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Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Ein interessanter Schwerpunkt der immer mehr an Bedeutung gewinnt und in einem Landwirtschaftsforum nicht fehlen sollte.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Sa Sep 12, 2020 13:04

Wobei, wieder zurück zum Thema Geld :
Man muss sich schon fragen ob diese katastrophalen Coronazahlen der EU Südländer wirklich so stimmen.
Immerhin haben die EU Schuldenländer über das Programm Corona Wiederaufbau 750 Milliarden eingesammelt.
Finanziert übrigens großteils von Deutschland. :(
Das sind versteckte Coronabonds, Eurobonds und nichts anderes.
Aber ohne Corona wäre das nicht so leicht umsetzbar gewesen.
Ein Schelm wer böses denkt.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Sa Sep 12, 2020 13:18

..und zum Thema Geldanlagen passt dann die deutsche Poltik als Negativbeispiel.

Seit 2015 über 2 Millionen Zuwanderer, großteils Wirtschaftsmigranten aus aller Herrenländer.
Gleichzeitig wandern Arbeitsplätze und Firmen in Rekordtempo ins Ausland ab. AK Entlassungen in Massen.
Dann brauchen wir noch das Fachkräftezuwanderungsgesetz wurde letztes Jahr entschieden.
Da scheinen ja wirklich fundierte Berater der Politik am Werk zu sein. :lol:
Naja.
Wenn ich sowas sehe dann dürfen sie den Studien und Schulabbrecher K. Kühnert ruhig in den Bundestag stecken. Schlimmer kanns selbst mit solchen Blindnieten wirklich nicht mehr werden.
Immerhin hat er mit 31 Jahren schonmal 3 Jahre im Callcenter gearbeitet. Das ist doch schon was.
Ob das eine 0190 Nummer war, weiss ich aber nicht.
Aber, wie man Bürger und Unternehmer enteignet, ob BMW oder Vermieter, hat er ja schonmal angedeutet.
In Zeiten leerer, wegbrechender Staatskassen werden solche Politiker aber dringend benötigt...

Ich leb da sparsamer : Jetzt gehts zum kostenlosen Kaffeetrinken + Kuchen zur Verwandtschaft. :prost:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Sa Sep 12, 2020 13:34

marius hat geschrieben:Ich leb da sparsamer : Jetzt gehts zum kostenlosen Kaffeetrinken + Kuchen zur Verwandtschaft. :prost:


Verwandtschaft und Zuwanderer haben den Umstand gemeinsam,
dass beide glauben Anrecht auf Dinge zu haben, die sie selbst nicht erarbeitet haben.
Deshalb pflege ich nur Umgang mit Mitarbeitenden, Verpächtern, Nachbarn und ganz ganz wenigen engen Freunden.
Ich gehe jetzt genau mit diesen unsere Kartoffeln ernten. Da gibt es Würstchen, Kartoffelsuppe,Kartoffelpuffer und Kartoffelschnaps.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon lena4866 » Sa Sep 12, 2020 13:47

marius hat geschrieben:
lena4866 hat geschrieben:Die Umsatzsatzsteuer für Lebensmittel liegt im Laden bei 7% und nicht bei 19%


Das spielt erstmal keine Rolle in meinem Beispiel. Wenn die Milch vom Landwirt für 36 Cent brutto mit 19 % verkauft wird, erhält der Landwirt 30 Cent, und der Staat erhält davon knapp 6 Cent Mwst bei regulären 19 % Mwst.
Dem Landwirt fehlen dann vom Bruttopreis knapp 6 Cent. Derzeit ist das eine Subvention für Landwirte.

.

Natürlich spielt es eine Rolle

Ich habe dir dargelegt warum die Umsatzsteuer ein durchlaufender Posten ist.
Die eingenommene Umsatzsteuer wird mit der ausgegebenen verrechnet selbst in dem Beispiel fehlen den Landwirten niemals 5,7 Cent
Abgeführt wird nur die Differenz zwischen eingenommener und ausgegebener Umsatzsteuer.

Was glaubst du wohl welchen Umsatzsteuersatz optierende Landwirte in Rechnung für Produkte die dem ermässtigten Umsatzsteuersatz unterliiegen in Rechnung stellen ?
Dazu hilft ein Blick ins Gesetz:
§ 12 Steuersätze
(1) Die Steuer beträgt für jeden steuerpflichtigen Umsatz 19 Prozent der Bemessungsgrundlage (§§ 10, 11, 25 Abs. 3 und § 25a Abs. 3 und 4).
(2) Die Steuer ermäßigt sich auf sieben Prozent für die folgenden Umsätze:

1.
die Lieferungen, die Einfuhr und der innergemeinschaftliche Erwerb der in Anlage 2 bezeichneten Gegenstände mit Ausnahme der in der Nummer 49 Buchstabe f, den Nummern 53 und 54 bezeichneten Gegenstände;
2.
die Vermietung der in Anlage 2 bezeichneten Gegenstände mit Ausnahme der in der Nummer 49 Buchstabe f, den Nummern 53 und 54 bezeichneten Gegenstände;
3.
die Aufzucht und das Halten von Vieh, die Anzucht von Pflanzen und die Teilnahme an Leistungsprüfungen für Tiere;
4.
die Leistungen, die unmittelbar der Vatertierhaltung, der Förderung der Tierzucht, der künstlichen Tierbesamung oder der Leistungs- und Qualitätsprüfung in der Tierzucht und in der Milchwirtschaft dienen;

https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__12.html


Und hier sieht man welche Tiere und Erzeugnisse darunter fallen:
Umsatzsteuergesetz (UStG)
Anlage 2 (zu § 12 Absatz 2 Nummer 1, 2, 12, 13 und 14)
Liste der dem ermäßigten Steuersatz unterliegenden Gegenstände
(Fundstelle: BGBl. I 2006, 2897 - 2901;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)


Lfd.
Nr. Warenbezeichnung Zolltarif
(Kapitel, Position,
Unterposition)
1 Lebende Tiere, und zwar

a)
(weggefallen)



b)
Maultiere und Maulesel,

aus Position 0101

c)
Hausrinder einschließlich reinrassiger Zuchttiere,

aus Position 0102

d)
Hausschweine einschließlich reinrassiger Zuchttiere,

aus Position 0103

e)
Hausschafe einschließlich reinrassiger Zuchttiere,

aus Position 0104

f)
Hausziegen einschließlich reinrassiger Zuchttiere,

aus Position 0104

g)
Hausgeflügel (Hühner, Enten, Gänse, Truthühner und Perlhühner),

Position 0105

h)
Hauskaninchen,

aus Position 0106

i)
Haustauben,

aus Position 0106

j)
Bienen,

aus Position 0106

k)
ausgebildete Blindenführhunde

aus Position 0106
2 Fleisch und genießbare Schlachtnebenerzeugnisse Kapitel 2
3 Fische und Krebstiere, Weichtiere und andere wirbellose Wassertiere, ausgenommen Zierfische, Langusten, Hummer, Austern und Schnecken aus Kapitel 3
4 Milch und Milcherzeugnisse; Vogeleier und Eigelb, ausgenommen ungenießbare Eier ohne Schale und ungenießbares Eigelb; natürlicher Honig

https://www.gesetze-im-internet.de/ustg ... age_2.html
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Sep 12, 2020 14:10

Bleibt schon was hängen. Wenn sich das ändert, ist das halt so. Aber 10 Jahre rückwirkend berichtigen, wäre schön heftig. Insbesondere die Verzinsung.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Sa Sep 12, 2020 21:24

Naja, also das mit den Steuerbescheiden ändern ist eigentlich einfach.
Unter Vorbehalt der Nachprüfung, klar, da kann immer und alles probemlos geändert werden, von beiden Seiten.

Hat der Bescheid Bestandskraft, siehts etwas anders aus.
Aber z.b. bei Steuerhinterziehung, oder Gesetzesänderungen können auch die, also alle, nachträglich geändert werden.
Wird z.b. per Gesetz beschlossen das Umsatzsteuer oder sonstwas nicht korrekt war, und somit illegal zuwenig oder zuviel Steuern gezahlt wurden, können auch diese Steuerbescheide 10 Jahre zurück geändert werden.
Natürlich mit dann mit den üblichen 6 % Zinsen pro Jahr.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Sa Sep 12, 2020 21:29

Für allerlei Krimskrams eigene Themen eröffnen, z.b. im Sandkasten.
Apro wieder zum Thema Geldanlagen :
Heute hatten wir wieder unsere Elfantenrunde.
Uns ist mittlerweile längst klar das spätestens nach der US Wahl die Hunde von der Leine gelassen werden.
Dann ist anschnallen angesagt. :lol:
Naja, Apro Börse, wobei es a) immer mind. 5 % antizyklische Aktien gibt, selbst in der größten Krise wird damit Cash verdient. Variante b) absichern wie Mr. Dax, naja mach ich auch gelegentlich wie z.b. im März erfolgreich, aber in guten Zeiten teuer, aber am meisten hab ich c) in Krisen mit shorts verdient.
Da verdiene ich in 1 Krisenjahr ungefähr soviel wie in 5 Bullenjahren da die Kurs-Geschwindigkeit in Bärenmärkten deutlich schneller ist.
Zuletzt geändert von marius am Sa Sep 12, 2020 21:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Paule1 » Sa Sep 12, 2020 21:33

Aber wie soll Geld Inflationsgeschützt angelegt werden :?: :?: :?: Was übersteht eine Inflation :?:

Gastbeitrag von Thorsten Polleit
Heimtückische Steuer: Wie der Boden für eine höhere Inflation bereitet wird
Samstag, 12.09.2020, 21:57

Bild
Mit ihrer Geldflut im Zuge der Corona-Krise haben Zentralbanken und Staaten den Boden für eine höhere Inflation gelegt. Verlierer werden die Sparer sein, während sich die Staaten entschulden können

--Inflation kann Gesellschaften zusammenbrechen lassen
--Vor allem Menschen mit wenig Einkommen sind betroffen
--Gold statt ungedecktes Geld
---

https://www.focus.de/finanzen/boerse/ex ... 20508.html
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
Paule1
 
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Sa Sep 12, 2020 21:41

Aber wie soll Geld Inflationsgeschützt angelegt werden :?: :?: :?: Was übersteht eine Inflation :?:

Da hab ich und andere hier glaub ich schon 28 x ausf. erklärt. Da wir nicht im Kindergarten sind, ist eine Erklärung Nr 29 wohl überflüssig.

Es wurden sogar Vorteile und Nachteile beschrieben : z.b. Gold eine Klasse Anlage, aber unter dieser linksgrünen Politik besteht nunmal ein großes Verbotsrisiko mit Enteignung also Abgabepflicht. Mit Pech dann fast Totalverlust.
Da muss man sich nichts vormachen. Wobei in Deutschland nicht nur Gold sondern auch bereits Silber und Platin staatlich verboten und enteignet wurden :

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot

EM Verbot Ist also nichts neues, sondern eher die Regel, wenns zur Krise kommt.
Zuletzt geändert von marius am Sa Sep 12, 2020 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Kormoran2 » Sa Sep 12, 2020 21:44

Paule1 hat geschrieben:Aber wie soll Geld Inflationsgeschützt angelegt werden :?: :?: :?: Was übersteht eine Inflation :?:



Paule, kauf dir ein paar gut erhaltene Trecker unter 100 PS und stelle sie in die Scheune. In ein paar Jahren holst du sie wieder heraus, wenn auf dem Gebrauchtmarkt nur noch Schlepper mit 300 bis 400 PS zu haben sind. Deine Wertsteigerung wird weit über 100 Prozent liegen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Hosenträger » Mo Sep 14, 2020 3:04

Paule1,
lege dir Obstbäume zu, die überstehen definitiv nicht nur jede Inflation, sondern auch noch deine Generation locker! :D
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Mo Sep 14, 2020 10:38

Hosenträger hat geschrieben:Paule1,
lege dir Obstbäume zu, die überstehen definitiv nicht nur jede Inflation, sondern auch noch deine Generation locker! :D


In Krisen wenn Geldbörsen leer waren, sind die auch mal schnell verschwunden, sofern sie schon größer waren.
Brennholz.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon AEgro » Mo Sep 14, 2020 12:01

Die allermeisten Obstbäume hier im Streuobstland Baden-Württemberg wurden in den Mangelzeiten nach dem 2. Weltkrieg bis weit in die 50-er Jahre gesetzt.
Landwirte waren dazu angehalten zu pflanzen und die Kommunen ließen auf eigenen Grundstücken für die " Habenixe " , oft Heimatvertriebene,
Streuobststücke zur Doppelnutzung - Obst und Futter - setzten.
Das Obst, überwiegend Äpfel, wurde dann im Herbst in Obstlosen an Interessenten versteigert.
Und die Dorfbürgermeister achteten schon darauf, dass auch jede Familie die das Obst brauchte, weil sie selbst kein eigenes hatte, auch zu angemessenen
Preisen zum Zug kam.
Das war dann die Obst und Vitaminversorgung für den Winterbis weit ins nächste Frühjahr. Und natürlich auch Flüssiges, Gehaltvolles für den Durst in Form von Most.
Weil Geld für Bier hatten die allerwenigsten Arbeiter, kleinbäuerlichen und Vertriebenfamilien.
Das hatte auch den Sinn, daß die Männer den geringen Lohn nicht auch noch in die Wirtshäuser trugen und ihre Familien darunter litten.
Die Gemeinden auf dem Land, ihre Gemeinderäte und Bürgermeister sorgten sich auf diese Art auch um die sozial Schwachen.
Wenn auch dieser Begriff damals nicht so weit verbreitet war.
Die soziale Hängematte in heutigem Umfang gabs noch nicht.
Gruß AEgro
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Mo Sep 14, 2020 12:48

Das war ja Ziel der christlich demokratischen Sozialisten und der demokrtischen Sozialisten,
die Sozialgemeinschaft "Soziotop" zu zerstören. Am Dorf ist weder jemand verhungern, verloddert oder hatte Langeweile
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon AEgro » Mo Sep 14, 2020 14:23

Ob das das Ziel war, kann ich nicht beureilen.
Ich würde eher sagen, es sollte ein Grundnetz an Sicherung geschaffen werden, bloß das uferte aus.
Und aus Wahlkampgründen überboten sich die beiden großen Parteien ab den 60-er Jahren mit sozialen " Geschenken ".
Die Zechen und später die Stahlkrise im industrellen Herz der BRD beschleunigte dans Ganze.
Dennoch funktionierte das Sozialsystem. Die Wachstumskurve zeigte ja fast ununterbrochen nach oben.
Und vor allem die wenigsten derer, die Sozialleistung beanspruchen mussten, taten das aus Faulheit oder Bequemlichkeit.
Man hatte noch eine Ehre.
Nicht nur reines Anspruchsdenken wie schon eine Generation später.
Leistungs und Eigenverantwortung sind für die allermeisten der heutigen Jungen unter 30 schon ganze Fremdworte.
Richtig ist, im Dorf hat man sich gekümmert.
Und wenns nicht immer freiwillig ging, auch mit Nachdruck.
Ich kann mich gut daran erinnern, wie meine Eltern u. Verwandten erzählten, der Bürgermeister hat wg. Familenvater X oder Y, der schon länger arbeitslos
war, oder in die Verschuldung oder Suff abzutriften drohte, bei seinem Kegelbruder Fabrikant A...... ( Firma mit mehreren Hundert Beschäftigten ) oder
Handwerksmeister B.... angerufen und dem Betreffenden eine Arbeitsstelle beschaft.
Die Frau " durfte " dann für die Gemeinde im Wald als Pflanz und Pflegekraft saisonal halbstags Arbeiten oder Schule putzen.
Allerdings mussten die dann auch " spuren ".
Wenn sich solche Kandidaten dann bewährten und aus ihrem selten selbstverschuldeten Dilemma herauskamen,
gabs dann auch später einen billigen Bauplatz von der Gemeinde und das Darlehen zum Häuschen bauen von der örtliche Raiffeisenbank, deren Aufsichtsratsvorsitzender
auch wieder der Bürgermeister war.
Heute hört sich das sehr nach Geklüngel und Vetternwirschaft an, aber die Dorfgemeinschaft hat funktioniert.
Das war ein Kosmos für sich.
Wenn ich zurückdenke an meine Schulzeit in den 60 bis 70-er Jahren und an Mitschüler und Kinder aus solchen schwierigen Verhältnissen,
muss ich anerkennen, spätesten die haben ihre negativen Wurzeln abgeschüttelt und sind strebsame und anerkannte Teile der Dorfgemeinschaft oder der
Bevölkerung geworden.
Gruß AEgro
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