzern durchaus eine Rolle spielt.
Ich habe leider keinen heißen Draht in die Entwicklungsabteilungen bei Fendt oder Agco, deshalb alles nur ein "could be".

Aber nochmals auf den Häcksler zurückzukommen: Entweder mach ich das ganz oder ich lasse es sein!
Wegen 20...30 Häcksler im Jahr braucht man das Spiel nicht zu spielen und den im Verhältnis zum bisherigen Umsatz immensen Entwicklungsaufwand betreiben. Da aber schon sehr viel Geld investiert wurde, sollte da in nächster Zeit durchaus was kommen.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Lonar » Sa Mai 11, 2019 11:28

Ich meinte mit Gerüchte eigentlich den Leistungverlust vom Motor zum Häckselaggregat.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon agrarflächendesigner » Sa Mai 11, 2019 11:31

Die Frage ist eher kommt soviel neues wie man sich das aktuell von Fendt erwartet?
Die 900er sind relativ bestätigt, aber beim rest glaub ich wird man aktuell keine experimente wagen.
Der 500/700/800 sind zwar aktuell nicht für die Abgasstufe 5 zugelassen, Deutz wirbt aber damit das die Motoren es können, daher denke ich das da nur ein kleines Facelift mit S5 kommt, mehr dann eventuell erst 2020 in Wadenbrunn oder zur Sima.
Beim 900er gehe ich aber durchaus davon aus dass dieser groß üerarbeitet wird (inkl. Bedienkonzept, da ist Fendt aktuell nur einer von vielen), das wird man dann aber auch nicht direkt auf alle Baureihen ausrollen sondern zug um zug einführen.

Mähdrescher ist bei Fendt von jeher ein schwieriges Thema, wobei bei uns die letzten Jahre die Baywa doch einige MF und Fendt abgesetzt hat.

Zum Häcksler muss ich dir rechtgeben, da fristet der Fendt sein nischendasein. An den erfolg vom Krone, der zwar anfangs auch belächelt wurde, den Häcksler aber zur richtigen Zeit gebracht hat und jetz doch auch was vom Kuchen abbekommt kommt Fendt aber auf absehbare Zeit nicht ran. Da wird es irgendwann heißen entweder ganz oder garnicht.
Zum Thema leistungsverlust hab ich mal gehört das anscheinend Claas im Wirkungsgrad der Antriebsaggregate Benchmark ist (inkl. einiger Patente) und zumindest Fendt und Krone da nicht wirklich anstinken können. Krone hat nicht umsonst nen BigX mit 1100PS...
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Rumpels » Sa Mai 11, 2019 11:53

Ackergaul82 hat geschrieben:Der Katana ist einfach nicht wirklich konkurrenzfähig, ärgerlich ist auch die geringe Bodenfreiheit, im nassen Herbst liegst schnell auf mit dem Ding, dann kann man 1000 PS vorspannen um den wieder rauszuziehen. Händler stecken nach Anlieferung erst mal 20 bis 30 Tausend Euro rein bzw bauen um damit der überhaupt ausgeliefert werden kann.
Sehr gut laufen sollen die aktuellen JDEERE Häcksler, haben einen Riesensprung nach vorne gemacht.

Beim neuen Fendt 900 soll zunächst nur der 942 bestellbar, lieferbar sein, die kleineren Modelle kommen später.
Neue Reifengrösse kommt auch 750/70 R44 zunächst nur von Trelleborg TM 1060 und Michelin Axiobib 2.


Warum wir ein neuer Maishäcksler gekauft der dann für viel Geld teuer umgebaut wird ?
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Hans Söllner » Sa Mai 11, 2019 12:52

agrarflächendesigner hat geschrieben:Der 500/700/800 sind zwar aktuell nicht für die Abgasstufe 5 zugelassen, Deutz wirbt aber damit das die Motoren es können, daher denke ich das da nur ein kleines Facelift mit S5 kommt, mehr dann eventuell erst 2020 in Wadenbrunn oder zur Sima.

Bei Deutz-Fahr erfüllen alle Modelle ab dem 6185 schon Euro 5 seit dem 1.1.19 ganz ohne irgeneinen Mehraufwand oder Mehrkosten. Einfach nur dadurch dass die verbauten Komponenten zur Abgasnachbehandlung (Deutz Stage V ready Strategie) anders eingestellt werden. Die Abgasnachbehandlung bei Fendt ist identisch, also könnte man bereits jetzt auch Euro 5 erfüllen.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon agrarflächendesigner » Sa Mai 11, 2019 17:58

@HansSöllner:
Das habe ich gemeint. Die Motoren können es zwar, tun es aber nicht. Außerdem bringt es nichts solange die Schlepper nur mit Stufe4 die Typzulassung haben.
Möglicherweise versucht man sich auch wegen anderer Themen aktuell noch vor einer Typzulassung 2019 zu drücken...
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Agriculture » Sa Mai 11, 2019 20:25

agrarflächendesigner hat geschrieben:Möglicherweise versucht man sich auch wegen anderer Themen aktuell noch vor einer Typzulassung 2019 zu drücken...

Das geht doch nur dann, wenn die betreffenden Motoren vor 1.1.19 gebaut wurden, oder?
Wo werden denn diese vielen Deutz TCD 6.1 Aggregate gelagert, die für die 700er und 800er für dieses Jahr noch benötigt werden?
Das dürften immerhin mehrere Tausend Motoren sein!

Es macht doch keinen Sinn, auf die Typzulassung für Stufe 5 zu verzichten und dafür die Motoren bis zu einem Jahr im voraus vorzuhalten.
Schon gar nicht, wenn das Upgrade so verhältnismäßig einfach umzusetzen ist und dies irgendwann sowieso gemacht werden muss...

Da hat agrarflächendesigner recht; da muss mehr dahinterstecken!
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon agrarflächendesigner » Sa Mai 11, 2019 21:15

Der 5er ist wohl sauber und für den 7er/8er wird man wohl auch eine Lösung gefunden haben die weiter zu verkaufen.
http://www.vsbm.ch/fileadmin/vsbm/dokum ... eet_DE.pdf
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Schauerschrauber » So Mai 12, 2019 13:19

Hallo

man sollte auch bei all der Diskussion die nahe Zukunft über die Partnerschaft von Fendt und Deutz im Auge behalten .

Der nächste 500/700/800er wird garantiert kein Kölner Herz mehr unter der Haube schlagen haben .


MfG
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon 210ponys » So Mai 12, 2019 16:51

wie lange heißt es auch das schon das Fendt bald keine Deutz Motoren verbaut...
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon agrarflächendesigner » So Mai 12, 2019 19:15

Das halte ich für eher unwahrscheinlich das Fendt sich komplett vom Deutz abwenendet.
Wer glaubt das die Technik entscheidet welcher Lieferant zum Zug kommt weiß nicht wie große Firmen ticken. Die letzendliche Entscheidung trifft der Einkauf, und da geht es nur um den Preis und darum sich verschiedene Lieferanten als gegenspieler aufzubauen. Wer meint Fendt hätte mit AGCO Power (vormals Sisu) ja eh einen Lieferanten im Haus weis nicht dass dieser ebenso wie alle anderen nur ein Lieferant ist. Ob intern oder extern spielt da keine Rolle. Momentan hat man sich breit aufgestellt. 200/300er macht Sisu, 500er, 700er und 800er liegen bei Deutz und dann möglicherweise ab 900er die großen an MAN, so hat jeder was, es gibt bei den Modellen gewisse Synergien und wenn einer mal muck kann man das ganze trotzdem mal anpassen, wobei man beim Tausch eines Motorlieferanten in einem Schlepper auch immer bedenken muss das sowas mit sicherheit 3 Jahre dauert (wenn der fertige Motor beim Hersteller im Regal liegt!!) und bis zur Serienproduktion einen Millionenbetrag verschlingt.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Agriculture » So Mai 12, 2019 22:14

agrarflächendesigner hat geschrieben:200/300er macht Sisu, 500er, 700er und 800er liegen bei Deutz und dann möglicherweise ab 900er die großen an MAN.

Die Tendenz geht meines Erachtens schon in Richtung Agco-Power und MAN, also eher nicht mehr mit Deutz. Wann das sein wird, keine Ahnung. Natürlich könnte der 500er Nachfolger den TCD 5.0 erhalten und der 700er beim 6,1 Liter bleiben. Wobei auch Agco-Power entsprechende Aggregate in dieser Leistungsklasse hat. Beim 800er Nachfolger wird es komplizierter, weil er sicher bis 320 PS ausgelegt werden wird (sonst rückt ihm der 700er zu sehr auf die Pelle und der Abstand zum 900er wird zu groß). Das heißt, mit Deutz ginge das nur mit dem TCD 7.8 aus dem jetzigen 900er. Alternativ, wenn aus eigenem Haus, würde wohl nur der große HD 84 passen, wenn die Nenndrehzahl deutlich unter 2000 min-1 liegen soll. Aber dieser Motor ist vom benötigten Bauraum schon ein richtig großes Teil. Wenn kompakter, dann der HD 74, jedoch wird es dann mit 320 PS schwierig. Und wenn es ein MAN werden soll, evtl. der D0836 mit 6,9 Liter, der sich dann aber genauso an der Leistungsgrenze bewegt.

Apropos MAN:
Man könnte meinen, man nehme einfach einen vorhandenen LKW-Motor und pflanze ihn in einen Traktor ein. In der Realität sind aber sehr viele Anpassungen erforderlich, um den Motor im Traktor einsetzen zu können. Ich habe dazu einen ganz interessanten Beitrag auf der MAN-Website gefunden, die auf die Implementierung des D2676 in den Fendt 1000 Vario eingeht:

https://www.engines.man.eu/global/de/faszination-und-technik/wissenswertes/D26-Fendt.html

Im LKW hat der Motor durch die Anordnung der Nebenaggregate eine eher quadratische Grundfläche, im Traktor muss er sehr schmal bauen. Beim LKW sitzt der Motor in einem Rahmen, beim Traktor ist er ein tragendes Element. Im LKW läuft der Motor meist mit niedriger Drehzahl und mit mittlerer Belastung, im Traktor größtenteils unter Volllast.
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