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frage zur kranken-/alterskasse (pflicht) hohe kosten

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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114 Beiträge • Seite 4 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Beitragvon Jackl » Mo Nov 19, 2007 9:20

gerd gerdsen hat geschrieben:früher war man halt der meinung das ein selbstständiger bauer keine rente braucht, er lebt und arbeitet ja nach wievor auf dem hof und bekommt sein altenteil, daher ist auch heute die bauernrente eher etwas zu knapp bemessen .


knapp bemessen deswegen, weil der Altenteiler ja auch noch Austrag bekam, den kann er aber nur bekommen, wenn der Hof noch etwas abwirft........wo sollens die Jungen sonst hernehmen???

leide selbst mit meiner Mini-NE-LW unter den relat. hohen Zahlungen und bin echt gespannt, wie es weitergeht.

J.
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Nov 19, 2007 9:41

Jackl hat geschrieben:
gerd gerdsen hat geschrieben:früher war man halt der meinung das ein selbstständiger bauer keine rente braucht, er lebt und arbeitet ja nach wievor auf dem hof und bekommt sein altenteil, daher ist auch heute die bauernrente eher etwas zu knapp bemessen .


knapp bemessen deswegen, weil der Altenteiler ja auch noch Austrag bekam, den kann er aber nur bekommen, wenn der Hof noch etwas abwirft........wo sollens die Jungen sonst hernehmen???

leide selbst mit meiner Mini-NE-LW unter den relat. hohen Zahlungen und bin echt gespannt, wie es weitergeht.

J.


sei froh das du gezwungen bist über die bauernrente wenigsten etwas für deine altersversorgung zu tun, bzw. da nebenerwerb zusätzlich etwas zu machen, andere müssen riestern, oder spekulieren auf die grundrente, also eine staatl. mindestversorgung auf harz 4 höhe, kommt aber dann für bauern mit eigentum eh nicht in frage .
es ist hier übrigens ähnlich wie mit dem steuern zahlen, es jammern immer die am lautesten, die am meisten haben .
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Beitragvon Jackl » Mo Nov 19, 2007 10:43

He,

hab nicht gesagt oder auch geschrien (???), dass ich aussteige, nur als die Alterskasse eingeführt wurde waren die Voraussetzungen eben andere! Also Reform tut not.


und übrigens ich würd gerne......................500.000€ Steuern zahlen, weil dann hätt ich auch was verdient. 8)
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Beitragvon Paragraphenreiter » Mo Nov 19, 2007 13:07

in Amerika hat man doch gerade erst gesehen, was passiert, wenn allzuviele Menschen meinen, Geld könnte man ohne "der eigenen Hände Arbeit" verdienen.

Lieber finanziere ich ein sterbendes Stück Sozialgeschichte mit - und bekomme dann mit viel Glück ein bisschen Grundrente - als irgendwelchen Heuschrecken meine Ersparnisse anzuvertrauen, die das Geld Ihren Großaktionären und Vorständen in den A... stecken und dann eines schönen Tages mitteilen, dass mein Geld in einer "Blase" verreckt ist.

Dann bekomme ich zwar auch - mit viel Glück - ne Grundsicherung aber die dann vom Kollegen Harz IV (bzw. dann wahrscheinlich Harz 34) in Form von Lebensmittelgutscheinen.
Gruß vom Paragraphenreiter

Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung!
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Beitragvon Jackl » Mo Nov 19, 2007 14:04

Du siehst aber schon sehr schwarz................ :?:


Ich mein ja auch, dass die alterkasse schlechter geredet wird als sie ist, trotzdem geht es doch wohl so nicht mehr weiter - odda?

J.
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Beitragvon hans435 » Di Nov 20, 2007 20:14

Hallo,

also ich habe mir das komplette Thema mal durchgelesen.

Ab nächstes Jahr, bewirtschafte ich 17 ha Ackerland, welches von der Landwirtschaft meines Opa kommt.

Ich selbst mach gerade mein Fachabi und ab nächstes Jahr studiere ich.

Hab mich mit der LSV auch schon in Verbindung gesezt. Diese meinte, Befreiung von Alters -und Krankenkasse ist nicht möglich. Obwohl ich ja weiterhin über mein Dad Krankenversichert bin.

Da ich mit den 17 ha Ackerland ja keinen großen Gewinn erwirtschaften kann, wären die Zahlungen für Alters -und Krankenkasse für mich wahrscheinlich nicht tragbar. Es sei denn, die Beiträge werden dem Gewinn angerechnet.

Also wie ist vielleicht eine Befreiung möglich?

-Wenn ich mein Zivildienst bzw. Wehrdienst leiste werde ich ja befreit, so wie ich das gelesen habe.

-Sonst bleibt mir doch nur noch der Weg, dass ich die Landwirtschaft auf mein Vater anmelde, dieser verfügt ja über ein Einkommen über 400 € im Monat. Aber bin ich dann damit versichert, da ich ja der bin der die Arbeit macht.

Habe ich sonst noch Möglichkeiten? Und gibt es einen Rechner, wo ich meine Abgaben berechnen kann, da ich die Beträge nur ungefähr kenn.

ps. Ich bin nicht der der keine Sozialbeiträge nicht zahlen will!
:arrow: (Dies nur dazu! Da es hier doch ein Paar gibt, welche etwas schmarotzen wollen.)
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Nov 21, 2007 8:55

hans435 hat geschrieben:Hallo,

also ich habe mir das komplette Thema mal durchgelesen.

Ab nächstes Jahr, bewirtschafte ich 17 ha Ackerland, welches von der Landwirtschaft meines Opa kommt.

Ich selbst mach gerade mein Fachabi und ab nächstes Jahr studiere ich.

Hab mich mit der LSV auch schon in Verbindung gesezt. Diese meinte, Befreiung von Alters -und Krankenkasse ist nicht möglich. Obwohl ich ja weiterhin über mein Dad Krankenversichert bin.

Da ich mit den 17 ha Ackerland ja keinen großen Gewinn erwirtschaften kann, wären die Zahlungen für Alters -und Krankenkasse für mich wahrscheinlich nicht tragbar. Es sei denn, die Beiträge werden dem Gewinn angerechnet.

Also wie ist vielleicht eine Befreiung möglich?

-Wenn ich mein Zivildienst bzw. Wehrdienst leiste werde ich ja befreit, so wie ich das gelesen habe.

-Sonst bleibt mir doch nur noch der Weg, dass ich die Landwirtschaft auf mein Vater anmelde, dieser verfügt ja über ein Einkommen über 400 € im Monat. Aber bin ich dann damit versichert, da ich ja der bin der die Arbeit macht.

Habe ich sonst noch Möglichkeiten? Und gibt es einen Rechner, wo ich meine Abgaben berechnen kann, da ich die Beträge nur ungefähr kenn.

ps. Ich bin nicht der der keine Sozialbeiträge nicht zahlen will!
:arrow: (Dies nur dazu! Da es hier doch ein Paar gibt, welche etwas schmarotzen wollen.)


hallo hans,
bevor ich dir nun irgend etwas falsches schreibe möchte ich dich bitten, dich an deine LSV zuwenden, bei uns haben die hier immer besuchstage an denen sie beraten, ich kann dir versichern es wird niemandem der kopf abgerissen, noch in den ruin getrieben, eine krankenkasse mußt du ja sowieso haben und bei 17 hektar ist der gewinn eher niedrig so das du hohe zuschüsse bekommen wirst . auf jeden fall bist du noch rechtzeitig .
liebe grüße
gerd
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Beitragvon freischütz » Mi Nov 21, 2007 17:05

Oh, Gerd, was bist Du nur so blauäugig ! Gerd faselt folgendes :
ch kann dir versichern es wird niemandem der kopf abgerissen, noch in den ruin getrieben, eine krankenkasse mußt du ja sowieso haben und bei 17 hektar ist der gewinn eher niedrig so das du hohe zuschüsse bekommen wirst .


Ich kenne mehr als 1.000 Landwirte welche von der LSV in den Ruin getrieben wurden. Es geht bei den Beiträgen nie nach dem Ertrag des Betriebes, sondern die Beiträge werden nach Gutdünken und fiktiven Gewinnen berechnet.

Zuschüsse zur LSV ? Das ich nicht lache, bzw. kotze. Die Zuschüsse sind geringer, als das was man als Peanuts bezeichnet. Mann oh Mann Gerd träume Deinen Traum , aber verbreite hier keine Märchen a la LSV.
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Beitragvon Panic » Do Nov 22, 2007 14:37

[quote="freischütz"

Zuschüsse zur LSV ? Das ich nicht lache, bzw. kotze. Die Zuschüsse sind geringer, als das was man als Peanuts bezeichnet. Mann oh Mann Gerd träume Deinen Traum , aber verbreite hier keine Märchen a la LSV.[/quote]


Soweit zum Thema:Der Landwirt als Subventionsempfänger!
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Beitragvon aldersbach » Do Nov 22, 2007 14:46

eine krankenkasse mußt du ja sowieso haben und bei 17 hektar ist der gewinn eher niedrig so das du hohe zuschüsse bekommen wirst

Mann oh Mann Gerd träume Deinen Traum , aber verbreite hier keine Märchen a la LSV.[/

Hier muss ich Egbert ausnahmsweise mal recht geben. Bei 17 ha zahlst Du richtig fett Beitrag zur Krankenkasse und zur Rentenkasse. Ob Dein Betrieb von den 17 ha einen Gewinn abwirft ist den Herrschaften der LAK sch...egal!
Also mein Rat. Ueberleg Dir das ganze sehr gut. Die LAK laesst so leicht keinen mehr aus ihren Klauen.
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Beitragvon forenkobold » Do Nov 22, 2007 14:48

Zitat Freischütz

2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und Drei macht Neune !! Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt .
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Beitragvon hans435 » Do Nov 22, 2007 15:02

Hallo,

ich habe heut von der LSV erfahren, dass ich alleine für die Alterskasse 204 € monatlich zahlen müsste. Dazu kommt noch Krankenkasse.

Erzählt mir mal bitte einer wie dies bei 17 Ha möglich sein soll. Meiner Meinung nach, sogar mit Zuschüssen unmöglich. Ich habe demnächst ein Beratungsgespräch, bin mal gespannt.
läuft!
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Beitragvon freischütz » Do Nov 22, 2007 15:23

aldersbach schrieb :
Ob Dein Betrieb von den 17 ha einen Gewinn abwirft ist den Herrschaften der LAK sch...egal!


Richtig ! Die Beiträge zur Landw. Berufsgenossenschaft hat Aldersbach noch vergessen. Denen ist das noch mehr als egal. Sitzen mit ihren fetten Ä....... im warmen Büro, werden wie Beamte bezahlt und gleichgestellt und zocken bei den Bauern ab. Das alles mit Förderung des Deutschen Bauernverbandes. Teilweise ( je nach Bundesland ) sind die Direktoren der LSV, gleichzeitig Geschäftsführer beim Bauernverband. Personalunion nennt man das.

Es gibt z. B. bei der LSV Franken / Oberbayern keine Beitragsangaben zur Fläche. Dazu heisst es in der Satzung: " Die Art und Höhe der Beiträge legt der Vorstand im Einzelfall fest .... ! " Nach europ. Recht muß es Prozentzahlen für Beiträge nach einer positiven Gewinn- und Verlustrechnung geben. Nur in D dürfen die LSV tun und lassen was sie wollen.
Ein Beispiel: Der finanz. Ertrag ( Gewinn )eines Bienenvolkes wird mit einem 1/2 ha besten Ackerlandes von der LSV Franken/ Oberbayern angenommen und berechnet. Was natürlic h völliger Unsinn und weltfremd ist. Hauptsache die Kasse stimmt !
Zuletzt geändert von freischütz am Do Nov 22, 2007 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon freischütz » Do Nov 22, 2007 15:28

@hans435 Da Du nun bei der LSV schon einmal bekannt bist, wirst Du von der Abzockerbande keine Ruhe mehr haben. Eines nicht zu fernen Tages werden Dir Forderungsbescheide ( die sofort vollstreckbar sind und alle gerichtlichen Maßnahmen dagen haben keine aufschiebende Wirkung ) ins Haus flattern und Du wirst zum Sozialhilfeempfänger werden !

Zur Landwirtsch. Alterskasse, wenn Du mtl. ca. 200 ,- € einzahlst, wirst Du nach 40 Jahren, bei einer Wartezeit von 15 Jahren , eine Minirente, welche nicht einmal die Grundbedürfnisse wie Lebensmittel abdeckt, erhalten. Die genauen Zahlen, kann ich Dir später per PM auf Wunsch mitteilen.
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Beitragvon forenkobold » Do Nov 22, 2007 16:01

Hans 435...

Wenn Du Arbeitnehmer wärst, müßtest Du bei 1500 Euro Bruttolohn ungefähr den gleichen Beitrag bezahlen.

Man kann mit einen 17-Hektar Betrieb mit Sonderkulturen ohne weiteres 50000 Euro Gewinn machen. Wenn man daraus einen Bruttolohn von 40000 Euro ableutet , so kämen bei einer gesetzlichen Krankenkasse und einem Beitragssatz von 14,5% 483 Euro Karnkenkassenbeiträger raus.

Der Sonderkulturler bezahlt aber auch nur die 200 Euro wie Du.

Daraus ersieht man, dass eine gwinnabhängige Beitragsberechnung durchaus Sinn machen würde.
Daraus ersieht man aber auch, dass die landwirtschaftlichen Krankenkassen durchaus im üblichen Rahmen abkassieren.

Mein Tipp:

Halte ein paar Bienenvölker. Da gibts Imker, die zentnerweise Honig verkaufen .. und da Finanzamt wieß nichts davon.
Schimpfen dann über die Krankenkassen und horten das Schwarzgeld.
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