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Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon 210ponys » So Nov 03, 2019 11:56

das mit dem Ölverbrauch hat mir ein Fendt Mechaniker auch erzählt.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon 186/21/12306 » So Nov 03, 2019 12:14

Ackergaul82 hat geschrieben:die letzten Jahre gepennt? Das Fendt von dem Deutz AG Mist weggeht ist ja schon zum grossen Teil passiert, siehe 1000er, 900er und 300er.
Wo man kommt klagen die Fendt Fahrer, vor allen Dingen Lohnbetriebe über die Deutz Motoren. Fahrer von zb FPT oder Agco Power klagen gar nicht, die laufen.

Du hast die 200 er vergessen,die haben den Mist auch nicht mehr verbaut.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon SchaeferSteinhof » So Nov 03, 2019 14:01

Krone BigX hat geschrieben:https://m.youtube.com/watch?v=EJspOuRjDG8


Eine Boost-Funtion für den Motor. Na da haben die sich aber mal was richtig innovatives einfallen lassen.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » So Nov 03, 2019 23:13

Es wurde schon vor fast einem Jahrzehnt von einem 942 geschwafelt. Ebenso vom sisu bzw agco power Motor im 900er. Galt "quasi" als gesichert. Wer sowas glaubt, ist selber schuld. Gleiches gilt jetzt auch. Die Deutz Motoren sind grundsätzlich absolut nicht schlecht.
Problematisch war mal die abgasrückführung, ja. Ist aber mittlerweile eher kein Thema mehr, man hat beim tcd 7.8 sowohl am Zylinderkopf als auch bei der abgasnachbehandlung einiges geändert.

Der tcd 6.1 wurde in den höheren Leistungen durch den doppelt aufgeladenen ttcd ergänzt.

Die kleineren Motoren sind sowieso unproblematisch, was unter anderem damit zusammenhängen dürfte, dass gerade die größeren Motoren in Zusammenspiel mit einem stufenlosen getriebe im Schnitt mit höheren Lasten bei geringeren Drehzahlen gefahren werden. Die Deutz Motoren sind aber dafür einfach nicht gemacht. Permanent bei maximalem drehmoment zu arbeiten, ist bei denen nicht vorgesehen, genau das wird mit IVT aber möglich. Mit den geringen motordrehzahlen kommen dann auf Dauer auch verkokungen. Ab und an sollte man halt mal etwas höher drehen lassen.
Die Maschinen mit wechselnden Aufgaben haben viel weniger Probleme als welche, die immer das gleiche machen und permanent bis auf niedrige Drehzahlen mit hoher Last gedrückt werden. Da laufen die zwar recht effizient, aber insbesondere die querkräfte auf die kolben sind deutlich höher als zb bei einem DPS Motor. Die Deutz Motoren sind schon relativ schwer, man hat viel drum und dran. AGR, teilweise doppelte Aufladung und dann noch ein großer Hub mit entsprechendem kurbeltrieb fordern ihren Tribut.
Ich hätte mir noch langlebigere zylinderlaufbahnen gewünscht, da ist mit Laserhonung ja einiges möglich. Offenbar hat man sich bei den stahlkolben ein wenig verschätzt, was den Verschleiß angeht. Da hätte frühzeitig nachgebessert werden müssen. Drehmoment begrenzen und/oder zylinder anders honen bzw längere pleuel, was das bauvolumen erhöht und deshalb eigentlich ausscheidet.
Ein geringeres maximales drehmoment wäre überhaupt kein Problem, man könnte ein hübsches Plateau bilden. Hat man leider nicht gemacht. Für den hauptabsatzmarkt im Baubereich ist das so auch besser, für einen schlepper mit ML getriebe halt nicht. Da hätte fendt eigentlich drauf reagieren müssen. Hat man verschlafen, jetzt hängt halt das Image der ach so anfälligen deutzmotoren über fendt. Ist fendt selbst schuld.

FPT erreicht extrem gute Werte in vielen Bereichen, denen macht tatsächlich keiner so schnell was vor. Die Verbräuche sind fantastisch, laufruhe und Haltbarkeit auch sehr gut. Den Motor unabhängig von allem betrachtet ist FPT definitiv einer der besten weltweit. Die hohen drehmomentanstiege finde ich allerdings unnötig, man könnte zugunsten der effizienz schönere drehmomentkurven erreichen. Für die CNH getriebe sind hohe drehmomentanstiege aber gut, offenbar ist das noch wichtiger.

Ein FPT im fendt ist aber ausgeschlossen, FPT wird niemals so ein spitzenprodukt an die Konkurrenz geben. zumal das Interesse seitens fendt begrenzt sein dürfte, man will schließlich konstante drehmomente. Letzteres findet man vor allem bei MAN und MTU. MAN ist jetzt in zwei Baureihen drin. Ob die relativ breiten MTU 1000 4r bzw MAN d 0834 für zb einen kompakten 500er überhaupt interessant sind, weiß ich nicht. Jedenfalls sind sowohl MAN als auch MTU bereits Lieferant für fendt und haben rein von der Leistung her passende Motoren.
Die agco power und deutz gehören zu den schmalsten. Das ist für die Möglichkeit schlanker Motorhauben und großem lenkeinschlag bei großen Rädern nicht zu vernachlässigen, auch wenn allein die maximalbreite des Motors erstmal nicht so entscheidend ist.


Dynamic Performance ist kein boost. Ein boost begrenzt die Leistung in Abhängigkeit von der möglichen Leistungsaufnahme der verschiedenen Hauptabnehmer in bestimmten arbeitssituationen. Das macht DP aber nicht, es ist situationsunabhangig und hat nichts mit den hauptabnehmern zu tun.
Ich finde es zwar nicht wirklich toll, aber dass sich erst jahrelang über die ach so leistungshungrige Elektronik und co beschwert wird und jetzt kritisiert wird, wenn fendt genau das ausgleicht, ist schon komisch. Genau dieser Kritik will man entgegentreten und eliminiert halt jetzt quasi die leistungseinbußen durch "die ganze Elektronik". Den chronischen Kritikern ist das natürlich auch nicht recht, aber ich denke mal, dass sich das sowieso nicht ändert. Fendt hat bis vor kurzem noch als letzter die motorleistungen nach ece r24 angegeben, der "ehrlicheren" norm. Wird jetzt nicht mehr gemacht, man passt sich an die anderen und die zulassungsrelevanz an. Für die Vergleichbarkeit ist das schön, für die tatsächliche Leistung nicht. Ein neuer 942 hat gerade mal 21PS mehr als ein älterer 939. Zwar wird sich der Unterschied größer anfühlen, aber ein 942 ist halt kein 420PS schlepper, ein 939 hatte seine 390PS bisher noch nach ece r24. Jetzt nicht mehr, das ist schade. Mir hätte es gefallen, wenn man gegenüber den jetzigen Typenbezeichnungen (930-942) jeweils 10 runter gegangen wäre (929-941) bzw halt eine jeweils ca 10PS höhere Motorleistung installiert hätte. So wie es jetzt ist, entsteht (zumindest bei mir) ein fader Beigeschmack.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon elchtestversagt » Mo Nov 04, 2019 7:53

Schon Lachkrämpfe am morgen, der Tag fängt ja gut an.
Ich glaube, sollte jemals ein FPT Motor in einen Fendt kommen, die Selbstmordrate von Gläubigen recht hoch ist.
Ein Fiat-Motor, ein Fehl-in-allen-Teilen....Never ever.
Das ist auch damals ein Grund gewesen, auf Deutz zu gehen. Nachdem MWM ( heute Cat) den Motorenbau quasi ende der neunziger eingestellt hatte, blieb ja nur Deutz über, um wenigstens den Schein "Made in Germany" zu wahren, weil Deutz-Fahr ja so nicht viel gemein hatte mit den Deutz Motorenwerken, da ja zwischenzeitlich Same die Sparte übernommen hatte.
Was blieb denn noch?
Die Cummins aus der Zusammenarbeit mit CaseIH, da war die Übernahme absehbar zu CNH, was dann auch den NEF Motor hervorbrachte, das beste vom Cummins und Iveco, also wieder bei Fiat.
Den DPS? Niemals.
Sisu war noch nicht auf deren Liste.
Perkins ( heute Cat) ein Engländer, also never.
MAN hatte sowas nicht ( für Offroad meine ich). Und ein Japsenmotor von Yanmar oder Kubota ging auch nicht.

Und genau deshalb sind wir heute bei MAN ( hätte auch ein Daimler sein können).
In den kleinen Schleppern, die auch Stückzahlbringer sind, kann man ruhig auf die Konzernkiste zurück greifen, aber bei den Prestige-Schleppern ab 700er aufwärts geht das nicht, egal wie man sowas Konzernintern verkaufen will.
Ein Steyr ist für mich immernoch ein NH, mit besserer Fertigungsqualiät, also ein Case, mehr nicht.
Und ein Fendt mit Sisu ist ein Ferguson für Reiche...
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon 210ponys » Mo Nov 04, 2019 9:29

und welches ist jetzt der beste Motor für meinen zukünftigen 100Ps Schlepper???
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Homer S » Mo Nov 04, 2019 9:55

Mein Nachbar hat seinen NH in Zahlung gegeben wegen Motorproblemen am vielgelobten FPT.
Bei den kleinen 6 Zylinder DPS flieg bei 2500h +- die Kopfdichtung weg. Cat säuft dich arm. Die vielgelobten MWM hatten sehr oft das Problem mit den Laufbuchsen.

Ich denke bei jedem Hersteller findet man gute und schlechte Motoren im Sortiment.

Und wie Vario schon schreibt liegt es auch oft an Beanspruchung der dahinterliegenden Antriebe.

Wenn dann noch der Junior eines großen Milchviehbetriebs erzählt das ihr 936 erstmal gedreht wurde "damit er richtig geht", dann kann da Deutz und auch Fendt nichts dafür. Wenn dieser dann wegfliegt, dann ist es natürlich der schlechte Deutz.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Fendtfreak » Mo Nov 04, 2019 10:47

agrarflächendesigner hat geschrieben:@mf4255:
Ich kann mir nicht vorstellen das Fendt seine Motorenstrategie langfristig rein nach Marketing und Markendifferenzierung ausrichtet. Man wird sich in MOD mit sicherheit mit verschiedenen Lieferanten (Sisu, Deutz, MAN, ...) beschäftigen. Am ende läuft es darauf raus wer aus Kosten und Techniksicht das beste gesamtpacket bildet, wobei man sicherlich grad bei einem Motorlieferanten immer bestrebt sein wird eine langfristige Partnerschaft einzugehen um nicht nur immer ins regal greifen zu können sondern die Aggregate nach den eigenen Bedürfnissen entwickeln lassen kann.



Der Feldhäcksler Katana hat oder hatte MTU Motoren. Wären die Motoren vom Bodensee auch eine Alternative für die Fendt Traktoren?
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Fendtfreak » Mo Nov 04, 2019 10:50

186/21/12306 hat geschrieben:
Ackergaul82 hat geschrieben:die letzten Jahre gepennt? Das Fendt von dem Deutz AG Mist weggeht ist ja schon zum grossen Teil passiert, siehe 1000er, 900er und 300er.
Wo man kommt klagen die Fendt Fahrer, vor allen Dingen Lohnbetriebe über die Deutz Motoren. Fahrer von zb FPT oder Agco Power klagen gar nicht, die laufen.

Du hast die 200 er vergessen,die haben den Mist auch nicht mehr verbaut.


Der 200 Vario hatte nie Deutz-Motoren, er kam von Anfang an mit Sisu/AGCO Powers Motoren. Sein Vorgänger Farmer 200 hatte MWM Motoren. Der Betrieb gehört inzwischen Caterpillar.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Fendtfreak » Mo Nov 04, 2019 10:55

210ponys hat geschrieben:und welches ist jetzt der beste Motor für meinen zukünftigen 100Ps Schlepper???


Der ehemalige Traktorenhersteller Hatz baut in Bayern immer noch kompakte Dieselmotoren. Vielleicht wäre die ja eine Alternative.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Hans Söllner » Mo Nov 04, 2019 11:41

Die Farmer 200 hatten ab 1987 alle luftgekühlte Deutz-Motoren drin, keine MWM. Genauso wie GT und GTA teils seit Ende der 60er. Den Deutz-Motor akzeptiert man also doch schon paar Jährchen :mrgreen: Nicht erst seit Vario.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon 210ponys » Mo Nov 04, 2019 14:22

mein Farmer hat einen Drei Zylinder Deutz drin gibt nach 6300h nichts zu meckern kaum Ölverbrauch was aber besser sein könnte das anspringen bei Frost...
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