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Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon mf377 » Mo Okt 28, 2019 21:17

Hallo
eine frage an den vario_ta
hatte mahl eine 516 vario als vorführer
mit einem 10m3 güllefaß kam ich eine steigung mit 28% nicht hinauf der vario ist einfach stehen geblieben ohne zu rutschen das getriebe hat nur noch gepiffen in der zweiten stufe
mit dem zf getriebe komme ich leicht hinauf
darum glaube ich nicht das das vario den besseren wirkungsgrat hat
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Barbicane » Mo Okt 28, 2019 21:32

MarlboroMann hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:Anscheinend ist tatsächlich niemandem aufgefallen, was ich gemacht habe.
Ich habe oben mal markiert, welchen Teil ich mehr oder weniger frei erfunden habe. Offenbar war es nicht so offensichtlicher Unsinn wie ich dachte... Oder aber, niemand wollte es ansprechen, weil es nur schlimmer werden kann?


Wohl eher weil niemanden deine Ausführungen im Bibel Umfang wirklich interessieren :roll:


Interessieren wird's sicher den einen oder anderen, aber die meisten davon werden der Materie ab einem bestimmten Punkt nicht mehr ohne weiteres folgen können, den anderen fehlt die Möglichkeit die Aussagen nachzuprüfen.
Der kleinen Rest an Interessierten der übrig bleibt hat keine Muße dazu.
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Mo Okt 28, 2019 21:50

mf377 hat geschrieben:Hallo
eine frage an den vario_ta
hatte mahl eine 516 vario als vorführer
mit einem 10m3 güllefaß kam ich eine steigung mit 28% nicht hinauf der vario ist einfach stehen geblieben ohne zu rutschen das getriebe hat nur noch gepiffen in der zweiten stufe


Merkste selber, oder?

Der zweite Fahrbereich ist nicht für langsame zugarbeiten!
Dass es tatsächlich noch Leute gibt, die das nicht verstehen, kann ich echt schon fast nicht mehr glauben.

Im zweiten Fahrbereich ist die maximale ZugKRAFT etwa halb so hoch wie im ersten. Mit Wirkungsgrad hat das aber erstmal nichts zu tun, das getriebe kann im zweiten Fahrbereich bei niedrigen Geschwindigkeiten (je nach Modell unterhalb von ca 8-10km/h) halt nicht die volle Motorleistung übertragen. Dafür gibt es schließlich auch den ersten Fahrbereich, der ist da nicht zum Spaß verbaut. Wenn man es ganz genau nehmen will und die Gründe für den Aufbau eines ML einbezieht, dann kann man noch nicht mal sagen, dass es extra den ersten Fahrbereich für langsame zugarbeiten gibt. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Der zweite Fahrbereich ist für Arbeiten, wo die maximale Übersetzung des ersten nicht ausreicht. Erst, wenn der erste nicht reicht, braucht man den zweiten. Nicht umgekehrt, das ist ungesund.

Und am Ende wird sich dann nach solcher Anwendung wohl noch beschwert, dass das Getriebe nicht ewig hält? Da fall ich echt vom Glauben ab.
Gut, dass die TAs jetzt die MLs ablösen, dann passiert wenigstens sowas nicht mehr.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Barbicane » Mo Okt 28, 2019 21:55

Auch wenn ich kein Stufenlosgetriebe Spezialist bin seh ich das auch so.
Wenn ich durch Bedienfehler mit zu hohem Gang den Berg hochfahr bleibt die Kiste stehen.
War schon immer so.
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon mf377 » Mo Okt 28, 2019 21:59

aber dann muß ich immer wenn ich an die steigung kommen von hand die erste stufe einlegen
das zf und cvt getreibe machen das ja selber in dem sie die gruppen selber schalten
auf dem flachland ist das ja nicht schlimm
aber bei mir würde mich das sehr nerven wenn ich das selber machen muß und das noch bei eine fendt der immer miet das besste zu haben
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Hans Söllner » Mo Okt 28, 2019 22:08

Das hört sich immer so simpel an, einfach den ersten Fahrbereich rein und fertig. Ja, das ist in der Theorie alles fein. In der Praxis sieht das so aus, dass ich hier Steigungen habe (und ich rede von Straßen, nicht von abgelegenen Feldwegen an denen ich nach Belieben anhalten kann!) mit 15% und teilweise mehr, in Längen von 500m- 1,2km. Nach Lust und Laune anhalten und Fahrbereich wechseln, geht da nicht. Natürlich rede ich da jetzt von entsprechenden Anhängelasten. Man kann den Fahrbereich zwar auch während langsamer Fahrt wechseln, aber hier habe ich gelernt dass das zwar geht, aber langfristig auch nicht so gesund ist.
Im April habe ich mit Vario 716 binnen 3 Tagen 92 Fässer Gülle gefahren. Das bedeutete für mich 184x am Feldrand brav anhalten und sauber den Fahrbereich wechseln...
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Mo Okt 28, 2019 22:55

Fahrbereich während der fahrt wechseln ist überhaupt kein Problem. Das ist eine stinknormale synchronschaltung wie in jedem x beliebigen manuellen schaltschlepper. Und da schaltet auch jeder normale Mensch während der fahrt.
Kupplung treten, Gang wechseln, kupplung lösen. Ist nicht schwer.
Bei den ersten varios war man noch nicht so weit, dass man die schwenkwinkel der hydrostaten während des schaltens präzise anpassen konnte. Das ist aber schon lange kein Thema mehr, man schaltet wie bei jedem schlepper mit gruppenschaltung. Anhalten kann man zwar, klar. Vorteile hat das aber nicht mehr wirklich. Im Auto hält auch keiner an, um zu schalten.
Es gibt nur einen kleinen Unterschied: Man hat halt keine Lamellenkupplung, sondern ein hydraulikventil, das man mit dem Pedal bedient. Ist aber ziemlich egal. Und beim schalten ändert sich halt weder motordrehzahl noch Übersetzung (abgesehen vom Rollen zwischendrin natürlich). Wie bei einem teillastschalter mit automatischer Anpassung der lastschaltstufe beim gruppenwechsel. Ist also auch nichts neues.

Bei Steigungen, bei denen man weiß, dass man nicht unter etwa 15km/h kommt, kann man auch im zweiten Fahrbereich bleiben, sehr häufiges schalten ist ja auch nicht das gelbe vom Ei. Wie bei einem teillastschalter, wo man weiß, dass man in einer bestimmten Gruppe bleiben kann auf einem Hirsch schaltet auch keiner in Gruppe C, wenn er es in Gruppe D schafft.
Das "es schafft" heißt bei einem vario halt über 15km/h im zweiten Fahrbereich. Darunter wird es im zweiten Fahrbereich halt kritisch, weil der Druck steigt und verdammt hohe drehmomente im Getriebe wirken, die man im ersten Fahrbereich mangels reifenhaftung nur selten erreicht. Im ersten Fahrbereich schafft es ein vario eigentlich immer, die Reifen zu drehen, wenn man sich halbwegs an zulässige Gewichte hält. Wenn nicht, sollte man alle bremsen lösen :mrgreen:
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Sönke Carstens » Mo Okt 28, 2019 23:48

Vario_TA hat geschrieben:Bei den ersten varios war man noch nicht so weit, dass man die schwenkwinkel der hydrostaten während des schaltens präzise anpassen konnte. Das ist aber schon lange kein Thema mehr, man schaltet wie bei jedem schlepper mit gruppenschaltung.


Ab welchem Baujahr ist das schalten der Gruppen problemlos möglich?
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon elchtestversagt » Di Okt 29, 2019 8:08

Ab jedem Baujahr ist das möglich. Dann geht nur schneller was kaputt.
Fendt selber sagt, von zwei in eins bitte Stillstand, von eins in zwei ohne Probleme möglich.
Und Jungens, wir reden hier von einem Knopf drücken, nicht mit einer ein mtr. langen Stange irgendwo was verschieben...
Und ich beneide euch, das ihr alle Feldeinfahrten habe, wo ihr mit 30 km/h einbiegen könnt. Hier ist das nicht so ( Baumeinfassungen, Gräben usw.), deshalb ist das "runterschalten" im Stillstand auch kein Problem...
Und zu den Schleppern, die drei oder vier Fahrbereiche haben, es ist schon etwas nervig, wenn man in dem Geschwindigkeitsbereich arbeitet der zwischen zwei Fahrbereichen liegt, dann schaltet sich der Triebsatz einen Wolf...also fährt man deutlich schneller oder deutlich langsamer...( stufenlos ist das nicht für mich). Da ist dann die Valtra eigene Lösung noch die beste von den schlechten, da muss man manuell wechseln. CNH ist da ganz schlimm.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon beginner » Di Okt 29, 2019 8:51

Wir reden ( beim ZF) von einem halben km/h langsamer fahren falls er es zb. Nicht schaft schneller als 20ig zu fahren. Wenn Stufenlos bedeuten soll Hirn aus, dann kauft Vario.
Ps.: Habe momentan beides am Hof
ZF eccom, und ML
Geht nicht gibts nicht
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Di Okt 29, 2019 14:48

Raufschalten geht schon immer während der fahrt. Runterschalten bei den ersten varios nur bis 2km/h (also praktisch stillstand) und bei denen mit TMS (und manchen ohne TMS) auch während der fahrt bis 20km/h bei nicht extrem hohen motordrehzahlen.
Und nein, dabei geht natürlich nichts kaputt, auch nicht "schneller als sonst". Oder geht ein autogetriebe kaputt, wenn man in den ersten Gang schaltet, bevor man steht? Wenn ja, dann sollte ich tatsächlich nochmal in die Fahrschule.

Und wer hier schreibt, dass bei irgendeiner Aktion etwas kaputt geht, dann bitte auch WARUM.

beginner hat geschrieben:Wenn Stufenlos bedeuten soll Hirn aus, dann kauft Vario.

Bei der Einstellung wundern mich Schäden kein bisschen. Wer glaubt, dass er irgendwas ohne Nutzung seines hirns bedienen kann, der hat schon den ersten Fehler gemacht, bevor er etwas bedient hat.
Gerade den vario, den man im Gegensatz zu den anderen noch manuell auf astronomische motordrehzahlen jagen kann und wo der Fahrer selbst den Fahrbereich wählen muss, sollte man sein Hirn nicht ausschalten. Wer es tut, ist selbst schuld. Und dann haben wir beim vario noch Funktionen die es bei anderen überhaupt nicht gibt, zb die simulation einer turbokupplung. Auch da muss man wissen, was man tut.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Krone BigX » Do Okt 31, 2019 7:54

https://m.youtube.com/watch?v=EJspOuRjDG8
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon agrarflächendesigner » Do Okt 31, 2019 20:39

Wird sich zeigen. Bin eher mal gespannt wann überhaupt ein 700er vorgestellt wird. Erstmal ist die 800er Serie dran. Da der 700er jetz auch das neue Bedienkonzept einführt kann das noch ein paar jährchen dauern...
Telelader ist dann auch nur ein grüner MF. Wer baut die denn eigentlich? sind das eigene oder nur zugekauft?
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