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Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Ein interessanter Schwerpunkt der immer mehr an Bedeutung gewinnt und in einem Landwirtschaftsforum nicht fehlen sollte.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Mo Jun 13, 2016 21:00

Grimli hat geschrieben:
Schwierig...wir hatten vor der Weltwirtschaftskrise 1929, 2 Rentendarlehen an Häuslebauer ohne eingetragenes Grundpfand verliehen aus dem Erlös einer an den Bergbau abgegebenen Fläche

Nach dem Krieg und einer langen Inflationsphase kam einer und hat ne Flasche Sekt vorbeigebracht und die Restschuld beglichen.
Die Häuser stehen heute immer noch. Von der Flasche Sekt ist keiner reich geworden die Schulden wurden auch ordentlich getilgt mag noch nen Tageslohn Papierschnipsel gewesen sein.


Uns gings mit dem Bergbau nicht besser : Uroma hatte 1914 10 Kinder und das Geld vom Bergbaugelände wurde für die aufgehoben ( weichende Erben ) und dann in Kriegsanleihen angelegt, also futsch. 1925 das Bergwerk zu und 6 Kinder tlw. schon erwachsen durchzufüttern und mal schnell 2 Kühe mehr, ging auch nicht - die kosteten ein Vermögen, zudem musste ja einer Pfarrer und ein anderer Bergwerksdirektor (bei dem ich aber in der Lehre war, leider mein Gegenspieler bei K+S auch, nur ich habe besser aufgepaßt wie der) studieren. Deshalb hab ich meine eigenstrom PVA, mind. eine Kuh, auf jedem Stock ein Herd und ne Gefriertruhe.

Als mir die Küche neugemacht haben, haben ich 3 Küchenfuzzies rausbefördert, weil die mit einem Holzherd mit Warmwasser nix anfangen konnten. Mein Uropa war aber nicht ganz so geldgierig wie seine Frau und hat damals von den Bankrottskrämern Land abgestaubt. Mit Juden hat der sich auch nicht eingelassen, aber mit den Raiffeisen-Gangstern (die gingen auch pleite) auch nicht.

Also ehrlich, wenn ich mir unsere Stromversorgung anschaue, die Trottel und Gangster, die dort arbeiten, ist das meine größte Sorge. Zur Not muss ich dann halt mal von Kartoffel, Steaks und Milch leben.
Für Kaffee würd ich dann auch was eßbares abgeben.... :mrgreen:

Schaut man heute in die Grundbücher von den Höfen, dann waren zur damaligen besonders die großen Höfe betroffen, die den Besitzer wechselten. Bei den Kleinen kam eher noch was bei. Die hatten irgendwo im Heu noch was versteckt. Schöne Schilderung des Themas in dem Buch "Als Landwirt in Schlesien" DLG - Verlag, eigentlich Pflichtlektüre für jeden angehenden Landwirt. Ist zwar 120 Jahre her, aber sauaktuell.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Mo Jun 13, 2016 21:19

Also damals gabs auch schon Betriebe mit mehreren tausend Hektar ....

https://www.amazon.de/Als-Landwirt-Schl ... +schlesien
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon JuliaMünchen » Mo Jun 13, 2016 21:21

T5060 hat geschrieben:
Grimli hat geschrieben:
Schwierig...wir hatten vor der Weltwirtschaftskrise 1929, 2 Rentendarlehen an Häuslebauer ohne eingetragenes Grundpfand verliehen aus dem Erlös einer an den Bergbau abgegebenen Fläche

Nach dem Krieg und einer langen Inflationsphase kam einer und hat ne Flasche Sekt vorbeigebracht und die Restschuld beglichen.
Die Häuser stehen heute immer noch. Von der Flasche Sekt ist keiner reich geworden die Schulden wurden auch ordentlich getilgt mag noch nen Tageslohn Papierschnipsel gewesen sein.


Uns gings mit dem Bergbau nicht besser : Uroma hatte 1914 10 Kinder und das Geld vom Bergbaugelände wurde für die aufgehoben ( weichende Erben ) und dann in Kriegsanleihen angelegt, also futsch. 1925 das Bergwerk zu und 6 Kinder tlw. schon erwachsen durchzufüttern und mal schnell 2 Kühe mehr, ging auch nicht - die kosteten ein Vermögen, zudem musste ja einer Pfarrer und ein anderer Bergwerksdirektor (bei dem ich aber in der Lehre war, leider mein Gegenspieler bei K+S auch, nur ich habe besser aufgepaßt wie der) studieren. Deshalb hab ich meine eigenstrom PVA, mind. eine Kuh, auf jedem Stock ein Herd und ne Gefriertruhe.

Als mir die Küche neugemacht haben, haben ich 3 Küchenfuzzies rausbefördert, weil die mit einem Holzherd mit Warmwasser nix anfangen konnten. Mein Uropa war aber nicht ganz so geldgierig wie seine Frau und hat damals von den Bankrottskrämern Land abgestaubt. Mit Juden hat der sich auch nicht eingelassen, aber mit den Raiffeisen-Gangstern (die gingen auch pleite) auch nicht.

Also ehrlich, wenn ich mir unsere Stromversorgung anschaue, die Trottel und Gangster, die dort arbeiten, ist das meine größte Sorge. Zur Not muss ich dann halt mal von Kartoffel, Steaks und Milch leben.
Für Kaffee würd ich dann auch was eßbares abgeben.... :mrgreen:

Schaut man heute in die Grundbücher von den Höfen, dann waren zur damaligen besonders die großen Höfe betroffen, die den Besitzer wechselten. Bei den Kleinen kam eher noch was bei. Die hatten irgendwo im Heu noch was versteckt. Schöne Schilderung des Themas in dem Buch "Als Landwirt in Schlesien" DLG - Verlag, eigentlich Pflichtlektüre für jeden angehenden Landwirt. Ist zwar 120 Jahre her, aber sauaktuell.


Klassisches Beispiel: Hätte deine Oma damals für 20,67 Dollar eine Unze Gold (Goldstandart) gekauft und versteckt, dann könntest du es heute gut verkaufen. If long term, then Real Term !
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon bauer hans » Mo Jun 13, 2016 21:56

ich jammer jetzt auch mal :lol:
der eine opa hatte zweimal im leben gesamtschuldnerisch gebürgt,der andere opa hatte bei ner grossen ölfirma ein vermögen in holländischen gulden verdient,aber es 1920 ins reich geholt.
halber hof und geld weg.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Mo Jun 13, 2016 23:03

JuliaMünchen hat geschrieben:
Klassisches Beispiel: Hätte deine Oma damals für 20,67 Dollar eine Unze Gold (Goldstandart) gekauft und versteckt, dann könntest du es heute gut verkaufen. If long term, then Real Term !


Uroma hatte 10 Kinder geboren, 9 haben das Erwachsenenalter erreicht und auch den II.WK ohne Parteibuch überlebt.
Aus denen sollte was ordentliches werden, die ticken da anders. Damals gings ums Überleben.

Da war nicht die Frage ob was schmeckt oder ob man satt ist, sondern dass man genug hatte um nicht zu verhungern und a gescheites Gewand Sonntags für die Kirch :mrgreen:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon freizeit-bauer » Di Jun 14, 2016 10:21

Hans_B hat geschrieben:
freizeit-bauer hat geschrieben:
Die Edelmetalle sollten meiner Meinung nach einfach eine Notreserve sein, sollte es mal hart auf hart kommen und wir auf Tauschgeschäfte angewiesen sein. Wenn der Tag X kommt will wohl keiner einen haufen Papier haben. Auch an meinen Aktiendepot komme ich im Zweifelsfall nicht ran. Dass ein Goldbarren mal abgesehen von dem Plus Minus Schwanken keinen Gewinn abwirft ist klar. Das machen Ländereien ja auch nicht, die wachsen höchstens im Vergleich zu den Währungen weil diese eine schleichende Inflation inne haben.

Gruss, Martin.

Jetzt stell ich mich mal ganz dumm.

Angenommen Banken und Geldautomaten sind ab Tag X 6 Wochen zu, Supermärte sind nach 2 Wochen geplündert.

Dann nehme ich also einfach einen 100g Barren, fahr damit mit dem Rad aufs Land zum Bauern und tausche ihn gegen einen Sack Körner. Eier, Milch und Fleisch hat er selbst nicht, weil da mehr Bürokratie dran hängt, als an der Steuererklärung und es in den guten Zeiten billiger für ihn war, es selbst im Supermarkt zu kaufen.

Aber Moment mal, so ein Bauer auf dem Land bin ich doch schon. Da müsste ich ja eher Stacheldraht gegen die tauschwütigen Goldbesitzer aufziehen. Körner kann man essen, wenn der Hunger reicht, Gold hat keinen Nährwert.

Im Ernst, es erscheint mir effektiver, 1000-2000€ für haltbare Lebensmittel, Gewürze und Hygieneartikel auszugeben, für Wasser zu sorgen und einen Holz Herd zu haben, als mit Goldbarren zum Tauschen gehen zu müssen. Wer dann noch Brot backen kann und Kleintiere halten kann, kann die Notzeit immerhin im mittelalterlichen Lebensstandard überleben. Vielleicht springt sogar ein bisschen Gold von überschüssigen Brot und Eiern heraus.

Du bringst es auf den Punkt, es hat praktisch kaum jemand Vorräte, wozu auch, im Supermarkt gibt es ja alles, nur wenn der leer ist?
Wenn jemand Kartoffeln auf dem Acker, oder ein paar HÜhner hat, der wird das ganze nicht beschützen/verstecken können, vor Plünderern. Ich glaube wenn die Kinder schreien weil sie Hunger haben, das ist was ganz anderes als wenn sie nerven weil sie nicht das neueste iPhone bekommen, da gehen dann schnell sämtliche Anstandsregeln über Board. Ehrlich vor so einem Szenario graust mir schon ein wenig, dazu kommt noch dass wir permanent von Refugies unterwandert werden.
Übrigens das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät den Bürgern sich Vorräte für 2 Wochen zuzulegen, wer hat das schon?

Gruss, Martin.
Wer keine Sympathie hat, kann sie auch nicht verlieren. :-)
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Di Jun 14, 2016 11:02

Pfeift euch das mal rein. Kostet kein Geld und erklärt die Welt von Finanzkrisen, schlechten Agrarpreisen, kleinen und großen Höfen
.... und ihr stellt fest, es hat sich in 100 Jahren nicht viel geändert.

T5060 hat geschrieben:Also damals gabs auch schon Betriebe mit mehreren tausend Hektar ....

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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Mi Jun 15, 2016 8:47

T5060 hat geschrieben:
JuliaMünchen hat geschrieben:
Klassisches Beispiel: Hätte deine Oma damals für 20,67 Dollar eine Unze Gold (Goldstandart) gekauft und versteckt, dann könntest du es heute gut verkaufen. If long term, then Real Term !


Uroma hatte 10 Kinder geboren, 9 haben das Erwachsenenalter erreicht und auch den II.WK ohne Parteibuch überlebt.
Aus denen sollte was ordentliches werden, die ticken da anders. Damals gings ums Überleben.

Da war nicht die Frage ob was schmeckt oder ob man satt ist, sondern dass man genug hatte um nicht zu verhungern und a gescheites Gewand Sonntags für die Kirch :mrgreen:


Also Julias Aussage im Zitat ist doch schon wieder mehr als zwielichtig und zeugt von wenig Sachverstand.
Da hätte Julias Oma mal besser bewährte Aktien wie Siemens gekauft und neben den Kursgewinnen die Dividenden eingestrichen, ohne jegliche Unkosten und Diebstahlrisiko.

Das mit dem verstecken und später wieder in Umlauf bringen geht nur wenn Münzen und Barren keine Seriennummer und keine Jahreszahl eingeprägt haben. Haben allerdings fast alle.

Erstens mal hat alle paar Jahrzehnte ein Gold und teilweise Silberverbot einen Totalverlust bedeutet und zwar in allen Teilen der Welt auch in Deutschland. Wird die Strafe hoch genug angesetzt wie in den USA unter Roosevelt ( Totalenteignung ) oder in China unter Mao ( Todesstrafe ) geben nahezu alle ihre Münzen freiwillig ab.

Und man muss von heute ausgehen in Zeiten gläserner Bürger: Heute ist verstecken und später wieder in den Umlauf bringen aus den mehrmals genannten Gründen mehr als schwierig oder fast unmöglich.
Ich nannte das Beispiel Hoeness der sich für schlauer als die Behörden hielt. Der endete im Knast obwohl er wirklich nicht dumm ist. Aber er hat den Überwachungsstaat unterschätzt.

Verbote und Enteignungen von Edelmetalle waren ständige Begleiter.

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot

Also nix mit verkaufen sondern alle paar Jahrzehnte unter Strafandrohung nahezu kostenlos abgeben. Dazu über viele Jahrzehnte die Tresorkosten und Versicherungskosten sowie der hohe An-Verkaufspread ( Gebühren ) was alles bezahlt wurde.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Mi Jun 15, 2016 9:00

freizeit-bauer hat geschrieben:Angenommen Banken und Geldautomaten sind ab Tag X 6 Wochen zu, Supermärte sind nach 2 Wochen geplündert.

Aber Moment mal, so ein Bauer auf dem Land bin ich doch schon. Da müsste ich ja eher Stacheldraht gegen die tauschwütigen Goldbesitzer aufziehen. Körner kann man essen, wenn der Hunger reicht, Gold hat keinen Nährwert.



Da hast du als Landwirt wirklich ein Problem im Extremchaos. Schon allein weil du kein Diesel und keinen Strom bekommst. Sollte man aber doch irgendwie produzieren können, wirds mehr als gefährlich. Denn das lockt magisch viel Unheil an.
Da werden täglich viele Menschen ohne Tauschmittel zu den Bauern rauskommen, dafür mit Messer und Pistolen bewaffnet. Die fackeln nicht lange kannst du dir sicher sein.
Denen sollte auch kein Goldbesitzer über den Weg laufen.
Sogar neulich beim Hochwasser in Simbach ist es zu Plünderungen gekommen obwohl es dazu wirklich keinen Anlass gab.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon JuliaMünchen » Mi Jun 15, 2016 20:55

Wieso sollte eigentlich so ein nutzloses Metall wie Gold verboten werden? Liegt doch nur in den Tresoren rum und wird nicht gebraucht. Nur der Glaube daran macht es wertvoll. Also Heinzi irgendwas stimmt mit deinen Aussagen nicht....


Wenn ich mir Gold kaufen würde dann in kleinen Sammlermünzen. Maximale Größe 1 Unze. Mit der kannst du dann ein Haus kaufen.... Für kleinere Anschaffungen wie ein Auto oder ein Motorrad reicht dann eine Silberunze...


Spass bei Seite. Nach dem 2. Weltkrieg kauften die Amis das dreiviertelte Westberlin auf. Mit ihren goldgedeckten Dollarnoten....Die waren damals jederzeit in Gold umzutauschen.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Mi Jun 15, 2016 21:05

Häuser kauft ganz kurz nach Ende des Crashs, wobei bei dem Zeitpunkt Aktien noch um Längen besser sind ( Strategie Günter Quandt 1920 und 1946 )
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon JuliaMünchen » Mi Jun 15, 2016 21:10

So also noch mal für alle zum Anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=33YThcarEhg

@th5060: Du musst dann nur noch die richtige Währung besitzen um Aktien und Häuser kaufen zu können! Vom Zeitpunkt würde ich empfehlen: Wenn du mit einer Unze Gold einmal den Dax in Punkten kaufen kannst!
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Do Jun 16, 2016 11:16

T5060 hat geschrieben:Häuser kauft ganz kurz nach Ende des Crashs, wobei bei dem Zeitpunkt Aktien noch um Längen besser sind ( Strategie Günter Quandt 1920 und 1946 )


Ich würde mir ohnehin überlegen ob man Aktien überhaupt verkaufen sollte. Es gibt immer unterbewertete Aktien. Da mus man laufend Infos einholen und hin und hertauschen. Aber selbst wenn Aktin mal zeitweise überbewertet sind gibts kaum bessere Alternativen. Selbst da würde ich nur etwas teilverkaufen.

Alternativen für Aktien ( gesichertes Sondervermögen ) gibts also eh nicht viel : Häuser zum vermieten sind out und es wird gesetzlich noch schlimmer für Vermieter. Zinsen bekomm ich derzeit maximal nur 2 %, ist also auch nicht der Renner, und Grundstücke sind schon besser aber gebietsweise schon zu teuer. Zudem droht eine staatliche Zwangshypothek oder Reichensteuer auf Grundstücke und Immos.

Edelmetalle hatten wir schon : Verbot und somit Totalverlust wie x-fach in der Vergangenheit. Verstecken und später ausgraben und in Umlauf bringen ist heute im überwachten, digitalen PC Zeitalter leider nicht mehr möglich.
Viele fragen sich wann kommt das nächste EM Verbot ? Schwer zu sagen, das kommt vermutlich ohne große Ankündigung damit man nicht handeln kann.
Aber selbst wenn ein mögliches EM Verbot angekündigt wird : wer kauft einem das Zeug dann noch ab ? Keiner.
Damals 1923 in Deutschland mit dem privaten Gold und Silberbesitzverbot ist schon länger her, auch das nachfolgende Verbot nur 15 Jahre später in Deutschland gegen ende der 30er Jahre, damals im deutschen Reich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot
Danach bis heute gabs in Deutschland über viele Jahrzehnte keine Gründe für ein Edelmetallverbot, da keine Krisen und hohe Zinsen bezahlt wurden. Das sieht heute schon wieder ganz anders aus... :mrgreen: Man muss fast schon sagen perfekte Umstände für ein Verbot. Von einem Verbot redet gar schon die EM Lobby. Muss also was in der Luft sein.

Einige weichen deshalb heute schon auf Platin und Palladium aus. Aber 1923 war neben Gold, Silber auch Platin privat in Deutschland verboten. Nur Palladium war bisher ausgenommen. Aber eben nur bisher... :D
Beziehungsweise würde nur eine Ankündigung von Zentralbankverkäufen im großen Stil oder eines Edelmetallverbotes den Kurs innerhalb weniger Stunden drastisch crashen lassen. Dann wollen alle durch die enge Tür ( verkaufen ).
Vor einem Verbot wäre noch eine Goldsteuer gut möglich wie sie einige Länder bereits eingeführt und schon mehrmals erhöht haben. Da kann der Staat schon im Vorfeld mitkassieren.
Alles in allem also schon sehr risikobehaftet mit einem möglichen EM Totalverlust ( Diebstahl, Enteignung ). Da kann ich doch gleich meine Euros unterm Kopfkissen behalten dann spare ich neben dem Tresor/Versicherung den hohen Spread/Aufschlag der der bei EM fällig ist.

Fazit : Ich erkenne zu bewährten Standartaktien mit guter Dividendenausschüttung kaum Alternativen, was Rendite und Sicherheit betrifft.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon JuliaMünchen » Do Jun 16, 2016 13:26

Auro loquente omnis oratio inanis est!
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Do Jun 16, 2016 21:30

Hier noch die altbekannten Preisziele für 2013

JuliaMünchen Beitrag vom 22.02.2013 Im Thread Euro auf der Intensivstation
JuliaMünchen hat geschrieben:Meine Prognose bis Ende des Jahres 2013
Gold 2442 Doller/Unze
Silber 51,22 Dollar/Unze


Silber 2016 aktuell bei 17 Dollar, ihr Silberkauf nach ihren eigenen Angaben bei damals 40 Dollar. Damals hatte ich vor diesen Käufen gewarnt. Dazu noch die Färsenaufzucht. Auweia... :roll:
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